Mit ‘LIBANON’ getaggte Beiträge

| Damaskus (Syrien) | 5. Oktober 2016
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Georges Sabra mit Laurent Fabius.

Unter dem Präsidium von Johnson und von Nixon versuchte die CIA, überall auf der Welt aktive Kommunisten abzuwerben und sie gegen Moskau und Peking umzudrehen. Und so trennte sich während des libanesischen Bürgerkrieges Riyad el-Turki mit etwas fünfzig Aktivisten, darunter Georges Sabra und Michel Kilo, von der syrischen kommunistischen Partei.

Sie blieben nicht isoliert, nahmen Kontakt zu einer kleinen US-amerikanischen Partei der äußersten Linken auf, den Social Democrats USA, und schlossen sich ihnen an.

In der „bleiernen Zeit“, die Syrien von 1978 bis 1982 mit der terroristischen Kampagne der Muslimbrüder erlebte, wurden Georges Sabra und Michel Kilo vom Leiter der Social Democrats USA, Carl Gershman, beauftragt, die Bruderschaft zu unterstützen. Sie veröffentlichten einen Text, der behauptete, dass die Weltrevolution in Gang sei, dass die Muslimbrüder die Avantgarde des Proletariats wären und dass der große Tag der Revolution dank den Vereinigten Staaten kommen würde. Dann wurden sie wegen ihrer Verbundenheit mit den Terroristen verhaftet.

1982 gründete Präsident Reagan mit seinen Partnern der „Fünf Augen“, das heißt Australien, Kanada, Neuseeland und Großbritannien einen neuen Nachrichtendienst, der die Aufgabe hat, die Inlandsoppositionen der kommunistischen Staaten zu unterstützen, das National Endowment for Democracy (NED).

Er tarnte diese zwischenstaatliche Agentur als „NGO“ und ließ sie direkt durch den Kongress finanzieren, nicht durch die Bundesregierung, wenn auch aus der Haushaltslinie des Außenministeriums. Die Leitung der Agentur übertrug er Carl Gershman.

Die Aktivisten dieser trotzkistischen Partei folgten ihm auf seiner Reise von der extremen Linken zur extremen Rechten der Republikanischen Partei. Darunter waren ein Trupp Journalisten der zionistischen Zeitschrift Commentary, die unter dem Namen „Neokonservative“ in die Geschichte eingehen sollten, und Intellektuelle wie Paul Wolfowitz, der künftige stellvertretende Verteidigungsminister.

Die Schnittstelle zwischen dieser antisowjetischen extremen Linken und dem US-amerikanischen Imperialismus lag bei dem Begriff „Weltrevolution“. Die Trotzkisten hatten freie Hand, sie zu realisieren, vorausgesetzt dies geschah gegen die Sowjetunion und nicht gegen Washington und seine Verbündeten.

Sie schufen vier Abteilungen des NED, eine für die Gewerkschaften, eine für die Arbeitgeber, die dritte für die Parteien der Linken und die vierte für die Parteien der Rechten. So hatten sie ein Mittel, jede soziale oder politische Gruppierung, egal wo auf der Welt, zu stützen.

Zurzeit wird die Abteilung mit der Aufgabe, die Parteien der Rechten zu korrumpieren, das International Republican Institute (IRI), von Senator John McCain geleitet, der somit gleichzeitig Parlamentsmitglied der Opposition wie auch Amtsträger der Verwaltung ist, die er ablehnt. Die Abteilung für die Parteien der Linken, das National Democratic Institute (NDI), wird durch die ehemalige Außenministerin Madeleine Albright geleitet.

Bei der Vorbereitung des Arabischen Frühlings setzte die arabische extreme Linke die Zusammenarbeit mit den Muslimbrüdern fort; so Professor Moncef Marzouki, später Präsident Tunesiens, oder Professor Burhan Ghalioun, später Vorsitzender des Syrischen Nationalrats. Dieser große Laizist schrieb die Reden des Algeriers Abassa Madani, Chef der Islamischen Heilsfront im Exil im Katar.

Die Rede dieses Linksextremen gründet sich auf Vermischungen wie zum Beispiel die Überzeugung, dass alle arabischen Staaten gleichwertig sind, gleich ob das Saudi-Arabien von König Salman oder das Syrien von Präsident al-Assad. Die einzigen Regierungen, die sic respektieren, sind die von Washington und von Tel-Aviv.

Heute sind Ghalioun, Sabra und Kilo die einzige linke Rückendeckung der angeblichen „syrischen Revolution“ – eine falsche Linke, nicht im Dienst der Menschheit, sondern der Beherrschung der Welt durch die Vereinigten Staaten und Israel.

Übersetzung
Sabine

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Hisbollah in der Nähe von Libanon-Syrien-Grenze
Hisbollah in der Nähe von Libanon-Syrien-Grenze

03.09.16 – ISRAEL – LIBANON – Haaretz sagt Krieg gegen die Nordfront „möglich“: Hisbollah gleichzeitig kämpfen „Israel“ und Syrien Terroristen

-Kämpfe in Syrien beseitigt nicht dieHisbollah-Bedrohung  für  Israel, mit dem Titel hat der zionistischen Zeitung Haaretz seinem Artikel von Amos Harel am Freitag veröffentlicht.

-Haaretz vertritt der Auffassung, dass die verlängerte Ruhe an der israelisch-libanesischen Grenze, können die Möglichkeit nicht ausschließen, dass die Hisbollah seine Zurückhaltung in der Politik mit der aktuellen zionistischen Bedrohungen umzugehen, verlassen wird .

-Die zionistische Zeitung zog einen Vergleich zwischen der aktuellen Situation und die vor dem Krieg von 2006 an der Nordfront fragt sich, ob die zionistischen politischen und militärischen Befehlshabern die gleiche Fehleinschätzung wiederholen werden .

-Nach der Ermordung des ehemaligen libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri und die Evakuierung der syrischen Armee aus dem Libanon im Jahr 2005 inspirierte die israelischen Kommandeure, darunter der Chef des Stabes Dan Halutz, ihre Erwartungen in Bezug auf die zionistische Fähigkeit der Hisbollah im Schach zu halten, zu überschätzen, so nach Haaretz .

-Halut hat zu diesem Zeitpunkt festgestellt, dass die israelische Abschreckung gegenüber Hisbollah ist tatsächlich wirksam, insbesondere im Hinblick auf der Organisation ,Angriffe auf Israel durchzuführen, hat Haaretz zur Kenntnis genommen….könnte dagegen nicht sein, das Hisbollah ruhig bleibt und dann  im richtigen Moment um so mehr zurückschlagen? Anm.d.Ü.

