Mit ‘Waffenstillstand’ getaggte Beiträge

Mo 19. September 2016 5: 05.00
Generalmajor Igor Konashenkov, das russische Verteidigungsministerium Sprecher
Generalmajor Igor Konashenkov, das russische Verteidigungsministerium Sprecher

19.09.16 – SYRIEN – Terroristen in Syrien vorbereiten sich für Großangriff auf Aleppo: Russland

-Russland sagt Kämpfer in Syrien nutzen den Waffenstillstand, um ein Großangriff in der Stadt Aleppo zu starten.

-„Während des sechsten Tag Waffenstillstand … nur die syrischen Regierungstruppen haben tatsächlich das Moratorium für Kampfhandlungen angehalten“, sagte Generalmajor Igor Konashenkov, der russische Verteidigungsministerium-Sprecher am Sonntag.

„Militante verwenden den Waffenstillstand um Wunden zu lecken, sich erholen und sich für die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen vorzubereiten“, sagte er.

-Die Miltanten „ziehen Kämpfer und Waffen in den Bereichen, die sie kontrollieren, sowohl während des Tages als auch in der Nacht“, Konashenkov sagte, und fügte hinzu, dass sie Damaskus ‚Engagement für den Waffenstillstandsvertrag und die Tatsache , dass die Regierungstruppen sind auf sie schiesse, ausnutzen.

Der russische Generalmajor prangte auch passive Haltung Washingtons auf die Verletzung der“Militanten Waffenstillstandsabkommens, dass am 12. September unter einem Abkommen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten begonnen hat

Verstöße

-Er kritisierte die US, weil es die so genannte „moderate“ Opposition von den Terroristen nicht trennen kann oder will, wie unter den Bedingungen des syrischen Waffenstillstandes vereinbart wurde.

„Nach einer Woche des Waffenstillstands, ist es klar geworden, dass die US-Seite weder Einfluss noch sogar Kontakte mit dem“moderaten Oppositioneller“ auf den Boden in Syrien hat“, sagte Konashenkov.

-Er sagte, dass die Militanten 50 Verletzungen des Waffenstillstands in den syrischen Provinzen Aleppo, Damaskus, Hama, Latakia, Homs und Daraa während der letzten 24 Stunden begangen hatte.

-Russland und die USA einigten sich auf dem Waffenstillstands-Deal in Syrien am 9. September nach intensiven Gesprächen in der Schweizer Stadt Genf. Der Waffenstillstand sollte sieben Tagen halten und fordert eine Aufstockung der humanitären Hilfe für die, in der nordwestlichen Stadt Aleppo gefangene Menschen.

-Inzwischen Bouthaina Shaaban, ein leitender Berater des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad, hallte die Bemerkungen des russischen Beamten und sagte: „Leider die Terroristen benutzen jedem Waffenstillstand zu umgruppieren und wieder aufzurüsten. Und das ist, weil die US zögern die Terroristen in Syrien zu schlagen“. ….politisch  korrekt gesagt….aber jeder weiß, das die Terroristen die Kinder des Oded Yinon Plan sind und in Syrien sich befinden um Assad zu stürzen. Anm.d.Ü.

Bouthaina Shaaban, ein leitender Berater des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad 

-Sie wies auch Behauptungen zurück, dass eine aktuelle US-Angriff, die das Leben von vielen syrischen Soldaten kostete, ist wie behaupteten ein „Fehler“.

-„Es wäre sehr seltsam, wenn ein Land wie die USA, die angeblich, die No.1 militärische Macht in der Welt ist, einen solchen Fehler macht“, sagte sie.

-Am Samstag, einer US-geführte Koalition-Angriff in Syrien östlichen Provinz Deir al-Zawr, hat 62 syrische Soldaten getötet und mehr als 100 weitere verletzt. Die Koalition bombardiert Syrien seit September 2014 ohne Genehmigung von Damaskus oder den Vereinten Nationen (UN). Sie gibt an, angeblich Daesh Syrien bekämpfen zu wollen.

 

http://www.almanar.com.lb/english/adetails.php?eid=261765&cid=22&fromval=1&frid=22&seccatid=45&s1=1
 SYRIEN – Russland sagt es wird Gewalt gegen Waffenstillstand Zuwiderhandlungen anwenden
Russland am Montag warnte die USA, dass auf Verletzung der Waffenruhe in Syrien ab Dienstag einseitig reagieren wird, wenn die USA sich weiter weigert, die Regeln für den Einsatz gegen die Übertreter zu koordinieren.

