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„Töte diesen Hund“ – Saudische Prinzessin lässt Pariser Innenausstatter von Bodyguard verprügeln

"Töte diesen Hund" - Saudische Prinzessin lässt Pariser Innenausstatter von Bodyguard verprügeln

Eine äußerst unangenehme Erfahrung musste ein Pariser Handwerker mit saudischen Umgangsformen machen. Wegen einer Meinungsverschiedenheit mit seiner Auftraggeberin, einer saudischen Prinzessin, ließ diese ihn von ihren Bodygards verprügeln. Rechtliche Konsequenzen muss sie nicht fürchten: Angehörige des saudischen Königshauses genießen in Frankreich Immunität.
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http://www.voltairenet.org/article193141.html
Die Kurdistan-Projekte

Das aktuelle von Frankreich und den Vereinigten Staaten unterstützte Projekt für Kurdistan hat nichts mit dem legitimen zu tun, das bei der Konferenz von Sèvres (1920) von den gleichen Ländern anerkannt wurde. Es betrifft überhaupt nicht das gleiche Gebiet! Dieses Pseudo-Kurdistan ist nur ein Köder des Westens, um die syrischen Kurden gegen Damaskus umzudrehen. Seine Gründung wäre keine Lösung der kurdischen Frage und würde einen Konflikt verursachen, der mit dem fast 70 Jahre alten Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern vergleichbar wäre. Um die aktuelle Situation zu entwirren, erläutert Thierry Meyssan hier die widersprüchlichen Positionen der neun wichtigsten ausländischen Mächte, die in diesen Fall verwickelt sind.

| Damaskus (Syrien) | 5. September 2016
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Die Kurden sind ein integraler Bestandteil der syrischen Gesellschaft. Hier die Statue des kurdischen Generals Saladin, „Sultan Saladin“ [al-Malik an-Nāṣir /‘der siegreiche Herrscher’] am Eingang der Altstadt von Damaskus. Er befreite Damaskus im Jahr 1174 und gründete die ayyubidische Dynastie.

Die Truppen-Bewegungen und die Schlachten im Sommer in Nord- Syrien sind für Beobachter Augen unverständlich. Dennoch verfolgt jede gegenwärtige Macht ihre eigenen Ziele mit Hartnäckigkeit.

Obwohl alle Protagonisten behaupten gegen Daesh zu kämpfen, bewegt sich das islamische Emirat wohl, aber zieht sich nur in die Wüste zurück. Das wirkliche Thema der Ereignisse ist aber die mögliche Schaffung eines Kurdistans auf Kosten der arabischen und christlichen Bewohner [1].

Hier ist eine Analyse der Kriegs-Ziele der dortigen hauptsächlichen Mächte, wobei klar ist, dass Syrien ein souveräner Staat ist und dass keiner der unten angeführten Protagonisten nicht das geringste Recht besitzt, Syrien zu amputieren, um einen neuen Staat zu schaffen.

Neun Antworten zur kurdischen Frage, wovon sieben illegal sind

1 – Daesh wird sich der Schaffung eines Kurdistan nicht entgegensetzen, solange es nicht östlich des Euphrat liegt

Das von John Negroponte, dann von General David Petraeus erstellte islamische Emirat im Irak, wird nach wie vor von ihm gesteuert. Letzterer vertraute den Befehl dieser Vereinigung der Muslim-Bruderschaft, der Naqchbandis und der syrisch-irakischen sunnitischen Wüstenstämme, der Türkei an.

So zogen sich die Dschihadisten, anlässlich der Einnahme vom Daesh-besetzten Jarablous durch die türkische Armee, ohne Kampf zurück, indem sie ihrem türkischen Mentor gehorchten.

Nach der Schlacht von Ain al-Arab (Kobané) hat Daesh das Prinzip eines Kurdistans akzeptiert, aber nicht östlich des Euphrat.

2- Die Vereinigten Staaten sind jetzt für die Schaffung eines Kurdistan in Syrien

Der amerikanische Präsident Woodrow Wilson hatte während des ersten Weltkrieges die Schaffung von Armenien, Israel und Kurdistan als einige seiner Kriegsziele gesetzt. Am Ende des Konflikts schickte er die King-Crane Kommission zur Beurteilung der Situation. Diese erklärte:

« Die Kurden verlangen ein sehr großes Territorium, auf Grund ihrer Anwesenheit, aber weil sie mit Armeniern, Türken und Anderen sehr vermischt sind, und untereinander in Kizilbash [2] aufgeteilt sind, Schiiten et Sunniten, scheint es besser zu sein, sie auf das natürliche geografische Gebiet einzuschränken, das zwischen dem Vorschlag von Armenien im Norden und von Mesopotamien im Süden liegt, mit der Kluft zwischen Euphrat und Tigris als westliche Grenze und der persischen Grenze als östliche Grenze. (…) Es ist möglich, die meisten Türken und Armenier, die nur wenige sind, durch einen freiwilligen Austausch der Bevölkerung außerhalb dieses Bereichs zu bewegen und so eine Provinz mit etwa 1 Million Einwohnern, fast lauter Kurden, zu erhalten. Die Sicherheit der Chaldäer, Nestorianer und der syrischen Christen, die in der Region Leben, muss gewährleistet werden.“

Die King-Crane-Kommission besichtigte das Gebiet gerade am Ende des Christen-Massakers, das von 1894 bis 1923 dauerte, zuerst durch das Osmanische Reich und dann durch die Jungen Türken mit Hilfe des zweiten deutschen Reichs und der Weimarer Republik [3]. Sie zeigte sich als sehr vorsichtig über die Möglichkeit, Armenier in einem kurdischen Staat leben zu lassen, weil sie wusste, dass die Türken kurdische Kämpfer verwendeten, um Christen zu töten. Seit November 2015 versuchten die Kurden der YPD die assyrischen Christen im Norden von Syrien gewaltsam zu kurdisieren, was diese alte Wunde wiederbelebte [4].

Wie auch immer, ein Kurdistan entstand auf dem Papier durch die Konferenz von Sèvres (1920). Aber gegenüber der türkischen Revolte unter der Leitung von Mustafa Kemal entstand Kurdistan niemals und die Vereinigten Staaten verzichteten darauf durch den Vertrag von Lausanne (1923).

Es sei auf dieser von der Website „Die Schlüssel im Nahen Osten“ genommenen Karte darauf hingewiesen, dass Präsident Wilson geplant hatte, Kurdistan in der aktuellen Türkei und in einem kleinen Teil des aktuellen irakischen Kurdistan zu erstellen. Das aktuelle Syrien war überhaupt nicht von diesem Projekt betroffen.

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Während des türkischen Bürgerkrieges gab das Syrien von Hafez Al-Assad der PKK seine Unterstützung auf der Basis der Vorschläge von Präsident Wilson. Es gewährte dem Führer der PKK, Abdullah Öcalan, politisches Asyl, dessen schriftliches Versprechen lautete, niemals auf das syrische Territorium Anspruch zu erheben. Bei der Volkszählung von 1962 gab es nur 162 000 Kurden in Syrien, 1 Million Kurden suchten Zuflucht in Syrien und erhielten auch politisches Asyl. Sie sind jetzt 2 Millionen und haben im Jahre 2011 die syrische Staatsbürgerschaft bekommen. Zu Beginn des Krieges kämpften sie mit von Damaskus zur Verfügung gestellten Waffen und Gehältern gegen die islamistischen Söldner, um Syrien zu verteidigen.