-Die israelische Zeitung berichtet, dass Halutz Aussagen sieben Monate vor Krieg von 2006 gemacht wurden, danach trat Halutz zurück.

-Es ist erwähnenswert, dass der höchsten zionistischen Beamten, einschließlich PM Ehud Olmert, traten nach 2006 Kriegs-Niederlage, die das Regime von der Hisbollah zugefügt wurde, zurück.

-Haaretz fügte hinzu, dass die aktuelle Ruhe ähnelt die vor dem Krieg von 2006, daher Israels politische und Verteidigungs-Establishment sollte ständig seine grundlegenden Annahmen in Bezug auf die Nordfront neu bewerten.

„Die Hisbollah entwickelte sich im Laufe der Jahre von einem kleinen Kader von Aktivisten in eine große Guerillabewegung, dann in eine halbmilitärische Organisation, die ein wichtiger regionaler Akteur geworden ist und sich in einem wichtigen Partner in der iranisch-syrische Allianz entwickelt hat“.

-Es ist klar, dass die Hisbollah an dieser Stelle keinen Krieg mit „Israel“ wünschen, aber das bedeutet nicht, das sie es nicht in der Lage sind zur gleichen Zeit an zwei Fronten zu kämpfen, hat Haaretz abgeschlossen.

Quelle: Haaretz

 

Fr 19. August 2016 05.16 Uh
Die israelischen Streitkräfte sind zu sehen einen Bulldozer abgerufen werden, um in den besetzten Sheeba Farms abgestürzt, August 17, 2016.
Die israelischen Streitkräfte sind dabei einen Bulldozer wiederherzustellen der in den besetzten Sheeba Farms abgestürzt ist, August 17, 2016.

19.08.16 – LIBANON – ISRAEL – Hisbollah warnt vor Israel Straßenbau im Südlibanon

Die libanesische Widerstandsbewegung Hisbollah hat gegen Israels Bau einer Straße in den besetzten libanesischen Gebieten.

-Das Regime baut die zwei Kilometer lange Straße in den Schebaa-Farmen im Südlibanon, die es neben der anderen arabischen Gebieten im Jahr 1967 besetzt hat.

-„Es ist ein weiteres Verbrechen, das zu der langen Liste der Feind-Verbrechen gegen den Libanon hinzufügen kann“, sagte der Hisbollah in einer Erklärung am Donnerstag, die sich auf die Bauarbeiten bezieht.

Die Arbeit „macht die grenzenlose zionistischen Gier nach libanesischem Land und Reichtum wahr“, die libanesische Widerstandsbewegung sagte weiter, in seiner Aussage.

-Die Bewegung rief auch die libanesische Regierung auf, „seine normale Rolle die Souveränität des Libanon und die erforderlichen Maßnahmen zu veranlassen es zu verteidigen und die israelische Vorhaben entgegenzutreten.

-Israel hat zwei Kriege gegen den Libanon ins Leben gerufen – ein im Jahr 2000 und eine weitere 2006. Über 1.200 Libanesen, die meisten von ihnen Zivilisten, verloren ihr Leben während des 33-Tage-Krieg im Sommer 2006. Die Hisbollah wird gutgeschrieben israelischen Truppen aus dem Südlibanon vertrieben zu haben….aus diesem Grund wird in die westliche pro zionistische Presse Hisbollah als terroristische Organisation verkauft. auf jedenfalls, ohne Hisbollah, Israel hätte schon Libanon verschluckt. Anm.d.Ü.

-Am Donnerstag, dem Armeechef Jean Kahwagi sagte, das die libanesischen Streitkräfte zur Verteidigung des Landes gegen Israel verpflichtet ist.

-„Das Militär wird Israels Aggression gegen Libanon mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten entgegentreten, und das dank der Bemühungen der Einheiten die im Süden  eingesetzt sind“, sagte er.

-Er sagte, dass die „Hauptaufgabe der Armee ist dem Süden gegen den israelischen Feind zu verteidigen und vervollständigt seine Aufgaben mit der anderen Missionen den Terrorismus entlang der östlichen Grenze zu konfrontieren und die innere Sicherheit aufrechtzuerhalten“.

-Im August 2014, die Al-Qaida-linked Nusra Front, die sich jetzt umbenannt hat, und Daesh Terrorgruppen überrannten die östliche libanesischen Stadt Arsal, und töteten eine Reihe von libanesischen Soldaten. Sie nahmen 30 Soldaten als Geiseln, von denen die meisten freigelassen worden sind.

-Seitdem, die Armee und der Hisbollah haben Libanon an der Ostgrenze verteidigt, und verhindert, das den Terrorismus aus dem  benachbarten Syrien ins Land kam.

-Kahwagi forderte Israel der UN-Resolution 1701 zu honorieren, die einen Waffenstillstand im Krieg von 2006 vermittelte, und Israel ruft Libanon die Souveränität und territoriale Integrität zu respektieren…..als Witz könnte man akzeptieren, Israel hat von Anfang an etliche UN-Resolutionen als Toilettenpapier benutzt. Anm.d.Ü.

-Das israelische Militär hat jedoch wiederholt die Resolution gebrochen, unter anderem durch unaufhörliche Überflüge in den libanesischen Luftraum mit Kampfjet oder unbemannten Flugzeugen…..soweit ich mich erinnern kann, Libanon hat Beweise über 6000/7000 Verletzung seitens Israel des Luftraums an den UN präsentiert….ohne Erfolg. Anm.d.Ü.

 

http://english.almanar.com.lb/adetails.php?eid=281235&cid=23&fromval=1&frid=23&seccatid=14&s1=1

Libanesische Olympiadelegation weigert sich mit dem israelischen Team dem Bus zu teilen

Die libanesische nationale Delegation an den Olympischen Spielen in Rio hat verhindert, dass das israelische Team, einen Bus auf dem Weg zur Eröffnungsfeier am Freitag mit ihnen teilte.
Israelische Medien zitiert dem Segeln-Trainer der israelischen Mannschaft Udi Gal, als die libanesische Delegation erkannte, dass es geplant war das sie dem Bus mit israelischen Athleten teilen sollte, fragte den Fahrer die Tür zu schließen.Leلاanese olympic team

Die Organisatoren dann haben versucht, die israelische Mannschaft zu teilen und die Athleten auf verschiedenen Shuttles zu tun, aber die israelische Delegation weigert es zu tun, Haaretz berichtet.

