https://deutsch.rt.com/newsticker/41191-damaskus-soll-aufnahme-vom-gesprach/
Damaskus soll Aufnahme von Gespräch zwischen USA und IS vor Angriff auf Deir ez-Zor besitzen
„Die syrische Armee hat Verhandlungen zwischen Amerikanern und IS-Kämpfern vor dem Bombenangriff auf Deir ez-Zor abgehört“, erklärte Hadia Abbas, die Vorsitzende des syrischen Volksrates. Sie teilte mit, dass Damaskus Beweise erbringen kann, dass die USA die Stellungen der syrischen Armee in Deir ez-Zor absichtlich angegriffen hätten. Weitere Details sollen Abbas zufolge später veröffentlicht werden.
Mo 26. September 2016 08.51 Uhr
Syriens UN-Botschafter Bashar al-Ja'afari nimmt an der Sicherheitsrat Dringlichkeitssitzung in den Vereinten Nationen, 25. September 2016. (Foto von AFP)
Syriens UN-Botschafter Bashar al-Ja’afari nimmt an der Sicherheitsrat Dringlichkeitssitzung in den Vereinten Nationen am 25. September 2016 teil. (Foto von AFP)

-Syrien hat den Vereinten Nationen gesagt, dass Ahrar al-Sham-Kämpfer einen weißen Phosphor Angriff auf Zivilisten planen, um danach die syrische Regierungstruppen verantwortlich zu machen.

-„Ich habe Informationen, dass Ahrar al-Sham Terroristen beabsichtigen Angriffe auf der Zivilbevölkerung mit weißem Phosphor durchzuführen, um Anschuldigungen gegen den syrischen Staat und seine Armee zu fabrizieren“, so der syrische UN-Botschafter Bashar Ja’afari am Sonntag.

-Bei einer Rede im Sicherheitsrat Dringlichkeitssitzung, Ja’afari hat gesagt, das die Extremisten planen als syrische Armee Truppen bekleidet  den ganzen Vorfall auf der Kamera aufzunehmen, um die Realitäten vor Ort zu fälschen.

-Weißer Phosphor ist ein Brand Material, das schreckliche Verbrennungen, schweren Verletzungen oder zum Tod führt, wenn  in Berührung mit der Haut kommt. Unter dem Genfer Vertrag von 1980 ist die Verwendung von weißem Phosphor als Waffe verboten….aber die USA (Irak) und Israel (Gaza) haben es großzügige Verwendung damit gemacht……nicht vergessen in Gaze leben 4200 Bewohner pro qm2 Deutschland 226. Anm.d.Ü.).

-Zu Beginn dieses Jahres vereitelt die USA ein russisches Gebot bei den Vereinten Nationen, Ahrar al-Sham als terroristische Gruppe in der schwarzen Liste zu setzen……klar, man liefert seine eigene Söldner nicht am Messer…man will doch Israel zufriedenstellen, die Mossad scherze nicht.Anm.d.Ü.).

-Ja’afari sagte, zwei amerikanischen Waffenexperten haben ein verdächtiges Besuch an einem chemischen Munition-Depot in der von Militanten kontrollierten nordwestlichen syrischen Stadt Sarakeb gemacht und verließen Syrien für die Türkei nachdem die Stätte examiniert hatten.

-Syrien, sagte, man erfüllt voll der UN-Charta und dem Völkerrecht Gesetz über Kriegsführung, und wies frühere Behauptungen zurück, das die syrische Kräfte, bei ihren Einsätzen Gebrauch von Brandwaffen gemacht haben.

-„Wir haben die Aussagen von mehreren Vertretern der Vereinten Nationen verurteilt, die behaupten, wir wurden verbotene Waffen verwenden oder die Zivilbevölkerung anpeilen“, sagte er, und kritisiert die UN, die ein Auge zudrücken, wenn  den Einsatz von chemischen Waffen vom Ausland unterstützte Militanten kommt.


Syrische Soldaten  an einer Stelle am südlichen Stadtrand von Aleppo am 4. September 2016, nachdem Regierungstruppen eroberten drei Militäranlagen von takfiri Militanten. (Foto von AFP)

-Ja’afari auch bestätigt, das die syrische Regierung nicht einmal einen einzigen Zoll seines Territoriums abtreten wird und die Armee wird die strategische nordwestlichen Stadt Aleppo schließlich befreien..

-Er sagte, die humanitäre Krise in Syrien zu politisieren wird es nur das Leiden der Menschen erhöhen und die Ausbreitung des Terrorismus helfen.

-Die Armee befindet sich ist am vierten Tag einer Offensive um Aleppo wieder zu erobern, und das seit dem Zusammenbruch einen kurzlebigen Waffenstillstand von Russland und den Vereinigten Staaten ausgehandelt.

-Am Samstag, syrische Soldaten, haben einen bedeutenden Sieg errungen  und die Kontrolle über ein Flüchtlingslager nördlich von Aleppo wiedergewonnen.

-Die Fortschritte haben eine Flut von PR-Kampagne von den Gegnern der syrischen Regierung provoziert, und Damaskus für eine Reihe von Ereignissen die Schuld gegeben, die Damaskus beteuert etwas damit zu tun zu haben.

-US-Beamte haben inzwischen die syrische Regierung und das russische Militär  vorgeworfen ein Hilfskonvoi angegriffen  zu haben,aber die beide Seiten weisen die Beschuldigung zurück.

-Russland hat sich für eine unabhängige Untersuchung des Angriffs ausgesprochen und gesagt, eine bewaffnete US-Drohnen wurde in der Nähe der humanitäre Hilfskonvoi gesehen, der durch den Luftangriff getroffen wurde.

