Mit ‘MH17’ getaggte Beiträge

Programmbeschwerde gegen Tagesschau wegen falscher Tatsachenbehauptung und Panikmache zum Einsatz russischer Marschflugkörper

Die Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien hat erneut Programmbeschwerde gegen tagesschau.de gestellt. Hintergrund ist die Berichterstattung zu den russischen Marschflugkörpern die gegen den IS in Syrien eingesetzt wurden. Die Publikumskonferenz wirft der ARD in diesem Zusammenhang „irreführende Behauptungen und Bewertungen, fehlende Logik und Faktengrundlagen sowie pure Panikmache“ vor. RT dokumentiert die Programmbeschwerde im Wortlaut.

Programmbeschwerde wegen kritikloser Übernahme von „US-Kriegspropaganda“ auf tagesschau.de

Programmbeschwerde wegen kritikloser Übernahme von „US-Kriegspropaganda“ auf tagesschau.de

Norddeutscher Rundfunk

Herrn Marmor

Rothenbaumchaussee 132

20149 Hamburg

Programmbeschwerde

Tagesschau.de vom 12.10.2015: EASA warnt vor russischen Raketen im Luftraum – Die Angst vor einer Wiederholung von MH17

Sehr geehrter Herr Marmor,

-der Beitrag auf der Seite von Tagesschau.de vom 12.10.2015 enthält unzutreffende und damit irreführende Behauptungen und Bewertungen, die wegen fehlender Logik und Faktengrundlagen als pure Panikmache für potentielle Air-Touristen zu sehen sind, mit schädlichen Folgen auch für die betroffenen Air-Lines.

NDR

-Falsch war die Behauptung, dass es sich bei den von Russland eingesetzten Waffen um Boden-Luft-Raketen gehandelt hat. Boden-Luft Raketen werden, wie der Name schon sagt, vom Boden gegen angreifende Flugzeuge in größerer Höhe eingesetzt.

-Russland dagegen startet von Kriegsschiffen im Kaspischen Meer aus Marschflugkörper, besser bekannt als Cruise Missiles, die IS-Ziele in Syrien treffen sollen. Dass als Abschussbasen außer raketenbestückten Zerstörern auch Flugzeugträger eingesetzt sind, ist eine blanke Erfindung der ARD.

-Die Behauptung der Redaktion von tagesschau.de über den Einsatz von Boden/Luftraketen wurde wegen ihrer ersichtlichen Unhaltbarkeit zwar korrigiert, trotzdem wird der Vorwurf aufrechterhalten, Russland gefährde mit den Waffen die zivile Luftfahrt über dem Kampfgebiet Syrien/Irak. Ein unsinniger Vorwurf, weil Marschflugkörper (200m) die Überflughöhe von 10 000 m für Zivilflugzeuge nicht annähernd erreichen und deshalb auch keine Gefährdung darstellen können.

-Dass der Beitrag trotz der zwingenden Korrektur nicht vollständig von der Web-Site genommen wurde, stellt unter Beweis, dass es der Tagesschau allein um die übliche Agitation gegen Russland geht.

-Der im vorliegenden Beitrag enthaltene Vergleich mit dem MH 17-Abschuss sagt inzidenter aus, Russland wiederhole und riskiere ein Gefährdungsrisiko für Passagiere in Verkehrsmaschinen, eine Vermutung, die bisher nicht einmal von der Untersuchungskommission in den Niederlanden gegenüber Russland im Hinblick auf die MH 17 erhoben wurde.

„Unterdrückung des Amnesty-Berichtes zu Kriegsverbrechen von Saudi-Arabien im Jemen“

-Bezeichnend für die ARD-Berichterstattung ist auch, dass keinem der Journalisten bisher aufgefallen war, dass die US-Allianz ein Jahr lang insgesamt 7000 IS-Angriffe – in teilweise großen Höhen – geflogen hat und niemand auf die Idee kam, darin ein Gefährdungsrisiko für die internationale Zivilluftfahrt zu sehen.

-Die erwähnten Falschbehauptungen und propagandatypischen Bewertungen im beanstandeten Bericht verstoßen gegen die NDR-Programmgrundsätze lt. Staatsvertrag.

-Wir erheben dagegen Beschwerde und fordern Überprüfung.

-Zum Zwecke der Transparenz werden diese Beschwerde und weiterführender Schriftverkehr auf der Webseite des Vereins veröffentlicht.

