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Warum die Waffenruhe in Syrien gescheitert ist

Die westliche Öffentlichkeit hat sich für die russisch-US-amerikanische Waffenruhe in Syrien begeistert und geglaubt, sie könnte den Frieden bringen. Das heißt, keine Erinnerung an den Anfang des Krieges zu haben und kein Verständnis dafür, um welche Streitfragen es geht. Erklärungen …

| Damaskus (Syrien) | 26. September 2016

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Donbass – Levante: zwei Kriege mit demselben Ziel. Mit dem Auftrag, die „neue Seidenstraße“ zu kappen, ehe sie durch Sibirien führt und über die Ukraine die Europäische Union erreicht, ist Präsident Petro Poroschenko am 21. September in den Sicherheitsrat gekommen und hat die angelsächsische Propaganda über den Krieg gegen Syrien und den Irak wiederholt, der darauf abzielt, den Verlauf der historischen „Seidenstraße“ zu unterbrechen.

Der Waffenstillstand in Syrien hat nur für die Woche des islamischen Opferfestes gehalten. Es war der x-te seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen den Vereinigten Staaten und Russland. Er hat nicht länger gehalten als dieser und als die Vorgänger.

Zur Erinnerung die Fakten: Am 12. Dezember 2003 unterzeichnete Präsident George W. Bush eine Kriegserklärung an Syrien, den Syrian Accountability Act. Nach einer Reihe von Versuchen, die Feindseligkeiten in Gang zu bringen (Gipfeltreffen der Arabischen Liga von 2004, Ermordung von Rafic Hariri 2005, Krieg gegen den Libanon 2006, Gründung der Heilsfront 2007 etc.), gingen die US-Spezialeinheiten Anfang 2011 zur Offensive über, indem sie eine Inszenierung lieferten, die darauf angelegt war, eine „Revolution“ im Inland vorzutäuschen. Nach zwei Vetos durch Russland und China im Sicherheitsrat akzeptierten die Vereinigten Staaten ein Friedensabkommen in Genf, das sie in Abwesenheit der syrischen Parteien am 30. Juni 2012 unterzeichneten.

Erste Anmerkung:
Wer behauptet, der aktuelle Konflikt sei keine Aggression von außen, sondern ein „Bügerkrieg“, kann weder die Folgen der Kriegserklärung an Syrien durch Präsident Bush im Jahr 2003 erklären noch warum der Friedensvertrag von 2012 in Abwesenheit Syriens durch die Großmächte unterzeichnet wurde.

Seit der Unterzeichnung des Friedens vor vier Jahren ist der Krieg trotz der zahlreichen Versuche von Außenminister John Kerry und seinem russischen Kollegen Sergei Lavrov, unter vier Augen zu Verhandlungslösungen zu kommen, neu aufgeflammt.

Diese vier Jahre hindurch habe ich nach und nach die Konflikte im Apparat der Vereinigten Staaten aufgedeckt (die Manöver von Jeffrey Feltman und den Generälen David Petraeus und John Allen gegen Präsident Obama und auch die Probleme im CentCom). Heute liefern sich der US-Presse zufolge die Mitarbeiter der CIA und die des Pentagon eine erbitterte Schlacht um Syrien; während Verteidigungsminister Ashton Carter öffentlich gesagt hat, er glaube nicht, dass seine Mitarbeiter das von seinem Kollegen John Kerry unterschriebene Abkommen anwenden würden, und dieser Zweifel geäußert hat über seine eigene Fähigkeit, seiner Unterschrift für sein Land Achtung zu verschaffen.

Zweite Anmerkung:
Präsident Barack Obama ist nicht nur außerstande, in den verschiedenen Abteilungen seiner Verwaltung seinen Willen durchzusetzen, es gelingt ihm auch nicht, zwischen ihnen zu schlichten. Jede Abteilung verfolgt ihre eigene Politik, und zwar gleichzeitig gegen die anderen Abteilungen und gegen äußere Feinde.

Mehrere Male haben die Vereinigten Staaten ihr Kriegsziel geändert, was ihre Politik unübersichtlich macht.
- 2001 hat Washington versucht, alle weltweit verfügbaren Öl- und Gasvorkommen unter seine Kontrolle zu bekommen, in der Überzeugung, dass wir uns einer Zeit der Unterversorgung nähern. Auf dieser Grundlage hat es Bündnispartner gegen Syrien zusammengeführt. Doch am Ende der 2010er Jahre hat es die Theorie des „peak oil“ [globales Ölfördermaximum] aufgeben und sich ganz im Gegenteil auf die energiewirtschaftliche Unabhängigkeit ausgerichtet.
- 2011 hat Washington den Aufstand von Deraa organisiert in dem Glauben, damit eine Volkserhebung auszulösen und die syrische weltliche Regierung durch die Muslimbrüder auszutauschen. Dies war das Muster des „Arabischen Frühlings“. Doch 2013, nach dem Umsturz von Mohamed Morsi in Ägypten, zog es aus dem Scheitern dieses Versuchs die Konsequenzen und gab die Idee auf, in den arabischen Ländern die Macht an die islamistische Bruderschaft zu übertragen.
- Als sich 2014 der Krieg fortsetzt, beschließt Washington, ihn zu benutzen, um die Wiederherstellung der „Seidenstraße“, das Vorhaben von Präsident Xi Jinping, zu blockieren, wodurch es genötigt ist, das „Islamische Emirat im Irak“ in Daesch umzuwandeln.
- Nach der russischen Militärintervention 2015 hat Washington, ohne das antichinesische Ziel aufzugeben, das es sich gesetzt hat, ein zweites hinzugefügt: zu verhindern, dass Moskau seine Vorherrschaft und die unipolare Organisierung der internationalen Beziehungen in Frage stellt.

Dritte Anmerkung:
Die Wechsel der Zielsetzungen wurden von den Mächten, zu deren Lasten sie gingen, zwangsläufig abgelehnt: vom Katar in Bezug auf die energiepolitischen Fragen und von den Muslimbrüdern aufgrund des Regimesturzes. Nun werden diese Akteure von einer mächtigen Lobby in den USA unterstützt: Exxon-Mobil – der weltweit bedeutendste multinationale Konzern – und die Familie Rockfeller für den Katar, die CIA und das Pentagon für die Muslimbrüder.

Auf dem Schlachtfeld bezeugen die von Russland entsandten Hilfsmittel eindeutig die Überlegenheit seiner neuen Waffen über die der Nato.

Vierte Anmerkung:
Für die Stabschefs und die gemeinsamen Kommandierenden der Teilstreitkräfte der Vereinigten Staaten (CentCom, EuCom, PaCom etc.) darf das Ende ihrer Überlegenheit in konventioneller Rüstung nicht erlauben, ihnen den Status als weltweit erste Militärmacht streitig zu machen. Das bringt sie dazu, sich bezüglich des Gebrauchs der Muslimbrüder von der CIA zu distanzieren und gleichzeitig bei der Prävention einer chinesischen Stationierung und somit bei der Unterstützung von Daesch ihr Verbündeter zu bleiben.

