Mit ‘Propaganda’ getaggte Beiträge

ZDF Frontal 21 auf dem Prüfstand: Die Protagonisten kommentieren
Logo der ZDF-Sendung Frontal 21. Quelle Screenshot
Logo der ZDF-Sendung Frontal 21. Quelle Screenshot
Führt Russland einen geheimen Propagandakrieg gegen Europa? Diese Vorwürfe erhob die ZDF-Sendung Frontal 21 gestern zur besten Sendezeit. Zu Wort kamen auch mainstreamkritische Stimmen. Gegenüber RT Deutsch kommentieren die Protagonisten, wie sie die „journalistische Leistung“ des ZDF einschätzen.

Rund 250 Menschen aus ganz Deutschland beteiligen sich an der Friedensfahrt von Berlin nach Moskau. Bild: NuoViso.tv

In der Frontal 21-Sendung „Putins geheimes Netzwerk – Wie Russland den Westen spaltet“ wird den Friedensaktivisten um Dr. Rainer Rothfuß die zweifelhafte Rolle zuteil, in der Erzählung über Russlands angeblichen „Propagandakrieg“ als „nützlicher Idiot“ des Kremls zu dienen.

Hintergrund: Der frühere Universitätsprofessor Dr. Rainer Rothfuß hatte gemeinsam mit seinen Mitstreitern privat eine zweiwöchige Friedensfahrt von Berlin nach Moskau organisiert. Dass in dem Tross, bestehend aus rund 250 Teilnehmern, auch ein ZDF-Team dabei war, stimmte die Aktivisten hoffnungsvoll. Besteht vielleicht doch die Chance auf faire Berichterstattung, wenn sich die Reporter die Zeit nehmen, um sich ein eigenes Bild zu machen?

Mitnichten: Statt einen ausgewogenen Beitrag über die Aktion zu drehen, sollten Rothfuß und Co. dem ZDF lediglich als Statisten in einem Sammelsurium von Vorwürfen gegen Russland dienen. Der Wissenschaftler kommentiert gegenüber RT Deutsch, wie er das Ergebnis von ZDF Frontal 21 bewertet.

Auch Owe Schattauer, Aktivist und Musiker, beteiligte sich als Mitorganisator an der Friedensfahrt Berlin-Moskau.

Was in der ZDF-Version aus der Aktion für Frieden und Völkerverständigung gemacht wurde, überrascht Schattauer nicht wirklich, bietet aber Anlass für ein paar deutliche Worte:

Mit Filmemachen kennt Mark Bartalmai sich aus. Auf eigene Faust reiste er in die umkämpften Gebiete der Ostukraine und drehte einen Dokumentarfilm über den dortigen Krieg.

Diese Arbeit brachte Bartalmai auch einen Auftritt bei Frontal 21 im ZDF ein. Gegenüber RT Deutsch erläutert der Filmemacher, wie er über das Bild denkt, welches von ihm und seiner Arbeit in der öffentlich-rechtlichen Produktion gezeichnet wurde.

Der Blogger Frank Gottschlich ist schon seit langem schwer enttäuscht von der Arbeit deutscher Mainstreammedien und engagiert sich deshalb als Medienaktivist.

Für die abweichende Meinung Gottschlichs, vor allem zum Thema Ukrainekonflikt, gibt es für die ZDF Frontal 21-Macher nur eine Erklärung:

Der Blogger verbreitet Propaganda, man selbst natürlich nur die Wahrheit.

Doch ist es wirklich der „Arm Putins“, der bis in deutschsprachige Blogs reicht, oder ist Gottschlich nicht vielmehr einer von vielen Menschen, die sich lieber ihr eigenes Bild machen?

Und auch eine konkrete Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In einer Petition fordert Rothfuß nun: „Keine GEZ-ielte Kriegs-Propaganda in den öffentlich-rechtlichen Medien mehr!

Advertisements

http://www.voltairenet.org/article193532.html

« Die Kunst des Krieges »

Psyop: Operation Syrien

Während das Emirat Katar die internationale Tournee einer Ausstellung, über die der Arabischen Republik Syrien zugeschriebenen Verbrechen promotet, erinnert Manlio Dinucci, Beweise im Anschlag, was wir wirklich über diesen Konflikt wissen.

| Rom (Italien) | 4. Oktober 2016
JPEG - 29.5 kB
Scheik Tamim ben Hamad Al Thani, seit 2013 Emir von Katar. Katar ist eine absolute Monarchie. Theoretisch verfügt das Land seit 2003 über eine Verfassung, welche die Wahl eines Parlamentes vorsieht. In der Realität sind politische Parteien verboten und die Parlaments-Wahlen werden immer wieder verschoben.