Russia militaryDie russischen Streitkräfte haben die USA beschuldigt, auf Moskaus Vorschläge zur gemeinsamen Überwachung von Syrien Waffenstillstand, sich Zeit zu lassen um zu Anworten bzw. zu mauern. Ein obere russischer General sagte am Wochenende, weitere Verzögerungen führen zu Opfer unter der Zivilbevölkerung, wie in Aleppo, wo 67 Zivilisten, seit dem Start der Waffenruhe, durch Militante Feuer getötet wurden.

-Generalleutnant Sergei Rudskoi, des russischen Generalstabes, sagte in einer Erklärung am Montag, Russland wird gezwungen einseitig Waffen-Gewalt zu verwenden, weil die USA, in Gespräche mit Russland in der vergangenen Woche, sich geweigert hatte, ein gemeinsames Vorgehen zu koordinieren.

-„Die amerikanische Seite war nicht bereit, für diese besondere Diskussion, bzw. und für die Genehmigung des Abkommens, weiter zu führen“ so die Aussage des Generals. (Der Grund ist offensichtlich, die USA haben der Oded Yinon Plan Idee, Präsident al Assad zu stürzen, noch nicht aufgegeben…siehe auch Artikel über Google und Hillary Clinton E-Mails. Anm.d.Ü.).

-Es gab keine sofortige Reaktion von US-Beamten.

-Der russische Präsident Vladimir Putin hat letzte Woche einige russische Kampfflugzeuge aus Syrien zurückgerufen, aber sagte, dass die Operationen gegen ISIL und al Nusra Front mit al-Kaida verbunden gehen weiter.

 

 
Update: 24 Stunden Waffenstillstand in Syrien

Kämpferinnen der Democratic Forces of Syria, einem Bündnis aus kurdischen und arabischen Kräften gegen Daesh (IS), lesen Nachrichten auf eine Tablet, Syrien, Provinz Hasaka, 26. Februar 2016.

Kämpferinnen der Democratic Forces of Syria, einem Bündnis aus kurdischen und arabischen Kräften gegen Daesh (IS), lesen Nachrichten auf eine Tablet, Syrien, Provinz Hasaka, 26. Februar 2016.
Auch 24 Stunden nach Beginn der Waffenruhe hält die Vereinbarung weitestgehend. Die Russische Föderation stellte ihre Lufteinsätze über Syrien vorläufig ein. Steinmeier: „Wir dürfen nicht zulassen, dass Provokateure zerstören, was in den letzten Wochen erreicht worden ist.“

Die Task-Force der Vereinten Nationen für den Waffenstillstand in Syrien zieht am heutigen Sonntag eine erste positive Bilanz. Demnach kam es am gestrigen Samstag nur zu vereinzelten militärischen Zwischenfällen. Die Terrororganisation Daesh (IS) griff die von der kurdischen YPG-Milizen gehaltene Stadt Tel Abyad an der syrisch-türkischen Grenze an. Bei diesem Zwischenfall kamen 60 Menschen ums Leben. Die Daesh-Terroristen wurden durch Bombenangriffe der US-Streitkräfte zurückgeschlagen.

Der Sprecher der örtlichen YPG-Einheiten, Redur Xelil, berichtete, dass der Ort sowohl von der syrischen als auch von der türkischen Seite angegriffen wurde. „Einige der Angreifer gelangten von Norden aus in den Ort, also über die türkische Grenze.“ Die YPG wirft der türkischen Regierung immer wieder vor, dass sie die Terrorgruppe Daesh indirekt unterstützen würde. Der türkische Präsident Erdogan tritt als entschiedener Gegner der Waffenruhe auf und erklärte in der vergangenen Woche mehrmals, dass die Türkei die kurdischen Milizen in Syrien weiter bekämpfen wolle.

Das russische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass es Lufteinsätze in der so genannten „grünen Zone“ aussetzt. Diese Gebiete werden von denjenigen Aufständischen gehalten, die sich an die Waffenruhe halten. „Wir wollen jede Form von Missverständnissen vermeiden. Daher setzen wir die Luftoperationen aus“, erläuterte Sergej Rudskoj, Generalleutnant der russischen Luftwaffe in Moskau. Rudskoj informierte die Medien, dass die Russische Föderation der UN eine Liste von 6.111 Aufständischen übergeben hat, die sich an die Waffenruhe halten. Deren Operationsgebiete bestehen in 74 Gebieten, die vorerst von Luftangriffen ausgenommen werden.