Die russisch-US-amerikanische Vereinbarung vom 9. September sah unmissverständlich vor, einige Gruppierungen – deren Führer von beiden Parteien als annehmbar beurteilt worden waren – von anderen Dschihadisten zu trennen [1]. Weiterhin eine militärische Koordination einzurichten, um die Dschihadisten platt zu machen. Und schließlich eine Regierung der nationalen Einheit zu bilden unter Einschluss der Anführer der Gruppierungen, die abgetrennt wurden, nach dem Muster der Kommunalverwaltungen, die im 19. Jahrhundert von den europäischen Kaiserreichen dem Osmanischen Reich aufgezwungen worden waren.

Das Pentagon hat dieses Abkommen unter zwei Bedingungen akzeptiert: zuerst die Seidenstraße abzuschneiden. Das hat sie dazu geführt, die Syrische Arabische Armee in Deir ez-Zor zu bombardieren, um zu verhindern, dass Daesch früher oder später durch das Euphrat-Tal umgangen werden könnte. Dann mit den Russen zusammenzuarbeiten, aber nicht auf gleicher Ebene.

Die erste Bedingung ist eine Kriegshandlung gegen Syrien, mitten in der Waffenruhe, wodurch die Gesamtheit der internationalen Gemeinschaft verletzt wird.. Die zweite ist offensichtlich nicht akzeptabel für Russland.

Um das Verbrechen des Pentagon und Großbritanniens in Deir ez-Zor zu vertuschen, hat der britische MI6 die Angelegenheit der „Bombardierung“ eines humanitären Konvois organisiert.

In Wahrheit war dieser Konvoi von der Syrischen Arabischen Armee durchsucht worden. Er enthielt keine Waffen (oder keine Waffen mehr) und hatte die Erlaubnis, nach dem Ende der Waffenruhe abzufahren. Er war vom Syrischen Roten Kreuz, einer mit der Regierung in Damaskus verbundenen NGO, gemietet worden und war bestimmt für die von den Dschihadisten besetzte syrische Bevölkerung. Entgegen den Erklärungen des Westens ist er nie bombardiert worden, wie es die vom MI6 unter dem Etikett der „Weißhelme“ verbreiteten Bilder zeigen. Nirgendwo sieht man Krater oder Dellen in den Aufbauten. Der Kovoi ist vom Boden aus angegriffen und verbrannt worden. Die Bilder einer Drohne der russischen Streitkräfte zeigen die Anwesenheit von Dschihadisten im Augenblick des Angriffs, obwohl die Zone angeblich entmilitarisiert sein sollte.

Egal wie die Fakten liegen, die Vereinigten Staaten haben Russland angeklagt, gegen die Waffenruhe verstoßen zu haben, was dies Land nicht getant hat, und obwohl sie dies soeben selbst getan hatten mit der Bombardierung der Syrischen Arabischen Armee in Deir ez-Zor. Die angelsächsische Propaganda wurde am 21. September von den Ministern und Präsidenten des westlichen Lagers, John Kerry (USA), Petro Poroschenko (Ukraine), Jean-Marc Ayrault (Frankreich) und Boris Johnson (Großbritannien) dreist wiederholt.

Letzte Anmerkung:
Die Verhandlungen zwischen John Kerry und Sergei Lavrov wurden wieder aufgenommen. Sie haben nicht die Zielsetzung, ein weiteres Mal ein Friedensabkommen zu schreiben, über das schon alles gesagt ist. Sondern dem Außenministerium bei der Überwindung der Widerstände zu helfen, auf die es im eigenen Land trifft.

Übersetzung
Sabine

[1] “Russian-US Agreement on Syria”, Associated Press (USA) , Voltaire Network, 9 September 2016.

https://deutsch.rt.com/newsticker/41191-damaskus-soll-aufnahme-vom-gesprach/
Damaskus soll Aufnahme von Gespräch zwischen USA und IS vor Angriff auf Deir ez-Zor besitzen
„Die syrische Armee hat Verhandlungen zwischen Amerikanern und IS-Kämpfern vor dem Bombenangriff auf Deir ez-Zor abgehört“, erklärte Hadia Abbas, die Vorsitzende des syrischen Volksrates. Sie teilte mit, dass Damaskus Beweise erbringen kann, dass die USA die Stellungen der syrischen Armee in Deir ez-Zor absichtlich angegriffen hätten. Weitere Details sollen Abbas zufolge später veröffentlicht werden.
Mo 26. September 2016 08.51 Uhr
Syriens UN-Botschafter Bashar al-Ja'afari nimmt an der Sicherheitsrat Dringlichkeitssitzung in den Vereinten Nationen, 25. September 2016. (Foto von AFP)
Syriens UN-Botschafter Bashar al-Ja’afari nimmt an der Sicherheitsrat Dringlichkeitssitzung in den Vereinten Nationen am 25. September 2016 teil. (Foto von AFP)

-Syrien hat den Vereinten Nationen gesagt, dass Ahrar al-Sham-Kämpfer einen weißen Phosphor Angriff auf Zivilisten planen, um danach die syrische Regierungstruppen verantwortlich zu machen.

-„Ich habe Informationen, dass Ahrar al-Sham Terroristen beabsichtigen Angriffe auf der Zivilbevölkerung mit weißem Phosphor durchzuführen, um Anschuldigungen gegen den syrischen Staat und seine Armee zu fabrizieren“, so der syrische UN-Botschafter Bashar Ja’afari am Sonntag.

-Bei einer Rede im Sicherheitsrat Dringlichkeitssitzung, Ja’afari hat gesagt, das die Extremisten planen als syrische Armee Truppen bekleidet  den ganzen Vorfall auf der Kamera aufzunehmen, um die Realitäten vor Ort zu fälschen.

-Weißer Phosphor ist ein Brand Material, das schreckliche Verbrennungen, schweren Verletzungen oder zum Tod führt, wenn  in Berührung mit der Haut kommt. Unter dem Genfer Vertrag von 1980 ist die Verwendung von weißem Phosphor als Waffe verboten….aber die USA (Irak) und Israel (Gaza) haben es großzügige Verwendung damit gemacht……nicht vergessen in Gaze leben 4200 Bewohner pro qm2 Deutschland 226. Anm.d.Ü.).

-Zu Beginn dieses Jahres vereitelt die USA ein russisches Gebot bei den Vereinten Nationen, Ahrar al-Sham als terroristische Gruppe in der schwarzen Liste zu setzen……klar, man liefert seine eigene Söldner nicht am Messer…man will doch Israel zufriedenstellen, die Mossad scherze nicht.Anm.d.Ü.).

