Archiv für November, 2015

http://www.presstv.ir/Detail/2015/11/29/439605/South-Korea-protest-Seoul-Park-Geunhye
South Korean police use water cannon to block protesters following a large rally against the government in downtown Seoul, November 14, 2015. ©AFP
Südkoreanische Polizei-Einsatz mit Wasserwerfer gegen Demonstranten nach einer großen Kundgebung gegen die Regierung in der Innenstadt von Seoul, am 14. November 2015. © AFP

30.11.15 – SÜDKOREA – Südkoreanische Aktivisten schwören regierungsfeindliche Proteste trotz Verbot zu halten –

-Südkoreas großen Arbeit-Gruppe hat gelobt, einen geplanten Protest gegen die Regierung in dieser Woche zu halten, und das, ein Tag nachdem die Demonstration wegen Sicherheitsbedenken verboten wurde.

-Die koreanische Gewerkschaften-Konföderation sagte in einer Erklärung am Sonntag, dass das Verbot für der am kommenden Samstag geplante Kundgebung sei „verfassungswidrig.“

-„So ein Verbot ist eine regelrechte Verweigerung der verfassungsmäßigen Rechte… und war weit verbreitet nur während der Diktatur“, sagte die Union in einer Erklärung,  unter Bezugnahme auf den 1960-70er-Ära der Militärherrschaft in Südkorea unter dem späten Führer des Landes, Park Chung-Hee, der Vater des amtierenden Präsidenten Park Geun-Hye.

-„Unser Plan, die Rallye zu halten bleibt unverändert“, sagte die Gruppe.

-Die Demonstranten fordern Seoul seine Arbeit Reformkonzept fallenzulassen, da wie sie sagen, dass es für Unternehmen einfacher sein wird, Mitarbeiter zu entlassen. Sie fordern auch die Administration, eine umstrittene Regelung, die vom Staat verfasste Geschichtsbücher an Schulen verteilen will, um dem Versuch die Diktatur zu beschönigen zu annullieren.

-Der geplante Protest folgt eine massive Demonstration Anfang dieses Monats, wo Sicherheitskräfte mit Demonstranten zusammengestoßen sind und Dutzende von ihnen mit Wasserwerfern und Pfefferspray verletzten.

-An der 14. November Protest, der größte in sieben Jahren, nahmen mehr als 60.000 Menschen teil.

-President Park denunziert die Rallye als ein Ansatz „die Rechtsstaatlichkeit verweigern „und drängte zu hartem Durchgreifen gegen diejenigen, der Gewalt provozieren.

-Park forderte auch, dass ein Verbot durchgesetzt werden soll, welches das Tragen von Masken während der Kundgebungen verbietet, und gleichsetzte maskierten Demonstranten mit den Takfiri Daesh Terroristen, einen Vergleich, der wütende Reaktionen von den Demonstranten herbeiführte.

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https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/35751-sie-kennen-sich-damit-aus/
Griechenland: „Sie kennen sich damit aus – Türkei verletzte Luftraum allein 2015 bisher 1.233 mal“

Griechenland: „Sie kennen sich damit aus - Türkei verletzte Luftraum allein 2015 bisher 1.233 mal"

-Ankaras Behauptung, dass die Su-24 Jet abgeschossen wurde, weil sie angeblich für 17-Sekunden den türkischen Luftraum verletzt hätte, sorgt insbesondere in Griechenland für Entrüstung in den Sozialen Netzwerken. Die Sozialen Medien sind voll mit Beiträgen zu den “ klaren Doppelstandards der Türkei“. Denn türkische Kampf-Jets brachen allein 2014 über 2.200 und bis Oktober 2015 bereits 1.233 mal in den den griechischen Luftraum ein.

-Die Griechen fragen sich, was passiert wäre, wenn Athen Gefechte mit türkischen Flugzeugen autorisiert hätte, die die Landesgrenzen regelmäßig durchbrechen.

Foto: Iliya Pitalev / Sputnik

[Die Türkei verletzt griechischen Luftraum 40 mal am Tag. – Quelle: WikiLeaks Dokument vom Juni 2005]

-Dauernde Verletzungen des Luftraums durch türkische Kampfflieger lassen sich in griechischen Medien-Berichten bis mindestens Februar 2013 zurückverfolgen.

-Am Mittwoch veröffentlichte die Online-Zeitung Politico die Zahl der Luftraumverletzungen und verwies darauf, dass die türkische Luftwaffe für gewöhnlich zurückhaltend ist, Details über solche Grenzverletzungen mitzuteilen.

-Die Zeitung zitiert eine Statistik der Universität von Thessaly, die sich auf Zahlen des griechischen Militärs ab 2008 bezieht. Laut dieser Erhebung es gab es 2014 insgesamt 2.244 Verletzungen des griechischen Luftraums, im Vorjahr ’nur‘ 636.