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier zeigte sich erleichtert darüber, dass der von Russland und den USA ausgehandelte Waffenstillstand weitgehend eingehalten wird. „Mit jeder Stunde, die die Waffenruhe hält, steigt für Millionen Syrer die Hoffnung auf Frieden in Syrien.“ Dies gelte natürlich nicht nur für die Menschen im Land selbst, sondern auch für jene, die weltweit vor Krieg und Terror geflohen sind. Steinmeier wies ausdrücklich darauf hin, dass die Diplomatie nun vor einer weitergehenden Aufgabe steht:

„Wir dürfen nicht zulassen, dass Provokateure zerstören, was in den letzten Wochen seit München erreicht worden ist.“

In den vergangenen fünf Jahren wurden nach Angaben der UN etwa 250.000 Menschen ermordet und 11 Millionen Syrerinnen und Syrer vertrieben. Die USA, die Türkei und Saudi-Arabien sowie einige europäische Staaten hatten ab dem Jahr 2011 aufständische Gruppen und ausländische Söldner dabei unterstützt, die Proteste gegen die Regierung in Damaskus in einen Bürgerkrieg zu verwandeln.

Seitdem die Russische Föderation vor sechs Monaten begann, die Truppen der syrischen Regierung militärisch im Kampf gegen sunnitische Extremisten und ausländische Söldner zu unterstützen, veränderte sich die Situation grundsätzlich. Die Moskauer Unterstützung für die reguläre syrische Regierung zerstörte die Hoffnung einiger arabischer und westlicher Staaten, in absehbarer Zeit einen militärischen Sieg über die syrischen Truppen zu erzielen.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wird am 7. März zu neuen Friedensgesprächen einladen. Am gestrigen Samstag gab auch ein von Saudi-Arabien unterstütztes Bündnis der Auslandsopposition bekannt, dass es nunmehr an den Gesprächen teilnehmen werde. Bis vor kurzem hatte der selbst ernannte „Hohe Verhandlungsrat“ (HNC) noch verschiedene Vorbedingungen für Gespräche gestellt.

Syrien und München 2016

Sie verstehen nicht die Änderung der Haltung der Vereinigten Staaten gegenüber Syrien? Das ist ganz normal, denn es gibt keine Relation zwischen dem was sie tun und was sie sagen. In München unternimmt Washington — das weiterhin gegen Syrien kämpfende Gruppen bewaffnet — die Förderung eines Abkommens für einen Waffenstillstand. Wir müssen in der Tat den Soldat Daesh retten, den die russischen und syrischen Armeen gerade besiegen.

| Montreal (Kanada) | 25. Februar 2016

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Am Donnerstag den 12. Februar trafen sich US-Außenminister John Kerry und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow in München. Kerry kündigte an, dass ein Waffenstillstandsabkommen «innerhalb von Tagen» umgesetzt werden könnte [1]. Lawrow antwortete, dass «das wichtigste Ergebnis des Treffens in München eine Bestätigung für die UN-Resolution zu Syrien war».

Viele Medienquellen sagen, dass «der Westen», weitgehend durch die Vereinigten Staaten und seinen britischen Sekretär dargestellt, in Panik sei, weil die russische militärische Unterstützung für Syrien den Strom der Schlacht auf die Proxys und den Bürgerkrieg nicht gegen die syrische Regierung in Damaskus gerichtet habe. Kerry beeilt sich jetzt, um die Katastrophe und einen bemerkenswerten russischen «Sieg» abzuwenden.

In der Tat kreist die syrische arabische Armee die Dschihad-Terroristen in Aleppo ein und drängt sie in Richtung der türkischen Grenze, um ihnen die Versorgungswege abzuschneiden. Welche süße Ironie, die Dschihadisten, die das durch Regierungstruppen gehaltene Aleppo einkreisen, riskieren nun selbst die Einkesselung. Ein Umschwung wird überall wohlwollend aufgenommen, mit Ausnahme von den westlichen Mainstream Medien (MSM).

Die Rolle der USA in dem Proxykrieg gegen Syrien ist gut bekannt – außer scheinbar in den USA.

Die Obama-Administration hat direkt oder indirekt den ISIS und verschiedene Ableger der Al-Qaida in Syrien unterstützt und beeilt sich jetzt, um sie durch ein Waffenstillstands-abkommen zu retten, das ihnen das Leben retten könnte und ihnen gestatten würde sich wieder zu erholen.