Pepe Escobar: Der US-Plan zur Balkanisierung Syriens

Pepe Escobar: Der US-Plan zur Balkanisierung Syriens

Vergessen Sie die endlosen Meetings zwischen Sergei Lawrow und John Kerry, vergessen Sie Russlands Antrieb zu verhindern, dass Chaos in Syrien herrscht, vergessen Sie die Möglichkeit eines echten Waffenstillstands, durchgesetzt und eingehalten von Dschihad-Stellvertretern der USA.

von RT-Gastautor Pepe Escobar

Vergessen Sie die Untersuchung des Pentagons über was wirklich beim „versehentlichen“ Bombardieren in Deir-Ez Zor passiert ist.

Ein zerstörter LKW des Hilfskonvois des arabischen Halbmondes und unter Schirmherrschaft der UN stehend.

Der ultimative Beweis für die Pläne des „Reichs des Chaos“ (der USA – Anm. d. Red.) für Syrien ist möglicherweise in einem Dokument der Defense Intelligence Agency (DIA) zu finden, welches im Mai letzten Jahres deklassifiziert wurde.

Wenn man im Dokument herunterscrollt, kommt man zu Seite 291, Sektion C, welche besagt:

„DER WESTEN, DIE GOLFSTAATEN UND DIE TÜRKEI UNTERSTÜTZEN DIE SYRISCHE OPPOSITION…ES BESTEHT DIE MÖGLICHKEIT EINES ERKLÄRTEN ODER UNERKLÄRTEN SALAFISTISCHEN GEBIETS IN OST-SYRIEN (HASAKA UND DER ZOR), UND DAS IST GENAU, WAS DIE UNTERSTÜTZENDEN MÄCHTE WOLLEN, UM DAS SYRISCHE REGIME ZU ISOLIEREN, WELCHE ALS DAS STRATEGISCHE ZIEL DER SCHIITISCHEN EXPANSION VERMUTET WIRD (IRAK UND IRAN)“.

Der DIA-Bericht ist ein ehemals klassifiziertes SECRET/NOFORN Dokument, welches in der ganzen Buchstabensuppe der US-Geheimdienste seine Runde gemacht hat, von CENTCOM zu CIA, FBI, DHS, NGA und dem Außenministerium.

Es zeigt, dass sich bereits vor vier Jahren die US-Geheimdienste in alle Richtungen abgesichert haben von den damals schon etablierten al-Kaida in Syrien, auch bekannt als Dschabhat al-Nusra, bis zum Erscheinen von ISIS/ISIL/Daesh, besser bekannt als der Islamische Staat.

Quelle: RT

Es ist bereits an die Öffentlichkeit gelangt, dass durch eine bewusste Entscheidung, welche von Donald Trumps Berater Generalleutnant Michael Flynn geleakt wurde, Washington die Entstehung des Islamischen Staates erlaubt hat – zur Erinnerung: der glänzend weiße Toyota, der durch die offene Wüste fährt? – als höchstwillkommenes strategisches Kapital und nicht als Gegner in dem verworrenen, unendlichen Globalen Krieg gegen den Terror (GWOT, Global War on Terror).

Klarer geht es nicht: ein „salafistisches Gebiet“ soll durchgesetzt werden, was „Teile und Herrsche“ über ein fragmentiertes Syrien in ewigem Chaos bedeutet. Ob es nun von Dschabhat al-Nusra – auch „moderate Rebellen“ im Jargon der Herrschenden – oder al-Baghdadis „Kalifake“ (falsches Kalifat) ist nur ein unbedeutendes Detail.

Es wird sogar noch merkwürdiger, da Hasaka und Deir Ez-Zor in dem DIA-Bericht genannt sind – und direkt von dem „versehentlichen“ Bombardement ins Ziel genommen wurde. Kein Wunder, dass Pentagon-Chef Ash ‚Reich der Heulsusen‘ Carter keine halben Sachen machte, um direkt zu sabotieren, was Lawrow und Kerry ausgehandelt hatten.

Niemand wird jemals diese Verbindungen von US-Medien gezeigt bekommen – da zum Beispiel die Neocon-Kabale die Kommentarseiten der Washington Post beherrscht. Nur die besten der Blog-Welt enttäuschen nicht.

Also was sind Russlands Optionen?

Die grundlegende Frage ist natürlich, was Russland nun tun wird – abgesehen von Vitali Churkin, Russlands UN-Botschafter, der völlig entsetzt war von dem letzten hysterischen Auftritt der notorisch durchgeknallten Samantha Power.

Was wird Moskau mit dem Fakt anfangen, dass die ganze obskure Gruppe der „moderaten Rebellen“ wie sie von der Washingtoner Elite genannt werden – und welche alle aus der wahabitisch-ideologischen Matrix stammen – bisher und weiterhin, besonders unter Hillary ‚Königin des Krieges‘ Clinton, eine CIA und/oder Pentagon bewaffenete Verbindung genießt?

Das DIA-Dokument zeigt dies alles auf, in deutlicher Verbindung zu allen bisherigen ‚Teile und Herrsche‘ Plänen, von dem israelischen Yinon-Plan zu dem Wahn des ,Projekt für ein Neues Amerikanisches Jahrhundert (PNAC)‘.

Unter dem Aspekt von Öl-Pipelines betrachtet, geht es hier weiter um die Frage zwischen der Erdgaspipeline von Katar in die Türkei – via Syrien – und der geplanten 10 Milliarden US-Dollar schweren Iran-Irak-Syrien Pipeline, für welche es bereits eine Absichtserklärung gibt.

Lawrow ist zu sehr guter Diplomat um es preiszugeben – aber nach Deir Ez-Zor hat Moskau den definitiven Beweis, dass jeder Waffenstillstand, der mit Washington ausgemacht wird, scheitern muss.

Ein US-Erdkampfflugzeug vom Typ A-10 Thunderbolt II wie es auch bei dem Angriff auf die syrischen Regierungstruppen in Deir ez-Zor während des Waffenstillstandes am 17. September zum Einsatz kam.

Also wird der unendliche Krieg gegen den Terror wieder einmal mutieren vom Bekämpfen der „bösen“ Al-Kaida zum Erlauben von Al-Kaida in Syrien und es ihnen und deren Ableger, dem „Kalifake“, zu gestatten, sich ungehindert ihren privilegierten Platz in Syrien zu sichern .