-Ja’afari sagte, zwei amerikanischen Waffenexperten haben ein verdächtiges Besuch an einem chemischen Munition-Depot in der von Militanten kontrollierten nordwestlichen syrischen Stadt Sarakeb gemacht und verließen Syrien für die Türkei nachdem die Stätte examiniert hatten.

-Syrien, sagte, man erfüllt voll der UN-Charta und dem Völkerrecht Gesetz über Kriegsführung, und wies frühere Behauptungen zurück, das die syrische Kräfte, bei ihren Einsätzen Gebrauch von Brandwaffen gemacht haben.

-„Wir haben die Aussagen von mehreren Vertretern der Vereinten Nationen verurteilt, die behaupten, wir wurden verbotene Waffen verwenden oder die Zivilbevölkerung anpeilen“, sagte er, und kritisiert die UN, die ein Auge zudrücken, wenn  den Einsatz von chemischen Waffen vom Ausland unterstützte Militanten kommt.

Syrische Soldaten  an einer Stelle am südlichen Stadtrand von Aleppo am 4. September 2016, nachdem Regierungstruppen eroberten drei Militäranlagen von takfiri Militanten. (Foto von AFP)

-Ja’afari auch bestätigt, das die syrische Regierung nicht einmal einen einzigen Zoll seines Territoriums abtreten wird und die Armee wird die strategische nordwestlichen Stadt Aleppo schließlich befreien..

-Er sagte, die humanitäre Krise in Syrien zu politisieren wird es nur das Leiden der Menschen erhöhen und die Ausbreitung des Terrorismus helfen.

-Die Armee befindet sich ist am vierten Tag einer Offensive um Aleppo wieder zu erobern, und das seit dem Zusammenbruch einen kurzlebigen Waffenstillstand von Russland und den Vereinigten Staaten ausgehandelt.

-Am Samstag, syrische Soldaten, haben einen bedeutenden Sieg errungen  und die Kontrolle über ein Flüchtlingslager nördlich von Aleppo wiedergewonnen.

-Die Fortschritte haben eine Flut von PR-Kampagne von den Gegnern der syrischen Regierung provoziert, und Damaskus für eine Reihe von Ereignissen die Schuld gegeben, die Damaskus beteuert etwas damit zu tun zu haben.

-US-Beamte haben inzwischen die syrische Regierung und das russische Militär  vorgeworfen ein Hilfskonvoi angegriffen  zu haben,aber die beide Seiten weisen die Beschuldigung zurück.

-Russland hat sich für eine unabhängige Untersuchung des Angriffs ausgesprochen und gesagt, eine bewaffnete US-Drohnen wurde in der Nähe der humanitäre Hilfskonvoi gesehen, der durch den Luftangriff getroffen wurde.

Pepe Escobar: Der US-Plan zur Balkanisierung Syriens

Pepe Escobar: Der US-Plan zur Balkanisierung Syriens

Vergessen Sie die endlosen Meetings zwischen Sergei Lawrow und John Kerry, vergessen Sie Russlands Antrieb zu verhindern, dass Chaos in Syrien herrscht, vergessen Sie die Möglichkeit eines echten Waffenstillstands, durchgesetzt und eingehalten von Dschihad-Stellvertretern der USA.

von RT-Gastautor Pepe Escobar

Vergessen Sie die Untersuchung des Pentagons über was wirklich beim „versehentlichen“ Bombardieren in Deir-Ez Zor passiert ist.

Ein zerstörter LKW des Hilfskonvois des arabischen Halbmondes und unter Schirmherrschaft der UN stehend.

Der ultimative Beweis für die Pläne des „Reichs des Chaos“ (der USA – Anm. d. Red.) für Syrien ist möglicherweise in einem Dokument der Defense Intelligence Agency (DIA) zu finden, welches im Mai letzten Jahres deklassifiziert wurde.

Wenn man im Dokument herunterscrollt, kommt man zu Seite 291, Sektion C, welche besagt:

„DER WESTEN, DIE GOLFSTAATEN UND DIE TÜRKEI UNTERSTÜTZEN DIE SYRISCHE OPPOSITION…ES BESTEHT DIE MÖGLICHKEIT EINES ERKLÄRTEN ODER UNERKLÄRTEN SALAFISTISCHEN GEBIETS IN OST-SYRIEN (HASAKA UND DER ZOR), UND DAS IST GENAU, WAS DIE UNTERSTÜTZENDEN MÄCHTE WOLLEN, UM DAS SYRISCHE REGIME ZU ISOLIEREN, WELCHE ALS DAS STRATEGISCHE ZIEL DER SCHIITISCHEN EXPANSION VERMUTET WIRD (IRAK UND IRAN)“.

Der DIA-Bericht ist ein ehemals klassifiziertes SECRET/NOFORN Dokument, welches in der ganzen Buchstabensuppe der US-Geheimdienste seine Runde gemacht hat, von CENTCOM zu CIA, FBI, DHS, NGA und dem Außenministerium.

Es zeigt, dass sich bereits vor vier Jahren die US-Geheimdienste in alle Richtungen abgesichert haben von den damals schon etablierten al-Kaida in Syrien, auch bekannt als Dschabhat al-Nusra, bis zum Erscheinen von ISIS/ISIL/Daesh, besser bekannt als der Islamische Staat.

Quelle: RT

Es ist bereits an die Öffentlichkeit gelangt, dass durch eine bewusste Entscheidung, welche von Donald Trumps Berater Generalleutnant Michael Flynn geleakt wurde, Washington die Entstehung des Islamischen Staates erlaubt hat – zur Erinnerung: der glänzend weiße Toyota, der durch die offene Wüste fährt? – als höchstwillkommenes strategisches Kapital und nicht als Gegner in dem verworrenen, unendlichen Globalen Krieg gegen den Terror (GWOT, Global War on Terror).

Klarer geht es nicht: ein „salafistisches Gebiet“ soll durchgesetzt werden, was „Teile und Herrsche“ über ein fragmentiertes Syrien in ewigem Chaos bedeutet. Ob es nun von Dschabhat al-Nusra – auch „moderate Rebellen“ im Jargon der Herrschenden – oder al-Baghdadis „Kalifake“ (falsches Kalifat) ist nur ein unbedeutendes Detail.

Es wird sogar noch merkwürdiger, da Hasaka und Deir Ez-Zor in dem DIA-Bericht genannt sind – und direkt von dem „versehentlichen“ Bombardement ins Ziel genommen wurde. Kein Wunder, dass Pentagon-Chef Ash ‚Reich der Heulsusen‘ Carter keine halben Sachen machte, um direkt zu sabotieren, was Lawrow und Kerry ausgehandelt hatten.