Die US-Politik erinnert an ein anderes Münchner Abkommen im September 1938, als Großbritannien und Frankreich die Tschechoslowakei verkauften, um zu einem besseren Verhältnis mit Nazideutschland zu kommen. Damals spielten die Russen wie heute eine positive Rolle [2], um einen Widerstand gegen einen Angreifer zu organisieren. Der Aggressor 1938 war Nazi-Deutschland; im Jahr 2016 ist der Angreifer eine «westliche» Koalition, die durch die Vereinigten Staaten angeführt wird, mit verschiedenen NATO- und regionalen Vasallenstaaten, unter ihnen, Saudi-Arabien, Katar und die Türkei. Alle diese Desperados wären geeignete Kandidaten für eine polizeiliche Untersuchung in Den Haag. Im Jahr 1938 war es die Idee, die Tschechoslowakei zu spalten; im Jahr 2016 ist die Idee die Zerstörung Syriens, durch den Sturz der rechtmäßigen Regierung in Damaskus. 1938 entschied sich die tschechoslowakische Regierung zur Kapitulation; im Jahr 2011 wählte die syrische Regierung den Kampf. Während die UdSSR 1938 nicht militärisch eingriff, ging die russische Regierung ein großes Risiko im Jahr 2015 ein und intervenierte auf Antrag von Damaskus, um gegen die in Syrien verschanzten ausländisch gestützten Dschihadisten-Streitkräfte zu kämpfen.

Man sollte meinen, dass Kerry einen anderen Ort für das Treffen mit Lawrow gewählt haben würde, um das Odium der Assoziation mit einer anderen westlichen bösen Tat zu vermeiden, die in München vor fast achtzig Jahren geschehen ist. Diesmal sind es die USA und ihre Vasallen, die Krieg gegen Syrien führen. Während ich diese Zeilen schreibe, bombardiert die Türkei in der Tat die Kurden und die in Nordsyrien positionierte syrische arabische Armee. Von den Vereinigten Staaten wird gesagt, dass sie mit ihrem türkischen NATO-Verbündeten Angriffe auf kurdische US-Verbündete stoppen würden, die gegen Dschihadisten kämpfen, die auch Verbündete der USA sind.

Er ist «illegal», pflegen manche westliche Kommentatoren von dem Krieg gegen Syrien zu sagen, aber das ist nur eine politisch korrekte Umschreibung für Aggression. Es gibt keine andere Möglichkeit es zu sagen, es sei denn, Sie glauben den westlichen Märchen über die Verbreitung der «Demokratie». Aber wer hat dem Westen das Recht zur Verbreitung der «Demokratie» gegeben, mit vorgehaltener Pistole, und mit arabischen absoluten Monarchien verbündet?

Also, plötzlich sind die Vereinigten Staaten humanitär geworden und wollen die Schlacht beenden, die sie seit fünf Jahren vermittelt und gepflegt haben. Wir sollen Flüchtlingen helfen, die Aleppo verlassen, um der russischen Bombardierung zu entkommen, sagen die Amerikaner, um Kinder und Unschuldige zu retten, die von diesem «Fass-bombardierenden» Tyrannen, Präsident Baschar al Assad, bedroht werden. Das Problem ist, dass Flüchtlinge aus Aleppo, die sich in die Türkei in Sicherheit bringen, auch Dschihadisten sind, auf der Flucht vor der anrückenden syrischen arabischen Armee.

Ach ja, wie sehr hasst der Westen jene «anderen», die sich nicht vor der westlichen Hegemonie beugen.

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Wir müssen «humanitäre Hilfe» hungernden Syrern erteilen. «Das ist, was die Welt will,» garantiert die USA, «Die globale Meinung ist klar… Wir sehen eine Menge getötete Leute… Die Russen bombardieren Krankenhäuser, ermorden Zivilisten…» So geht es wieder weiter. Wird der Esel endlich aufhören den Anderen Langohr zu schelten? Wird der Westen endlich aufhören zu denken, er vertrete die «globale Meinung»? Werden die USA und ihre Vasallen endlich durch ihre groteske Heuchelei und Doppelmoral beschämt sein? Eindeutig nicht.