Die Vereinigten Staaten versprachen dann verschiedenen kurdischen Führern im Irak, Syrien und in der Türkei, als sie ihre Meinung geändert hatten, ein Staat für sie in Syrien zu fertigen, falls sie sich gegen Damaskus wendeten. Manche haben das akzeptiert.

Anfang 2014, als die Gruppe von David Petraeus die Entwicklung von Daesh und die Invasion von Al-Anbar (Irak) geplant hatten, ließ sie die kurdische regionale Regierung Iraks die Ölfelder von Kirkuk erobern. Dies geschah ohne jegliche internationale Verurteilung, die Öffentlichkeit kümmerte sich nur um die begangenen Verbrechen von Daesh.

3- Russland unterstützt die Rechte der kurdischen Minderheit

Zunächst unterstützt Russland das Projekt einer autonomen kurdischen Region in Syrien nach dem Vorbild der eigenen autonomen Republiken. Eine Vertretung der YPG wurde im Februar in Moskau eröffnet.

Bei den empörten Reaktionen der Syrer wurde sich Russland jedoch bewusst, dass die Situation in diesem Land sich von der russischen unterscheidet. Die syrischen Minderheiten sind derart verschachtelt, dass es keine Region gibt, wo sie in der Mehrheit sind. Im Laufe der Jahrtausende hat sich die Verteidigung des Landes aus der Mischung der Bevölkerung organisiert, damit sich der Rest der Bevölkerung überall gegen eine mit einem möglichen Eindringling verbundene Minderheit schützen kann. Daher garantiert der syrische Staat nicht die Rechte von Minderheiten, indem er ihnen die Verwaltung verschiedener Regionen überträgt, sondern durch die Organisation von weltlichen Institutionen und einer weltlichen Verwaltung auf religiöser und ethnischer Ebene.

Russland geht heute die kurdische Frage daher anders an. Es setzte sich für den Schutz der Minderheiten im Allgemeinen und besonders von dieser kurdischen ein, aber drängte sie, sich zu entscheiden: für oder gegen die Islamisten. In der Tat, für den Augenblick kämpfen die Kurden aller Arten gegen die Islamisten, nicht weil sie Islamisten sind, sondern um Territorien zu gewinnen und sie wiederum zu ihrem Vorteil zu besetzen. Daher befahl Russland ihnen anzugeben, mit wem sie verbündet sind: Washington oder Moskau.

4- Die Türkei will ein Kurdistan in Syrien, das von den Barzani verwaltet wird

Ankara verweigert die Existenz eines syrischen Kurdistans als Rückhalts-Basis für die PKK, das sich auf seine Kosten auf die Türkei ausdehnen könnte. Ankara unterhält ein sehr gutes Verhältnis mit der regionalen Regierung des irakischen Kurdistan und hat keinen Grund, gegen die Schaffung eines syrischen Kurdistan zu sein. Deshalb hatte Präsident Recep Tayyip Erdoğan ein geheimes Abkommen mit einem der zwei Ko-Vorsitzenden der syrischen YPG geschlossen, um diesen Staat zu unterstützen. Dieses Abkommen widerstand jedoch nicht der Unterdrückung der türkischen Kurden durch den gleichen Erdoğan, nach ihrem Durchbruch in den Parlamentswahlen vom Juni 2015 [5].

Die türkischen Rechtsextremen, sei es die MHP und die Grauen Wölfe oder die Milli Görüş von Präsident Erdoğan, besitzen eine rassistische Ideologie. Laut diesen Parteien und Milizen muss die Türkei islamisch sein und auf einer türkisch-mongolischen Rasse beruhen, was die Vertreibung der Christen und Kurden gebietet. Diese Ansicht wird nicht von der Opposition geteilt, so dass eine große Anzahl von Kurden perfekt integriert ist.

Als der Gründer der Grauen Wölfe, Alparslan Türkeş, stellvertretender Ministerpräsident wurde und öffentlich die mögliche Liquidation der Kurden nach dem Modell der Liquidation der Christen während des Völkermords der Armenier und der anatolischen Griechen vom Schwarzen Meer evozierte, baut Abdullah Öcalan die PKK auf. Er bekommt politisches Asyl in Damaskus bis zum Jahr 1998, bis Ankara seinem Nachbarn droht ihn zu vernichten, wenn er ihm weiterhin Asyl gewährt. Hafez Al-Assad bittet dann Öcalan, ein anderes Gastland zu finden. Er wird schließlich vom Mossad, mit Hilfe der Kurden der KDP in Kenia entführt und in der Türkei inhaftiert.

5- Iran ist gegen die Schaffung eines Kurdistans

Etwa 4,5 Millionen Kurden sind Iraner. Sie haben eine Region, wo sie die Mehrheit bilden. Wenn sie auch rechtliche Gleichstellung haben, bleibt ihre Region Objekt der Diskriminierung und ist weniger entwickelt als jene, die mit Persern bevölkert sind.

Die Islamische Republik hängt sehr an der Unantastbarkeit der Grenzen, besonders weil die Schaffung eines neuen Staates den Separatismus von anderen Minderheiten, wie z. B. der Balutschen, fördern könnte.

Schließlich kann der Iran als Verbündeter von Syrien nicht gestatten, dass ein Kurdistan auf seine Kosten geschaffen wird.

6- Die kurdische regionale Regierung vom Irak befürwortet die Schaffung eines Groß-Kurdistans diesseits und jenseits der irakisch-syrischen Grenze

Die kurdische regionale Regierung Iraks betrachtet mit Sorge die Kurden Syriens. In der Tat, die beiden Gruppen der Bevölkerung sprechen nicht die gleiche Sprache (nämlich Gorani und Kurmandschi) und hatten eine konfliktreichen Geschichte während des Kalten Krieges. Die Kurden vom Irak filtern den Zugang der Kurden Syriens zu ihrem Hoheitsgebiet und verbieten ihn jenen, die sie verdächtigen, immer noch der türkischen PKK anzugehören.

Präsident Massoud Barzani hat seine Machtposition seit 2012 eigenmächtig verlängert und die Abhaltung von Wahlen verhindert. Er errichtete ein korruptes und autoritäres Regime und zögert nicht, seine Gegner ermorden zu lassen. Er hat das Territorium seiner Region mit Hilfe von Daesh um 40% vergrößert, die Ölfelder von Kirkuk annektiert, und dann das von Daesh gestohlene Öl über eine Pipeline verschachert. Die Eroberung der auf der Karte unten schraffierten Gegend ermöglicht eine geografische Kontinuität zwischen seinem Gebiet und einem möglichen nord-syrischen Kurdistan.

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Nachdem die kurdische regionale Regierung Iraks während der Schlacht von Ain al-Arab (Kobané) Daesh unterstützt hatte, näherte sie sich auf Antrag Washington der YPG und gab ihr symbolische Unterstützung. „Präsident“ Massoud Barzani verkündet regelmäßig, dass seine Region ihre Unabhängigkeit erklären werde und dass er dann vorhabe, einen Teil von Syrien zu annektieren. Er ist jedoch entschieden gegen die Schaffung eines Kurdistans unter der Leitung von Saleh Muslim.