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„Die Türken versuchen, die Souveränität über strittige Inseln zu erzwingen und Griechenland an den Verhandlungstisch zu bringen“, so Thanos Dokos, Leiter der Hellensichen Stiftung für Europa- und Außenpolitik [Hellenic Foundation for European and Foreign Policy] gegenüber Politico und betonte:

„Was [uns] beunruhigt sind die Tiefflüge, oft mit Helikoptern, über den Inseln.“

-Die Türkei respektiere den 10-Meilen Luftraum um die Ägäischen Inseln nicht, was bereits zu zahlreichen Luftkämpfen zwischen griechischen und türkischen Kampf-Flugzeugen führte. Von Januar bis Oktober 2015 wurde der griechische Luftraum 1.233 mal verletzt, darunter 31 Flüge über griechischem Boden, so die Zentrale der griechischen Luftwaffe. Griechische Medien kommentieren, dass die Türkei dabei die wirtschaftliche und politische Krise Griechenlands ausnutzten.

-„Wenn der Luftraum verletzt wird, muss man reagieren“, sagte Thanos Dokos. „Es ist sehr schwierig, sich einseitig aus einer Situation militärischer Aggression zurückzuziehen. Das ist eine tragische Situation, weil das Geld, das wir für diese Luftkämpfe mit der Türkei ausgeben, Geld ist, das wir in anderen Bereichen der Verteidigung hätten ausgeben können.“

-Sowohl die Türkei als auch Griechenland sind NATO-Mitglieder und beide Länder beanspruchen eine umstrittene 6-Meilen-Zone im Ägäischen Meer. Viele dieser Vorfälle finden im umstrittenen 4-Meilen-Radius vor der türkischen Küste statt, den Athen als sein Territorium betrachtet, aber Ankara als internationales Gewässer klassifiziert. Griechenland beansprucht zehn Meilen des Luftraums um die Inseln, die Türkei erkennt jedoch nur sechs Meilen an und argumentiert, dass alles weitere als internationaler Luftraum gilt.

Radar-Aufnahmen des türkischen Angriffs auf russisches Flugzeug

-Die während einer Pressekonferenz in Moskau von General Viktor Bondarev, Chef der russischen Luftwaffe, präsentierten Elemente lassen keinen Zweifel zu: die türkische Luftfahrt, die unter den militärischen Koordinations-Vereinbarungen über den Flugplan des russischen Suchoi informiert wurde, hatte einen vorhergehenden Befehl erhalten, um sich zu positionieren, um das Flugzeug abzuschießen. Es sind Elemente, die die Version der NATO untergraben.

| Bukarest (Rumänien) | 30. November 2015
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General Viktor Bondarev, Stabschef der russischen Luftstreitkräfte.

-Zwei Tage nach dem Angriff auf den russischen Jagdbomber Su-24 durch einen türkischen F-16 im syrischen Luftraum, hat General Viktor Bondarev, Chef der russischen Luftwaffe, eine überraschende Aussage gemacht, die das Bild der westlichen Medien, die nur die Version der Türkei übernommen haben, völlig verändert.

-Im Rahmen des von Moskau und Washington am 26. Oktober unterzeichneten Memorandums zur Syrien- Kampagne, hat die russische Seite ihre amerikanischen Kollegen 12 Stunden vor der Mission von zwei Su-24-Bombern im Norden von Syrien informiert. Sie schickten ihnen alle Details der Mission, auch die Zeit des Starts: 09 h40, Höhe: 5 600 bis 6.000 m und die zu bombardierenden Ziele: die Nähe des Gebietes von Chefir, Mortlu und Zahia in Nord Syrien, an der Grenze der türkischen Provinz Hatay. Die taktischen Bomber Su-24 waren von der Basis von Hmeymim gemäß dem vorgesehenen Zeitplan um 09:40 abgeflogen, jedes mit vier Bomben OFAB-250 bewaffnet. Von 09h51 bis 10h11 haben sich die russischen Bomber in einem Wartebereich in einer Höhe von 5 650 m bzw. 5800 m im Süden der syrischen Stadt Idlib bewegt. Um 10h11 haben die zwei russischen Bomber die GPS-Koordinaten des Ziels erhalten, und machen einen ersten Durchgang senkrecht über dem Ziels um 10h16 und werfen die ersten Bomben ab. Nach Abschluss des Manövers, um zum Ziel für den zweiten Angriff zurückzukommen, wird einer der Su-24-Bomber von einer Luft-Luft-Rakete getroffen, die durch einen türkischen F-16 um 10h24 abgefeuert wurde.