Dieses falsche westliche Skript erinnert an «Responsibility to Protect» (R2P), die trügerische US-Begründung für die Aggression gegen den Irak und Libyen. Es ist jetzt ein wiederkehrender Refrain, um dieses Mal ausländisch belieferte, ausländische Dschihadisten zu schützen. Die westlichen Mainstream-Medien sind wegen der russischen Bombardierung der «moderaten» Dschihadisten hysterisch geworden, obwohl es ja keine «moderaten» Dschihadisten gibt.

Und haben Sie bemerkt? Es gibt jetzt praktisch keine Nachricht mehr in den MSM über die Zusammensetzung des ISIS und der Al-Kaida Truppen die in Syrien kämpfen, über die ausländischen Dschihadisten, die geschätzt werden, aus mindestens vierzig Ländern her zu kommen, und die mehrere Zehntausende ausmachen sollen. In Wirklichkeit sprechen die MSM nur über Saudi Arabien und die Türkei, die mehr Ressourcen dem kämpfenden ISIS zukommen lassen. Wen glauben die MSM irre machen zu können? In Wirklichkeit sind Saudi Arabien und die Türkei die wichtigsten Waffen Lieferanten und Quartiermeister des ISIS und seiner Al-Kaida-Verbündeten. Ersteres ist ein intimer US-Vasall, Letztere ist Mitglied der NATO. Ein amerikanischer Bericht [3] zeigt, dass „Verbündete der USA [gerade] eine massive Lieferung von Boden-Boden ’Grad’ Raketen an Rebellen in Syrien geliefert haben“. Das war ein Tag nach dem Vertragsschluss des «Waffenstillstandes». Man fragt sich, was gewöhnliche Europäer und Kanadier von NATO-Mitgliedern halten, die einen Dschihad Proxy Krieg gegen Syrien unterstützen und eine Konfrontation mit Russland riskieren, um ihre ins Stocken geratenen «moderaten» Dschihad Verbündeten zu verteidigen.

Natürlich ist die «moderate Opposition» eine imaginäre Abdeckung um die Verantwortung „R2P“ zu rechtfertigen. Eine deutsche Nachrichtendienst Quelle schätzt, dass 95 % der gegen die Regierung von Damaskus kämpfenden Leute keine Syrer sind [4]. Wie ein Kommentator es ausdrückt [5], werden die «Gemäßigten» nur «in schicken Anzügen in westlichen Hotelhallen» gesehen. Die «vier oder fünf» Gemäßigten, die durch die Vereinigten Staaten zu einem Preis von $ 500 Millionen bewaffnet wurden, sind allein jene, die als militärische Kraft am Boden in Syrien präsent sind. Was für ein Fiasko. Die US bewaffneten «Gemäßigten» sind längst fort, entweder weggelaufen oder zur Al-Kaida übergelaufen. «Wenn Sie sich fragen, warum Assad noch der Präsident Syriens ist», sagt der oben genannte Kommentator, «ist die Antwort nicht einfach Russland oder der Iran, sondern die Tatsache, dass seine Armee elastisch bleibt und pluralistisch, indem sie ein Syrien verkörpert, in welchem die Religion allein nicht bestimmt, wer zur Spitze aufsteigt».

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Können Sie sich etwas Verächtlicheres als die Rolle des Westens in Syrien und anderswo im Nahen Osten vorstellen? Jetzt haben wir das München in 2016, wo der Westen wieder auf der falschen Seite steht. Ein Waffenstillstand würde natürlich die Dschihadisten von der Niederlage retten, ihnen erlauben, sich frisch zu versorgen und sich durch die Türkei, Jordanien und dem Apartheid Israel neu unterstützen zu lassen und ihnen ermöglichen, eines Tages wieder zu kämpfen. Die USA sind noch immer im Gespräch über eine «Übergangsregierung», d.h. ohne Assad. So auch Saudi Arabien und die Türkei. Humanitäre Hilfe würde schließlich nicht durch Abwürfe geliefert werden, sondern durch die USA und andere westliche Streitkräfte auf dem Boden, für «moderate» Al-Kaida Ableger und Verbündete, die dann die rechtmäßige Regierung in Damaskus angreifen würden. Es wird berichtet, dass Großbritannien 1600 Truppen nach Jordanien sendet, um Maßnahmen gegen Russland zu trainieren. Wen wollen sie denn damit in die Irre führen? Und es ist sicher nur ein Zufall, dass die MSM jetzt von humanitärer Hilfe für das syrische Volk sprechen, für das durch westliche militärische feindliche Aggression in Not befindliche Volk. Kerrys Vorschlag für einen Waffenstillstand hat nichts mit «humanitärer Hilfe» zu tun, aber hat alles zu tun mit dem Dschihad Proxy Krieg gegen Syrien, um ihm ein neues Leben einzuflößen. Es hat alles mit Gesichtswahrung zu tun. Können Sie sich die Erniedrigung in Washington vorstellen und das für die US-Karikaturisten gefundene Fressen mit dem Friedensnobelpreisträger Obama, dargestellt als feiger Winzling, der Russland nicht aufhalten kann?