7- Israel ist für die Schaffung eines Groß-Kurdistans im Irak und in Syrien, aber nicht in der Türkei

Um seine Sicherheit zu garantieren hat Israel zunächst auf die Schaffung von entmilitarisierten Zonen an seinen Grenzen, auf Kosten seiner Nachbarn, gesetzt: den ägyptischen Sinai und den Süd-Libanon. Aber mit der Entwicklung der Raketen, hat es diese Strategie aufgegeben und sowohl den Sinai als auch den Süd-Libanon evakuiert. Seit 1982 entwickelt Israel eine Strategie zur Kontrolle von hinten der drei großen Mächte in der Region, von Ägypten, Syrien und dem Irak. Dazu förderte es die Gründung eines unabhängigen Staates, des Süd-Sudan, und arbeitet heute an der Schöpfung eines Groß-Kurdistans halb auf Syrien, halb auf dem Irak.

Seit dem Kalten Krieg unterhält Israel sehr enge Beziehungen mit der Barzani-Clan, der heute im irakischen Kurdistan an der Macht ist.

8- Frankreich ist für die Lösung des Kurdenproblems ohne das türkische Gebiet einzuschränken

2011 haben die französischen und türkischen Minister für auswärtige Angelegenheiten, Alain Juppé und Ahmet Davutoğlu, einen Vertrag für die Unterstützung der Türkei in den Kriegen gegen Libyen und Syrien (der noch nicht begonnen hatte) unterzeichnet, und zwar als Gegenleistung für die Unterstützung der künftigen türkischen EU-Mitgliedschaft und für die Lösung der kurdischen Frage auf Kosten der Nachbarn der Türkei. Mit anderen Worten, Frankreich setzt sich ein, einen unabhängigen Staat zu schaffen, in Syrien, im Irak oder zugleich in beiden Ländern, um die PKK-Mitglieder dorthin zu vertreiben. Dieser Vertrag, der Verbrechen gegen die Menschlichkeit plante, ist natürlich geheim geblieben und nicht von den Parlamenten ratifiziert worden.

Am 31. Oktober 2014 empfing François Hollande Präsident Recep Tayyip Erdoğan im Elysée-Palast. Einer der zwei Ko-Vorsitzenden der syrischen YPG, Saleh Muslim, kam heimlich zu ihrer Sitzung. Die drei Männer verpflichteten sich, in Syrien, auf Kosten seiner derzeitigen Bewohner ein Kurdistan zu schaffen, für welches Saleh Muslim zum „Präsidenten ernannt werden sollte“.

Jedoch nach der Schlacht von Ain al-Arab (auf kurdischem Kurmandschi: Kobané) empfing Präsident Hollande, diesmal aber offiziell, auf Antrag der Vereinigten Staaten, den anderen Co-Präsidenten der YPG, Asya Abdullah, was in Ankara (8. Februar 2015) Wut aufkommen ließ. In der Tat, Frau Abdullah gilt als eine dem Führer der PKK, Abdullah Öcalan, loyale Person und damit gegen eine Präsidentschaft von Saleh Muslim.

Nach der neuen Haltungs-Änderung von Paris als Folge der Pariser Attentate hat Frankreich durch den Sicherheitsrat die Resolution 2249 durchgebracht, militärisch gegen Daesh intervenieren zu können, was ein ausgezeichnetes Alibi für die Schaffung des neuen Staates bietet. Aber die Vereinigten Staaten und Russland wiesen im letzten Moment das französische Projekt zurück, so dass Paris ohne Zustimmung von Damaskus in Syrien nicht eingreifen könnte.

9- Die drei wichtigsten kurdischen Fraktionen sind für die Schaffung eines Kurdistans, wo auch immer, solange sie die Kontrolle darüber innehaben und nicht ihre Konkurrenten

Die Kurden haben sich während des Kalten Krieges in pro-US-amerikanische (PDK) und pro-russische (PKK) Parteien geteilt. Die YPG stellt die Flüchtlinge der PKK in Syrien dar. Zu dieser fundamentalen Trennung kommen dann noch andere hinzu, wodurch es heute etwa 20 kurdische Parteien gibt.

Die kurdische Gesellschaft ist eine Clan Gesellschaft, die an jene im Süden von Italien erinnert, in der die politische Zugehörigkeit eher durch die Familie als individuell entschieden wird.

Im 18. und 19. Jahrhundert haben die kurdischen Führer immer Allianzen mit Großmächten bevorzugt und nicht mit den Menschen, mit denen sie lebten. So zogen sie sich aus der Affäre auf Kosten der eigenen Bevölkerung; eine Situation, die an das Verhalten der maronitischen Führer im Libanon erinnert.

1974 / 75 verbündeten sich die Kurden im Irak mit den Vereinigten Staaten gegen Ahmad Hassan al-Bakr. Aber sie griffen nicht ein, als dieser sie unterdrückte. Von einem Senatsausschuss befragt, ob er sich nicht schäme sie verlassen zu haben, antwortete Staatssekretär Henry Kissinger trocken: „die Außenpolitik der Vereinigten Staaten ist keine gemeinnützige Sache.“

Die kurdischen Führer, die das amerikanische Projekt akzeptiert haben mit der Hoffnung in der Zukunft einen Zugriff auf wichtige Funktionen des Staates zu bekommen, lehnen die Verantwortung für die Nakhba ab, um nicht von den künftigen Machtpositionen ausgeschlossen zu werden [6]. Es würde in der Tat genügen, die arabischen und christlichen assyrischen Bevölkerungen, die im nördlichen Syrien leben und die sie freundlich aufgenommen hatten, zu vertreiben oder zu töten.

Der heutige Einsatz von Gewalt, um jedes dieser Projekte voranzutreiben

Im Laufe des Sommers 2016 haben die Vereinigten Staaten direkt die FDS (d.h. Mitglieder der YPG und einige arabische und christliche Söldner) unterstützt, um die von Daesh besetzte Stadt Manbij einzunehmen, welche sie selbst indirekt über die Türkei unterstützen. Sofort nach dem Sieg hat das Pentagon die YPG zum Rückzug aus der gerade eroberten Stadt gezwungen, zum Vorteil von Gruppen die Gegner von Damaskus sind.

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Am 23. August 2016 haben der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und sein Kollege vom kurdischen Irak, Massoud Barzani, im weißen Palast ein Bündnis gegen die anderen Kurden geschlossen.

Am 23. August wurde der Präsident der regionalen Regierung vom irakischen Kurdistan, Massoud Barzani, von den wichtigsten türkischen Führern mit Ehren empfangen. Er bekam ein zweistündiges Interview mit Präsident Erdoğan. Das Irakische Kurdistan hat der Türkei Unterstützung gegen die Kurden der PKK geboten und mit der Türkei einen Plan ausgearbeitet, um ihre Einrichtungen in den irakischen Bergen zu zerstören. Darüber hinaus erwähnten beide Parteien die Zusammenarbeit im Energiebereich – wahrscheinlich die Art und Weise weiterhin das von Daesh gestohlene Öl zu verkaufen-.