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-Eine Analyse aus den Steuerelementen der Ergebnisse auf die Ziele, unterstützt durch die Dynamik der durch das Radar-Netzwerk erkannten Ziele, das den ganzen syrischen Luftraum überwacht, zeigte das Vorhandensein von zwei türkischen F-16 Flugzeugen, zwischen 09 h 08 und 10 h 29, die sich in einer Höhe von 4 200 m in der Luft Zone der Region Hatay an der Grenze zu Syrien aufhalten. Die türkischen Flugzeuge hatten um 08h40 abgehoben und landeten um 11h00.

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-Der Zeitaufwand für die zwei F-16-Jets, um die Motoren zu starten, auf der Piste von Diyarbakir Air Base anzurollen und den Dienstbereich, 410 km von ihrer Basis entfernt, zu erreichen, zeigt, dass die zwei türkischen F-16 ihre Mission eine Stunde vor dem Abflug der russischen Bomber empfangen haben. Das zeigt, dass die türkischen Piloten wussten, dass sie es mit russischen Su-24 Flugzeugen zu tun haben würden, und dass sie die Details der Mission dieser Bomber kannten, um sich in Vorbereitung für ihr Handeln positionieren zu können, um das russische Flugzeug dann abzuschießen, so dass es scheinen könnte, als ob der russische Bomber den türkischen Luftraum verletzt habe. Sie hatten also die Anweisung erhalten, das Verfahren der internationalen Verträge, die die Türkei unterzeichnet hatte, nicht einzuhalten, nämlich zuerst abfangen, gefolgt von Blickkontakt, einem Warnschuss mit der Bord-Kanone, und dann schließlich die Zerstörung.

-Laut General Viktor Bondarev hat der Bomber Su-24 während seines ganzen Fluges eine Entfernung von mehr als 5 km von der syrisch-türkischen Grenze eingehalten, bevor er in den Bereich des möglichen Abschusses von einer durch die Hitze gelenkte Luft-Luft-Rakete von einem der türkischen F-16 Jäger eintrat, der fast senkrecht zur Flugrichtung der Su-24 Bomber geflogen ist. Das türkische Flugzeug machte eine Wendung von 110 Grad, mit einer Dauer von 1 Minute und 40 Sekunden, mit dem Ziel, den russischen Bomber von hinten zu erreichen. Aufgrund dieser Kurve trat der türkische F-16 zwei Kilometer in den syrischen Luftraum ein (in dem er ca. 40 Sekunden blieb, während der Su-24 nur 17 Sekunden im türkischen Luftraum verbrachte) genug, um auf den Radarschirmen der Luftbasis von Hmeymim sichtbar zu sein, während er sich vom Angriff absetzte und tiefer als 2500 m tauchte.

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-Dieses Manöver hat den F-16 hinter einen der zwei russischen Su-24 Bomber in einem Abstand von 5 bis 7 km mit einer Annäherungs-Geschwindigkeit positioniert, die den Abschuss der Luft-Luft-Rakete zuließ. Vor dem Angriff war auf keinem Radiokanal, auch auf dem speziell für die Zusammenarbeit vorgesehenen, keine Aufzeichnungen über einen Appell der Piloten oder der Kontrollorgane der türkischen Armee festzustellen.

-Bondarev schlussfolgert, dass die türkischen Piloten sich mehrere Wochen speziell präpariert hatten, um einen russischen Bomber an der Grenze mit Syrien abzuschießen und die letzten Details des Hinterhaltes wurden während der 12 Stunden, die der Ankunft der von den Russen übermittelten Informationen vor dem Abflug folgten, von den Türken (vermutlich mit den NATO-Verbündeten) ausgearbeitet.

Übersetzung
Horst Frohlich

Valentin Vasilescu

Valentin Vasilescu Expert militaire. Ancien commandant adjoint de l’aéroport militaire d’Otopeni.

Airbus 321 im Sinai: Es bleibt nur mehr eine Hypothese
http://www.presstv.ir/Detail/2015/11/26/439258/Israel-Palestine-alKhalil-Moshe-Yaalon-
A photo taken on November 13, 2015 shows Israeli forces standing guard in a neighborhood of east al-Quds next to a temporary concrete wall bearing black writing reading in Hebrew 'temporary mobile police barrier' that was erected by Israeli police on October 18. (AFP photo)

Ein Foto, aufgenommen am 13. November 2015 zeigt israelischen Streitkräfte wie sie in einer Nachbarschaft von Osten al-Quds neben einer temporären Betonwand mit schwarzer Schrift auf Hebräisch ‚temporäre mobile Polizei-Barriere‘ zu lesen ist, und die von der israelischen Polizei, am 18. Oktober errichtet wurde, wachen stehen. (AFP-Foto)

30.11.15 – ISRAEL Apartheid Staat und ethnische Säuberungen – Israel baut neue Mauer nah an die Westjordanland Stadt al-Khalil  –

Das israelische Regime hat angekündigt, eine neue Mauer in der Nahen der besetzten Westjordanland Stadt al-Khalil (Hebron), als Teil der harten Durchgreifen gegen die Palästinenser zu bauen.