Nichts Bedeutendes wird vor den US-Wahlen im November passieren – abgesehen von ähnlichen Deir Ez-Zor „Fehlern“, welche vom bald arbeitslosen Ash Carter befohlen werden.

Später ist alles möglich. Für Unternehmen, die vom industriell-militärischen-Sicherheits-Überwachungs-Komplex leben, wird Russland-Bashing eine historische Geschäftschance bleiben. Es bleibt abzuwarten, ob die drei Harpien – Hillary Clinton, Samantha Power and Susan Rice – nicht ihre tentakelartigen Hände ans Steuer des ,Reichs des Chaos‘ bekommen.

RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

Mo 26. September 2016 05.12 Uhr
Palästinensische Jugendliche halten rote Karten und Plakate in arabischer Sprache zu lesen, "Israel von der FIFA" während einer Demonstration gegen die Israel Fußballverband in der Stadt al-Khalil (Hebron) südlich von besetzten Westbank am 28. Mai 2015. (Foto von AFP )
Palästinensische Jugendliche halten rote Karten und Plakate, wo in arabischer Sprache zu lesen ist, „Israel raus aus FIFA“ während einer Demonstration gegen die Israel Fußballverband in der Stadt al-Khalil (Hebron) südlich von besetzten Westbank am 28. Mai 2015. (Foto von AFP )

26.09.16 – ISRAEL – FIFA wird vorgeworfen, finanziell Israel zu unterstützen –

-Human Rights Watch sagt, das der Fußball-Weltverband FIFA hat Fußball Spiele  gesponsert, die auf „gestohlen“ Land in der besetzten Westbank gespielt wurden.

-Die in New York ansässige Rechtsorganisation hat die Erklärung in einem Montag Bericht abgegeben.

-„Dadurch, dass Spiele dort bestritten werden, der Fußball-Weltverband FIFA ist in einer  Wirtschaft Aktivität verwickelt, die israelischen Siedlungen unterstützt“, so der Bericht.

-Mehr als eine halbe Million Israelis leben in mehr als 120 illegale Siedlungen die seit 1967, während der israelischen Besetzung der Westbank und Ost-Jerusalem al-Quds, in alle palästinensischen Gebieten gebaut wurde.

-Durch ermöglichen die Spiele auf gestohlenem Land zu halten, wird die FIFA das schöne Spiel der Fußball beflecken“, so Sari Bashi, die HRW Beauftragte für die Angelegenheiten in besetzten palästinensischen Gebiete.

„Einige dieser Spiele werden auf dem Land gespielt, das Palästinenser-Besitz ist und die Besitzer nicht erlaubt wird den Bereich zu betreten, während andere auf dem Land von  palästinensische Dörfer gehalten werden, die das israelische Militär für exklusive israelische zivile Nutzung beschlagnahmt hat um Siedlung zu bauen“.

-Sechs israelische Clubs halten ihre Spiele in Siedlungsgebieten. HRW warnte weiterhin, dass die Praxis von der FIFA, die Menschenrechtsverpflichtungen zu honorieren und verteidigen, entgegen steht.

-Israel Football Association hat auf den Bericht reagiert und beschuldigte die Human Rights Watch dieses Sport „aus dem Fußballplatz zu nehmen und zu politisieren“

-Der Palästinensische Fußballverband hat den Bericht kommentiert und gesagt, es hat die Asian Football Confederation gebeten , die Angelegenheit zu verfolgen.

-Es wird erwartet, das der FIFA wird das Problem bei einer Sitzung ihres Exekutivkomitees Treffen  für der 13-14. Oktober  geplant, zu erhöhen.

Kommentar: Wenn man an dem Skandal denkt, dass der Verband erschüttert hat, wunder man sich nicht….es ist Teil der korrupten Welt-Mischpoke von Zionisten und ihre Anhänger geführt, die unsere Welt in einer Bananenrepublik verwandelt haben.

 

 

https://deutsch.rt.com/inland/41095-neues-aus-unterklassen-brot-wasser/
Neues aus den Unterklassen: Brot, Wasser, Straße

Ein alltägliches Bild in Berlin: Bedürftige sammeln leere Pfandflaschen aus Mülleimern.

Ein alltägliches Bild in Berlin: Bedürftige sammeln leere Pfandflaschen aus Mülleimern.
Die Bundesregierung streicht die Existenzsicherung für Bedürftige zusammen. Mit statistischen Tricks wurde dafür gesorgt, dass Armen auch künftig ‚zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel‘ bleibt.

von Susan Bonath

Dieser Tage peitschen Bundesregierung und Bundesrat Steuererleichterungen für Firmenerben durch. Die Ärmsten sollen damit verbundene Verluste für den Fiskus ausgleichen: Behinderte, Kranke und Rentner im Grundsicherungsbezug, Niedriglöhner und Erwerbslose mit Hartz-IV-Bedarf sowie Asylbewerber, denen schon jetzt 23 bis 50 Euro weniger zustehen als Ersteren. Für die einen gibt es marginale Erhöhungen, die nicht einmal die Inflation ausgleichen. Den anderen werden die Bezüge gekürzt. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) verkauft ihre Gesetzesvorhaben als „sozialen Ausgleich“.

Besonders bei harter Industriearbeit breitet sich die Leiharbeit aus. Doch auch andere Branchen können sich nicht sicher fühlen.

Bei noch nicht anerkannten Flüchtlingen, die Asylbewerberleistungen erhalten, griff sie zu einem Trick. Sie will Alleinstehenden den physischen Grundbedarf für Essen und Kleidung von 219 auf 187 Euro einstampfen. Für »persönlichen Bedarf«, also alles, was ein Mensch sonst noch braucht, sollen sie mit 145 Euro ganze zehn Euro mehr im Monat erhalten. Insgesamt macht dies eine Kürzung um 22 auf 332 Euro. Ihnen werde dafür die Stromrechnung als Sachleistung erstattet, rechtfertigte Nahles ihr Vorhaben.