Noch am selben Tag fiel die türkische Armee im syrischen Gebiet ein und nahm Daesh die Stadt Dscharablus (zwischen der Grenze und Manbij) weg. Dieser Vorgang erfolgte ohne Kampf, weil Daesh seinem türkischen Mentor gehorcht. Darüber hinaus gab es bis jetzt nie eine Schlacht zwischen der türkischen Armee und Daesh, weder hier noch anderswo.

Um ihren Vorteil weiter voran zu treiben ist die türkische Armee weiter vorgestoßen, indem sie Dörfer einnahm und Manbij näher rückte. Obwohl die Vereinigten Staaten ihr geboten, zu stoppen, setzte sie ihren Marsch fort. Die CIA gab darauf der YPG Anti-Tank Raketen, die sie zunächst auf die türkischen Panzer abfeuerte (aber nicht in Jarablous) und dann auf den türkischen Flughafen von Diyarbakır. Die türkische Armee hatte die Nachricht schnell kapiert und zog sich auf Jarablous zurück und übergab die Dörfer im Süden der Stadt an turkmenische Milizen, die diesmal unter der leeren Flagge der freien syrischen Armee FSA operierten.

Am Tag nach dem Besuch von Massoud Barzani besuchte auch US-Vizepräsident Joe Biden die Türkei. Als er Senator war, hatte er ein Gesetz eingereicht, um die Unabhängigkeit des Irakischen Kurdistan zu verkünden. Er hat erklärt, er habe die YPG gebeten, sich vom Westen des Euphrat Flusses – ein Gebiet, zu dem Manbij gehört-, zurückzuziehen, sonst würde Washington alle Unterstützung „für die“ Kurden beenden. Aber da Daesh bereits wissen ließ, dass es nicht die YPG östlich des Euphrat Fuß fassen lassen würde, ist es nicht klar, welches Territorium der YPG noch übrigbleibt.

Letztlich ist eine stillschweigende Vereinbarung zwischen Ankara und Damaskus entstanden, um ein von der YPG verwaltetes Kurdistan zu verhindern, während eine andere Vereinbarung zwischen dem Pentagon und der YPG formell abgeschlossen wurde, damit sie sich nicht untereinander beschießen, trotz der neuen Wende von Washington gegen die Schaffung eines Kurdistan.

Übersetzung
Horst Frohlich

[1] In diesem Artikel sind die vier großen kurdischen Parteien:
- die PKK, während des Kalten Krieges von Abdullah Öcalan geschaffene marxistisch-leninistische Partei
- die YPG, erstellt von politischen nach Syrien verbannten Türken der PKK.
- die KDP, um die Familie Barzani im Irak, deren Führer während des Kalten Krieges öffentlich für den Mossad gearbeitet haben und die mit Israel in Verbindung bleiben.
- die PUK, nahe der Familie Talabani, dem Iran nahestehend.

[2] Die Kizilbash sind ein iranischer Sufi-Orden.

[3] „Die Türkei von heute setzt den armenischen Genozid fort“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Sabine, Voltaire Netzwerk, 2. Mai 2015.

[4] „Die Vereinigten Staaten und Israel beginnen die Besiedlung des Nordens von Syrien“, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 2. November 2015.

[5] „Erdoğan: Schon 5.359 Kurden „neutralisiert““, Übersetzung Sabine, Voltaire Netzwerk, 31. März 2016.

[6] Die Nakhba (Arabisches Wort das Katastrophe bedeutet) bezieht sich auf die ethnische Säuberung und Vertreibung von 700 000 bis 750 000 Palästinensern, anlässlich der Auto-Proklamation des Staates Israel im Jahr 1948.

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Montag, 25. Juli 2016 05:42
A policeman secures the area around a shopping mall in Munich after a shooting rampage that killed eight people, on July 22, 2016. (AFP photo)
Ein Polizist sichert das Gebiet um eine Shopping-Mall in München nach einem Amoklauf, der am 22. Juli 2016 stattfand und wo acht Menschen getötet wurden. (AFP-Foto)

25.07.16 – USA – ISRAEL – Demokraten Politiker stellen Fragen über Israels Verbindungen zum Terrorismus …..na endlich Anm.d.Ü.

Ehemaliger U.S. demokratische Abgeordnete Cynthia McKinney hat Israels Beziehungen zu den jüngsten Anschlägen in Frankreich und Deutschland nachgefragt, nachdem ein israelischer Reporter gelang es, beide Angriffe zu erfassen, wie sie geschahen.

-„Der gleiche israelische Fotograf hat Nizza und München Tragödien aufgenommen“,  sagte die sechs Mal Kongressabgeordnete aus Georgien in einem Tweet am Samstag.

-Der betreffende Journalist ist Richard Gutjahr, der den Lkw-Angriff in Nizza, Frankreich gefilmt hat, wo mehr als 80 Menschen getötet und Dutzende weitere am 14. Juli verletzt wurden.

-Acht Tage später, war die Reporter auf dem Gelände des Angriffes in München, wo eine Amoklauf neun Menschen das Leben gekostet hat.

-„Wie wahrscheinlich ist das so? Denken Sie an die tanzenden Israelis?“ McKinney fragte, unter Bezugnahme auf Berichten über Israelis die während der 11. September 2011  Anschläge in den USA gefeiert und getanzt haben….die 5 Israelis wurden verhaftet, da ein US Bürger die Polizei anrief, wenn aber festgestellt wurde…..sie waren  Israelis…..die fünf wurden schnell nach Israel zurückgeschickt….ich habe Berichte darüber übersetzt….Anm.d.Ü.

Ehemaligen demokratischen US-Vertreter Cynthia McKinney

-Der ehemalige amerikanische Gesetzgeber auch ein Video gepostet, das zeigt einen Artikel mit der Überschrift: „gleiche israelischen Foto-Propagandist bereits in Nizza und jetzt München positioniert“.

-„Die Tatsache ist, dass dieser Kerl zufällig an beiden Stellen war, es gibt keine Möglichkeit, das es ein Zufall sei“, hat der Erzähler in dem Video gesagt.

-Er fuhr fort über Gutjahr Frau, ein ehemaliges Mitglied der israelischen Kensset, zu reden und sagte, bevor ich schließe, „Es ist klar, dass Israel Fingerabdrücke in alle dieser Ereignisse 100 Prozent sind“.

-Während des Nizza Angriffes, Gutjahr hat den ganzen Vorfall aus einem Balkon im Hotel Westminster gefilmt, direkt neben der Straße, wo die Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag gehalten wurden.

-Er hat auch großen westlichen Medien ausführliche Berichte über den Angriff in München, Bilder und Videos auf seinem Twitter-Account geposten. Einige Tweets wie oben gezeigt, wurden später gelöscht.

-München-Polizei-Chef Hubertus Andrae identifiziert der Schütze als einen 18-jährigen deutsch-iranischen Mann aus München, er hatte keine Vorstrafen und dessen Motiv war „völlig unklar“.

Kommentar: Ich wollte nur daran erinnern, das Frau McKinney, wohl die Schönheit von israelischen Gefängnisse kennenlernen hat. Sie war auf einer der Schiffe, die Hilfe nach Gaza bringen wollten, wurde dabei verhaftet und hat in Israel gesessen…..Obama hat kein Finger gerührt um sie und andere US-Bürger von  den Fängen der netten Zionisten zu befreien…..geschwiegen Israel zu kritisieren.