-Israels Außenminister für militärische Angelegenheiten Mosche Jaalon,  informierte die Mitglieder des israelischen Parlaments (Knesset), dass das Regime von Tel Aviv bald einen befestigten Zaun in der Nähe von al-Khalil aufbauen würde.

-Der Minister verteidigte die Entscheidung, die Barriere zu konstruieren, da er behauptete, dass palästinensische Angriffe gegen die israelischen Streitkräfte anhalten würden.

-Al-Khalil hat sich in einem Unruheherd des palästinensischen Widerstands gegen Israels Aggression verwandelt.

-Das israelische Regime hat mit dem Bau von mehreren Zäunen über die besetzten Länder schon seit 2000, unter dem Vorwand der palästinensischen Angriffe zu konfrontieren, begonnen.

-Westjordanland Dörfer sind Schauplatz von regelmäßigen Proteste gegen den Bau von Israels Apartheid-Trennungmauer.

-Um seine Siedlung zu erweitern, Israel begann im Jahr 2002 mit dem Bau der Sperranlage, die eine Mischung aus Metall-Zäune, Stacheldraht und Betonwände sind.

-Nach einem Urteil von 2004, der internationale Gerichtshof und die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat der Bau der Aperheid-Sperranlage als Verletzung des Völkerrechts erklärt.

Neue israelische Siedlungen verdrängen Beduinen in Negev

-Medienberichten zufolge, existiert ein neuem israelischen Konstruktionsplan, der Tausende von palästinensischen Beduinen in der Negev-Region südlich von Israel vertreiben wird.

-Das Regime Wohnungsbauministers, Yoav Galant, lobte kürzlich das israelische Kabinett Zustimmung seinem Plan mehrerer Städte in der südlichen Negev-Wüste zu bauen.

Beduinen halten Plakate während eines Protestes gegen einen Plan Umm Al-Hiran Dorf zu zerstören, das sich nahe der südlichen Stadt Beerscheba in der Negev-Wüste, 27. August 2015 befindet. (Foto von AFP)

-Etwa 7.500 Menschen werden gezwungen sein, ihre Häuser zu verlassen um den Weg für den Bau der neuen israelischen Siedlungen zu machen.

-Jedes Jahr werden hunderte von Beduinen Häusern als Teil der israelischen Siedlung Ausbauprojekte abgerissen.

-Menschenrechte Gruppen sagen, dass der Plan ist Teil von Tel Avivs politischem Plan, die Beduinen aus den besetzten Gebieten zu vertreiben und nur jüdische Gemeinschaften einzurichten.

-Palästinenser sagen, dass Tel Aviv in der Tat ethnische Säuberungen anstrebt, in einem Versuch, die besetzten Gebieten zu judaisieren.

Israel-Truppen töten drei weitere Palästinenser

-Auch am Donnerstag, wurden drei Palästinenser von israelischen Truppen getötet, wie Tel Avivs in den besetzten Gebieten sein brutales Vorgehen intensiviert hat.

-Ein Palästinenser aus dem Flüchtlingslager Al-Arub, nördlich der Stadt Flammpunkt al-Khalil (Hebron), starb nachdem israelischen Streitkräfte bei Zusammenstößen mit Palästinenser scharfe Munition verwendet haben.

-Laut israelischen Medien, ein andere Palästinenser wurde an einem Checkpoint südlich von Nablus getötet. Er wurde erschossen, während angeblich versucht hatte, ein Israeli zu erstechen.

-Früher wurde ein junge Palästineser getötet und mehrere andere in Auseinandersetzungen in Qatanna, nordwestlich von al-Quds (Jerusalem) verwundet. Zusammenstößen ausbrachen, nachdem israelische Truppen die Stadt stürmten und eine Reihe von palästinensische Häuser in einem Haus zu Haus Suchaktion überfallen hatten.

-In der jüngsten Eskalation der Gewalt seit Anfang Oktober sind mehr als 100 Palästinenser getötet worden.

Westjordanland stillgelegt

-Unterdessen haben die Palästinenser in den besetzten Gebieten auf einen Generalstreik gestartet, um Israel zwei Monate lang Aggression gegen Palästinenser zu protestieren.