Niemand wird jemals diese Verbindungen von US-Medien gezeigt bekommen – da zum Beispiel die Neocon-Kabale die Kommentarseiten der Washington Post beherrscht. Nur die besten der Blog-Welt enttäuschen nicht.

Also was sind Russlands Optionen?

Die grundlegende Frage ist natürlich, was Russland nun tun wird – abgesehen von Vitali Churkin, Russlands UN-Botschafter, der völlig entsetzt war von dem letzten hysterischen Auftritt der notorisch durchgeknallten Samantha Power.

Was wird Moskau mit dem Fakt anfangen, dass die ganze obskure Gruppe der „moderaten Rebellen“ wie sie von der Washingtoner Elite genannt werden – und welche alle aus der wahabitisch-ideologischen Matrix stammen – bisher und weiterhin, besonders unter Hillary ‚Königin des Krieges‘ Clinton, eine CIA und/oder Pentagon bewaffenete Verbindung genießt?

Das DIA-Dokument zeigt dies alles auf, in deutlicher Verbindung zu allen bisherigen ‚Teile und Herrsche‘ Plänen, von dem israelischen Yinon-Plan zu dem Wahn des ,Projekt für ein Neues Amerikanisches Jahrhundert (PNAC)‘.

Unter dem Aspekt von Öl-Pipelines betrachtet, geht es hier weiter um die Frage zwischen der Erdgaspipeline von Katar in die Türkei – via Syrien – und der geplanten 10 Milliarden US-Dollar schweren Iran-Irak-Syrien Pipeline, für welche es bereits eine Absichtserklärung gibt.

Lawrow ist zu sehr guter Diplomat um es preiszugeben – aber nach Deir Ez-Zor hat Moskau den definitiven Beweis, dass jeder Waffenstillstand, der mit Washington ausgemacht wird, scheitern muss.

Ein US-Erdkampfflugzeug vom Typ A-10 Thunderbolt II wie es auch bei dem Angriff auf die syrischen Regierungstruppen in Deir ez-Zor während des Waffenstillstandes am 17. September zum Einsatz kam.

Also wird der unendliche Krieg gegen den Terror wieder einmal mutieren vom Bekämpfen der „bösen“ Al-Kaida zum Erlauben von Al-Kaida in Syrien und es ihnen und deren Ableger, dem „Kalifake“, zu gestatten, sich ungehindert ihren privilegierten Platz in Syrien zu sichern .

Nichts Bedeutendes wird vor den US-Wahlen im November passieren – abgesehen von ähnlichen Deir Ez-Zor „Fehlern“, welche vom bald arbeitslosen Ash Carter befohlen werden.

Später ist alles möglich. Für Unternehmen, die vom industriell-militärischen-Sicherheits-Überwachungs-Komplex leben, wird Russland-Bashing eine historische Geschäftschance bleiben. Es bleibt abzuwarten, ob die drei Harpien – Hillary Clinton, Samantha Power and Susan Rice – nicht ihre tentakelartigen Hände ans Steuer des ,Reichs des Chaos‘ bekommen.

RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

Sat Sep 24, 2016 9:23AM
Eine syrische Regierung Soldat geht in den beschädigten al-Farafira Suk in der Regierung gehaltene Seite von Aleppo historischen Stadtzentrum, den 16. September 2016. (Foto von AFP)
Ein syrische Regierung Soldat geht in den beschädigten al-Farafira Suk in der Regierung gehaltene Seite von Aleppo historischen Stadtzentrum, den 16. September 2016. (Foto von AFP)

25.09.16 – SYRIEN – Syrische Soldaten erobern Lager nördlich von Aleppo zurück

-Syrische Soldaten berichtet die Kontrolle über ein Flüchtlingslager nördlich der bedrängten nordwestlichen Stadt Aleppo zurückgewonnen, der von Militanten besetzt war.

-Quellenl des syrischen Militär und  der Militanten bestätigte die Rückeroberung der Handarat Lager am Samstag.

-Syriens al-Ikhbariya-TV-Sender und die so genannte Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte die Übernahme.

-In die Operation das Flüchtlingslager zurück zu erobern, die syrischen Soldaten wurden von palästinensische Kämpfer geholfen, berichtet die Associated Press.

-Die Beobachtungsstelle sagte, dass die Einnahme von Handarat Lager „ist das Ergebnis der intensive Beschuss“ von russischen und syrischen Luftstreitkräfte.

-Zusätzlich sagte, das 25 Menschen wurden durch Regierung Airstrikes im Osten der Stadt getötet.

-Eine syrische militärische Quelle sagte gegenüber Reuters, dass die Operation, die am Donnerstag spät angekündigt worden war, nach Plan fortgesetzt wurde.

-Gefragt über die Waffen die verwendet werden,  die militärische Quelle sagte, das die Armee wurde mit präzisen Waffen „für die Art der Ziele die getroffen werden, und je nach Art der Befestigung“, wie Tunnel und Bunker und „speziell für Kommando-Befehlzentrum“ arbeitet. Der Offizielle bestritt auch, dass alle Zivilisten in der Regierungsluftangriffe ins Visier genommen wurden.

-Am Montag kündigte die Armee das Ende einer einwöchigen Waffenstillstand in Aleppo, die von Russland und den Vereinigten Staaten ausgehandelt worden war. Es machte die Militanten verantwortlich, für die Unmöglichkeit, den Waffenstillstand zu verlängern.

Russland kritisierte später die Vereinigten Staaten, die nicht genug zu tun um die Militanten in Syrien zu zügeln, und damit den Waffenstillstand Abkommen zu schützen.

Kommentar: Die Krokodilstränen unseren Medien über das Leiden der Bevölkerung von Aleppo sind beschämend, wenn man denkt, das Gaza mit verseuchtem Wasser- und Elektrizität Probleme seit 2009 lebt und die zerstörte Häuser  können nicht repariert oder wieder gebaut werden, da Israel verbietet Zement oder Ersatzteile zu importieren…außerdem den Völkermord von der syrischen Bevölkerung verdanken wir hauptsächlich die USA und Israel, siehe Oded Yinon Plan con 1982.

 

Liebe Leser, die neue Aufmachung von Al Manar ist schöner aber dafür kann man keine Bilder kopieren….bei Interesse zu sehen auf http://english.almanar.com.lb/39609
FSA, ISIL bekämpfen sich in ländlichen Damaskus, Dutzende getötet

-Zusammenstoße sind am Freitag ausgebrochen zwischen der sogenannten „Freien Syrischen Armee“ und der „Islamischen Staates im Irak und in der Levante“ (FSA) Terrorgruppen, Al-Manar Quellen berichtet.

-Die Kämpfe fanden am Rande der Schlangen-Berg im östlichen Qalamoun in Damaskus Landschaft.

-Beide Parteien haben Toten zu beklagen.