Das rief prompt entrüstete Kommentatoren in Onlineforen verschiedener Medien auf den Plan. Es stimmt zwar, dass mit 22 Euro niemand seine monatliche Stromrechnung begleichen kann. Was Nahles aber verschweigt: Die meisten Asylbewerber leben in Massenunterkünften, wo ihnen bereits Pauschalen für Strom, Möbel oder Telefon abgezogen werden. Das soll auch so bleiben – trotzdem erhalten sie weniger.

Auch bei Flüchtlingen mit Familie wird gekürzt: Für Paare soll es zusammen nur noch 598 statt 636 Euro geben, für Kinder, je nach Alter, zwischen 206 und 265 Euro. Das Gesetzesvorhaben wird sich zudem auf Menschen auswirken, die in Lagern versorgt werden und darüber hinaus ein »Taschengeld« zwischen 76 und 145 Euro bekommen. Dem Betreiber gesteht das geplante Gesetz künftig für die Versorgung eines Erwachsenen mit drei Mahlzeiten, Kleidung und Medizin nur noch 150 statt 176 Euro monatlich zu.

Was Nahles Ministerium indes als »transparent« berechnete Wohltat für die einheimische Bevölkerung verklärt, sind mickrige Zulagen bei den Grundsicherungssätzen im Hartz IV-Gesetz. Grundlage ist die in dieser Woche vom Kabinett beschlossene Änderung des Regelbedarfsermittlungsgesetzes (RBEG). Für unter Sechsjährige bleibt es danach bei monatlichen 237 Euro. 14- bis 17-Jährigen will man mit 311 fünf Euro und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren mit 327 drei Euro mehr zubilligen. Kindergeld und Unterhalt werden darauf angerechnet. Übersteigt beides den Kinderregelsatz, wird der Rest bei Mutter oder Vater abgezogen. Für Paare ist ein Monatssalär von insgesamt 736 Euro (+8 Euro) zuzüglich einer »angemessenen« Miete geplant, Alleinstehenden sollen 409 Euro (+5 Euro) gezahlt werden. Lediglich für sechs- bis 13-Jährige wird die Leistung um 21 auf 291 Euro aufgestockt.

Ausgabe des Obdachlosensmagazins Straßenfeger

Das Ministerium habe dafür, wie vom Bundesverfassungsgericht vor sechs Jahren verlangt, die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes ausgewertet, lobte es sich selbst in einem »Hintergrundpapier«, das es auf Nachfrage an die Medien verschickte.

Für Alleinstehende zog man darin ermittelte Ausgaben der ärmsten 15 Prozent heran. Das sind Menschen mit einem Monatsnetto von unter 950 Euro, wie Ulrich Schneider, Chef des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, zu Wochenbeginn ausführte. Selbst davon habe das Ministerium Positionen abgezogen. Schneider sprach von »Nickeligkeiten«: Ausgaben für Eis oder das Würstchen am Imbissstand habe es auf den reinen Warenwert reduziert. Gestrichen habe es auch Beträge für Bildung, Freizeitfahrten, Zimmerpflanzen, Kinderspielzeug, Friseur, Kleidung, Mobiltelefon oder Schulbedarfe über 100 Euro pro Jahr.

Eine viel zu kleine Referenzgruppe in der Statistik, »die zuletzt immer ärmer geworden ist«, sorge ferner für mangelhafte Daten, ergänzte Schneider. Angesichts gestiegener Preise habe man »die soziokulturelle Teilhabe weggekürzt und auf das notwendigste physische Minimum reduziert«. »Das ist Geschacher auf dem Rücken der Schwächsten«, sagte er und plädierte für eine Anhebung der Sätze um mehr als 100 Euro.

Zudem gilt: Anspruch auf diese Mini-Existenzsicherung hat nur, wer sich wohl verhält. Die Behörden können Betroffenen die Leistung bis auf null kappen, wenn sie einen Ein-Euro-Job (Flüchtlinge bekommen 80 Cent pro Stunde), Leiharbeit oder Maßnahmen ablehnen. Das seit Anfang August geltende »Integrationsgesetz« macht harte Sanktion, wie sie für Hartz-IV-Bezieher gelten, nun auch bei Asylbewerbern möglich.

Sat Sep 24, 2016 9:23AM
Eine syrische Regierung Soldat geht in den beschädigten al-Farafira Suk in der Regierung gehaltene Seite von Aleppo historischen Stadtzentrum, den 16. September 2016. (Foto von AFP)
Ein syrische Regierung Soldat geht in den beschädigten al-Farafira Suk in der Regierung gehaltene Seite von Aleppo historischen Stadtzentrum, den 16. September 2016. (Foto von AFP)

25.09.16 – SYRIEN – Syrische Soldaten erobern Lager nördlich von Aleppo zurück

-Syrische Soldaten berichtet die Kontrolle über ein Flüchtlingslager nördlich der bedrängten nordwestlichen Stadt Aleppo zurückgewonnen, der von Militanten besetzt war.

-Quellenl des syrischen Militär und  der Militanten bestätigte die Rückeroberung der Handarat Lager am Samstag.

-Syriens al-Ikhbariya-TV-Sender und die so genannte Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte die Übernahme.

-In die Operation das Flüchtlingslager zurück zu erobern, die syrischen Soldaten wurden von palästinensische Kämpfer geholfen, berichtet die Associated Press.

-Die Beobachtungsstelle sagte, dass die Einnahme von Handarat Lager „ist das Ergebnis der intensive Beschuss“ von russischen und syrischen Luftstreitkräfte.

-Zusätzlich sagte, das 25 Menschen wurden durch Regierung Airstrikes im Osten der Stadt getötet.

-Eine syrische militärische Quelle sagte gegenüber Reuters, dass die Operation, die am Donnerstag spät angekündigt worden war, nach Plan fortgesetzt wurde.