Die „Psyop“ (psychologischen Operationen), mit welchen Sonderheinheiten von US-Armee und -Geheimdiensten beauftragt werden, sind vom Pentagon definiert als „geplante Operationen dazu bestimmt, über gezielte (Falsch-)Informationen die Emotionen und Motivationen und damit auch das Verhalten von öffentlicher Meinung, Organisationen und ausländischen Regierungen zu beeinflussen, um dadurch Verhaltensweisen hervorzurufen oder zu verstärken, die für die geplanten Ziele günstig sind“.

Genau die Aufgabe der kolossalen politico-mediatischen Psyop gestartet gegen Syrien.

Nach fünf Jahren, während derer man versuchte den Syrischen Staat zu zerstören, indem man ihn mit von außen eingeschleusten bewaffneten Terror-Gruppen von innen zerschlug und dabei mehr als 250.000 Tote in Kauf nahm; jetzt nach fünf Jahren, wo die militärische Operation davor steht zu scheitern, startet man die psychologische Operation um die Regierung und all diejenigen, welche der Aggression widerstanden haben, als Aggressor erscheinen zu lassen.

Speerspitze der Psyop: Die Verteufelung von Präsident Assad (wie zuvor Milosovic und Ghadhafi), präsentiert als ein sadistischer Diktator, dem es ein Vergnügen ist Krankenhäuser zu bombardieren und Kinder auszulöschen, mit Hilfe seines Freundes Putin (geschildert als Neo-Zar eines aus der Asche wiedererstehenden russischen Reiches)

Zu diesem Zweck wird in Rom Anfang Oktober, auf Initiative diverser „humanitärer“ Organisationen, eine Fotoausstellung präsentiert, finanziert von der absoluten Monarchie Katar und auf Initiative von USA, Saudi-Arabien und der Türkei, bereits bei der UNO im Holocaust Museum gezeigt. Sie enthält einen Teil von 55.000 Fotos eines mysterieusen syrischen Deserteurs, Namenscode „Caesar“, welcher diese im Auftrag der syrischen Regierung in Damaskus aufgenommen haben will, mit dem Ziel die Folterungen und die Ermordungen von Gefangenen zu dokumentieren, also ihre eigenen Verbrechen. (zur Glaubwürdigkeit dieser Fotos siehe die Referenzen weiter unten)

In diesem Punkt ist also eine andere Ausstellung nötig, um alle diejenigen Dokumentationen aufzuführen, welche die „Informationen“ der Psyop über Syrien, demolieren.

Zum Beispiel das offizielle Dokument des Nachrichtenbüros des Pentagons, mit Datum vom 12. August 2012 (freigegeben am 18. Mai 2015 dank der Initiative von „Judicial Watch“): Es berichtet, dass „die westlich des Golfes und der Türkei liegenden Länder in Syrien die Kräfte der Opposition unterstützen um in West-Syrien ein salafistisches Fürstentum zu errichten. Dies ist von diesen Mächten, welche die Opposition unterstützen bewusst gewünscht, um das syrische Regime zu isolieren“.

JPEG - 9.5 kB
Cliquer sur l’image pour télécharger le document.

zum Download auf das Bild klicken

Somit erklärt sich die (fotografisch dokumentierte) Zusammenkunft von US-Senator McCain in Syrien für das Weiße-Haus und Ibrahim al-Badri, den „Kalifen“ an der Spitze von Isis.

JPEG - 18.8 kB
Auf diesem Bild (Mai 2013) sieht man Senator John McCain mit dem künftigen Kalifen Ibrahim, Chef von Daesh (links). In einer Email hat das Büro des Senators unsere Interpretation dieses Fotos als „absurd“ qualifiziert, wobei es auf die Todesdrohungen von Daesh gegen ihn abhob. Indessen räumte der Senator ein Jahr später selber ein, die Lenker von Daesh persönlich zu kennen und mit ihnen in permanenter Verbindung zu stehen.

Senator McCain räumt im Fernsehen im Oktober 2014 ein, mit den Lenkern von Daesh in permanenter Verbindung zu stehen.

Das erklärt auch, warum Präsident Obama 2013 heimlich die Operation „Timber Sycamore“ genehmigt, durchgeführt vom CIA und finanziert von Riad mit Millionen von Dollar, um die „Rebellen“ zu bewaffnen und auszubilden nach Syrien einzusickern. (siehe New York Times [1])

Ein weiteres Dokument befindet sich unter den Mails von Hillary Clinton (freigegeben „Fall Nummer F-2014-20439, Doc N° C057944983), wo sie in der Robe des Außenministers im Dezember 2012 schreibt, dass bezüglich der „strategischen Beziehung“ Iran-Syrien, „der Sturz Assad’s eine ungeheure Wohltat für Israel darstellen würde und gleichzeitig die verständliche israelische Befürchtung ihr nukleares Monopol zu verlieren, verringern würde“.