-Es ist schon wiederholt berichtet wurde, dass Opposition bewaffneten Gruppen in Syrien tätig, um die Macht kämpfen, und diese Machtkämpfe Kämpfe haben bisher Hunderte von bewaffneten Söldner das Leben gekostet..

Quelle: Al-Manar Webseite

 

 

http://www.voltairenet.org/article193424.html

Pravda TV

Syrien, der russische Brückenkopf im Nahen Osten

Thierry Meyssan beantwortete die Fragen von Alexandre Artamonov für Pravda TV, über die Situation in Syrien und die Geopolitik des Mittelmeers.

| Moskau (Russland) | 22. September 2016

Eine kurze, nicht wörtliche Übersetzung des Interviews:

Pravda TV : Guten Tag auf Pravda.ru. Ich, A. Artamonov, habe das Vergnügen hier T. Meyssan, den bekannten Geoanalytiker per Skype aus Syrien zu empfangen. Guten Tag T. M. Jeder kennt T. Meyssan, in Frankreich und in Russland und so brauche ich ihn nicht vorzustellen mit seinem Website Voltaire.

Erste Frage an TM: Laut dem fr. Außenminister Y. Le Drian (11.Sept 2016) käme die französische Flotte auf Dauer ins Mittelmeer und ins Schwarze Meer, was einer Änderung der Politik der Nato gleichkäme.

TM: Zuerst zur dauernden Anwesenheit der Flotte: laut den internationalen Abkommen dürfen die westlichen Schiffe nicht länger als 21 Tage im Schwarzen Meer verweilen. Daher wird es sich um ein kontinuierliches Abwechseln der westlichen Schiffe handeln. Ich glaube nicht dass es etwas Neues ist, da die NATO, besonders seit dem Kiew-Putsch, dort schon präsent ist. Dann zum Mittelmeer im Allgemeinen: es ist ein Meer mit Geschichte. Es ist nicht, wie man glaubt, eine konfliktreiche Geschichte zwischen dem Norden und Süden, sondern seit Jahrhunderten ein Konflikt zwischen dem Westen und dem Osten des Mittelmeeres. Die Staaten die dort Interesse besitzen sind Frankreich, England, aber auch die USA, Russland und was man vergisst, auch China, weil schon am Ende des Altertums das Mittelmeer ein chinesisches Meer war.

Pravda TV: Hm. Einverstanden. Und noch etwas zum Schwarzen Meer: Ein franz. Schiff „Le Dupuy de l’homme“ (genauer Name unverständlich) wäre permanent im Schwarzen Meer anwesend.

TM: haha! Es ist ein Spionage Schiff, aber es wird nicht lange dort bleiben, weil Russland dort, wie hier in Syrien und in Kaliningrad [ehemaliges Königsberg;] an der deutschen Grenze eine Art Störgerät, das die Nato-kommunikationen im Umkreis von 300km unmöglich macht, rund um die Krimbasis installiert hat. So glaube ich nicht, dass dieses Schiff dort noch lange bleiben wird.

Pravda TV: Auf dem Natogipfel von Warschau sprach man von dem Schwarzen Meer als russische Achse sowie das Mittelmeer als Achse des französischen Imperiums im 19. Jht. angesehen wurde. Sind Sie damit einverstanden?

TM: übertrieben. Aber das ist eine Art und Weise für die Nato, zuzugeben, dass sie das Wort dort nicht mehr hat.

Pravda TV: Zur Türkei: Glauben Sie dass die Türkei und Russland dort (schwarzen Meer) gemeinsam gut auskommen können?

TM: Ich persönlich glaube absolut nicht an die Annäherung dieser beiden Staaten, die von gewissen Autoren vorgebracht wurde. Sie sind grundlegend feindliche Staaten; schon bei dem Terrorismus der 90er Jahre im Kaukasus wurden die Dschihadisten von der Türkei, d.h. von der Mili Gorus, dessen Chef Erdogan war, unterstützt. Die Türkei hat eine lange Tradition der Destabilisierung von Russland. Beide Länder sind auch in Syrien Feinde. Nur die Sorge, dass die PKK und die syrischen Kurden gemeinsam einen Staat vom Norden Syriens abzweigen könnten, bildet eine einmalige Annäherung der beiden Länder. Es gab einen ökonomischen Bruch zwischen ihnen, die Wirtschaft wurde dann wiederhergestellt, sehr gut, aber Wirtschaft ist nicht Politik, noch eine militärische Angelegenheit. In dieser Hinsicht ist die Opposition der beiden Staaten unwiderruflich. Geschichtlich existiert seit sehr langer Zeit eine Opposition zwischen den beiden und die Türkei hat sich da auch nicht sehr anständig benommen. Ich glaube nicht, dass sich das ändern wird.

Pravda TV : Gut. Ich vertraue Ihnen. Wir wurden ja alle überrascht durch diese unglaubliche Wende, die dem komischen, versagten Putsch in der Türkei gefolgt hätte. Anderer Punkt: die fr. Ausgabe des Saker, (aus den USA), behauptet, Putin könnte Schiedsrichter zwischen Erdogan und al-Assad spielen.

TM: ich glaube das ist ein Irrtum. Leider kann nichts zwischen Syrien und all den Ländern, die Syrien angreifen, verhandelt werden. Das einzig mögliche wäre Frieden zu machen. Dieser Krieg existiert heute nur, weil ausländische Mächte, die Türkei, Saudi-Arabien und der Katar, auf Anfrage der USA, militärisch und finanziell bewaffnete Gruppen aus allen Ländern unterstützen, die man „moderate Rebellen“ nennt, die aber weder Rebellen sind, weil Ausländer, noch moderate, weil sie den grausamsten Terrorismus betreiben. Vorzugeben, dass Putin eine Schiedsrichterrolle spielen könnte, ist falsch, und würde glauben machen, dass dieser Krieg von zwei gegeneinander eingestellten Mächten mit geteilten Interessen ausgetragen wird. Leider ist es ein existenzieller Krieg und nicht ein Krieg für Ressourcen in Syrien. Ich denke daher, dass es eine Illusion seitens der USA ist. Ich glaube unsere Freunde haben schlecht verstanden, was im Sommer in der Türkei passiert ist. Es gab einen Putschversuch und es ist für alle klar, dass er von den USA organisiert wurde. Aber es ist auch klar, dass dieser Versuch derart gemacht wurde, damit er versagt. Nichts wurde gegen Erdogans Hauptquartier unternommen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten diesen Versuch zu interpretieren: entweder war es eine „Warnung“ an Erdogan, damit er sich beruhigt…die aber sehr unwahrscheinlich ist, oder ein gewollter Fehlschlag des Putsches mit Einverständnis von Erdogan, um ihm die Mittel zu geben, um seine Opposition niederzumachen. Was Erdogan auch sofort unternahm. Wenn er auch zuerst einige Güllenisten verhaftete, war das nur eine Täuschung, F. Güllen ist ein Islamist, während die Urheber des Putsches ja Kemalisten sind. Erdogan dehnt heute seine Repression auf alle laizistischen Gruppen und auf Anhänger der kurdischen Minoritäten aus.