-Gefragt über die Waffen die verwendet werden,  die militärische Quelle sagte, das die Armee wurde mit präzisen Waffen „für die Art der Ziele die getroffen werden, und je nach Art der Befestigung“, wie Tunnel und Bunker und „speziell für Kommando-Befehlzentrum“ arbeitet. Der Offizielle bestritt auch, dass alle Zivilisten in der Regierungsluftangriffe ins Visier genommen wurden.

-Am Montag kündigte die Armee das Ende einer einwöchigen Waffenstillstand in Aleppo, die von Russland und den Vereinigten Staaten ausgehandelt worden war. Es machte die Militanten verantwortlich, für die Unmöglichkeit, den Waffenstillstand zu verlängern.

Russland kritisierte später die Vereinigten Staaten, die nicht genug zu tun um die Militanten in Syrien zu zügeln, und damit den Waffenstillstand Abkommen zu schützen.

Kommentar: Die Krokodilstränen unseren Medien über das Leiden der Bevölkerung von Aleppo sind beschämend, wenn man denkt, das Gaza mit verseuchtem Wasser- und Elektrizität Probleme seit 2009 lebt und die zerstörte Häuser  können nicht repariert oder wieder gebaut werden, da Israel verbietet Zement oder Ersatzteile zu importieren…außerdem den Völkermord von der syrischen Bevölkerung verdanken wir hauptsächlich die USA und Israel, siehe Oded Yinon Plan con 1982.

 

https://deutsch.rt.com/international/41111-puerto-ricanische-separatisten-mithilfe-russlands/
Puerto-ricanische Separatisten: Mithilfe Russlands bitteres Joch der USA abwerfen

"Die EU ist eine Marionette der USA." - Ramon Nenaditsch, der Anführer der puerto-ricanischen Freiheitsbewegung "Souveräner Staat Borinquén", kritisiert die Sanktionen gegen Russland scharf und sieht die Krim-Abstimmung als vorbildhaft für sein Land.

„Die EU ist eine Marionette der USA.“ – Ramon Nenaditsch, der Anführer der puerto-ricanischen Freiheitsbewegung „Souveräner Staat Borinquén“, kritisiert die Sanktionen gegen Russland scharf und sieht die Krim-Abstimmung als vorbildhaft für sein Land.
Am Sonntag treffen sich Vertreter von Unabhängigkeitsbewegungen aus aller Welt in Moskau. Einer davon ist Ramon Nenaditsch, Anführer der Bewegung „Souveräner Staat Borinquén“ aus Puerto Rico, die eine Loslösung von den USA anstrebt. RT lud ihn zum Interview.

Am 25. September findet in Moskau zum zweiten Mal die Konferenz „Dialog der Nationen. Selbstbestimmungsrecht der Völker und Aufbau einer multipolaren Welt“ statt. An diesem Tag  werden führende Persönlichkeiten aus nationalen Befreiungsbewegungen aus allen Ecken der Welt in die Hauptstadt der Russischen Föderation kommen, um sich über Probleme auf dem Weg zur Unabhängigkeit auszutauschen.

Quelle: RT

Unter anderem haben Unabhängigkeitsbefürworter aus Katalonien, Texas, Kalifornien, Irland oder der Westsahara ihr Erscheinen angekündigt.

RT-Journalisten hatten eine Möglichkeit, sich mit einem der Teilnehmer zu unterhalten, nämlich mit Ramon Nenaditsch, dem Anführer der Freiheitsbewegung „Souveräner Staat Borinquén“, die eine vollständige Unabhängigkeit Puerto Ricos von den USA anstrebt.

Herr Nenaditsch, was bedeutet der Staat Borinquén und wie hat Ihre Bewegung vor, für die Unabhängigkeit dieses Staates zu kämpfen?

Borinquén ist der ursprüngliche Name unseres Landes, unserer Insel. Den international anerkannten Namen Puerto Rico verdanken wir den Spaniern. Der Staat Borinquén wird von einer Übergangsregierung geleitet, die wir bilden. Wir haben bereits Legislative und Exekutive, jetzt arbeiten wir an der Judikative. Wir müssen bereit sein, wenn es zu einem Zusammenbruch der herrschenden Macht kommt. Dann übernehmen wir die Verantwortung, das politische Leben in unserem Land zu steuern. Es gibt ernste Anzeichen für eine Wende bereits in einem bis anderthalb Jahren.

Die USA sind eine Kolonialregierung, die momentan tief in einer wirtschaftlichen Krise steckt. Puerto Rico schuldet den USA mehr als 75 Milliarden Dollar. Höchst unwahrscheinlich ist, dass wir diese Schulden je zurückzahlen können. Wir sind zu einem Referendum bereit, in dem wir über unsere Zukunft abstimmen könnten.

US-Soldaten landen auf der Luftwaffenbasis Muniz in San Juan, Puerto Ricoo.

Warum ist für Puerto Rico die Unabhängigkeit von den Staaten so wichtig?

Puerto Rico leidet unter dem Joch der Besatzer. Hier ein Beispiel: Wir werden durch den von den USA geschaffenen Jones Act eingeschränkt, der uns vorschreibt, jedwede Seefracht ausschließlich über US-Handelsschiffe zu befördern. Dabei ist die US-amerikanische Handelsflotte die teuerste Flotte der Welt. Diese Vorschrift gilt seit 1920. In all den Jahren bis heute hat uns allein dieses Gesetz mehr als 75 Milliarden Dollar gekostet. Stattdessen hätten wir unsere eigene Flotte ausbauen können, wir befinden uns schließlich auf einer Insel. Oder wir könnten Waren mit anderen Schiffen verfrachten, zum Beispiel aus Panama, Venezuela oder Südkorea, die viel billiger sind.