JPEG - 30.7 kB
Cliquer sur l’image pour télécharger le document.

zum Download auf das Bild klicken

Um die „Informationen“ der Psyop auseinander zu nehmen bedarf es auch einer historischen Retrospektive über die Art und Weise, wie die USA im ersten Golfkrieg 1991 die Kurden instrumentalisiert haben. Seinerzeit um den Irak zu „balkanisieren“, heute um Syrien zu spalten. Die heute von den USA in der kurdischen Zone installierten Luftwaffenbasen dienen der Strategie des „teile und herrsche“, welches nicht die Befreiung, sondern die Versklavung der Völker inklusive der Kurden zum Ziel hat .

Übersetzung
Ralf Hesse

Quelle
Il Manifesto (Italien)

beigefügte Dokumente

[1] “U.S. Relies Heavily on Saudi Money to Support Syrian Rebels”, Mark Mazzetti & Matt Apuzzojan, The New York Times, January 23, 2016.

https://deutsch.rt.com/international/40269-bose-chinesen-bose-russen-weiter/
„Böse Chinesen, Böse Russen“: Weiter keine Beweise für Cyber-Angriffe auf US-Politiker

"Böse Chinesen, Böse Russen": Weiter keine Beweise für Cyber-Angriffe auf US-Politiker

Monatelang behaupteten politische Quellen in den USA, die russische Regierung würde Cyberangriffe durchführen – alles ohne Beweise. Die gibt es immer noch nicht, aber nun gibt es wenigstens eine Quelle: die NSA-zertifizierte Firma Crowdstrike.

RT Korrespondent Calep Maupin wundert sich: Vor wenigen Jahren waren immer die Chinesen schuld, jetzt sind es angeblich die Russen. „Man muss nichts beweisen. Wenn man es nur oft genug sagt, und genug Leute dazu bringt, es zu wiederholen, dann wird es irgendwann war“, meint William Jones, Spezialist für Geheimdienste.

http://www.voltairenet.org/article193061.html
Für London ist Propaganda eine Kunst

Kein normaler Mensch kann es hinnehmen, Kinder leiden zu sehen, deshalb geben sie eine gute Thematik für Kriegspropaganda ab. Thierry Meyssan kommt auf die Benutzung von Kindern durch die internationale Koalition während des Krieges gegen Syrien zurück.

| Damaskus (Syrien) | 23. August 2016

JPEG - 102.9 kB
Die westliche Presse ist plural, aber nicht pluralistisch: Alle großen Zeitungen veröffentlichten am 20. August auf ihrer Titelseite dieselbe Fotografie.

Wie alle Kriege gibt der gegen Syrien Anlass für eine Lawine von Propaganda. Und Träger ist immer wieder das Anliegen der Kinder.

So wollte zu Beginn des Krieges der Qatar beweisen, dass die Republik, statt dem Allgemeinwohl zu dienen, das Volk missachte. Also verbreitete die Öl-Diktatur auf ihrem Fernsehsender Al-Jazeera die Legende der durch die Polizei gefolterten Kinder von Deraa. Um die Grausamkeit seines Gegners anschaulich zu machen, gab der Qatar an, man hätte ihnen die Fingernägel herausgerissen. Mit Sicherheit hat trotz Recherchen kein Journalist eine Spur dieser Kinder gefunden. Die BBC hat zwar ein Interview mit zweien von ihnen gesendet, aber ihre Fingernägel hatten sie nach wie vor.

Weil sich Mythen nicht überprüfen lassen, hat der Qatar dann eine neue Geschichte in Umlauf gebracht: die eines Kindes, Hamza Ali Al-Khateeb (13 Jahre alt), das durch die Polizei des „Regimes“ gefoltert und kastriert worden sein soll. Dieses Mal hatte man ein aussagekräftiges Bild. Jeder konnte darauf einen Körper ohne Geschlecht sehen. Aber ach! Die Autopsie bewies, dass der Körper schlecht konserviert worden war, dass er gegoren und aufgequollen war. Der Bauch versteckte das Geschlechtsteil des Kindes, das noch immer vorhanden war.

JPEG - 50.1 kB
In dieser Zeitschrift denkt sich Sir Arthur Conan Doyle die Verhaftung eines deutschen Spions durch Sherlock Holmes aus. Der Schriftsteller arbeitete für das Büro für Kriegspropaganda.