Pravda TV: Danke. Zurück zum Flugzeugträger Thema im Mittelmeer: Der Hafen Tartus in Syrien. Er ist seit langem ein russischer Stützpunkt aber das strategische Observatorium (Schweiz, Autor Richard Labeier,(?) (15 sept) behauptet in einem Artikel (Titel „Das Mittelmeer ist nicht mehr ein westliches Meer“) von gestern, die Chinesen würden sich auch dort neben den Russen einrichten.

TM: Ich bestätige: Eine chinesische Einheit macht dort Arbeiten, um später, nicht sofort, einen Anlegeplatz für chinesische Schiffe vorzubereiten. Derzeit gibt es keine chinesischen Soldaten in Syrien und ganz allgemein, die chinesische Armee geht jeglicher Konfrontation mit den westlichen Mächten, außerhalb ihres Einflussgebietes, aus dem Weg. Etwas sehr wichtiges, das man verstehen sollte. Während der ganzen Kriegszeit in Syrien hat China vermieden, sich militärisch einzumischen, wohl aber intensiv auf diplomatischer Ebene mitgemacht, und es hat Russland im Sicherheitsrat bei allen Vetos gefolgt, und hat auch verboten, Suchgeräte für die syrische Verteidigung gegen die von den Dschihadisten, der Nato also, gegrabenen Tunnel zu liefern. Die Dschihadisten haben enorme Befestigungen gebaut, grösser als die deutschen Bauten, mehr Beton als für die Siegfried Linie. Das Nichteinmischen Chinas ist noch immer heute so. Daher glaube ich, dass der Anlegeplatz für China in Tartus auf kurze oder mittlere Zeit keine militärische Auswirkung auf den aktuellen Konflikt haben wird.

Pravda TV: Ok. Zur Konfrontation mit Isis oder Daesh, die ihrer Meinung nach eine Kreation der NATO ist: Eine franz. Quelle zitiert 400000 Dschihadisten. Sie versteckten sich in der Wüste. Sie müssen aber versorgt werden mit Brot, Wein und Wasser. Wie funktioniert das?

TM: Niemand weiß mit Genauigkeit wieviele sie sind, außer jenen, die sie finanzieren (Gelächter). Von syrischer Seite ist die Schätzung in Syrien: 200000 bis 250000 Kämpfer. Sie sind aber auch im Irak. Zusammen könnten sie 400000 ausmachen.

Pravda TV: Sie müssen aber essen! Enorme Menge Leute. Wie ein Armeekorps des 2. Weltkrieges.

TM: Ja enorm! Aber es handelt sich um einen Weltkonflikt der sich in zwei Staaten abspielt, ein Weltkonflikt! Am Anfang des syrischen Krieges haben 130 Staaten und 16 internationale Institutionen daran teilgenommen. Heute sind sie natürlich weniger zahlreich, weil (unverständlich aber es bedeutet: „sie wissen dass der Krieg nicht gewonnen werden kann“) und der Krieg hat schon immense Summen, Dutzende Milliarden Dollar für die hauptsächlichen Akteure gekostet.

Pravda TV: Einverstanden aber wie machen sie es, um sie zu finanzieren? Versorgungswege, die Logistik? Nach dem Abgang von Erdogan, wie soll das weitergehen?

TM: Nein, nein, nein! Es gibt keinen Abtritt von Herrn Erdogan aus dem syrischen Konflikt. Herr Erdogan hat sich eingesetzt, um die Schaffung eines kurdischen Staates im Norden von Syrien durch die PKK und die syrischen Kurden zu verhindern. Er bekämpft diese Leute aber absolut nicht Daesh! Es gab auch keine einzige, absolut keine Schlacht mit Daesh außer einem Scharmützel mit einigen Toten. Sie haben sich in Dscharablus einfach in moderate Rebellen verwandelt. Die Türkei hat nie aufgegeben in den Syrienkrieg einzugreifen.

Pravda TV: Ok. Aus Zeitmangel, die letzte Frage: Laid, die Muslim-frau, hätte ein fürchterliches Blutbad der Dschihadisten in einem Schlachthaus miterlebt (Dutzende Ermordungen, Abschlachtungen). Die Schweizer Journalisten sagen, das Video nur 10 Sekunden ausgehalten zu haben. Ich bin ehemaliger Soldat aber hielt das Anschauen dieses Videos auch nicht aus. Wozu so etwas machen?

TM: Es ist eine gut überdachte Strategie von Daesh, die aus einer Zeit datiert (2004), als Daesh noch nicht existierte. Man braucht einen spektakulären Terrorismus. Anfänglich hieß Daesh das Islamische Emirat von Irak, geschaffen von J. Negroponte und General D. Petraeus und alles ist schriftlich reichlich dokumentiert. Dann wird es Daesh im Jahr 2014, Invasion von Syrien, finanziert von Saudi-Arabien und dem Katar. Es ist ein Shock and Awe Model. Nichts neues seit Apokalypse Now aus dem Vietnam Krieg. Er ist nicht so lange her. Diese schockierenden Bilder werden von profi-Filmregisseuren von einer britischen vom MI6 geförderten kommerziellen Firma gemacht, die Ableger in London Washington und in der Türkei hat. Die Ästhetik und der Terror sind Profi-Produkte die sich an jene richten die sie anschauen.

Pravda TV: Das ist schrecklich ich habe keinen Kommentar. Ich danke Ihnen Herr Meyssan.

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle
Pravda.ru (Russland)

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/40979-russisches-verteidigungsministerium-wir-haben-kein/
Russisches Verteidigungsministerium: „Wir haben keinen Hilfskonvoi angegriffen“

Bis dato gibt es keine belastbaren Erkenntnisse über den Hergang des folgenschweren Angriffs auf einen humanitären Hilfskonvoi am Samstag bei Aleppo. Leidtragende sind Zivilisten, die bis auf Weiteres keine neuen Hilfslieferungen erhalten.

Bis dato gibt es keine belastbaren Erkenntnisse über den Hergang des folgenschweren Angriffs auf einen humanitären Hilfskonvoi am Samstag bei Aleppo. Leidtragende sind Zivilisten, die bis auf Weiteres keine neuen Hilfslieferungen erhalten.
Haben syrische oder russische Kampfflugzeuge einen UN-Hilfskonvoi nahe Aleppo angegriffen, wie es im Westen kolportiert wird? Oder waren es Rebellen, unter deren Kontrolle das Territorium steht und die sich auch im Windschatten des Konvois bewegten?