Der Busfahrer dann erfüllt nicht mit der libanesischen Bitte die Tür geschlossen zu halten israelische und libanesische Medien berichteten, und fügten hinzu, dass der libanesische Teamchef, Salim al-Haj Nicolas physisch der Zugang der Israelis an den Bus blockierte.

Die Olympischen Spiele in Rio, in Südamerika die ersten, wurden am Freitagabend in einem voll  gepackte Maracana-Stadion eröffnet.

Kommentar: Westliche Cheerleader schweigen darüber, genauso wie über die viele anti-Regierung und Spielen Protesten, dass im Land stattgefunden haben

 

A young herdsman tends to his goats in a field in the village of Rawda in Lebanon’s Beqaa valley on June 14, 2016. (AFP)
Ein Hirtenjunge hütet seine Ziegen in einem Feld in das Dorf Rawda im Libanon Beqaa Tal am 14. Juni 2016. (AFP)

07.07.16  LIBANON – ISRAEL Land von Milch und ….Diebe – Israelische Truppen stehlen 450 Ziegen aus dem südlichen Libanon….noch eine erfolgreiche Operation ….der ruhmreichen israelischen Armee

-Nach dem gescheiterten Versuch ein Hirte zu entführen, israelische Streitkräfte haben seine 450 Ziegen aus einem Dorf im südlichen Libanon gestohlen, so ein Bericht sagt.

-Nach der libanesischen nationalen Nachrichtenagentur, nach dem gescheiterten Versuch der libanesischen nationalen Mohammad Qassem Hashem am Mittwoch zu entführen, die israelischen Truppen schnappte sich seine Ziegen und nahmen sie in den israelisch besetzten Teil der Schebaa-Farmen.

-UN-Friedenstruppen und libanesische Truppen versuchen derzeit, das gestohlene Vieh wieder zurückholen.

-Dies ist nicht das erste Mal, dass die israelischen Streitkräfte mit Hunderten von Ziegen aus dem südlichen Libanon fliehen, einen ähnlichen Vorfall  wurde erst im Februar 2016 gemeldet.

-Im Jahr 2010 reichte Libanon eine Beschwerde mit der UN-Sicherheitsrat, und beschuldigte israelische Soldaten des Eindringens in sein Hoheitsgebiet und Ziegen zu stehlen.

-Israel verletzt fast täglich dem libanesischen Luftraum durch entsenden von Aufklärungsdrohnen.

-Die libanesische Regierung, die Widerstandsbewegung Hisbollah und der United Nations Interim Force in Lebanon, haben wiederholt die ständige Flüge verurteilt und sagen, dass sie eindeutige eine Verletzung der UN-Resolution 1701 und die Souveränität des Landes sind.

-UN-Sicherheitsratsresolution 1701, die einen Waffenstillstand im Krieg 2006 besiegelte, fordert Israel der libanesischen Souveränität und territoriale Integrität zu respektieren….was selbstverständlich Israel nie getan hat, soweit ich mich erinnern kann, Libanon hat die UN über 7000 Verletzung des Luftraums etc. seitens Israel gemeldet. Anm.d.Ü.

 

Donnerstag, 9. Juni 2016 10:11
Governor of Bank of Lebanon Riad Salameh
Gouverneur der Bank of Lebanon Riad Salameh

09.06.16 – LIBANON – USA – Zionismus Helfer machen mobil – 100 Hisbollah Bankkonten unter Druck der USA geschlossen

-Der Gouverneur der Bank von Libanon sagt, hundert Bankkonten von Hisbollah-Mitglieder und Gesetzgeber, wurden im Zuge der US Androhung von Sanktionen auf Banken oder Finanzinstitute, die Geschäfte mit der Beirut ansässige Widerstandsbewegung betätigen, geschlossen.

-In einem Exklusivinterview mit Satelliten-Business News Fernsehsender CNBC, erklärte Riad Salameh, dass Hisbollah seine Institution Unterwerfung unter Druck der USA stark verurteilt hat, und damit ein Gesetz implementiert hat die Hisbollah Finanzen zu schädigen.

„Wir haben Maßnahmen zur Umsetzung des Gesetzes zu implementieren, und wir haben die notwendige Infrastruktur geschafft… Dinge laufen jetzt auf eine Wait-and-See-Stimmung… Was auch immer geschieht, die Interessen des Libanon ist eine Priorität für uns“, sagte er und versicherte, dass die Bank-Zugang der libanesischen schiitischen Gemeinschaft garantiert wird. (Der Mann ist genauso feige wie unsere Politiker mit den Sanktionen gegen Russland umgehen, er kniet wie der Europäer vor dem Imperium Anm.d.Ü.)

-Salameh wies weiter darauf hin, dass Überweisungen einen Abschnitt der libanesischen Wirtschaft darstellen, und wesentlichen Bestandteil des Bruttoinlandsprodukts (BIP) des Landes darstellt.

-„Der Libanon ist ein kleines Land und die Wirtschaft Libanons hängt von der Libanesen ab. Es hängt nicht von natürlichen Ressourcen oder Export ab. Wir haben einen guten industriellen Sektor, aber es hat nicht viel Gewicht auf unsere Wirtschaft, so dass, das Wichtigste ist, Vertrauen in das Land zu behalten“. (Na ja, was kann das arme Schwein schon sagen….CIA und Mossad hören mit….Anm.d-Ü.)

Dieses Foto zeigt Mitglieder der libanesischen Hisbollah Widerstandsbewegung während einer Parade im südlichen Beirut, Libanon.

-Am 12. Mai kritisiert Hisbollah der Zentralbank des Libanon über der Einhaltung von US-Sanktionen gegen Banken, die der Umgang mit der Gruppe haben und argumentiert, dass die Maßnahmen die Souveränität des Libanon verletzen.

-Hisbollah hat weiter angedeutet, dass seine Anhänger im Falle dies geschehen soll ihr Geld von lokalen Banken abheben können.

-Während einer Kabinetts-Sitzung Anfang letzten Monats, hochrangige libanesische Beamten haben ihre Meinungen über der Entscheidung von lokalen Banken, die Konten von mindestens zwei Hisbollah Gesetzgeber zu schließen, ausgetauscht.

-Die Hisbollah hat gegen den anstehenden Schritt protestiert und drang Salameh, sich den US-Druck zu widerstehen und Finanzsanktionen gegen die Widerstandsbewegung zu implementieren.