 

Montag, 25. Juli 2016 12:12 Uhr
French policewoman Sandra Bertin gives a press conference on July 24, 2015, in Nice, southeastern France. (AFP)
Französische Polizistin Sandra Bertin gibt eine Pressekonferenz am 24. Juli 2015, Nizza, Südosten Frankreichs. (AFP)

25.07.16 – FRANKREICH – Polizistin behauptet das Innenministerium wollte das sie Angriff Bericht ändern

-Eine hochrangige französische Polizist hat behauptet, dass das Innenministerium hat sie in einem Versucht „belästigt“, das sie der Sicherheitsbericht von tödlichen Terroranschlag in Nizza verändert.

-Sandra Bertin, Leiter von Nizza CCTV-Kontrollraum, sagte der Zeitung Journal du Dimanche am Sonntag, dass ein unbenannter Innenministerium Offizieller hat sie nach dem Angriff kontaktiert und sie unter Druck setze, um ihrem Bericht für die Nacht des Vorfalls zu verändern.

-Am 14. Juli, ein LKW-Fahrer fährt durch eine Menschenmenge in Nizza, tötete 84 Menschen und verletzt 200 andere.

-Bertin behauptet, dass sie „eine Stunde lang von der Beamte belästigt wurde, der wollte, dass sie die Anwesenheit der lokalen und nationalen Polizei auf die Feuerwerk-Veranstaltung wo das Gemetzel stattfand genau beschreiben sollte“.

„Die nationale Polizei waren vielleicht da, aber ich konnte sie nicht auf dem Video sehen“ sagte sie und fügte hinzu, „Er befahl mir, in den Bericht die spezifischen Positionen der Nationalpolizei, die ich nicht auf dem Bildschirm gesehen hatte anzugeben“.

-Sie sagte auch, dass die Person des Ministeriums ihr sagte, ihren Bericht per E-Mail in einer „veränderten Form… zu schicken, so dass sie nicht alles erneut umschreiben müssen“.

-Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve (unten zu sehen) hat die Forderungen zurückgewiesen und hat angekündigt, dass er Bertin wegen Verleumdung verklagen wird.

„Es wird sehr nützlich sein wenn Madame Sandra Bertin von den Ermittlern befragt werden könnte und könnte Ihnen die Namen und Positionen der Menschen die sie beschuldigt, und die E-Mails woüber Sie spricht, und deren Inhalt geben“, sagte er in einer Erklärung.

-„Unwürdig Anschuldigungen sind Bestandteil der virulenten Polemik, dass bestimmte Volksvertretern in Nizza fördern wollten und  jeden Tag seit dem schrecklichen Anschlag Juli 14 verbreiten“, fügte er hinzu.

-Der 31 jährige Französisch-tunesische Angreifer, der später von der Polizei erschossen wurde, wurde als Mohamed Lahouaiej-Bouhlel identifiziert.

Die Menschen gehen vorbei an Blumen, Kerzen und Nachrichten auf der Strandpromenade Promenade des Anglais in Nizza am 18. Juli 2016, die in Gedenken an die Opfer des tödlichen Angriffs die 84 am 14. Juli Tote gelegt wurden. (AFP)

-Die Daesh Takfiri Terrorgruppe übernahmt später Verantwortung für den tödlichen Angriff in Nizza. Aber Paris Staatsanwalt Francois Molins sagte, dass es keinen direkten Beweis gefunden wurde, um die Angreifer mit den Terroristen zu verknüpfen.

-Das Land wurde in einen Ausnahmezustand seit November letzten Jahres gesetzt, als Angreifer mindestens sechs verschiedene Orten in und um die Hauptstadt Paris angegriffen haben, 130 Menschen töteten und über 350 weitere verletzt wurden. Daesh übernahm die Verantwortung für die schrecklichen Übergriffe.

-Am Mittwoch, das französische Parlament des Landes verlängert der Ausnahmezustand für weitere sechs Monate.

http://www.presstv.ir/Detail/2016/07/24/476640/Libya-militant-foreign-troops
Libyan troops, loyal to renegade General Khalifa Haftar, sit on an armored personnel carrier during a demonstration in the eastern Libyan city of Benghazi, August 14, 2015. (Photo by AFP)
Libysche Truppen loyal zum Verretar General Khalifa Haftar, sitzen auf einem Schützenpanzer während einer Demonstration in der östlichen libyschen Bengasi, 14. August 2015. (Foto: AFP)

24.07.16 – LIBYEN – Aktivisten fordern die Libyer sich gegen ausländische Kräfte zu mobilisieren

-Eine Gruppe der bewaffneten Militanten Gruppen in Libyen, forderte das Volk sich gegen die ausländische Truppen in das nordafrikanische Land zu erheben, und beschreiben ihre Präsenz als „eklatante Aggression“.

-Die Ankündigung erfolgte durch eine Gruppe von libyschen bewaffneten Gruppen am Samstag veröffentlicht, die als die revolutionäre Shura-Rat von Benghazi bekannt ist.

-„Wir appellieren an das libysche Volk sich zu mobilisieren, ihre Religion verteidigen… und aller ausländische Truppen aus Libyen zu vertreiben“ ist in die Erklärung zu lesen.

-Die französische militärische Präsenz in Libyen ist gleichbedeutend mit einer „Invasion“, würde in die Anweisung hinzugefügt.

-Ausländische Kräfte, darunter aus Frankreich, den USA und Großbritannien, sind in einem angeblichen Kampf gegen die Terrorgruppe Takfiri Daesh in Libyen engagiert.

-Die Anwesenheit der französischen Bodentruppen in Libyen wurde am Mittwoch bestätigt, als das französische Verteidigungsministerium den Tod von drei Soldaten bei einem Hubschrauberabsturz während auf einer Mission in das nordafrikanische Land zugeben müsste.

-Frankreich hatte zuvor behauptet, dass nur ihre Aufklärungsflüge Flugzeuge in den kontrollierten Gebieten von Daesh Aktivisten in Libyen in Einsatz waren.

-Die Bestätigung von Bodentruppen hat Hunderte von Menschen auf die Straße in mehreren Städten in Libyen gerufen, die gegen die französischen Militärpräsenz in ihrem Land protestierten.

-Libyens Regierung des nationalen Accord (GNA) verurteilte die Anwesenheit ausländischer Truppen als „Verstoß gegen“ die Souveränität des Landes.

Libyer versammeln sich um die Überreste eines Hubschraubers, der in der Nähe von Bengasi abgestürzt töten drei französische Soldaten, 20. Juli 2016. (Foto: Reuters)

-Die USA und Großbritannien hatten beide im Mai die Präsenz ihrer Truppen in Libyen bestätigt.

-Libyen erlebt seit 2011 Gewalt und Zerstörung, wie ein Aufstand die durch das militärische Eingreifen der NATO zum Bürgerkrieg mutierte und zum Sturz und Ermordung von Muammar Gaddafi führte.

-Das Land hat zwei rivalisierende Regierungen seit Mitte 2014, als Militante Tripolis überliefen und das Parlament gezwungen wurde, im entfernten Osten des Landes zu fliehen.

-Die beiden Regierungen haben Konsens über die Bildung der GNA im Dezember letzten Jahres gefunden, nach Monaten von vermittelten Gespräche durch den Vereinten Nationen um Ordnung in das Land wiederherzustellen.