Russische oder syrische Kampfflugzeuge haben keine Luftangriffe auf einen Hilfskonvoi der Vereinten Nationen ausgeführt, der sich auf dem Weg nach Aleppo befand. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Moskau fügte hinzu, es sei gut möglich, dass Rebellen, die das Gebiet kontrollieren, den Konvoi angegriffen haben.

Das russische Außenministerium distanzierte sich von Anschuldigungen, Russland stünde hinter dem Angriff:

Moskau ist über die Versuche empört, Russland oder Syrien für den Beschuss eines humanitären Konvois in Syrien verantwortlich zu machen.“

„Russische und syrische Kampfjets führten keine Luftschläge auf einen humanitären Hilfskonvoi der UN in Südwest-Aleppo aus“, erklärte am Dienstag der Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, in einer Stellungnahme.

Das Russische Zentrum für Aussöhnung sagte, dass es Aufklärungsdrohnen eingesetzt habe, um den Konvoi durch das Rebellengebiet zu begleiten, aber nur bis zum vorgesehenen Endpunkt seiner Reise.

Um 13:40 Moskauer Zeit (12:40 Uhr MEZ) erreichte der Hilfskonvoi sein Ziel. Die russische Seite beobachtete den Konvoi daraufhin nicht mehr. Über seine Bewegungen wussten nur noch die Rebellen Bescheid, die das Gebiet kontrollieren“, fügte Konaschenkow hinzu.

Der Pressesprecher sagte, das russische Militär überprüfte sein Videomaterial auf Anzeichen von Angriffen durch Granaten oder Luftschläge. Diese konnten nicht gefunden werden.

Wir haben das Videomaterial genau studiert und fanden keine Anzeichen auf Munition, die den Konvoi getroffen haben könnte. Es existieren keine Einschlagskrater, das Gestell der Fahrzeuge ist intakt und sie wurden nicht schwer beschädigt, was bei einem Luftangriff der Fall wäre“, gab Konaschenkow zu bedenken.

Die russische Drohne dokumentierte allerdings, wie ein „Pickup der Rebellen mit großkalibrigem Granatwerfer den Konvoi begleitete“. Dies lege den Schluss nahe, dass der Konvoi den Rebellen als Deckung gedient haben könnte.

Das Rote Kreuz sagte, dass mindestens 20 Zivilisten und ein Helfer bei dem Zwischenfall getötet wurden. Auch spricht die Organisation von mutmaßlichen Luftangriffen, die sich gegen die 31 LKWs des Hilfskonvois gerichtet hätten.

Der Helfer wurde als Umar Barakat, Direktor einer Unterorganisation des Syrisch Arabischen Roten Halbmonds (SARC), identifiziert. Er half der UN, die Hilfslieferung in das Rebellengebiet zu transportieren.

Heute trauern das Rote Kreuz und der Rote Halbmond. In Solidarität mit dem Syrisch Arabischen Roten Halbmond fordern wir die internationale Gemeinschaft auf, den Schutz der humanitären Helfer und Freiwilligen zu gewährleisten. Wir sind nicht Teil des Konflikts“, sagte der Präsident der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC), Tadateru Konoe, in einer Erklärung.

Am Dienstag ruderten die Vereinten Nationen bezüglich ihrer Behauptungen zurück, wonach ihr Hilfskonvoi das Ziel eines Luftangriffs war. „Wir sind nicht in der Lage, zu bestimmen, ob tatsächlich ein Luftangriff für die Schäden verantwortlich war. Wir können nur sagen, dass der Konvoi angegriffen wurde“, räumte der Pressesprecher für humanitäre Angelegenheiten bei der UN, Jens Laerke, ein. Die UN sprach von einem Fehler im Zusammenhang mit dem ursprünglichen Verweis auf einen „Luftschlag“.

Am Dienstag machten die USA die russische Regierung für „Luftangriffe in der Region“ verantwortlich, da es „ihre Verpflichtung war, während des Waffenstillstands dort den Flugbetrieb einzustellen, wo humanitäre Hilfen durchlaufen“, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters den stellvertretenden Sicherheitsberater der US-Regierung, Ben Rhodes. Er nannte den mutmaßlichen Bombenangriff eine „enorme humanitäre Tragödie“.

Pentagon-Vertreter, die sich zuvor noch unsicher gezeigt hatten, was hinter dem Vorfall stecke, äußerten im weiteren Verlauf, „erste Ermittlungen“ hätten ergeben, dass ein russischer Bomber vom Typ Su-24 „zu dieser Zeit am Himmel“ operiert hätte.

Im Gespräch mit RT distanzierte sich der Leiter der Kommunikationsabteilung beim IFRC von solchen Aussagen. Seiner Meinung nach ist es noch schwer, auszumachen, was genau mit dem Konvoi passierte.

Wir haben sehr unterschiedliche Informationen und es ist ziemlich schwierig, ein vollständiges Bild von der Situation zu bekommen“, sagte er. „Sehr tragisch ist, dass wir Freiwillige aus dem Roten Halbmond hatten, die getötet wurden. Wir haben Informationen darüber, dass mehrere Menschen gestorben sind. Gewissheit über deren Identitäten haben wir noch nicht.“

Der Syrisch Arabische Rote Halbmond gab inzwischen bekannt, dass die Organisation die Auslieferung humanitärer Hilfe in Syrien für die nächsten drei Tagen aus Protest gegen die Angriffe auf den Konvoi einstellen werde. Auch die Vereinten Nationen ergänzten, dass sie ihre Hilfskonvois einstellen werden und die Sicherheitslage in Syrien neu bewerten wollen.

Als unmittelbare Sicherheitsmaßnahme wurden andere Konvoi-Bewegungen in Syrien bis auf Weiteres ausgesetzt, bis wir zu einer neuen Beurteilung der Sicherheitslage kommen“, sagte Jens Laerke.

Er fügte hinzu, die UN habe von der syrischen Regierung die Erlaubnis erhalten, Hilfe in alle Bereiche des Landes zu bringen. Auch das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) schiebt weitere Hilfslieferungen an Syrien vorerst auf. Die Hilfsorganisation wollte eigentlich in den kommenden Tagen und Wochen vier belagerte Städte mit humanitärer Hilfe beliefern.

 

Di 20. September 2016 22.18 Uhr21.09.16 –

SYRIEN – Russische Verteidigungsministerium veröffentlicht Drohne Aufnahmen von Militanten unter UN-Hilfskonvoi

-Das russische Verteidigungsministerium hat Drohne Material veröffentlicht, wo gezeigt wird, wie Militante die UN-Hilfskonvoi die unter Beschuss in Syrien Aleppo kam als Deckung benutzten.

-Mit Bezug auf die Überwachung-Drohne  Material, das am Dienstag veröffentlicht wurde, der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konashenkov stellte fest, dass ein militanter Pickup-Truck mit einem großen Kaliber Mörser deutlich in dem Material zu sehen ist.