-Die libanesische Tageszeitung al-Joumhouria identifiziert die zwei Hisbollah Parlamentarier, deren Konten geschlossen wurden, als Ali Fayad und Nawwar al-Sahili. Das Konto des ehemaligen MP Amin Sharri Tochter wurde auch als auch geschlossen.

-Am 18. Dezember 2015, unterzeichnete US-Präsident Barack Obama, der Hisbollah internationale Finanzierung Prevention Act, der somit Gesetz wurde.

-Das Gesetz sagt, Washington wird gezielt diejenigen verfolgen,“die wissentlich einer bedeutenden Transaktion oder Transaktionen für“ Hisbollah oder jede Einzelperson, Unternehmen oder Institution mit der Gruppe verknüpft ist, erleichtert.

Kommentar: Wenn Hillary Clinton Präsident wird, wird für Palästinenser und ihre Verteidiger noch schlimmer, als Großmutter ein jüdisches Mädchen wird Israel noch mehr erlauben und alles tun um ihre „Feinde“ zu vernichten. Chelsea hat konvertiert….wie man sieht die Mischpoke ist perfekt.

Wikipedia:Im Dezember 2009 gab sie die Verlobung mit ihrem Jugendfreund, dem Investmentbanker Marc Mezvinsky bekannt,[5] Sohn der früheren Kongressabgeordneten Edward Mezvinsky und Marjorie Margolies-Mezvinsky.[6] Das Paar heiratete am 31. Juli 2010 in Rhinebeck, New York.[7] Am 26. September 2014 hat das Paar eine Tochter bekommen….. das nächste Kind ist unterwegs….Anm.d.Ü.Marc Mezvinsky gründete 2011 gemeinsam mit zwei ehemaligen Mitarbeitern der Investment-Bank „Goldman Sachs“ den Hedgefonds „Eaglevale Partners LP“.[9][10] Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein half beim Start des „Eaglevale“-Fonds. Ein Fonds von Eaglevale investierte ausschließlich in Griechenland und verlor nach dem Sieg der linken Partei SYRIZA und Ministerpräsident Alexis Tsipras innerhalb eines Jahres 48 Prozent seines Kapitals.[11]

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/38752-hilferuf-aus-israel/
Hilferuf aus Israel: Unruhe in der Armee und Pläne zum Angriff gegen die Hisbollah im Libanon

Hilferuf aus Israel: Unruhe in der Armee und Pläne zum Angriff gegen die Hisbollah im Libanon

In Israels Armee gärt es zunehmend und politische Extremisten sitzen in Schlüsselpositionen. Wie etwa der neue Verteidigungsminister Avigdor Lieberman oder Miri Regev. Die ehemalige Armeesprecherin und aktuelle Ministerin im Netanjahu-Kabinett bezeichnet sich öffentlich als „glückliche Faschistin“ und Flüchtlinge in Israel als „Krebs im Körper der Nation“. Gleichzeitig deuten viele Indizien darauf hin, dass Israel kurz davor steht, einen neuen Krieg gegen die libanesische Hisbollah zu führen.

von Zlatko Percinic

Wir stehen an einem wichtigen Wendepunkt der Geschichte. Es gibt riesige politische Umwälzungen, die Millionen Menschen betreffen. Das äußert sich zurzeit gerade bei Wahlen in verschiedenen Ländern, wo plötzlich Kräfte in den Vordergrund treten, die bis vor wenigen Jahren noch eigentlich totgeglaubt waren. Regierungen werden mit und ohne äußere Einwirkung gestürzt oder abgewählt, weil es den Menschen spürbar schlechter geht und sie von der etablierten Politik zu Recht enttäuscht sind. Egal ob in Brasilien, Argentinien, USA, Griechenland oder Deutschland, überall zeigt sich ein ähnliches Bild. Sogar in Österreich, wo die letzte Präsidentschaftswahl nicht ohne den Makel einer möglichen Trickserei über die Bühne gelaufen ist.

Der zurückgetretene Verteidigungsminister Moshe Yaalon (r.) neben seinem Nachfolger Avigdor Lieberman.

Israel bildet in dieser Entwicklung keine Ausnahme. Wo es bei uns zumeist Protestwähler sind, die aus Mangel an Alternativen Parteien wählen, die mit billigen Slogans den schnellen Erfolg versprechen, ist Israel in dieser Beziehung bereits ein gutes Stück weiter. Rechte Parteien werden nicht etwa aus Mangel an Alternativen gewählt, sondern aus Überzeugung. Die Wahl im rechten Spektrum muss lediglich zwischen Nationalismus, Religion oder religiösem Nationalismus gefällt werden.

Was an linken Parteien vorhanden ist, die man wohl als moderat bezeichnen würde und gerade im Hinblick auf irgendwelche Friedensgespräche gerne als Partner hätte, ist freilich nur noch ein Schatten seines früheren Selbst. Kein Wunder, dass einige Israelis um Hilfe von Außen rufen, die ansonsten keinen anderen Ausweg mehr sehen um auf den Abgrund hinzuweisen, vor dem sie sich sehen. Wie groß muss also die Verzweiflung sein, wenn man den Hilferuf über die Zeitung verbreitet?

„Schon wieder sieht sich das jüdische Volk vor einer großen Gefahr. Nicht das ganze jüdische Volk. Der Teil, der im Mittleren Osten konzentriert ist. Und diesesmal sind es nicht unsere Feinde, die uns zerschlagen wollen. Diesesmal kommen sie aus unserer Mitte.“

Dramatische Worte, die die israelische Tageszeitung Haaretz veröffentlicht hat, oder nicht?

Erinnern wir uns: als Verteidigungsminister Moshe Ya`alon zurückgetreten ist, warnte er, dass „Extremisten Israel übernommen haben“. Ex-Ministerpräsident Ehud Barak äußerte sich ähnlich, als er sagte, dass „Zionismus und Faschismus nicht miteinander leben können“. Da mögen ihm säkulare Zionisten mit Sicherheit zustimmen, aber es gibt eben auch jene, die das ganz anders sehen. So eine ist zum Beispiel Miri Regev, ehemalige Armeesprecherin und aktuelle Ministerin für Kultur und Sport. In einem TV-Interview meinte sie, eine „glückliche Faschistin“ zu sein und bezeichnete Flüchtlinge in Israel als „Krebs im Körper der Nation“.