-Am Donnerstag fast alle Institutionen und Unternehmen blieb geschlossen und dem Verkehr kam in mehreren Städten und Gemeinden im besetzten Westjordanland zum Erliegen.

-Der eintägige Streik wurde von mehrere palästinensische Gruppen als Reaktion auf der jüngsten Tötung des 16 Jahre alten Ibrahim Abdul-Halim Dawood, der am Mittwochabend seinen Verletzungen erlag aufgerufen.

-Er wurde in der Brust bei Zusammenstößen zwischen israelischen und palästinensischen Demonstranten in Ramallah, nördlich von al-Quds (Jerusalem), vor zwei Wochen erschossen.

-Die laufende Aggression durch das Tel Aviv Regime und israelische Siedler,  hat Befürchtungen erweckt, dass einer dritten Intifada, d.h. ein im großem Stil palästinensischen Aufstand ausgelöst werden kann.

http://www.presstv.ir/Detail/2015/11/30/439690/Israel-EU-bodies-West-Bank-settlements
Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu (Photo by AFP)
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Foto von AFP)

30.11.15 – ISRAEL – Israel hat Kontakte mit EU-„Friedensprozess“ Gremien ausgesetzt …..nicht wichtig….Israel will kein Frieden, honoriert keine Verträge und pflegt ISIS-Kämpfer in ihren Krankenhäusern, bis die USA sie schützt werden sie weiter machen und sich um Gesetzte und Abmachungen um den Teufel scheren, die UE muss endlich handeln und nicht reden, mit der Hoffnung, dass die USA uns wieder sagen was wir zu haben, und unsere Politiker wie immer nachgeben…..Anm.d.Ü.

-Israel hat Kontakte mit der Europäischen Union (EU) Stellen, die im sogenannten Friedensprozess mit den Palästinensern involviert sind, ausgesetzt, nachdem der politisch-wirtschaftlichen 28 Mitglieder-Block forderte, dass Waren aus illegalen Siedlungen im besetzten Westjordanland beschriftet werden.

-Am Sonntag, Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, der auch als Außenminister dient, hat das Ministerium befohlen, „eine Neubewertung der Beteiligung der EU-Gremien in alles, was mit dem diplomatischen Prozess mit den Palästinensern verbunden ist zu tun hat zu revidieren“. (Was soll dieses Bauerntheater schon wieder? Es ist schon oft passiert, EU Vertreter wurden nicht erlaubt die palästinensische besetze Gebiete zu besuchen usw. daher ist absolut eine Zeitverschwendung sich mit solchen israelischen Vertreter zu treffen, die unsere Politiker ständig ins Gesicht spucken…..Anm.d.Ü.).

-Das israelische Außenministerium sagte, dass Israel weiterhin diplomatische Kontakte mit den einzelnen EU-Ländern, wie Deutschland, Großbritannien und Frankreich, weiter pflegen aber nicht mit EU-Institutionen haben.

-Am 11. November, die Europäische Kommission hat neue Leitlinien für die Kennzeichnung der Produkte in aus den illegalen israelischen Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten gemacht werden.

Ein Palästinenser (oben) arbeitet an einer Textilfabrik im Industriepark der illegalen Westjordanland Siedlung Barkan, südwestlich von Nablus, 8. November 2015. (Foto von AFP)

-Nach den Leitlinien, israelische Produzenten müssen landwirtschaftliche Produkte und Kosmetika, die in illegalen Siedlungen produziert und besetzten Ländereien bestellt werden, wenn sie in EU-Mitgliedstaaten verkauft werden sollen, auszeichnen.

-Das israelische Außenministerium zensiert die Entscheidung, und beschrieb es als die Bemühung der EU, Druck auf das Regime von Tel Aviv über seine Siedlung-Expansionsaktivitäten  auszuüben. Der EU-Botschafter in Israel, Lars Faaborg-Andersen wurde auch bestellt.

-„Wir bedauern, dass die EU aus politischen Gründen entschieden hat, solch einen außergewöhnlichen und diskriminierende Schritt zu machen, der durch die Boykott-Bewegung BDS inspiriert wurde“, sagte die Erklärung, der sich auf der internationale Boykott-Bewegung, Desinvestition und Sanktionen (BDS) gegen Israel bezieht. (Hier wird auf die Tränendrüsen gedrückt…..die Rolle der Opfer beherrschen sie auf jedenfalls am besten. Anm.d.Ü.).

Ein Bild, aufgenommen am 8. Mai 2015, zeigt einen generellen Überblick über die Ost-al-Quds (Jerusalem) israelische Siedlung von Ramat Shlomo (im Vordergrund). (Foto von AFP)

-Die BDS-Bewegung ist eine weltweite Kampagne, um wirtschaftlichen und politischen Druck auf Israel zu üben mit dem Ziel, die israelische Besetzung palästinensischer Gebiete besonders durch illegale Siedlung Konstruktionen in den besetzten palästinensischen Gebieten zu beenden.