Ende 2013 übernahmen die Briten die Kriegspropaganda. Auf diesem Gebiet verfügen sie über eine lange Erfahrung; sie werden als Erfinder der modernen Propaganda betrachtet, und zwar während des Ersten Weltkrieges mit dem Büro für Kriegspropaganda. Ein Kennzeichen ihres Vorgehens ist es, immer Künstler hinzuzuziehen, denn die Ästhetik schaltet den kritischen Geist aus. 1914 warben sie die großen Schriftsteller jener Zeit an – zum Beispiel Arthur Conan Doyle, H.G. Wells oder Rudyard Kipling –, um Texte zu publizieren, die dem deutschen Feind imaginäre Verbrechen zuschrieben. Danach warben sie ihre großen Zeitungsmagnaten an, wieder um ausgedachte Informationen von deren Autoren zu erhalten.

Als die Vereinigten Staaten 1917 mit dem Ausschuss für öffentliche Information die britischen Methoden übernahmen, untersuchten sie die Mechanismen der Überredung mit Hilfe des Starjournalisten Walter Lippmann und des Erfinders der modernen Werbung Edward Bernays (dem Neffen von Sigmund Freud) genauer. Überzeugt von der Macht der Wissenschaft vergaßen sie aber die Kunst.

Anfang 2014 gründete die britische MI6 die Firma Innovative Communications & Strategies (InCoStrat) [Innovative Kommunikationen und Strategien], der wir zum Beispiel die fabelhaften Logos der bewaffneten Gruppen, angefangen von der „moderatesten“ bis zur „extremistischsten“, verdanken. Diese Gesellschaft, die über Büros in Washington und Istanbul verfügt, hat die Kampagne organisiert, mit der die Europäer dazu gebracht wurden, eine Million Flüchtlinge aufzunehmen. Sie hat die Fotografie des kleinen Aylan Kurdi, ertrunken an einem türkischen Strand, aufgenommen und es geschafft, sie in zwei Tagen auf die Titelseiten der wichtigsten natofreundlichen Zeitungen in allen Ländern der Nato und des Golf-Kooperationsrates zu bringen.

JPEG - 48 kB

Vor dem Krieg sind jedes Jahr etwa hundert Menschen durch Ertrinken an den türkischen Stränden gestorben – niemand hat davon gesprochen. Und im Übrigen zeigten nur die Skandalblätter Leichen. Aber dieses Foto war so schön komponiert …

Da ich darauf aufmerksam gemacht hatte, dass ein Körper durch das Meer nicht im rechten Winkel zu den Wellen angespült werden kann, erklärte der Fotograf, die Leiche sei nachträglich für die Erfordernisse des Fotos verschoben worden.

Dem Foto des kleinen Omran Daqneesh (5 Jahre alt)) in einem Krankenwagen in Ost-Aleppo ist nun ein Video beigefügt. Die beiden Träger erlauben es, gleichzeitig die Druckpresse und die Fernsehsender zu erreichen. Die Szene ist so dramatisch, dass eine Ansagerin von CNN bei Ansehen die Tränen nicht zurückhalten konnte. Wenn man darüber nachdenkt, bemerkt man natürlich, dass nicht die Sanitäter, die dem Kind Erste Hilfe leisteten, sich nun darum kümmern, sondern Statisten (die „White Helmets“), die es vor das Objektiv gesetzt haben.

Die britischen Regisseure machen sich nichts aus dem Kind, es interessiert sie nur, um ihre Bilder anfertigen zu können. Nach Angaben von Associated Press wurde das Foto von Mahmud Raslan gemacht, den man übrigens in dem Video sieht. Nun ist dieser Mann laut seinem Facebook-Account Mitglied von Harakat Nour al-Din al-Zenki (unterstützt durch die CIA, die ihr BGM-71 TOW Panzerabwehrraketen geliefert hat). Weiterhin hat er seinem Facebook-Konto zufolge, was durch ein anderes Video bestätigt wird, am 19. Juli 2016 einem palästinensischen Kind, Abdullah Tayseer Al Issa (12 Jahre alt), den Hals abgeschnitten.

Die europäischen Gesetze regeln die Rolle der Kinder in der Öffentlichkeit streng. Offenbar werden sie nicht auf die Kriegspropaganda angewendet.

Übersetzung
Sabine

Die Firma Innovative Communications & Strategies (InCoStrat), die durch den MI6 gegründet wurde, um die Propaganda der Nato über Syrien zu organisieren [1], hat ein Video und eine Fotografie des kleinen Omran Daqneesh (5 Jahre alt) bei der Versorgung in einem Krankenwagen in Aleppo in Umlauf gebracht.

Dieses Material hat seine Runde weltweit und auf die Titelseiten der meisten Zeitungen des Pro-Nato-Blocks gemacht. Es ist ein Symbol für die durch „das Regime von Baschar al-Assad und seine russischen Alliierten“ hingemordeten Kinder geworden.