Noch immer reiben sich viele ungläubig die Augen, wenn sie Begriffe wie Faschismus, Extremismus oder Rassismus im Zusammenhang mit Israel hören. So etwas könne doch unmöglich in „der einzigen echten Demokratie im Mittleren Osten“ vorkommen. Dann gibt es auch solche Stimmen, die meinen, dass es sich dabei nur um politische Rhetorik handelt und die Politiker maßlos übertreiben.

Was ist aber, wenn solche Äußerungen aus dem Herzen des Staates Israel kommen, der Armee? Generalmajor Yair Golan – immerhin Stellvertretender Stabschef – brach mit seiner Rede ein Tabu, und das ausgerechnet am Holocaust Gedenktag (eigentlich heißt es „Gedenktag des Holocaust und Heldenmut“, da gleichzeitig der Beginn des Aufstands im Warschauer Ghetto gefeiert wird).

„Der Holocaust soll uns dazu bringen, über das öffentliche Leben nachzudenken. Und noch mehr sollte er all jene (dazu) führen die die Möglichkeit haben, nicht nur diejenigen, die die Absicht hegen, öffentliche Verantwortung zu übernehmen. Weil wenn es etwas gibt, vor dem ich mich am Gedenken an den Holocaust fürchte, dann ist es die Wahrnehmung der widerlichen Trends in Europa im Allgemeinen, aber insbesondere in Deutschland vor 70, 80, 90 Jahren und solche Beweise hier bei uns im Jahr 2016 zu sehen. Nach alledem gibt es nichts einfacheres als den Fremden zu hassen, es gibt nichts einfacheres als Angst zu schüren und einzuschüchtern, es gibt nichts einfacheres als bestialisch zu werden, die Prinzipien hinter sich zu lassen und selbstgefällig zu werden.“

Zusammen mit dem Rücktritt von Ya`alon und der Äußerung von Ehud Barak, der nicht nur Ministerpräsident war, sondern auch der hochdekorierteste Militär in der Geschichte der IDF und ebenfalls Stabschef, ist das für Ministerpräsident Benjamin Netanjahu alles ein Desaster. Er weiß, dass die ranghöchsten Militärs nicht hinter ihm stehen. Insbesondere wenn es um die Besatzung Palästinas geht. Sie wissen, dass die systematische Unterdrückung und die damit verbundene tägliche Arbeit die Moral der Soldaten untergräbt. Eine bis an die Zähne bewaffnete Armee ist nun mal nicht dafür da, um Zivilisten zu überwachen oder eigentliche Polizeiarbeit durchzuführen. Außerdem werfen sie Netanjahu vor, aus politischen Gründen den Gaza-Krieg vom Sommer 2014 nicht zu Ende geführt zu haben.

Mit Avigdor Lieberman hat sich Netanjahu in dieser Situation einen Verteidigungsminister geholt, der nicht in der israelischen Armee gedient hat und über keine Verbindungen in die Führungsriege der IDF verfügt.

Ein weiteres Problem für den Ministerpräsidenten ist, dass sich seine eigene Partei Likud zusehends verändert. Bisher konnte Netanjahu immer behaupten, dass es bei den Palästinensern „keinen Partner für Frieden“ gibt, was von Obama, Cameron und Merkel & Co. bereitwillig geschluckt wurde. Hinterm Rücken aber ließ er den Siedlungsbau massiv vorantreiben, um immer neue Fakten auf dem Boden zu schaffen. Doch mit der Umwälzung in seiner Parteibasis, die immer mehr Kaderleute produziert, die die offizielle Annektierung der besetzten Gebiete fordert, wird dieser Seiltanz für Netanjahu entsprechend schwieriger. Ein gutes Beispiel dieser Entwicklung ist Jehuda Glick, der das Abgeordnetenmandat in der Knesset [israelisches Parlament] des zurückgetretenen Moshe Ya`alon übernommen hat.

Palästinensische Mädchen spielen in den Ruinen des Hauses ihrer Eltern, das von israelischen Militärs zerstört wurde, West Bank, 7. April 2016.

Rabbi Glick, ein gebürtiger US-Amerikaner, ist das nette Aushängeschild des religiösen Zionismus und führender Aktivist in der Tempelbewegung. Die Tempelbewegung setzt sich dafür ein, auf dem Tempelberg den Dritten Jüdischen Tempel zu errichten. Bevor er seine eigene Organisation gegründet hat, war Glick für das Tempelinstitut tätig, das sich auf die Nachbildung der rituellen Tempelgefäße und Ausbildung der Tempelpriester gemäß den uralten überlieferten Riten spezialisiert hat. Würde man nur ihm zuhören, käme man nie auf die Idee, dass es noch eine andere Seite hinter dieser Bewegung gibt. Glick säuselt von Demokratie, Gleichberechtigung, Feminismus und Schwulen, alles Dinge, für die unsere westlichen Ohren besonders empfänglich sind. Und er will doch lediglich erreichen, dass Juden auf dem Tempelberg beten dürfen. Was kann denn daran so schlimm sein? So hört es sich an, wenn über Glick oder über die Tempelbewegung überhaupt etwas in deutschen Medien berichtet wird.

Deshalb ist der „Rotschopf“, wie er in dem Artikel der Welt genannt wird, auch so gefährlich. Man nimmt es ihm ab, dass es um nichts weiter geht als um das Recht, auf dem Tempelberg beten zu dürfen. Wofür braucht es dann aber rituelle Tempelgefässe, wozu Tempelpriester wenn es in Israel tausende Rabbis gibt? Darüber schweigt sich sowohl Glick als auch der Artikel der Welt aus.  Oder darüber, dass das Beten als alleinige Form der Huldigung Gottes erst nach der Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahr 70 von den Juden übernommen wurde, um ihre Tradition, Kultur und Religion bewahren zu können. Zuvor war es aber der Tempel, in dem Hohepriester durch ständige Opfergaben den Segen Gottes für das Volk erbaten. Das – und die Zerstörung des Felsendoms und der Al-Aqsa Moschee auf dem Tempelberg – ist das Ziel der Tempelbewegung, für welches sich manche ganz offen und manche eben insgeheim einsetzen. Jehuda Glick gehört zur zweiten Kategorie. Nur einmal, während seiner Zeit im Tempelinstitut, ließ er sich dazu hinreißen, öffentlich eine versteckte Drohung in diese Richtung auszusprechen.