Kerrys Vorschlag eines Waffenstillstandes ist eine Formel für permanenten Krieg in Syrien und im Nahen Osten. Wird die Türkei während eines Waffenstillstands die Versorgung von ISIS und Al-Kaida über ihre Grenzen hinweg einstellen? Werden Saudi-Arabien und das Katar die Finanzierung der Salafi Dschihad Kräfte in Syrien einstellen? Natürlich werden sie es nicht. Und der Irak? Wer wird den ISIS im Irak daran hindern, sich inzwischen zu stärken und von der Macht des ISIS und der Al-Kaida in Syrien zu profitieren? Eine US-amerikanische Dissidentengruppe sagt, dass die Münchner Waffenruhe nicht das Papier wert ist, auf dem sie geschrieben wurde, übrigens die gleiche Metapher wie für das Münchner Abkommen von 1938.

Lawrow beharrt darauf, dass es keine Waffenruhe gegen den ISIS und die al-Nusra Front geben wird. Das ist alles nur zu gut. Aber was ist mit den anderen, durch die USA und ihre Vasallen unterstützten dschihadistischen Gruppen? Außenminister Lawrow weiß sicherlich, dass Kerry versucht Russland zu manipulieren, damit es seine Unterstützung der syrischen arabischen Armee aufgibt, so dass die USA ihren Sieg den Krallen der Niederlage entreißen könnten. Die Zeit wird zeigen, ob Kerry erfolgreich ist oder nicht. Wird Russland seine Freunde verkaufen, um seine Feinde zu kaufen, wie der Westen es in München 1938 tat? Diesmal nicht. Gebranntes Kind scheut das Feuer. Ich hoffe, dass Lawrow nicht wieder durch seine unaufrichtigen, russenfeindlichen westlichen «Partner» getäuscht werden wird.

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle
Strategic Culture Foundation (Russland)

[1] “Press Availability at the International Syria Support Group”, Voltaire Network, 12 February 2016.

[2] „’Only the USSR has… Clean Hands’ : the Soviet Perspective on the Failure of Collective Security and the Collapse of Czechoslovakia, 1934-1938“ part 2, Michael Jaraba Carley,

[3] “While Kerry Talks Ceasefire, US Allies Secretly Ship Grad Missiles to Syria Rebels”, Daniel McAdams, The Ron Paul Institute for Peace and Prosperity, February 12, 2016.

[4] “Asian rebels in Aleppo, Western blind spot”, Christina Lin, Asia Times, February 8, 2016.

[5] “Why Assad’s Army Has Not Defected”, Kamal Alam, The National Interest, February 12, 2016

SYRIEN – Mehreren syrische bewaffnete Gruppen lehnen die Kampfeinstellung ab und schließen sich Al-Qaida ein –
| 23. Februar 2016

Mehreren syrische bewaffnete Gruppen, die das Prinzip der Einstellung der Feindseligkeiten ablehnen, haben bereits oder sind dabei sich Al-Qaida  anzuschließen.

Dies ist insbesondere der Fall von:
- Ansar al-Scharia (den Anhängern der Scharia)
- Al-Muntasir Billah,
- Mangaccatmariecor al Sham (Soldaten der Levante)
- Krim Jamaat (die Versammlung der Krim).
- Jaish al Muhajireen Wal Ansar (JMWA, Armee von Einwanderern und die die helfen),
- Jund al-Aqsa (die Soldaten der Al-Aqsa)
- Katibat al Tawhid Wal Jihad (Organisation Usbekistan).

Übersetzung: mundderwahrheit

 

Ahrar al-Scham ändert seinen Namen, um an der Einstellung der Kampfhandlungen teilzunehmen

| 23. Februar 2016

-Die etwa fünfzehn islamistischen Gruppen, die gegen die Arabische Republik Syrien nordöstlich von Aleppo kämpfen, haben angekündigt, den Namen Jaysch Halab anzunehmen.