Laut InCoStrat – die schon das Foto des kleinen Aylan Kurdi, tot auf einem türkischen Strand nach dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, veröffentlicht hatte – soll das Haus des Kindes bombardiert worden sein und seine Eltern ums Leben gekommen.

Die White Helmets sind eine „NGO“, die als Tarnung für die CIA (Vereinigte Staaten), den MI6 (Großbritannien) und den niederländischen Auslandsgeheimdienst dient.

Der US-Presseagentur Associated Press zufolge war das Foto von Omran Daqneesh durch Mahmud Raslan zustande gekommen, dessen Äußerungen von der Presseagentur ausführlich zitiert und von der Pro-Nato-Presse aufgenommen werden.

Mahmud Raslan ist ein Dschihadist der Gruppe Harakat Nour al-Din al-Zenki (unterstützt durch die CIA, die ihr BGM-71 TOW Panzerabwehrraketen geliefert hat). Vor einem Monat, am 19. Juli 2016, schnitt Mahmud Raslan selbst einem palästinensischen Kind, Abdullah Tayseer Al Issa (12 Jahre alt), den Kopf ab.

Die Kinder, die sich nicht aussuchen können, in welchem Lager sie sich befinden, sind immer die Opfer der Kriege. Ihr Bild ohne seinen Zusammenhang zu verwenden, ist eine Propagandaaktion, die das Verständnis der Tatsachen in die falsche Richtung lenken soll [2].

JPEG - 36.7 kB

Übersetzung
Sabine

[1] „Wie das Vereinigte Königreich die Dschihadisten inszeniert“, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 15. Mai 2016.

[2] „Die Methoden der modernen militärischen Propaganda“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 17. Mai 2016.

Voltaire Netzwerk

https://deutsch.rt.com/international/40080-propaganda-gegen-russland-sky-verkauft/
Propaganda gegen Russland: Sky-Doku verkauft Schauspieler als russische Söldner in Syrien

Propaganda gegen Russland: Sky-Doku verkauft Schauspieler als russische Söldner in Syrien

Der Nachrichtensender Sky-News berichtet über angebliche russische Söldner in Syrien. Doch der Protagonist stellt sich als russischer Schauspieler heraus. Man habe ihm ein Manuskript für einen Spielfilm gegeben, so Alexander Agapow. RT überprüfte seine Aussagen und konnte den Schauspieler tatsächlich als den anonymen „Söldner“ in dem Bericht identifizieren.

| 5. Juli 2016

Das Europäische Parlament wird voraussichtlich am 12. Juli 2016 eine Entschließung über „strategische Kommunikation der Europäischen Union“ annehmen.

Auf Initiative von Zbigniew Brzeziński und polnischer Persönlichkeiten, die bereits eine „Initiative für den Informationskrieg“ gegen Russland innerhalb des Center for European Policy Analysis (CEPA) in Washington ins Leben gerufen haben, hat die NATO ein Zentrum der strategischen Kommunikation in Lettland gegründet; die Europäische Union sollte sich auch mit einer entsprechenden Struktur versehen.

Es geht darum, alle Manipulations-Bemühungen der Medien zu zentralisieren, die bis jetzt in ihren Fähigkeiten in der psychologischen Kriegsführung, Propaganda usw. noch getrennt sind.

Das anfängliche Programm war völlig gegen Russland gerichtet. In den vergangenen Monaten wurde jedoch eine Komponente gegen Daesh (und nicht gegen den Dschihadismus) hinzugefügt.

In den von der NATO und der EU internen Dokumenten waren wir überrascht zu erfahren, dass einer der Autoren des Réseau Voltaire einer der Führer der russischen Propaganda in Europa wäre; ein Zeichen, dass die Arbeit von den Anti-Russen nicht sehr seriös ist.

Derzeit hat die Union eine strategische Kommunikations-Arbeitsgruppe für den Osten (East StratCom Task Force) in ihrem Außen-Aktionsdienst (EEAS). Diese Abteilung schickt per E-Mail zweimal wöchentlich Hunderten von Journalisten Elemente, die sie in ihre Artikel einführen sollen, um die russischen Medien zu diskreditieren.

Trotz eines riesigen Budgets für das Sponsoring der Media ist die Union besonders besorgt, weil sie die Kontrolle von Euronews verloren hat und weil sie dem Aufschwung der Einschaltquote von Sputnik und RT zusehen muss.

Die Entschließung, einen echten Dienst der strategischen Kommunikation innerhalb der Union aufzubauen, wird durch einen Bericht der ehemaligen polnischen Außenministerin, Anna Elżbieta Fotyga, eingeführt werden.