Israels Regierung weiß natürlich, was die Tempelbewegung bezweckt. Unterbinden kann und will sie es aber nicht, was immer wieder zu gewalttätigen Szenen in Jerusalem zwischen Sicherheitskräften, jüdischen Fanatikern und Palästinensern führt. Man hört immer wieder von Benjamin Netanjahu, dass Israel in dieser Frage nichts am status quo ändern möchte. Es würde für diesen Artikel den Rahmen sprengen zu erklären, was es mit diesem status quo auf sich hat. Wer möchte, kann hier mehr darüber erfahren. Es sei nur so viel gesagt, dass daran der Friedensvertrag zwischen Israel und Jordanien gekoppelt ist. Und daran rüttelt nicht nur die Tempelbewegung, sondern eben auch der ganze religiöse Zionismus, der in der Regierung von Benjamin Netanjahu eine überproportionale Rolle eingenommen hat.

Israel, Syrien und Hezbollah

Es gärt in der israelischen Armee. Im Nachbarland Syrien tobt ein bestialischer Krieg, der von vielen Ländern zusätzlich angefeuert wird. Obwohl sich tausende von wahhabitischen Extremisten in Syrien befinden, deren ideologischer Todfeind Nummer 1 eigentlich Israel ist, verhält es sich in dieser Hinsicht außerordentlich ruhig an der israelisch-syrischen Grenze. Nun hat zum ersten Mal der ehemalige Mossad Chef Ephraim Halevy bestätigt, warum das so ist: Israel unterstützt den Al Qaida Ableger in Syrien, die Al Nusra Front. „Es ist immer hilfreich den Feind human zu behandeln“, meinte Halevy. Etwas kleinlaut fügte er noch hinzu, dass es auch „taktische Überlegungen“ dahinter gibt.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu mit seinem neuen Verteidigungsminister Avigdor Lieberman

„Den Feind human zu behandeln“ steht im völligen Widerspruch zu der militärischen Doktrin Israels. Isabel Kershner ist freie Korrespondentin der New York Times in Jerusalem und eine schon fast berüchtigte Apologetin Israels. Während ihr Sohn in der israelischen Armee zur Zeit des Gaza-Krieges von 2014 diente, sollte Kershner objektiv über diesen Krieg berichten. Dass ihr das nicht gelang, ist eigentlich nur zu verständlich, und dennoch wird sie von der New York Times weiterhin eingesetzt. Wie human Israel tatsächlich mit den Feinden umgehen wird, beschrieb sie in einem Artikel letztes Jahr, als sie mehr oder weniger vor einem Krieg gegen die libanesische Hezbollah warnte:

„Die Israelis warnen effektiv davor, dass in einem erneuten Konflikt mit Hezbollah, vermutlich sehr viele libanesische Zivilisten getötet werden und es nicht als Israels Schuld betrachtet werden sollte.“

Solche ähnlichen Worte hörte man bereits zehn Tage nachdem die Kämpfe in Gaza aufgehört haben, als die israelische Armee verkündete, dass man „Pläne vorbereitet und Übungen für einen sehr gewalttätigen Krieg gegen Hezbollah durchführt“. Auch der nun zurückgetretene Verteidigungsminister Moshe Ya`alon äußerte sich mit fast den gleichen Worten bei einer Konferenz 2015, in welcher es darum ging, einen Weg zu finden, um das Töten von Zivilisten der Welt als Notwendigkeit zu verkaufen: „Wir werden libanesischen Zivilisten weh tun, einschließlich ihrer Kinder. … Wir haben es im Gaza-Streifen getan, und wir werden es in jeder künftigen Runde von Kampfhandlungen wieder tun.“ Das klingt nicht gerade nach einer humanen Behandlung.

Fakt ist, dass sich die IDF vor der Kriegserfahrung fürchtet, die die Hezbollah in Syrien gesammelt hat. Es war eine Sache, als die schiitische „Partei Gottes“ einen Guerillakrieg gegen die israelische Besatzung im Südlibanon geführt hat, und sogar einem massivem Bombardement im Sommer 2006 standhielt und der israelischen Armee empfindliche Verluste zufügte. Eine ganz andere Sache aber ist es, eine Armee zu bekämpfen, die sehr gut ausgerüstet ist und über Erfahrungen in effizienter Befehlstaktik und entsprechend moderner Kommunikationstechnologie verfügt.

Das Problem ist, dass Israel nicht wirklich weiß, über welche Waffensysteme Hezbollah tatsächlich verfügt und was einfach zur Propagandataktik gehört. Überraschungen wie im Sommer 2006 möchte die Militärführung möglichst aus dem Weg gehen, als ein Zerstörer vor der libanesischen Küste von einer chinesischen C-802 Rakete getroffen wurde, oder als die bis dahin als „unverwundbar“ geltenden Merkava Panzer durch hochmoderne „Panzerknacker“ Kornet-Raketen außer Gefecht gesetzt wurden. Im Allgemeinen geht die israelische Regierung aber davon aus, dass Hezbollah über Raketen verfügt, mit denen sie Ziele im ganzen Land treffen könnte, inklusive dem Dimona Atomreaktor in der Negev Wüste.

Seit dem Eintritt der Hezbollah in das syrische Kriegsgeschehen auf der Seite der syrischen Regierungstruppen, gab es nicht nur in Israel solche Stimmen, die die Zeit für einen endgültigen Schlag gegen die schiitische Miliz im Libanon für opportun hielten. Ohne einen geeigneten Vorwand aber ließ sich dieses Vorhaben nicht umsetzen. Zumal auf Seiten der Hezbollah alles daran gesetzt wurde, genau so einen Vorwand nicht zu liefern. Dazu kam der fabrizierte Gaza-Krieg im Sommer 2014 und die massive internationale Kritik, als nach anfänglichen „Israel hat das Recht auf Selbstverteidigung“-Bekundungen das Ausmaß der Zerstörung keine Entschuldigungen mehr zuließ. Eine „Möglichkeit“ ergab sich im Januar 2015, als Israel einen Luftangriff auf eine Gruppe von ranghohen Hezbollah Kämpfern auf der syrischen Seite der Golan-Höhen flog und dabei auch einen iranischen General tötete. Jedem war klar, dass es eine „Antwort“ auf diesen Angriff geben würde. Nur nicht wie, wann und wo.