-Die GNA hatte jedoch Schwierigkeiten die Führung zu übernehmen, als kämpfen unter einer Vielzahl von Milizen im Land weiter geben.

-Daesh, die in Syrien und dem Irak hauptsächlich aktiv ist, hat das politische Chaos in Libyen genutzt um ihre Präsenz dort zu stärken.

https://deutsch.rt.com/international/39584-vergeltungsmassaker-frankreich-bombardiert-absichtlich-syrischen/
Vergeltungsmassaker: Frankreich bombardiert absichtlich syrische Zivilisten nach Anschlag in Nizza

Vergeltungsmassaker: Frankreich bombardiert absichtlich syrische Zivilisten nach Anschlag in Nizza

Westliche Koalitionskräfte haben in Syrien ein Gebiet bombardiert, von dem sie wussten, dass dort Zivilisten leben. „Wie kann es sich bei 30 Luftangriffen um ein Versehen handeln? Wie kann es sein, das alle Angriffe nur Fehler waren?“ Diese Frage stellte uns die politische Analystin Marwa Osman.

Das syrische Außenministerium schrieb heute einen Brief an den UN-Sicherheitsrat. Darin beschuldigt die syrische Regierung französische- und US-Kampfflugzeuge für den Tod von mehr als 100 Zivilisten in der Nähe der Stadt Manbij verantwortlich zu sein.

Die meisten Toten waren Kinder, Frauen und ältere Menschen. Das Schicksal der vielen anderen Zivilisten, die immer noch unter den Trümmern liegen, ist ungewiss. Außerdem kritisiert die Regierung in Damaskus, dass die französischen Luftangriffe einen Tag nach einem Bombenangriff durch US-Kampfflugzeuge erfolgten, bei dem in Damaskus 20 weitere Zivilisten getötet wurden.

Im Januar nahm die von den USA geführte Koalition angeblich in Kauf, dass bis zu 50 Zivilisten getötet werden, als sie beschlossen, ein IS-Gelddepot zu beschießen. Kann das übergeordnete Ziel so genannte Kollateralschäden rechtfertigen?

Sie nennen es unverblümt „Kollateralschaden“, wenn es um die Leben syrischer Menschen geht, die hier getötet werden. Niemand spricht darüber, wie schwer das Leben der Menschen wiegt, die in Syrien leben – wegen der Koalition und weil diese Koalition alle möglichen Parteien unterstützt.

Wir haben das Ganze mit der französischen Bombardierung schon einmal erlebt. Nachdem der IS sich zu den Attentaten von Paris bekannt hatte, geschah dasselbe in einer Schule im Irak – das Ninive-Massaker. Dort wurden 36 Kinder getötet.

Und jetzt, nach dem Nizza-Angriff, erleben wir es in Syrien. Diese „Antwort“ ist nicht akzeptabel, das ist ein Vergeltungsmassaker. Sie wussten, dass es sich um ein von Zivilisten bewohntes Gebiet handelt und doch taten sie es.

Wie kann es sich bei 30 Luftschlägen um ein Versehen handeln? Wie kann es sein, das alle nur Fehler waren? Das ist inakzeptabel…

Wie ist es möglich, dass die USA behaupten, nichts über diese Luftangriffe zu wissen, und dass sie noch Informationen sammeln?

Sie sammeln noch Informationen? Wie kommt es, dass sie ohne Informationen einen Luftangriff durchgeführt haben? Es tut mir leid, aber wir sind keine Idioten. Wir sind nicht geistig zurückgeblieben. Wir wissen, was geschieht.

Wir wissen, dass jeder Flug, der durchgeführt wird, mehr als 200.000 Dollar kostet – allein, das ein Jet startet kostet so viel. Und ich bin mir sicher, dass jeder Staat, der einen Jet in die Luft schickt, um jemanden zu bombardieren, genau weiß, was sie bombardieren. Was sie getan haben, ist ein … Vergeltungsschlag.

Eine schnelle Maßnahme, deren einziges Ziel es war, Blut in den syrischen Straßen zu vergießen, damit sie der französischen- und der US-Öffentlichkeit das Bild zu vermitteln: ‚Sehen Sie her, wir bekämpfen den IS.‘ Auf diese Weise bekämpfen sie den IS nicht.

Sie würden den IS bekämpfen, indem sie den türkischen Staat davon abhalten seine Grenzen zu öffnen, von wo sie eindringen. Indem sie aufhören, den IS zu bewaffnen, und indem sie die sogenannten moderaten Rebellen stoppen, die gestern einen zwölfjährigen Jungen getötet haben. Das sind die Gemäßigten der USA.

Die USA geben zu, dass sie diese Nour al-Din al-Zenki Brigade unterstützen, die den Jungen getötet hat. Und glauben Sie mir, dass sie wissen, wer sie sind. Sie haben ihnen heute mitgeteilt: ‚Wir werden die Finanzierung einstellen, wenn Sie so etwas weiterhin tun.‘

Sie haben das schon die letzten fünf Jahre lang gemacht. Sie wissen über alles Bescheid, was sich dort abspielt. Ich weiß wirklich zu schätzen, was die syrische Regierung versucht, indem sie diese Nachricht an die UNO übermittelt, aber das ist nicht genug … Dies ist definitiv nicht genug.

Syrer leiden. Sie sterben zu Hunderten. Die Menschen müssen aufwachen, sich bewusst werden, was ihre Regierungen tun und sie stoppen. Denn es sind ihre Steuergelder, die das Leid auf der Welt verursachen, vor allem in Syrien und im Irak. Ich bin sehr sicher, dass sie wissen, gegen wen sie kämpfen und wen sie bombardieren. Sie tun nur so, als ob sie es nicht wüssten.

Denken Sie, dass es eine unabhängige und transparente Untersuchung des Vorfalls geben wird? Werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen?

Selbst nach dem 11. September gab es keinerlei ernsthafte Untersuchung. Glauben Sie, dass es in Syrien eine Untersuchung geben wird, die zu irgendeiner Art Schluss oder Lösung kommt, die den Menschen erklären kann, warum sie ihre Familienmitglieder verloren haben? Nein, ich denke nicht, dass das zu irgendeinem Zeitpunkt geschehen wird. Sie werden keinen Dollar dafür ausgeben, um diese Untersuchung zu ermöglichen.

Donnerstag, 14. Juli 2016 21:57
15.07.16 – FRANKREICH – 80 Tote in Nizza in einer weiteren Nacht des Grauens in Frankreich
-Achtzig Menschen haben ihr Leben verloren und 50 andere wurden verletzt, wenn ein LKW durch eine Menge von Menschen die den französischen Nationalfeiertag, allgemein bekannt als der Tag der Bastille, in der südfranzösischen Hafenstadt Nizza, feiern.

-Der LKW ist in die Menge am Donnerstagabend gefahren als Menschen sich um das Feuerwerk zu schauen auf der Promenade des Anglais in der Stadt gesammelt hatten.

-Eric Ciotti, Mitglied der Mitte-rechts-Republikaner-Partei, sagte 15 von den Verletzten befinden sich im Krankenhaus in „kritischem Zustand“.