Übersetzung
Horst Frohlich

https://deutsch.rt.com/gesellschaft/38714-schreiben-fur-krieg-nato-veranstaltet/
Schreiben für den Krieg: NATO veranstaltet „kreativen“ Nachwuchs-Wettbewerb

Der Oberkommandierende der U.S. und NATO-Truppen in Afghanistan, General Stanley McChrystal, zeigt in Kandahar, was man mit einem Stift alles machen kann, Afghanistan, Dezember 2009.

Der Oberkommandierende der U.S. und NATO-Truppen in Afghanistan, General Stanley McChrystal, zeigt in Kandahar, was man mit einem Stift alles machen kann, Afghanistan, Dezember 2009.
Vor dem NATO-Gipfel in Warschau beginnt das westliche Militärbündnis mit der Image-Pflege. Gefragt sind Anregungen für originelle Bedrohungsszenarien, Angebote zu Optimierung und inklusive Planungsprozesse. Und natürlich darf auch die „Bedrohung durch Russland“ nicht fehlen. Den Gewinnern winkt eine Reise nach Berlin und die Vorstellung ihrer NATO-Verbesserungsideen vor transatlantischen Entscheidungsträgern. RT Deutsch stellt ein originelles Angebot für junge Autoren vor.

Die NATO sucht: Unter 28, Student, oder mit jüngst abgeschlossenem Studium, jung, dynamisch, aus einem NATO-Mitgliedsland stammend und voller Tatendrang für künftige Konflikte.

Auf wen dieses Profil passt, der kann an einem NATO-Wettbewerb teilnehmen unter dem Titel: „Young Voices on the Warsaw Summit“ (Junge Stimmen auf dem Warschau-Gipfel).

Russland und der Westen - eine schwierige Beziehung

Die fünf Gewinner erhalten eine Einladung nach Berlin und die Möglichkeit, ihre Ideen vor einem Fachpublikum zu präsentieren.

Der Inhalt sollte die aktuellen Themen der NATO widerspiegeln, welche als: „the most pressing issues“ (die dringendsten Themen), beschrieben werden. Es gibt vier Themenbereiche, aus denen die Teilnehmer wählen können:

  1. Vorbereitungen für NATO 2026: „Die heutigen Entscheidungsträger sind voreingenommen durch die derzeitigen Gefahren und könnten hierdurch die Risiken, Feinde, Waffen, Taktiken oder andere Herausforderungen verfehlen, die der Allianz in den nächsten 10 Jahren drohen.“ Die zu beantwortende Frage: „Was könnte die NATO in 2026 bedrohen? Welches Szenario adressiert die NATO derzeit nur unzureichend? Was kann realistischer Weise an Vorbereitungen getroffen werden?“
  2. NATOs größter Fehler und die Lehre aus den Lektionen: „Was kann als größter Fehler der NATO innerhalb der letzten 25 Jahre angesehen werden? Welche Lehren sollten gezogen werden und wie können ähnliche Fehler in der Zukunft vermieden werden?“
  3. Verteidigungsplanung: Durch die freiwillige Teilnahme am NATO-Verteidigungsplanungsprozess (kurz: NDPP genannt), können NATO-Alliierte ihre nationalen Verteidigungspläne und Leistungsfähigkeit an die der NATO anpassen. Dies ist im Besonderen im Bezug auf die Wirtschaftskrise innerhalb Europas notwendig. Zu beantwortende Frage: „Wie können NATO-Mitglieder dazu angehalten werden, sich mehr am NATO-Verteidungsplanungsprozess zu beteiligen?
  4. Ansteigende Solidarität im Bezug auf eine unterschiedliche Risikowahrnehmung: Hier wird auf die Einigkeit der NATO-Mitglieder abgezielt. Die NATO-Mitglieder im Osten sehen sich mit anderen Risiken konfrontiert als die Mitglieder des Südens. Während sich der Süden durch eine wachsende Instabilität Nord-Afrikas bedroht fühlt, sorgt sich der Osten um die Bedrohung durch Russland. „Polen und die baltischen Statten“, so heißt es auf der Webseite, „plädieren für NATO-Stützpunkte innerhalb ihrer Länder, um die Kollektivverteidigung im Hinblick auf ein wiederauflebendes Russland“ zu stärken.

Fragen an den NATO-Nachwuchs von morgen lauten:

„Wie kann die NATO Einigkeit und einen Konsens angesichts der unterschiedlichen Bedrohungen erzielen? Welche praktischen Schritte können unternommen werden, um Empathie und Solidarität der Mitglieder zu erreichen?“

Der Wettbewerb enthält zwei Komponenten: Ein kurzer Artikel (weniger als 1000 Wörter), oder ein drei-minütiges Video, in welchem die Ideen für eines der vier vorgegebenen Themengebiete behandelt werden sollen. Eine Reihe ausgewählter Kandidaten werden dann an einem Online-Workshop mit NATO-Mitgliedern teilnehmen und ein Memorandum für Entscheidungsträger entwickeln.