-Mehr als 500.000 Israelis Leben in mehr als 120 illegalen Siedlungen, die seit der Besetzung der palästinensischen Gebiete der Westbank und Ost al-Quds (Jerusalem) im Jahr 1967 gebaut wurden.

-Viele Mitglieder der internationalen Gemeinschaft betrachtet die israelischen Siedlungen als illegal, weil die Gebiete 1967 von Israel besetzt wurden, und sie unterliegen daher der Genfer Konventionen, die Bauarbeiten am besetzten Länder verbieten.

Kilometerlanges Tunnelnetz des IS im Irak entdeckt – Komplett zum Überleben ausgestattet
Kilometerlanges Tunnelnetz des IS im Irak entdeckt – Komplett zum Überleben ausgestattet
-Tunnelnetze des IS, die sich über Kilometer erstrecken, sind unter der irakischen Stadt Sindschar entdeckt worden, nachdem die ehemalige Yeziden-Hochburg durch Peshmerga-Kämpfer zurückerobert wurde. Die Stadt wurde vom IS eingenommen, dessen Kämpfer Tausende Männer der Stadt töteten und noch mehr Frauen gefangen nahmen, um sie zu Sexsklavinnen zu machen. In den verlassenen Tunneln wurden Medikamente, Waffen, Schlafräume, Totenköpfe und vieles mehr gefunden.

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Wirtschaftssanktionen gegen Türkei: Baufirmen vor Aus in Russland?

Wirtschaftssanktionen gegen Türkei: Baufirmen vor Aus in Russland?

-Einer der wichtigsten Akteure im Zusammenhang mit dem seit Jahren anhaltenden Bauboom Moskaus könnte schon bald aus Russland verbannt werden. Nachdem Zwischenfall an der türkisch-syrischen Grenze, als ein türkischer Jet einen russischen Bomber abschoss, könnte Russland mit wirtschaftlichen Sanktionen reagieren und damit auch türkische Baufirmen empfindlich treffen.

-Der russische Bauminister, Michail Men, hat im Gespräch mit Journalisten am Donnerstag nicht ausschließen wollen, dass womöglich türkische Baufirmen in Russland künftig sanktioniert werden könnten. Türkische Unternehmen hätten unter dem Eindruck der jüngsten politischen Zwischenfälle im Verhältnis zwischen Ankara und Moskau ihre Glaubwürdigkeit verloren.

-Das könnte im Gegenzug die Position lokaler Kontrahenten verbessern, obwohl türkische Unternehmen zu den entscheidenden Akteuren im russischen Bausektor gehören.

-Türkische Baufirmen sind in Russland seit den 1990er Jahren aktiv. Sie vermochten es, binnen weniger Jahren eine führende Position einzunehmen und gar wichtige Infrastrukturprojekte, wie den Bau des „Moscow City“-Business Centers oder den Wiederaufbau der Staatsduma, für sich zu entscheiden.

-Gegenwärtig nehmen türkische Unternehmen nicht mehr an Regierungsprojekten teil, da diese mit staatlichen Mitteln finanziert werden. Sie sind dafür umso mehr im Bereich privatwirtschaftlicher Projekten involviert. Die größten türkischen Unternehmen Enka, RenaissanceConstruction und Ant Yapi errichten millionenschwere Wolkenkratzer und ganze Business-Zentren in Moskau und anderen Regionen Russlands.

-Eine russische Sperre könnte auch türkische Arbeiter im russischen Bausektor treffen. Über 87,000 türkische Staatsbürger arbeiten in Russland. Das geht aus einer aktuellen russischen Studie vom November dieses Jahres hervor. Die meisten sind im lukrativen russischen Bausektor tätig.

-Am vergangenen Donnerstag berief der russische Premierminister Dimitri Medwedew eine Kabinettssitzung ein, um eine Liste wirtschaftlicher Maßnahmen gegen die Türkei zu besprechen.

-Der Kreml zieht die Einführung eines Lebensmittelembargos, Einschränkungen für Zölle und Finanztransaktionen sowie restriktive Maßnahmen für den Handel, Dienstleistungen und Investitionen in Betracht.

-Das gemeinsame Erdgasprojekt “Turkish Stream”, welches russisches Gas über die Türkei nach Südeuropa transportieren soll, könnte ebenfalls auf Eis gelegt werden, informierte der russische Wirtschaftsminister Alexej Ulyukaew.