Noch ein Beispiel: Unser Markt ist von den amerikanischen Monopolisten besetzt. So kommen 80 Prozent der Einfuhren aus den USA: Lebensmittel, Schuhe, Autos und Ersatzteile… Man könnte ohne Ende weiter aufzählen. US-Unternehmen verdienen hier jährlich mehr als 35 Milliarden Dollar. Dieses Geld verschwindet für immer aus unserer Wirtschaft. Lokale Hersteller und Kleinhändler sind gegen die amerikanischen Riesen kaum konkurrenzfähig, sie werden verdrängt. So expandierte vor acht Jahren eine US-Supermarktkette nach Puerto Rico und machte unsere lokalen Geschäfte platt. Zunächst gewann sie durch Dumping den größten Teil der Verbraucher und dann, als sie keine Konkurrenz mehr hatte, schnellten die Preise in die Höhe. Schluss damit!

Wie groß ist die Unterstützung der Bestrebung nach Autonomie unter der puerto-ricanischen Bevölkerung?

Es gibt unterschiedliche Angaben. Im Durchschnitt sind es aber mehr als 50 Prozent.

Welche Hilfe erwarten Sie von Moskau und von diesem Besuch?

Wir suchen nach Unterstützung vonseiten der russischen Regierung. Wenn wir die Unabhängigkeit erlangen, könnten uns andere Staaten helfen, indem sie Borinquén als einen selbstständigen Staat anerkennen.

Welche Politik gegenüber Russland wird Borinquén umsetzen?

Die puerto-ricanische Regierung besteht momentan aus Hampelmännern, die von den USA unter Kontrolle gehalten werden. Logischerweise hält sich entsprechend unsere Regierung auch an den Kurs der USA. Jedoch wird sich die von uns gebildete Übergangsregierung gegen ein solches Herangehen gegenüber anderen Ländern wenden, vor allem gegenüber Russland.

US-Soldaten während der Invasion der Karibikinsel Grenada 1983- Quelle: PETER CARRETTE

Wir sind der Meinung, dass die Sanktionen, die von der EU und von den USA gegen Russland verhängt wurden, ungerecht sind und die Moral verletzen. Es gab keine objektiven Gründe dafür. Diese Sanktionen erfolgten auf Grund von Beschuldigungen gegen den Kreml und Präsident Wladimir Putin, sie hätten die ukrainische Krise geschürt. Obwohl wir alle wissen, dass die EU und die USA es waren, die die Ukraine in die Krise gestoßen haben. Vor allem beabsichtigten sie, ihre Raketen da zu stationieren und dadurch Russland näherzurücken. Wir glauben, es ist jetzt wichtig, Russland zu unterstützen, denn die historische Wahrheit liegt bei Russland. Jede Stimme der Unterstützung zählt, wenn es um den Druck vonseiten des nordamerikanischen Riesen geht. Oder vonseiten der EU, die auch nichts anderes als eine Marionette der USA ist.

An wessen Geschichte der Selbstbestimmung würden Sie sich Beispiel nehmen?

In erster Linie finden wir die Erfahrung der Halbinsel Krim sehr anregend. Denn zum größten Teil wohnen da ethnische Russen. Sie pflegen die russische Kultur und sprechen Russisch. Die Politik von Kiew gegenüber der Krim war diskriminierend und verbrecherisch. Das war einfach nur logisch, dass die Halbinsel weg von den Bedrängern wollte und sich Russland angeschlossen hat. Das wollen wir genauso – ohne Aufstand, auf eine friedliche Weise. Auf der Krim ist das durch ein Referendum gelungen, in dem die Mehrheit für den Russland-Beitritt gestimmt hat. Wir drücken diesem Prozess unsere volle Unterstützung aus.

https://deutsch.rt.com/international/41123-wikileaks-nachrichtenmagazin-focus-arbeitet-im/
WikiLeaks nach „Agent des Kremls“-Vorwurf: Nachrichtenmagazin FOCUS arbeitet im Auftrag des BND

 WikiLeaks nach "Agent des Kremls"-Vorwurf: Nachrichtenmagazin FOCUS arbeitet im Auftrag des BND

WikiLeaks hat dem Nachrichtenmagazin FOCUS vorgeworfen, im Dienst des BND zu stehen. Zuvor hatte FOCUS mit Verweis „auf Geheimdienstquellen“ behauptet, WikiLeaks würde im Auftrag des Kremls handeln und die NSA-Abhöraffäre sei in Wirklichkeit „eine raffinierte Aktion“ Moskaus gewesen.

„Dieser Bericht entbehrt jeder Glaubwürdigkeit“ verkündete WikiLeaks in einer Stellungnahme, nachdem FOCUS am 23. September einen Artikel veröffentlicht hatte, in dem der Whistleblower-Plattform vorgeworfen wird, im Auftrag des Kremls „Desinformations- und Pressekampagnen in westlichen Ländern“ durchzuführen. Das Nachrichtenmagazin verwies dabei auf hochrangige, anonyme Geheimdienst- und Regierungsquellen.

„Wenn der FOCUS-Artikel etwas enthüllt, dann die Tatsache, dass das Magazin noch immer genutzt wird, um geheimdienstliche Desinformationen zu streuen“, so WikiLeaks in einer Presseerklärung.

In diesem Zusammenhang wies WikiLeaks zudem darauf hin, dass es bereits 2008 über 58 Treffen zwischen Agenten des deutschen Auslandsgeheimdienstes BND und hochrangigen FOCUS-Mitarbeitern enthüllt hatte.

Wie bei einer Virtual Reality-Brille ist das Blickfeld des medialen Mainstreams stark eingeengt - Blickt der Nutzer nicht über den Tellerrand, fällt dies jedoch nicht auf.

WikiLeaks erinnerte im selben Kontext daran, dass das bundesdeutsche Nachrichtenmagazin zuvor auch den Whistleblower Edward Snowden ohne jegliche Beweise vorzulegen, als „russischen Agenten“ bezeichnet hatte.

Abschließend forderte WikiLeaks FOCUS auf, der Whistleblower-Plattform einen Bericht zukommen zu lassen, der die FOCUS-Vorwürfe faktisch belegen könnte.