Wie in einem echten Strategiefindungsprozess sollen die Kandidaten ihre Position verteidigen und zu einer Übereinkunft gelangen. Das Material soll auf Englisch eingereicht werden. Unzureichende Englischkenntnisse sind aber kein Problem, die Texte werden redigiert, so die Atlantic Community. In Berlin treffen die Gewinner Top-Bedienstete der Verteidigungs- und Außenpolitik. Geführte Touren durch Regierungsinstitutionen folgen. Genannt werden hier das deutsche Parlament und der Hauptsitz der Multinational Corps Northeast in Szczecin, Polen.

Die Gewinner werden zudem Ehrenmitglieder der „Atlantic Community“. Dabei handelt es sich um einen auslandspolitischen Think-Tank mit 9.000 Mitgliedern. Sie verfolgen die Philosophie, einen offenen, unabhängigen und demokratischen Dialog zu führen, der sich thematisch den Herausforderungen an Europa und Nordafrika verschrieben hat. Gefördert wird die Gemeinschaft durch die NATO, die Konrad-Adenauer-Stiftung sowie die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Die Einreichfrist dauert vom 19. Juni bis zum 10. Juli 2016.

Mehr unter:

http://www.atlantic-community.org/-/shaping-our-nato-young-voices-on-the-warsaw-summit-2016

Bald werden auch die Details für einen Reisegewinn nach Warschau publik gemacht.

Wir sind gespannt auf die NATO-Stimmen von morgen und voller Hoffnung. Chef der NATO, Jens Stoltenberg, sang als Jugendlicher NATO-Protest-Lieder. Er trug damals ein Buch bei sich – mit Lenin auf der Titelseite.

https://deutsch.rt.com/meinung/37613-putin-putin-putin-lang-lebe/
Putin könnte, Putin dürfte, Putin hätte: Lang lebe der Konjunktiv!

Putin könnte, Putin dürfte, Putin hätte: Lang lebe der Konjunktiv!

Spekulation, Mutmaßungen und freie Fantasie: Wenn es darum geht, dem Präsidenten der Russischen Föderation irgendetwas anzudichten, sind der künstlerischen Freiheit keine Grenzen gesetzt. Aber sind Journalisten Künstler?

Am Morgen danach kennen die Schlagzeilen der meisten westlichen Medienunternehmen einen Schuldigen. Der russische Präsident hat irgendetwas mit Korruption und Geldwäsche zu tun, legt eine große Presseschau nahe. Er ziert das Startfoto für die Panama-Papers der Süddeutschen Zeitung und des Guardian. Er stellt jeden Aufmacher zum neuen Skandal.

Allein: Von den 214.000 Briefkastenfirmen gehörte nach bisherigen Informationen keine einzige Wladimir Putin. In den 11,5 Millionen Dokumenten scheint er nicht erwähnt zu werden. Das hindert Journalisten natürlich nicht daran, sich eigene Gedanken zu machen: Der russische Präsident „dürfte“, „könnte“, „möglicherweise“ und „mutmaßlich“ irgendetwas mit den Offshore-Konten zu tun haben.

Bei den Herausgebern das gleiche Bild: Das ICIJ stellt auf seiner Startseite nur einen Politiker in die Nähe einer „Rogue Industry“: Wladimir Putin. Frecher geht es nicht? Das ICIJ verbreitet ein Bild mit Darstellungen von Politikern, die etwas mit dem panamaischen Offshore-Netzwerk zu tun haben sollen. Nur ein Politiker taucht darauf zweimal auf: der russische Präsident.

Natürlich behauptet kein Qualitätsmedium, Putin sei korrupt. Sie stellen es nur so dar. Das aber umso konsequenter. Die Dreistigkeit und die Unverschähmtheit, mit der sich eine möglicherweise sinnvolle Veröffentlichung bereits mit dem Startschuss als propagandistischer Müll disqualifiziert, ist kaum noch zu überbieten.

So dürfen wir gespannt darauf warten, was das Publikum in den nächsten Wochen über die Politiker erfährt, die tatsächlich in dem Netzwerk Geld geparkt haben.

Der saudische König Salman bin Abdulaziz Al Saud gehört etwa dazu. Über diesen echten Massenmörder, der bis vor kurzem wichtigster Ansprechpartner des US-amerikanischen Außenministeriums bei Waffengeschäften war, erfährt das Publikum bisher kaum etwas. Er nutzte wohl eine Firma auf den britischen Virgin Islands, um 35 Millionen Dollar zu parken. Über die Firma wurden Luxus-Wohnungen in London gekauft.