„Analyse des gestrigen Filmmaterials der Drohne, die die Überwachung der Bewegung des Hilfskonvoi durch die Militanten kontrollierten Gebieten monitoriert, hat dazu beigetragen neue Details zu offenbaren“ , sagte er. „Das Video zeigt deutlich , wie die Terroristen einen Pickup-Truck mit einem großkalibrigen Moritat verlagern“.

-In dem Film-Material kann man sehen wie das Fahrzeug in einer Weise neben den Konvoi fährt, dass es nur sichtbar von einer Seite ist.

-Am Montag, die Vereinten Nationen sagten, mindestens 18 Lastwagen in einem 31-Fahrzeug-Konvoi zerstört wurden , als der Konvoi angegriffen wurde, während zum schwer zu erreichen Stadt Urum al-Kubra mit humanitären Hilfe auf dem Weg war.

-Der Vorfall ereignete sich, nachdem die syrische Armee das Ende der einwöchigen Waffenstillstand von den USA und Russland vermittelt angekündigt hat, und die Militanten ‚Mangel an Engagement für das Scheitern des Waffenstillstands die Schuld gab.

-US-Militärs haben die russische Jets beschuldigt den tödlichen Angriff durchgeführt zu haben. Es gibt auch Behauptungen, das syrische Flugzeuge den Angriff durchgeführt haben.

Männer fahren ein Motorrad in der Nähe eines beschädigten Hilfslieferung LKW nach einem Luftangriff auf die Rebellen gehalten Urm al-Kubra, westlich von Aleppo, Syrien, 20. September 2016. (Foto von Reuters)

Früher, Konashenkov wies alle diese Behauptungen zurück, und sagte, dass „Die Luftstreitkräfte von Russland und Syrien haben keine Streiks gegen die UN-Hilfskonvoi in den südwestlichen Stadtrand von Aleppo geführt“.

-Konashenkov stellte ferner fest, dass das Feuer, das durch den Hilfskonvoi wütet, „seltsam“ genug kam zu der Zeit, wenn die Kämpfer „dabei waren ein groß angelegte Angriff auf Aleppo zu durchführen“.

Darüber hinaus, die Sprecherin des Außenministeriums Russlands Maria Zakharova hat auch Forderungen von US-Beamten bestritten, dass zwei russische Sukhoi SU-24-Kampfflugzeuge über dem Konvoi vor dem Angriff zu sehen waren. „Wir haben nichts mit dieser Situation zu tun“, sagte sie unter Hinweis darauf, dass die Beschuldigungen unbegründet waren.

Aleppo ist seit 2012 zwischen Regierungstruppen und Militanten geteilt. Im Laufe der letzten Monate, die Militanten, die aktiv in das arabische Land sind haben großen Rückschläge gelitten, wie die syrische Armee mehrere Bereiche befreit hat.

 

 

Mo 19. September 2016 5: 05.00
Generalmajor Igor Konashenkov, das russische Verteidigungsministerium Sprecher
Generalmajor Igor Konashenkov, das russische Verteidigungsministerium Sprecher

19.09.16 – SYRIEN – Terroristen in Syrien vorbereiten sich für Großangriff auf Aleppo: Russland

-Russland sagt Kämpfer in Syrien nutzen den Waffenstillstand, um ein Großangriff in der Stadt Aleppo zu starten.

-„Während des sechsten Tag Waffenstillstand … nur die syrischen Regierungstruppen haben tatsächlich das Moratorium für Kampfhandlungen angehalten“, sagte Generalmajor Igor Konashenkov, der russische Verteidigungsministerium-Sprecher am Sonntag.

„Militante verwenden den Waffenstillstand um Wunden zu lecken, sich erholen und sich für die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen vorzubereiten“, sagte er.

-Die Miltanten „ziehen Kämpfer und Waffen in den Bereichen, die sie kontrollieren, sowohl während des Tages als auch in der Nacht“, Konashenkov sagte, und fügte hinzu, dass sie Damaskus ‚Engagement für den Waffenstillstandsvertrag und die Tatsache , dass die Regierungstruppen sind auf sie schiesse, ausnutzen.

Der russische Generalmajor prangte auch passive Haltung Washingtons auf die Verletzung der“Militanten Waffenstillstandsabkommens, dass am 12. September unter einem Abkommen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten begonnen hat

Verstöße

-Er kritisierte die US, weil es die so genannte „moderate“ Opposition von den Terroristen nicht trennen kann oder will, wie unter den Bedingungen des syrischen Waffenstillstandes vereinbart wurde.

„Nach einer Woche des Waffenstillstands, ist es klar geworden, dass die US-Seite weder Einfluss noch sogar Kontakte mit dem“moderaten Oppositioneller“ auf den Boden in Syrien hat“, sagte Konashenkov.

-Er sagte, dass die Militanten 50 Verletzungen des Waffenstillstands in den syrischen Provinzen Aleppo, Damaskus, Hama, Latakia, Homs und Daraa während der letzten 24 Stunden begangen hatte.

-Russland und die USA einigten sich auf dem Waffenstillstands-Deal in Syrien am 9. September nach intensiven Gesprächen in der Schweizer Stadt Genf. Der Waffenstillstand sollte sieben Tagen halten und fordert eine Aufstockung der humanitären Hilfe für die, in der nordwestlichen Stadt Aleppo gefangene Menschen.

-Inzwischen Bouthaina Shaaban, ein leitender Berater des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad, hallte die Bemerkungen des russischen Beamten und sagte: „Leider die Terroristen benutzen jedem Waffenstillstand zu umgruppieren und wieder aufzurüsten. Und das ist, weil die US zögern die Terroristen in Syrien zu schlagen“. ….politisch  korrekt gesagt….aber jeder weiß, das die Terroristen die Kinder des Oded Yinon Plan sind und in Syrien sich befinden um Assad zu stürzen. Anm.d.Ü.

Bouthaina Shaaban, ein leitender Berater des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad 

-Sie wies auch Behauptungen zurück, dass eine aktuelle US-Angriff, die das Leben von vielen syrischen Soldaten kostete, ist wie behaupteten ein „Fehler“.

-„Es wäre sehr seltsam, wenn ein Land wie die USA, die angeblich, die No.1 militärische Macht in der Welt ist, einen solchen Fehler macht“, sagte sie.

-Am Samstag, einer US-geführte Koalition-Angriff in Syrien östlichen Provinz Deir al-Zawr, hat 62 syrische Soldaten getötet und mehr als 100 weitere verletzt. Die Koalition bombardiert Syrien seit September 2014 ohne Genehmigung von Damaskus oder den Vereinten Nationen (UN). Sie gibt an, angeblich Daesh Syrien bekämpfen zu wollen.