Die Presseerklärung von Wikileaks wurde wenige Stunden nach einer „Enthüllungsstory“ des FOCUS publiziert, in dem das Wochenmagazin behauptet, WikiLeaks sei seit Jahren von russischen Geheimagenten unterwandert. Das Nachrichtenmagazin bezieht sich dabei auf angebliche Geheimberichte der Bundesregierung und anonyme, hochrangige Geheimdienstquellen:

Russlands Präsident Wladimir Putin und Ministerpräsident Dmitri Medwedew sind detailliert über bevorstehende Veröffentlichungen, die westliche Regierungen unter Druck setzten, informiert. In dem Geheimbericht der Bundesregierung heißt es „Auch Deutschland, das für Moskau unzweifelhaft zu den Schlüsselländern Europas zählt, wird so über WikiLeaks zum Ziel operativer Angriffe durch russische Nachrichtendienste.“

Laut BILD und Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen ein Spion im Auftrag des Kremls: Der NSA-Whistleblower Edward Snowden.

Ein hoher Sicherheitsbeamter soll dem Nachrichtenmagazin gesagt haben, Moskau habe zum Beispiel 2009 vertrauliche Bundeswehr-Unterlagen über die Bombardierung von zwei Tanklastzügen in Afghanistan mit mehr als 100 Toten beschafft. Diese Unterlagen seien über WikiLeaks in die Öffentlichkeit lanciert worden:

Damit stand die Bundeswehr und die gesamte NATO am Pranger“, so der Regierungsbeamte laut FOCUS-Angaben.

Doch damit nicht genug der „Enthüllungen“. Das Sahnestück hält FOCUS den verbliebenen Lesern bis zum Schluss zurück:

In einer raffinierten Operation ist es den Russen sogar gelungen, Bundeskanzlerin Angela Merkel und den US-Geheimdienst NSA vorzuführen. Am 11. Oktober 2011 hatte Merkel während einer Vietnam-Reise mit ihrem Büro in Berlin telefoniert. In diesem Gespräch hatte sie berichtet, dass sie nicht wisse, wie sie sich in der griechischen Finanzkrise verhalten solle.“

Eine Zusammenfassung dieses Telefonats, nach bisherigem Kenntnisstand von der NSA belauscht, tauchte 2015 über WikiLeaks in deutschen Zeitungen auf.

Nach Analyse deutscher, britischer und französischer Geheimdienste, so die FOCUS-Darstellung, sollen aber in Wirklichkeit „die Funkaufklärer des Kremls“ Merkels Telefonat abgehört haben. Anschließend soll der russische Geheimdienst die dazu gehörigen Protokolle in eine US-Version verwandelt und als anonyme Absender im elektronischen WikiLeaks-Briefkasten deponiert haben.

http://www.presstv.ir/Detail/2016/09/18/485322/Iraq-Fallujah-Anbar

Irakische Familien wieder in ihre Häuser in der Stadt Falludscha am 17. September 2016 nach der Sicherheitskräfte, die Stadt wieder von der Daesh takfiri Terrorgruppe nahm. (Foto von AFP)
Irakische Familien kehren wieder in ihre Häuser in der Stadt Falludscha am 17. September 2016 zurück, nachdem der Sicherheitskräfte, die Stadt aus der Daesh takfiri Terrorgruppe befreit hatte. (Foto von AFP)

24.9.16 – IRAK – Vertriebene irakische Familien kehren nach Falludscha zurück –

-Vertrieben Bewohner der irakischen Stadt Falludscha haben begonnen in ihre Häuser  zurückzukehren, etwa drei Monate nachdem die Streitkräfte vollständig die strategische Stadt aus dem Griff der Daesh takfiri Terrorgruppe befreit haben.

-Nach Sohaib al-Rawi, der Gouverneur der westlichen Provinz Anbar, wurden 40 Familien dürfen am Samstag wieder kommen, nachdem sie über möglichen Verbindungen mit Daesh die Prüfungen bestanden hatten. Ihre Heimatbezirken wurden für sicher erklärt.

-Rawi fügte hinzu, dass etwa 200 andere Familien in die Vororte am Samstag auch zurückgekehrt sind

-Falludscha, eine große Stadt in Anbar, die etwa 65 Kilometer westlich der Hauptstadt Bagdad liegt, fiel auf Daesh im Januar 2014, wurde aber nach Wochen einer intensiven Anti-Terror-Operation in diesem Jahr im Juni vollständig wieder eingenommen.

-Vorher Heimat von rund 300.000 Menschen, gleicht die Stadt jetzt eine Geisterstadt, von Konflikten zerstört, aber mit der Hoffnung seine Leute wieder zu umarmen und damit volles Leben wieder zu werden.

-Nur wenige Bezirke der Stadt, vor allem im Norden, wurden bisher von Sprengstoffen und Sprengfallen die von Daesh Terroristen zurückgelassen wurde, befreit. Die südlichen Teile der Stadt, die viel mehr Schaden als den nördlichen Teilen gelitten hat, müssen noch von versteckte Sprengkörper gesäubert werden, bevor andere Familien zurückkehren dürfen.

Irakische Familien tragen ihre Habseligkeiten auf Pickup-Trucks, wie sie in der Stadt Falludscha am 17. September 2016 in ihre Häuser zurückkehren. (Foto von AFP)

-Die Provinzhauptstadt Ramadi wurde auch im Dezember letzten Jahres vollständig befreit, aber aufgrund massiver durch Daesh verursachte Zerstörung und der Sprengstoff-Fallen, die die Terroristen hinterlassen haben, bleibt die Stadt immer noch weitgehend unbewohnbar.

-Über hundert Zivilisten verloren ihr Leben durch versteckte Sprengstoff-Fallen in Ramadi, wie ursprünglich die Einwohner ohne Genehmigung  der Behörden  versuchten in ihren Häusern zurückzukehren. Die Vorfälle veranlassten die Regierung der Heimkehr andere  Familien aus Sicherheitsgründen abwenden.