Al-Saud und Luxuswohnungen? Da war doch was. Ach ja: Im Herbst stellte die Staatsanwaltschaft Los Angeles ein Verfahren gegen einen Prinzen aus der al-Saud-Familie ein. Majed Abdulaziz Al-Saud soll Frauen in seiner Luxuswohnungen in den USA – Kostenpunkt 37 Millionen Dollar, gekauft von einer Offshore-Firma – misshandelt, bedroht und vergewaltigt haben. Das sagten zumindest vier verschiedene Angestellte. Trotzdem verzichtet die Staatsanwaltschaft auf einen Strafprozess.

Luxus-Wohnungen und London? Da war doch was. Ach ja: Der Vater des aktuellen britischen Premierministers David Cameron hat in Genf und Panama ein eigenes Offshore-Imperium aufgebaut. Um das zu wissen, brauchte es das aktuelle Leak gar nicht. Dass Ian Cameron eine eigene Geldwäsche-Anlange betreibt, scheint den Guardian heute nicht weiter zu interessieren. Auf dem Titel steht der Präsident eines anderen Landes.

Was denken die transatlantischen Alpha-Journalisten eigentlich, wie lange die Leserinnen und Leser sich ihre Gewichtung und Kommentierung noch gefallen lassen? Angeblich haben die Macher die Headlines für die nächsten 14 Tage bereits vorgeplant. Wenn es so weitergeht mit „hätte, hätte, Fahrradkette“ und „Über unsere Freunde reden wir nicht“, dann wird dieser investigative Wurf wohl nach hinten losgehen. Einfach das Abo kündigen, bei diesen Propaganda-Kasperlen.

https://deutsch.rt.com/international/37375-britischer-journalist-von-rt-uber/
Britischer Journalist von RT über Propagandataktiken in westlichen Medien

Britischer Journalist von RT über Propagandataktiken in westlichen Medien

US-Senatoren Robert Portman und Chris Murphy haben einen Gesetzentwurf über den Schutz der Vereinigten Staaten vor Staatspropaganda aus Russland und anderen Ländern unterbreitet. Journalist Tony Gosling meint, dass es eben die USA sind, die über Ereignisse weltweit nach Belieben berichten, obwohl sie Russland Propaganda vorwerfen.

Wie der britische Journalist Tony Gosling schreibt, gefalle es den USA, dass ihre Sendungen in verschiedenen Sprachen weltweit ausgestrahlt werden. Wenn aber Russland dasselbe tue, drücke der Westen sein Missfallen aus.

„Das wahre Problem besteht darin, dass der Begriff der Objektivität im westlichen Journalismus seit den letzten 10 oder 15 Jahren immer verschwommener wird. Das betrifft vor allem größere TV- und Radiosender. Sehr oft wird uns nur eine Meinung mitgeteilt. Im Westen sind kompetente Menschen, die Kritik ausüben, einfach nicht hörbar, insbesondere wenn sie linke Ansichten haben oder gegen Kriege eintreten. Im gewissen Sinne beschäftigen sich der russische TV-Sender RT und sein chinesischer Pendant CNC eben damit, dass sie den Zuschauern ihre Meinung mitteilen, denn in den letzten Jahren war sie für das Publikum einfach unzugänglich.“

Gosling ist sich sicher, dass das Problem dadurch bedingt sei, dass die Kontrolle über Medien in den Händen eines immer enger werdenden Personenkreises sei. Die Anti-Propaganda-Initiative der US-Senatoren beweise ein weiteres Mal, dass sich die USA in die Angelegenheiten Europas einmischten.

„Die USA werfen Russland Propaganda vor. In der Tat sind es eben die USA, die Propaganda produzieren. In der Gesetzesunterlage steht, dass Russland die Krim annektiert habe. Es war aber Victoria Nuland, die die Ukraine besucht hat, wobei Washington in wenigen Jahren 5 Milliarden US-Dollar ausgegeben hat, um dieses Land davon zu überzeugen, Russland den Rücken zu kehren und sich der EU und den USA anzuschließen. Wenn sich jemand tatsächlich in die Angelegenheiten der Ukraine einmischt, so sind es die USA und nicht Russland“, erklärt der britische Journalist.

„Die westlichen Medien berichten unter einem gewissen Gesichtswinkel, und er wird mitunter vom State Department vorbestimmt. Die Senatoren wollen, dass das US-Außenministerium eine wichtige Rolle bei der Umsetzung ihres Gesetzes über die Propaganda-Abwehr spielt. Dabei erwecken Fakten und Statistiken aus dieser Behörde schon seit langem kein Vertrauen mehr. Sie teilt den größeren US-Körperschaften und Senatoren lediglich mit, was sie von ihnen hören möchte. Ihren Angaben über das RT-Budget kann man kein Vertrauen schenken“, resümiert Tony Gosling.