-Nizza Bürgermeister Christian Estrosi, der an der Feier zum Zeitpunkt des Angriffs teilnahm, twitterte, „Liebe Leute von Nizza, der Fahrer eines LKWs, scheint Dutzende Tote verursacht zu haben“. Bleiben Sie jetzt zu Hause“.

Estosi beschrieb das Ereignis als „die schlimmste Tragödie in der Geschichte von Nizza.“

-Der Chef der lokalen Regierung wies weiter darauf hin, dass Waffen und Granaten in den LKW gefunden wurden, nachdem der Fahrer erschossen und getötet wurde.

-AFP zitiert eine Polizei Quelle, die den Fahrer als einen 31 Jahre alten Mann aus Nizza tunesischer Herkunft identifiziert hat. „Die Identifizierung der LKW-Fahrer ist noch im Gange“, sagte er.

Dieses Foto zeigt angeblich den LKW, die in die Menge gefahren ist.

-Ein Bild veröffentlicht auf Twitter zeigte wie einen weißen LKW hielt in der Mitte der Promenade mit seiner Front schwer beschädigt. Vier Polizisten nehmen Stellung hinter einer Palme.

Ein anderes Bild zeigte ein Dutzend Menschen auf der Straße im Anschluss an den Lkw-Angriff liegen. Social-Media-Video zeigte auch Menschen in Panik durch die Straßen laufen.

Ärzte sind dabei die Opfer eines Angriffs in der südfranzösischen Hafenstadt Nizza am 14. Juli 2016 zu helfen.

http://presstv.com/Default/embedattached/414789

„Jeder rief laufen, laufen, laufen, ein Angriff ist im Gange, laufen, laufen. Wir haben einige Schüsse gehört. „Wir dachten, es war das Feuerwerk, denn es ist den 14. Juli“ sagte ein Augenzeuge dem BFM TV-Nachrichten-Netzwerk.

-„Es gab große Panik. Wir liefen auch weil wir wollten nicht da bleiben und wir gingen in ein Hotel um Sicherheit zu finden“, der Zeuge hat hinzugefügt.

-Es gab einige Berichte über Schüsse Austausch zwischen Sicherheitskräften und die Insassen des LKWs, aber sie sind nicht bestätigt worden.

Körper sind auf dem Boden zu sehen, nachdem ein LKW in eine Menschenmenge in der Côte d’Azur Nizza gefahren ist und 80 Menschen getötet wurden, 14. Juli 2016. © Reuters

-Ein Sprecher des französischen Innenministeriums wies auch Berichte über eine Geiselnahme in Nizza zurück.

„Terrorist Attacke“

-In der Zwischenzeit, der französische Präsident Francois Hollande, der sich in der südöstlichen Gemeinde von Avignon befand, kehrte nach Paris zu Krisensitzungen im Innenministerium zurück.

-Später in den Kommentaren live im TV übertragen, der französische Präsident sagte, der Lkw-Angriff in Nizza von „terroristischen Charakters“ war.

„Nichts wird unseren Willen abhalten, das Terrorismus zu bekämpfen. Wir stärken unsere Aktionen im Irak und in Syrien. Wir werden weiterhin auffällig diejenigen verfolgen, die uns auf unserem eigenen Boden angreifen“, sagte er, in Anlehnung an die Daesh Takfiri Gruppe. (Könnte nicht sein, das Frankreich im Visier bestimmte Kreise ist, da das Land sich schuldig gemacht hat mit USA und Co., das Syrien in einer Wüstenlandschaft verwandelt wurde (über 200.000 Tote), und das nur um Israel zu gefallen, da al Assad nicht bereit ist/war die Marionette zu spielen? Libyen geholfen hat in einem gescheiterten Staat zu verwandeln und in CAR und Mali Bürgerkriege angezettelt hat, um ihre Interesse zu schützen? Kann sein, das Muslime es nicht vergessen haben. Es ist interessant wie heute Morgen in allen Talk Shows über dem Anschlag, nie das Argument beruht wurde, und die Teilnahme des Landes an solchen Ereignisse ein Schleier des Schweigens gefallen ist. Die Kolonialpolitik Frankreich, hat nur moslemische Länder geschadet. Aber es scheint, der Westen blendet diese Tatsachen aus. Anm.d.Ü.)

„Barbarischen Terror Angriff“

-In einer Erklärung in Paris entworfen, verurteilt der UN-Sicherheitsrat „mit den stärksten Worten“ den „barbarischen und Feigen Terroranschlag in Nizza.

-„Alle Terrorakte sind kriminelle und nicht zu rechtfertigen“, sagte der 15-köpfigen Rat, Terrorismus als eine der größten Gefahren für den Weltfrieden zu beschreiben. (Schade, das der Rat, so einen Satz nie über die US-Killerdrohnen ausgesprochen hat. Anm.d.Ü.).

Sanitäter evakuieren schwer verwundete ins Krankenhaus nach dem Anschlag in Nizza.

-Lokale Medien berichteten, dass die französische Anti-Terror-Untersuchungsabteilung mit der Untersuchung des LKW-Anschlag in Nizza, beauftragt wurden.

-Obwohl keine Gruppe die Verantwortung für den Anschlag übernommen hat, feierten Militante Gruppen, mit Daesh verbunden, haben angeblich den tödlichen Zwischenfall in sozialen Netzwerken gefeiert.

-Der tödliche Angriff fand nur wenige Stunden nachdem Hollande gesagt hatte, dass das Land den Ausnahmezustand, nicht verlängern würde, das nach der tödlichen Terroranschläge im November von der Daesh Takfiri Terrorgruppe in und um die Hauptstadt Paris, verübt wurde.

-Hollande sagte in seiner Stellungnahme, die der Ausnahmezustand um drei Monate verlängert wurde.

Mittwoch, 13. Juli 2016 22:02
The Iranian Foreign Ministry building in Tehran (file photo)
Das iranische Außenministerium Gebäude in Teheran (Foto)

14.07.16 – FRANKREICH – IRAN – ÄGYPTEN – Iran ruft ägyptischen Gesandten über MPs Präsenz in MKO Terrorgruppe Treffen in Paris –

Iran hat der Verantwortliche des Ägyptens Interests Section in Teheran über der Teilnahme von mehreren ägyptischen Parlamentariern in einer Kundgebung der Terrorist Mujahedin-e Khalq Organisation (MKO) vorgeladen.

-Irans Außenministerium bestellte der Beamten am Mittwoch und protestierte stark Kairos Akt von Einmischung und Unterstützung für die MKO terroristische Organisation.(Ich nehme an, Ägypten hat im Auftrag Israel das Treffen besucht, da offiziell das Regime nicht erscheinen will, aber bekannt ist, das die Mossad und CIA die MKO unterstützen und trainieren und für ihre dreckige Spiele gegen der Iran benutzen ….Anm.d.Ü.)

-Das Ministerium sagte, dass die Teilnahme von mehrere ägyptischen Gesetzgeber an der Rallye in Frankreich ein deutliches Zeichen der Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Iran war und forderte die ägyptischen Behörden zu einer verantwortungsvoller Politik zur Unterstützung der Stabilität in der Region zu betreiben…..nun der Oded Yinon Plan will Chaos und nicht Frieden in der Region stiften. Anm.d.Ü.