 

http://www.presstv.ir/Detail/2015/11/29/439578/Israel-Palestine-West-Bank-alKhalil-Radio-Dream
The photo posted by Palestinian social media users on November 28, 2015, purportedly shows Israeli soldiers outside the offices of Radio Dream in al-Khalil (Hebron), the occupied West Bank.
das Foto von palästinensischen von Social-Media-Nutzer am 28. November 2015 geposted, zeigt israelische Soldaten außerhalb des Büros von Radio-Dream in al-Khalil (Hebron), besetzten Westjordanland.

29.11.15 – ISRAEL – „Staatsterror eskaliert“ israelische Streitkräfte schließen das palästinensische Radio-Dream

-Israelische Soldaten haben einen palästinensischen populären Radiosender angegriffen, der die Behörden beschuldigen zu weiterer Eskalationen der Spannungen im besetzten Westjordanland, so sagen palästinensische Berichten.

-Die Büros von Radio-Dream in der südlichen besetzten Westjordanland Stadt al-Khalil (Hebron) wurden am Samstagabend, angegriffen, mit der israelischen Streitkräfte  die das Radio Ausrüstung beschlagnahmten und das Radio aus dem Äther nahmen.

-Bilder von palästinensischen Benutzer auf Social Media gepostete Bilder zeigen Soldaten, die außerhalb der Geschäftsräume stehen. Die Bilder zeigen auch eine beschädigte Tür und eine Ausstattung, die auf dem Boden verstreut.

-In einem anderen Bild kann eine gedruckte Richtlinie unterzeichnet von den israelischen Beamten gesehen werden, in dem ist die Station bestellt, bis zum 26. Mai 2015 geschlossen bleiben. Allerdings bezieht sich das Schreiben, das 26. November 2015, datiert ist höchstwahrscheinlich auf 26. Mai 2016.

-Das israelische Militär behauptete, dass der Radiosender durch laufende „Anstiftung“ nach Kanal 2, die hinzugefügt, dass die Kräfte, die die Station angegriffen wurden begleitet von Agenten des israelischen Spionage Dienst Schin Bet geschlossen wurde.

-Radio-Dream ist die dritte Radiostation, die in den letzten Wochen nach vorgeworfen Anstiftung zu Hass gegen das Regime von Tel Aviv bestimmt ist.

Ein palästinensischer Journalist für die lokalen Radiosender Al-Hurriyya prüft Schäden, die durch das israelische Militär zu den Radio-Büros in der besetzten Westbank Stadt al-Khalil, 3. November 2015. (Foto von AFP)

-Am 20. November stürmten israelische Truppen al-Khalil-Radio Büro über Nacht und haben es für sechs Monate geschlossen. Sie beschlagnahmte Ausrüstung der Station und verursachten Sachschäden am Eigentum.

-Anfang dieses Monats, Tel Aviv hat auch der palästinensische Manbar al-Hurriyya Radiosender heruntergefahren und verhängte ein Sendung-Verbot.

-Die Entwicklung kommt, wie das palästinensische Zentrum für Entwicklung und Medienfreiheit, auch bekannt als MADA, gesagt hat, dass mehr als 450 Verletzungen der Medienfreiheit durch das israelische Regime seit Anfang des Jahres durchgeführt wurden.

-Die Kontrollinstanz, in einer Erklärung verurteilte „die anhaltende Gewalt gegen palästinensische Journalisten von der israelischen Besatzungsarmee“. Nach MADA, haben Verstöße gegen die Freiheit der Presse in diesem Jahr „eine enorme Eskalation“ erlebt.

Kommentar: anscheint, die Mitglieder der westliche Presse, teilen ihre Kollegen in zwei Kategorien….z.B. wenn in China oder Iran angebliche Verletzungen der Presse-Freiheiten stattfinden, wird bei uns tagelang rumposaunt…..wenn es in Israel geschieht, oder in Syrien russische Journalisten angegriffen und angeschossen werden, die treue westliche  Seelen schweigen.

Datei-Foto zeigt eine Vorderansicht des Innenministeriums Aserbaidschans in der Hauptstadt Baku.

28.11.15 – ASERBAIDSCHAN – Regierung steigert Verfolgungs-Welle gegen Schiiten – vier Toten in Baku –

-Ein Überfall auf eine schiitische religiöse Zeremonie in Aserbaidschan, hat mindestens vier Menschen in Baku das Leben gekostet, wie eine neue Welle der Razzien gegen die Mehrheit der schiitischen Bevölkerung gestartet wurden.

-Das Innenministerium, sagte in einer Erklärung am Donnerstag, die Sicherheitkräfte des Landes, vier Mitglieder der Bewegung für die Einheit der muslimischen (MMU) während einer Razzia früher in den Tag nördlich der Hauptstadt Baku getötet hatten.