-Diese x-te Koalition wird von dem Salafisten Hashem el-Sheikh (Foto) geführt, Kommandant seit einem Jahr von Ahrar al-Scham, einer bewaffneten Gruppe die VOR Beginn der Ereignisse in Syrien erstellt wurde und von Katar und Saudi-Arabien finanziert wird.

-Diese Gruppe will die Arabische Republik Syrien stürzen. Sie erklärte sich für die Scharia, gegen Demokratie, für die Installation eines lokalen islamischen Staates, ist aber gegen das Kalifat.

-Die Verbindungen zwischen Ahrar al-Scham und Al-Qaida sind bekannt, auch wenn sie nicht institutionell sind. Die Gruppe hat ihre Werbung um Mustafa Setmariam Nasarlang gemacht, einen ehemaligen Begleiter von Osama Ben Laden und enthielt Abu Khaled al-Souri, der Sonder-Gesandte von Al-Kaida in der Levante; er forderte und bekam die Freilassung des deutschen Mohammed Haydar Zammar (Gründer der Hamburger Zelle, der die Personen angehörten, die beschuldigt wurden, die Flugzeuge am 11. September 2001 entführt zu haben)

-Kann Jaysch Halab an der Einstellung der Feindseligkeiten teilnehmen?

Übersetzung
Horst Frohlich

07.02.14 – SYRIEN- Tausende Syrer kehren nach Hause –

– Der Waffenstillstand zwischen Takfiri und Regierungstruppen ermöglicht die Bewohner der Stadt Muadamiyat al-Sham in Rif Dimashq Provinz nah Damaskus zurückzukehren.

– Ein Bewohner sagte, PressTV: „Ich kann es nicht erwarten zurück zu meinem Haus zu sein. Das Leben als Obdachloser ist sehr erniedrigend und schwierig, auch wenn man in Lager oder Zelten lebt.

– Am 5. Februar, der syrische Ausschuss der nationalen Aussöhnung sagt, mehr als 1.200 Familien sind zurück, nachdem ein Waffenstillstand ausgehandelt wurde.

– Viele hoffen auf ähnlichen Waffenstillstand-Abkommen beenden den heftigen Kämpfen zwischen der syrischen Armee und Militanten in andere Gegenden, sodass die Menschen nach Hause zurückkehren konnten.

Der erste Schritt der Transaktion war die Waffenruhe, gefolgt von Militanten-Rückzug aus Muadamiyat al-Sham und ihre Waffen übergeben haben. Später wird die syrische Regierung einige Gefangenen entlassen.

– Diese Entwicklung kam im Vorfeld einer neuen Runde der Gespräche zwischen einer neuen Runde der Gespräche zwischen Vertretern der syrischen Regierung und der so genannten National Coaltion (SNC), die am 10. Februar in Genf fortgesetzt werden.

2) – 09.02.14 – SYRIEN – UN verurteilt den Angriff auf UN-Hilfskonvoi –

– Der UN-Halbmond-Hilfskonvoi wurde auf dem Weg zur Stadt Homs beschossen. vier Mitgliedern des syrischen Roten Halbmond und ein LWW-Fahrer wurden verletzt.

– Die syrische nationale Fernsehen zitiert Homs Gouverneur Talal al-Barzani: „zwei Fahrzeuge der Hilfskonvoi waren dabei die Altstadt von Homs zu betreten, wenn sie von Terroristen beschossen wurden und damit gehindert wurde die anderen LKWs die Gegenden zu erreichen.

– UN-Koordinator Valerie Amos sagte am Samstag: „Ich bin zutiefst enttäuscht, dass die drei-Tage-Pause die zwischen den Parteien für humanitäre Zwecke vereinbart wurde, absichtlich gebrochen und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen absichtlich angeschossen wurden“.

– Kommentar: Es konnte bedeuten, dass USA/Israel und Saudi Arabien entweder nicht wollen, dass den Frieden zustande kommt weil sie, von Anfang an einem Regimewechsel strebten, oder ihre Söldner haben sich freigeschwommen und das Imperium/Israel und Saudi Arabien sie nicht mehr unter die Kuratel halten können.
– Was ich widerlich finde, sind unsere Medien Berichterstattungen. Alles was die Söldner-Missetaten, Menschenrechtverletzungen angeht, wird entweder geschwiegen oder sehr verschwommen darüber berichtet.