In den frühen Morgenstunden am 27. Januar 2015 war es schließlich soweit. Eine IDF-Einheit auf Patrouillenfahrt in der von Israel besetzten Sheeba Anhöhe an der syrisch-libanesischen Grenze, wurde mit einer Rakete getroffen. Ministerpräsident Netanjahu erklärte in einer TV-Ansprache, „denjenigen, die uns im Norden herausfordern, empfehle ich zu schauen, was im Gaza-Streifen passiert ist“. UN-Botschafter Ron Prosor informierte Generalsekretär Ban Ki Moon mit einem Schreiben, dass „Israel keine Angriffe auf eigenem Territorium akzeptiert und vom Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch machen wird, um alle notwendigen Schritte zum Schutz für die eigene Bevölkerung zu unternehmen“.

Dass die Sheeba Anhöhe gar nicht zu israelischem Staatsgebiet gehört, interessierte niemanden. Am späten Vormittag fing Israel an, Stellungen in der Nähe des Grenzdorfes Ghajar im Libanon zu bombardieren, wo sich eine Hezbollah Einheit befand. Zwischen Grenze und Einheit befand sich allerdings auch ein UN-Observationsposten der UNIFIL, die mit spanischen Blauhelmsoldaten besetzt war. Trotz dieses Risikos setzte Israel die Bombardierung fort und traf prompt einen Wachtturm der Blauhelme, was zum Tod eines spanischen Offiziers führte. Die israelische Armee schob anfänglich jede Verantwortung von sich und sprach von einem Unfall. Doch der Untersuchungsbericht des spanischen Verteidigungsministeriums zeigte, dass Israel das Risiko einer Beschädigung des UN-Postens und möglicher Opfer billigend in Kauf nahm. Über drei Stunden lang bombardierte die Armee mit Haubitzen und Streubomben dieses Gebiet, so dass von einem Unfall keine Rede sein konnte.

Nach über einem Jahr von Beschuldigungen und Gegenbeschuldigungen, sowie juristischen Schritten und Androhungen Spaniens, zahlte Israel zum allerersten Mal überhaupt eine „Entschädigung“ für getötete UN-Blauhelme. Die Familie von Francisko Javier Soria Toledo erhielt 200.000 Euro.

Was letztes Jahr zu einem vergleichbar kleinen Austausch von Feindseligkeiten zwischen Israel und Hezbollah führte, könnte dieses Jahr zum befürchteten (und für manche gewollten) Krieg ausbrechen. Am 12. Mai 2016 wurde Mustafa Badreddine, einer der erfahrensten Hezbollah Kommandeure, in Syrien getötet. Statt wie erwartet mit dem Finger auf Israel zu zeigen, beschuldigte die Hezbollahführung „Dschihadisten“ in Syrien, die durch einen Artillerieangriff Badreddine getötet haben sollen. Obwohl an diese Darstellung niemand glaubt, verschafft sie der „Partei Gottes“ doch Zeit und Luft darüber nachzudenken, was zu tun ist.

Ein möglicher Grund für diese Reaktion könnte darin liegen, dass es Hinweise auf eine bevorstehende israelische Operation gibt. Wie Elijah Magnier, einer der besten Kenner der Situation in Syrien und mit ausgezeichneten Kontakten zu Hezbollah, berichtet, bereiten sich die Kommandostrukturen im Süden Libanons auf einen Angriff durch Israel vor. Zudem hat Hezbollah nur kurze Zeit nach dem Anschlag auf Badreddine damit begonnen, einen Großteil der im Hinterland von Aleppo aktiven Spezialkräfte abzuziehen.

Auch wenn es schrecklich zynisch klingt: Aus Benjamin Netanjahus politischer Sicht wäre es der „ideale“ Zeitpunkt, um tatsächlich einen Krieg gegen Hezbollah vom Zaun zu brechen. Er steht innenpolitisch unter so enormen Druck, dass er Gefahr läuft, die Regierungskoalition zu verlieren und wieder Wahlen bevorstünden. Eine Wiederwahl wäre momentan alles andere als gesichert. Korruptionsvorwürfe gegen seine Frau beschäftigen schon seit geraumer Zeit die Menschen in Israel. Der Druck der Siedler-Fraktion und der religiösen Zionisten, mehr gegen die Palästinenser zu unternehmen, wird immer stärker. Die linke Opposition ist viel zu schwach und zerfleischt sich lieber selbst, als dass sie eine Alternative bieten würde. Mit Avigdor Lieberman als Verteidigungsminister hat er sich in der Armeeführung noch weniger Freunde gemacht als er sie ohnehin schon hatte.

Die Pläne für einen Angriff auf Südlibanon und die Hezbollah stehen schon lange bereit. Die Frage wird sein, ob sie Netanjahu aus der Schublade holen wird, um damit seinen eigenen Stuhl zu retten und den innenpolitischen Druck abzuschwächen. Denn nichts vereint alle Israelis so sehr, unabhängig ihrer politischen oder religiösen Gesinnung, wie ein Krieg. Ob er aber auch das Risiko eingeht, als der erste israelische Ministerpräsident in die Geschichte einzugehen, der mutwillig seine Bürger einer großen Bedrohung aussetzt, wird nur er allein wissen.

RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

http://www.presstv.ir/Detail/2016/05/13/465295/Israel-Hezbollah-Syria-Lebanon-Damascus
File photo shows Mustafa Badreddine, the top military commander of the Lebanese resistance movement, Hezbollah.
Datei-Foto zeigt Mustafa Badreddine, der oberste Befehlshaber der libanesischen Widerstandsbewegung Hisbollah.

-Ein israelischer Mordanschlag gegen die syrische Hauptstadt Damaskus, hat das Leben der oberste Kommandant der libanesischen Hisbollah Widerstandsbewegung beendet.

-Mustafa Badreddine wurde am Freitag, bei dem israelischen Angriff in Damaskus International Airport getötet, so der libanesischen Fernsehsender al-Mayadeen berichtet.

-Badreddine war der Kommandeur des militärischen Arms der Hisbollah, der Chef der Intelligenz und der Berater der Bewegung Generalsekretär Seyyed Hassan Nasrallah.

-Er war der Cousin und Schwager des oberen Hisbollah-Befehlshabers Imad Mughniyeh, der ebenfalls durch das israelische Regime in Damaskus im Jahr 2008 ermordet wurde. Israels Spionage Agentur Mossad, tötete Mughniyeh mit einer ferngesteuerten Bombe, die in das Reserverad eines geparkten SUV in der syrischen Hauptstadt versteckt war….ich muss zugeben, was die kriminelle Energie angeht, kann man der Auserwählte nicht das Wasser reichen. Anm.d.Ü.

-Die libanesische Hisbollah Bewegung hat den Tod sein oberste Kommandant bestätigt, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.