-Berichte von unabhängigen aserbaidschanischen Medien sagten, dass der Angriff kam als Schiiten sich zu einer religiösen Zeremonie in dem Dorf Nardaran, Arabaeen trafen, um den 2. Dezember, dem 40. Todestag  der Imam Hussein (PBUH) und seine Anhänger in der Schlacht von Karbala zu markierten.

-Die Berichten sagen, dass die Gewalt ausbrach, wie Sicherheitskräfte Tale‘ Bagirzade, der Anführer der MMU während einer Rede verhaften wollten. Mindestens vier Personen wurden getötet, als Polizei Leben scharf Munition benutzte. Augenzeugen berichteten auch, dass wahhabitischen Takfiri Elemente zwei Polizisten am Tatort getötet haben.

-Dies ist, während die Regierung sagt, dass Polizeikräfte mit einer Granate und automatische Feuer angegriffen wurden. die Behörden sagen, dass der Vorgang gestartet wurde, um die „nicht registrierte“ Gruppe, die im Nardaran operiert zu liquidieren. (wie man merkt, echt zionistische Methoden….Anm.d.Ü.).

Dies ist, während die Regierung Ansprüche Polizeikräfte mit einer Granate und automatische Feuer angegriffen wurden. Er sagte, dass der Vorgang gestartet wurde, um die „Joe“ Gruppe im Nardaran zu liquidieren.

„Folglich vier Gruppenmitglieder wurden liquidiert und mehrere verletzt. Zwei Polizisten starben in den Konflikt“, sagte die Aussage, und fügte hinzu, dass 14 Personen, einschließlich Bagirzade, der auch als Sheikh Bagirov bekannt ist, geschnappt wurden. Opposition Quellen sagten, dass 16 Personen bei der Razzia verhaftet wurden.

‚ Bagirzade, der Führer der aserbaidschanischen Bewegung für die Einheit der muslimischen

-Die Verhaftung von Bagirov kam Monate, nachdem er eine Reihe von angesehenen schiitischen Kleriker in Aserbaidschan der iranische leitende Kleriker Ajatollah Nouri Hamedani in Aserbaidschan, trafen. Staatliche Medien zeigten Bilder wie Bagirov der Ayatollah begrüßte, eine Quelle der Emulation für Schiiten weltweit,  dem Anführer der MMU wird vorgeworfen für ausländische Staaten tätig zu sein und versuchen dem Sturz der Regierung von Präsident Ilham Aliyev  zu betreiben.

-Bagirov wurde aus dem Gefängnis im Juli entlassen, obwohl er von Sicherheitsbeamten mehrfach vorgeladen wurde. Leute sagen, dass er während seiner Haft Folter und körperliche Misshandlung unterworfen worden ist.

-Die MMU genießt eine große öffentliche Unterstützung, wie durch die Teilnahme von Tausenden an einer Protestkundgebung zeigte, wenn sie von der Bewegung in der Nähe von Baku aufgerufen wurden gegen die Internierung von einen anderen Führer Elchin Gasymov Anfang dieses Monats zu protestieren. Polizei verhaftet kurz einige Mitglieder der Gruppe.

-Azerbaidschan ist ein Staat mit einer schiitischen Mehrheit von mehr als 9 Millionen Menschen, d.h. 85 Prozent der Bevölkerung. Die weltliche Regierung von Aliyev ist es gelungen, dem schiitischen dominierten Volksaufstand in 2010, inmitten internationaler Proteste gegen seine plumpe Niederschlagung des Aufstandes, zu unterdrücken.

Kommentar: Aserbaidschan ist sehr an Israel verbunden, sei politisch wie wirtschaftlich, Israelis besitzen Fabriken und Liegenschaften, daher die Verfolgung der schiitischen Bevölkerung ist als normal anzusehen. Soweit ich mich erinnern kann, israelische Militär/Mossad Berater könnten sich  immer noch im Lande befinden. Ich habe seinerzeit Artikel darüber übersetzt.

 

Putin: Unsere Luftaufnahmen aus Syrien zeigen hunderte Tanklaster von Terroristen in die Türkei
Putin: Unsere Luftaufnahmen aus Syrien zeigen hunderte Tanklaster von Terroristen in die Türkei
– Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Moskau mit dem französischem Präsidenten Francois Hollande zu gemeinsamen Maßnahmen gegen den IS hat Präsident Wladimir Putin erneut auf die Luftaufnahmen von Tanklastern in Syrien aufmerksam gemacht, die er schon beim G-20-Gipfel in Antalya in der Türkei angesprochen und präsentiert hatte. Er sprach von hunderten LKWs, die sich über den gesamten Horizont erstrecken und aus von „Terroristen kontrollierten Gebieten“ direkt in die Türkei fahren.
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