Irakische Familien kehren wieder in ihre Häuser in der Stadt Falludscha, Provinz Anbar, 17. September 2016. (Foto von AFP)

 

https://deutsch.rt.com/nordamerika/40999-us-militarexperten-us-armee-verliert/
US-Militärexperten: US-Armee verliert an Kampfbereitschaft

Während neokonservative Einpeitscher bei jeder Gelegenheit mit der unvergleichbaren Kampfkraft der US-Armee prahlen, malt der Rechnungshof des Landes ein überaus tristes Bild vom derzeitigen Zustand der Streitkräfte.

Während neokonservative Einpeitscher bei jeder Gelegenheit mit der unvergleichbaren Kampfkraft der US-Armee prahlen, malt der Rechnungshof des Landes ein überaus tristes Bild vom derzeitigen Zustand der Streitkräfte.
Ungewöhnlich tief stapelt der US-amerikanische Rechnungshof, wenn es um seine Einschätzung der Kampfkraft der Streitkräfte geht. Experten wittern darin ein Manöver des militärisch-industriellen Komplexes, um zusätzliche Finanzmittel zu akquirieren.

Für die Streitkräfte der Vereinigten Staaten sind die fetten Jahre vorbei. Zu dieser Schlussfolgerung sind Vertreter des US-amerikanischen Rechnungshofs (Government Accountability Office, kurz GAO) gekommen, die jüngst auf der Internetseite der Institution einen entsprechenden Bericht veröffentlicht haben.

In offiziellen Stellungnahme lesen sich Erklärungen der USA über das intensive Verlegen von Kriegsgerät nach Osteuropa, als gehe es vorwiegend um Beschäftigungstherapie für NATO-Verbände. Russland jedoch sieht darin eine Bedrohung. Quelle: U.S. Army

Diesem zufolge „verliert die US-Armee an Kampfbereitschaft, weist einen niedrigen Organisationsgrad und eine eingeschränkte Manövrierfähigkeit auf“.

Die Kontrollinstanz für das Finanzgebaren öffentlicher Haushalte macht dies unter anderem an den Beständen fest:

Zum Beispiel ist zwischen 1991 und 2015 die Zahl der Kampfjets und Bombenflieger um 58 Prozent gesunken. Die Seeflotte hat seit 1998 um 18 Prozent am Kampfwert verloren“, heißt es im jüngsten Bericht des GAO.

Außerdem lässt sich der Auswertung entnehmen, dass „in den letzten zehn Jahren, die von zahlreichen Konflikten, Budgetlöchern und der Verschlankung von Strukturen geprägt waren, die US-amerikanischen Streitkräfte in ihrer Kampfbereitschaft stark nachgelassen haben“.

Momentan hat die Revitalisierung der Streitkräfte für die US-Regierung den Vorrang“, heißt es weiter im Bericht.

Prof. Alexander Konovalow, Präsident des Instituts für Analyse und strategische Bewertung bei der Hochschule für Wirtschaft (HSE) Moskau, vermutet, dass militäraffine Kreise in den USA durch derartige Mitteilungen den Kassen der Streitkräfte einen höheren Geldzufluss verschaffen wollen.

Das gilt für jede bürokratische Struktur, Militärbehörden der USA sind da keine Ausnahme“, sagt der Experte. „Sie werden jetzt im Kongress Unterstützung suchen, um das Budget aufzubessern. Um die Notwendigkeit zusätzlicher Mittel zur Finanzierung zu untermauern, werden sie ein grelles Licht auf die wachsende militärische Bedrohung vonseiten Russlands richten.“

Alexander Konovalow erachtet den tatsächlichen Zustand der US-Armee als „auf hohem Niveau“.

Die USA haben zurzeit viele Möglichkeiten: Sie können einen konventionellen Sprengkopf innerhalb von 40 bis 45 Minuten in jede Ecke der Welt befördern, und das mit hoher Treffsicherheit. Die US-Armee kann auch in einem schnellen Tempo beliebige Ortschaften erreichen und vieles mehr.“

Der Herausgeber der Zeitschrift „Arsenal Otetschestwa“ (Arsenal des Vaterlandes) und Militärexperte Wiktor Murachowski meint, dass die Kampfbereitschaft der Armee insgesamt nach dem Zustand einzelner einsatzbereiter Kampfeinheiten beurteilt worden sei.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Zahl der Jagdflugzeuge oder Schiffe zurückgegangen ist. Wahrscheinlich hat man einfach nur die Modernisierung oder Wartung eines Teils der Kampfgerätschaften unterlassen“, so der Militärexperte.

Dabei könnte der erst jüngst veröffentlichte Bericht auch von Kongressmitgliedern aus Staaten unterstützt werden, die über bedeutende Einrichtungen des militärisch-industriellen Komplexes der USA verfügen.

US-Vizepräsident Joe Biden in Riga, 23. August 2016

In der Regel setzen sich Kongressmitglieder für die Interessen jener Staaten ein, in denen sie gewählt wurden. Der militärisch-industrielle Komplex als eine im finanziellen Sinne große Struktur hat mehrere Möglichkeiten, seine Interessen im Kongress durchzusetzen“, fügte Wiktor Murachowski hinzu.

Dieser Bericht sei nur ein Vorwand, um das US-Militärpotenzial auszubauen und die Präsenz der USA in Europa zu verstärken, teilt Oberst a.D. Alexander Zhilin mit, der Leiter des Moskauer Zentrums für angewandte Problemstudien.

Wenn die Amerikaner den Verteidigungsetat aufbessern, nimmt auch die militärische Aktivität der USA zu. Das heißt, die USA rüsten für einen Krieg auf. Vielleicht ist das eine Provokation. Alleine im letzten Jahr stationierten die USA Truppen in Polen, in Rumänien und im Baltikum. Das stellt praktisch gesehen ein potenzielles Aufmarschgebiet dar. Heute sind dort Bataillone, morgen Divisionen. Kampfgeräte sind auch schon vor Ort, aber noch „konserviert“. Wenn es zu einem Konflikt mit Russland kommen sollte, werden die USA andere die Kastanien aus dem Feuer holen lassen“, meint der Experte.