-Betonend, dass Ägyptens Engagement für die Nichteinmischung in innere Angelegenheiten anderer Länder, der Beamte hat darauf hingewiesen, dass Teherans Protest an die ägyptischen Behörden vermittelt werden würde.

-Am Dienstag bestellte Irans Außenministerium der französische Botschafter in Teheran François Sénémaud, nachdem Paris den Treffen letzte Woche veranstaltet.

-Am Samstag fand in Paris die Jahrestagung, mit der Teilnahme der ehemalige saudische Geheimdienstchef Prinz Turki al-Faisal, der eine 30-minütige Adresse zu der Versammlung gab.

-Am Dienstag, der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif kritisierte Faisal für seine Teilnahme an dem MKO-Treffen und gesagt, dass der ehemalige saudische Spion-Chef und seinesgleichen ein Schicksal ähnlich dem des ehemaligen irakischen Diktators Saddam Hussein wieder fahren wird.

-Die MKO ist die am meisten gehasste Terrorgruppe unter den Iranern wegen seiner dunklen Geschichte der Morde und Anschläge und weil die Gruppe an der Seite Saddam Hussein in seinem achtjährigen Krieg gegen den Iran in den 1980er Jahren, stand.

Die MKO hat in den vergangenen drei Jahrzehnten zahlreiche Terroranschläge gegen iranische Zivilisten und Regierungsbeamte durchgeführt. Von 17.000 Iraner, die in Terroranschläge seit dem Sieg der islamischen Revolution im Iran getötet wurden, ca. 12.000 wurden MKO Terrorakte zum Opfer gefallen.

Kommentar: Ich habe viel über MKO übersetzt. Diese Terrorgruppe hat mehrmals Partei gewechselt: gegründet als kommunistische Gruppe gegen den Shah hat für Khomeini gearbeitet….dann wurde aus Iran wegen Ausschreitungen vertrieben….landet erst in Paris und danach bot seine Dienste an Saddam Hussein und half ihm Kurden und Iraker zu töten….seitdem wird in Westen warm gehalten, um gegen den Iran Attentate durchzuführen, ihre Vorteile sie sprechen Farsi….

 

This file photo taken on January 19, 2014 shows a French soldier stands guard as people wait to seek refuge at the Boali church, in Boali, Central African Republic. ©AFP
Dieser Datei Foto aufgenommen am 19. Januar 2014 zeigt ein französischer Soldat der Wache steht, wie Menschen warten, um Zuflucht in der Boali-Kirche in Boali, Zentralafrikanische Republik zu finden. © AFP

02.06.16 – ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLICK (CAR) – UN meldet zwei neue Fälle von Kindesmissbrauch durch Friedenstruppen im CAR….oder….hier noch ein afrikanisches Land, das Opfer der Gier nach Ressourcen seinem ehemaligen Kolonialherren (Frankreich) geworden ist. Anm.d.Ü.

-Wie die Weltorganisation eine Untersuchung in ähnlichen Fällen weiter treibt, die Vereinten Nationen hat zwei neue Fälle von Kind sexuellen Missbrauch Anklagen gegen seine Friedenstruppen in der Zentralafrikanischen Republik (Auto) gemeldet.

-Der Sprecher des UN-Generalsekretärs, Stephane Dujarric sagte Freitag, dass die neue Vorwürfe von zwei minderjährigen Kindern betrafen, die Vorfälle haben angeblich im Mai stattgefunden.

-Dujarric hatte die Vorfälle bei einer Pressekonferenz angekündigt, wo er ein Update der vielen Berichten über den laufenden Ermittlungen durch das Büro für interne Aufsichtsdienste (AIAD) über sexuelle Ausbeutung und des sexuellen Missbrauchs vor allem Minderjähriger durch französische Truppen und andere UN-Friedenstruppen in CAR Kemo Präfektur berichtete.

-Er sagte, dass die UN die betroffenen Mitgliedstaaten informiert hat und fordert sie nationale Ermittlern zu schicken, um die neue Vorwürfe zu untersuchen.

-Dujarric hat keine Details über die Nationalitäten der Friedenstruppen die untersucht werden, vorgelegt.

-Nach Dujarric die neue Informationen werden derzeit einer Vorprüfung und Bewertung vom AIAD unterzogen, in einem Versuch ihre Glaubwürdigkeit überprüfen, und sagte, dass alle nachfolgenden Maßnahmen zügig folgen wenn erforderlich wäre.

-Er erklärte weiter, dass fast 50 Zeugen sind bisher identifiziert und interviewt wurden, um die Aussagen zu untermauern.

Ein Datei-Bild, aufgenommen am 18. Februar 2014, in Bangui, Republik Zentralafrika, zeigt französische Truppen auf leicht gepanzerte Fahrzeuge. © AFP

-Die Vereinten Nationen und verschiedenen Ländern kommen zunehmend unter Kritik wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen durch Friedenstruppen.

-Stellvertretenden Sonderbeauftragten des Generalsekretärs und stellvertretender Leiter der MINUSCA (UN Friedensmission im CAR) Diane Corner sowie mehrere andere UN-Vertreter, erfuhren von lokalen Führern und Opfer im März, das die Truppen aus Frankreich und Gabun hatten in Kemo Region und Umgebung der Zentralafrikanischen Republik, zwischen 2013 und 2015 mehrere Mädchen sexuell missbraucht.

-CAR, einem der ärmsten Länder der Welt, wurde im Dezember 2013 ins Chaos gestürzt, als christliche bewaffneten Gruppen koordinierte Angriffe gegen die überwiegend muslimischen Seleka Gruppe ins Leben gerufen haben, die die Regierung im März dieses Jahres gestürzt hatten.

-Frankreich kam nach CAR eine ehemalige französische Kolonie, nachdem der UN-Sicherheitsrat der Afrikanischen Union und Frankreich grünes gab um Truppen in das Land zu schicken im Rahmen eines Angebots, die Gewalt einzudämmen. (eigentlich sollte man besser sagen: nachdem Frankreich das Chaos produziert hat, hatte sein Ziel erreicht, und mit Hilfe der UN hat CAR wieder besetzt….um Uran- und Diamantenminen auszubeuten. Anm.d.Ü.)

-Nach den neuesten Schätzungen der UNO hat der Konflikt im CAR hat intern 399.000 Menschen vertrieben und gezwungen mehr als 460.000 ins benachbarte Ausland zu fliehen.

 

 

| 29. Juni 2016

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Laut der Londoner Presse ist Mohammed Abrini ein Spitzel der britischen Sicherheitsdienste [1].

Die einzige an den Attentaten in Paris (13. November 2015) und in Brüssel (22. März 2016) beteiligte Person, Mohammed Abrini, und als „der Mann mit dem Hut“ bekannt, ist derzeit in Belgien in Haft. Der Staatsanwalt hätte seine Auslieferung nach Frankreich wegen seiner Verbindungen mit den britischen Geheimdiensten nicht gestattet.

Die britische Presse erklärt nicht, ob er für die Polizei oder die Nachrichtendienste arbeitete, und ob er „umgedreht“ oder infiltriert wurde. Diese Informationen stellt auch eine Frage über seinen Bruder, der offiziell in der Levante starb, aber in Wirklichkeit exfiltriert worden wäre.

Übersetzung
Horst Frohlich