-Pro-Hisbollah-Aktivisten, haben auf der sozial Media Ehrerbietung gegenüber dem Kommandanten erwiesen. MUGHNIYAH’s Sohn, Jihad, starb auch ein israelischer Airstrike in Syrien im Januar 2015.

-Israel ist für seine Unterstützung von Terroristen bekannt, die versuchen die Regierung des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad zu stürzen. Nach Israels Kanal 2 Fernseher, die Anzahl der Kämpfer, die von israelischen medizinischem Personal seit 2011 behandelt wurden, waren 2.100.

-Dezember 2015, die britische Zeitung Daily Mail hat berichtet, dass das israelische Regime das Leben von mehr als 2.000 Takfiri Kämpfer seit 2013 gerettet hatte.

-Die syrische Armee hat immer wieder beträchtliche Mengen von israelischen hergestellte Waffen und erweiterte Militärausrüstung aus Kämpfer in das arabische Land beschlagnahmt.

-Seit 5 Jahren Libanon wurde sporadisch von der ausländischen aufgepeppten Militanz betroffen, die in Syrien agieren.

-Hisbollah hat häufig erklärt, das seine militärische Rolle in Syrien richtet sich gegen den Versuch, die syrische Krise in Syrien in den Libanon zu übertragen.

Kommentar: wie immer, die westliche Presse, die gegenüber Israel immer servile ist, und auf der Unwissenheit und Gleichgültigkeit des Publikums zählt, hat selbstverständlich „die Terroristen“ die Schuld gegeben……was sie vergessen zu sagen haben ist, dass diese Terror Gruppen Kinder Israel sind, von Papi unterstützt werden, und haben in israelischer Auftrag gehandelt. Außerdem wurde betont, das Badreddine von dem Sondergericht von Den Haag beschuldigt wurde, Rafiq Hariri 2005 ermordet zu haben, es wurden abber leider aber keine Beweise gebracht werden könnten, da der Mord von Mossad inszeniert wurde und mit einer 30cm speziellen Mini-Uran-Raketen aus Deutschland erfolgreich erledigt…und das alles um die syrische Armee aus Libanon zu vertreiben.

 

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/38148-grafik-tages-syrische-fluchtlinge-im/
Grafik des Tages: Syrische Flüchtlinge im Ausland

Blick auf das Flüchtlingslager Al Zaatari in der Nähe der jordanischen Stadt Mafraq an der Grenze zu Syrien. Jede Woche werden hier 50-80 syrische Kinder in Jordanien geboren, März 2016.

Blick auf das Flüchtlingslager Al Zaatari in der Nähe der jordanischen Stadt Mafraq an der Grenze zu Syrien. Jede Woche werden hier 50-80 syrische Kinder in Jordanien geboren, März 2016.
Nach aktuellen Zahlen des UNHCR leben 5 von 21 Millionen Syrern in den Nachbarländern. Im Libanon, in Jordanien und in der Türkei erstrecken sich die Flüchtlingslager bis zum Horizont. Nachdem kurzzeitig die Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden und einen möglichen Wiederaufbau bestand, sabotieren die aufständischen Milizen inzwischen wieder die Waffenruhe. Die Zahl der Flüchtlinge nimmt weiter zu.

http://www.presstv.ir/Detail/2016/04/05/459157/Lebanon-Hezbollah-Daesh-bunker/
A general view of Ras Baalbek Village on the outskirts of Arsal in Lebanon. (Photo by Reuters)
Einen generellen Überblick über Ras Baalbek Dorf am Stadtrand von Arsal im Libanon. (Foto von Reuter)

24.04.16 – LIBANON – Hisbollah zerstört Daesh Bunker auf der libanesischen Grenze zu Syrien……und Israel weint…..Anm.d.Ü.

-Die Libanesischen Hisbollah Widerstandsbewegung hat einen Bunker der von Daesh Terroristen am nordöstlichen Rand des Landes verwendet, zerstört.

-Hisbolah Kämpfer haben Daesh Positionen im Bereich al-Zweitini am Stadtrand von Ras Baalbek am Montag angegriffen, der Bunker zerstört und  die Terroristen drinnen zerstört.

-Das War Media Center, an Hisbollah zugeordnet, sagte auf Twitter, dass Hisbollah-Kämpfern auch die Daesh Verstärkung angegriffen haben, die zum Bereich gesendet wurden.

-Takfiri Terroristen, die in Syrien kämpfen haben auch in Libanon seit 2011 operiert, um die syrische Regierung zu stützen.

-Libanon hat Terrorakte gesehen die die Militanz in Syrien zugeordnet werden. Daesh und al-Nusra Front Terroristen waren aktiv am Stadtrand von der libanesischen Stadt Arsal, an der Grenze zu Syrien gelegen.

-Die Militanten überrannten kurz Arsal im August 2014, wobei mehrere libanesische Armee-Mitgliedern und Polizeikräfte wurden als Geiseln genommen, von denen einige hingerichtet wurden. Im Dezember letzten Jahres, die meisten Gefangenen wurden als Teil von einem Tauschgeschäft Gefangene freigelassen.

-Hisbollah-Kämpfer kämpfen auch neben der syrischen Armee und der Alliierten gegen die Terroristen in Syrien.

-Am Montag, ein leitender libanesischer Gesetzgeber drängte die Beirut-Regierung, das Grenzgebiet von Militanten Takfiri zu bereinigen.

-„Warum lassen wir noch die Takfiris, die Sicherheit unserer Städte und Dörfer in der Bekaa-Ebene manipulieren? Und warum wurde eine nationale, souveräne Entscheidung nicht getroffen, Arsal von der Bedrohung dieser Takfiri Terroristen zu retten?“ MP Mohammad Raad sagte im Rahmen eines Festaktes in der Stadt Adsheet….weil die Mischpoke um Saad Hariri in der Regierung, der grade aus Saudi Arabien nach 5 Jahren zurückgekehrt ist, und die Auserwählte und US-Einzigartigkeit-Vertreter (excepionalism) sehr gerne eine Marionette-Regierung in Libanon begrüßen wurden, wie jetzt in Libyen, wo eine Regierung mit einem Stabschef (General Khalifa Haftar) der für die CIA ind der USA gearbeitet hat, und von der CIA nach Libyen geschickt wurde, um die Interessen von Amerika zu vertreten, wird jetzt von UN, NATO und Westen unterstützt und Waffen in große Menge geliefert bekommt. Unsere westliche Medien beschrieben selbstverständlich diese Regierung als Retter des Vaterlandes.