Mit freundlichen Grüßen

A. Maren Müller

Vorsitzende

RT Spezial zur UN-Vollversammlung: Poroschenkos „Aggressions-Rede“ und Geheimtreffen zu MH17

Bei der gestrigen Ansprache vor der UN-Vollversammlung des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko dominierte vor allem ein Wort. Fast jeden Satz seiner 15-minütigen Rede begann er mit „Russland der Aggressor“, „die russische Aggression“ oder anderen Varianten, in denen aber Russland und Aggression als Schlüsselwörter nicht fehlen durften. Beklatscht wurde die Rede jedoch fast nur von seiner eigenen Delegation. Im Rahmen der UN-Vollversammlung gab es zudem ein „Geheimtreffen“ zwischen Australien, Malaysia, der Ukraine und den Niederlanden zu MH17.

poro

Wie am A… wir sind, zeigt allein schon, dass man solche Menschen dort auftreten lässt.

Der Blogger hat recht….mehr kann man nicht hinzufügen

CIA-Veteran McGovern: US-Regierung hält Geheimdienst-Informationen zu MH17 zurück und westliche Medien schweigen dazu

-Ray McGovern war 27 Jahre als CIA-Analyst tätig und in dieser Zeit für die morgendliche präsidiale Berichterstattung im Weißen Haus zuständig. Zudem war er in den 1960er Jahren Chef der Abteilung Außenpolitik/Sowjetunion. Danach war er Deputy National Intelligence Officer für Westeuropa. Nach seiner Pensionierung hat er die Organisation „Veteran Intelligence Professionals for Sanity“ (VIPS) mit aufgebaut. In einer aktuellen Analyse äußert sich der CIA-Veteran zum Fall der abgeschossenen MH-17, der mutmaßlichen Zurückhaltung von Informationen durch die US-Regierung und dem unkritischen Schweigen der westlichen Medien.

MH17

 von Ray McGovern (Übersetzung von FritztheCat)

-Vor kurzem wurde ich in einem Interview gefragt, welche Schlüsse ich aus dem Abschuss der malaysischen MH-17 am 17. Juli 2014 über der Ukraine ziehen würde. Das hat mich veranlasst, die offiziellen Behauptungen Washingtons nochmal genauer zu betrachten. Sie geben den Rebellen der Ostukraine und Moskau die Schuld – basierend auf lauter fragwürdigen Beweisen zur Schuldfrage dieses schrecklichen Unglücks.

Analyse von Ray McGovern für RT Deutsch zum Gipfel in Elmau: „Hohe Einsätze für die G7″

-Die Analysten der Geheimdienste müssen – anders als professionelle investigative Reporter – den politischen Entscheidungsträgern rasche Einschätzungen liefern. Ohne den Genuss ausreichender Zeit und schlüssiger Beweise. 30 Jahre war ich im Geschäft der nachrichtendienstlichen Analyse und ich stand oft genug vor dieser unangenehmen Herausforderung – zu oft.

-Ich weiß also, vor welcher Aufgabe mit beträchtlichen Konsequenzen angesichts des Abschusses von MH-17 mit 298 Toten man steht. Unter dem hohen Druck, die Beurteilung der von hohen Regierungsmitgliedern gewünschten Propagandamusik anzupassen. Man will den „Feind“ der USA – in diesem Fall die Nuklearmacht Russland und seinen vom Westen dämonisierten Präsidenten Putin – irgendwie dafür verantwortlich machen. In einer solchen Situation ist der einfachste und (karrieremäßig) sicherste Weg, die Analyse der Musik anzupassen oder sich vor dem Tanz zu drücken.

-Aber der Marathon-Tanz mit dem Titel „glaubt uns – es war Putin“ dauert jetzt schon 13 Monate. Und man hat es langsam satt, dass die PR-Leute im Büro des Direktors der Nationalen Geheimdienste (DNI), James Clapper, immer noch behaupten, dass die US-Geheimdienste ihre Analyse zu dem Absturz seit dem 22. Juli 2014, fünf Tage nach dem Abschuss, immer noch nicht überarbeitet oder erneuert haben.

Auch lesen: Russischer Außenminister Lawrow: Russland werden Ermittlungsergebnisse zu MH17 vorenthalten

-In dem Bemühen, Außenminister Kerrys antirussische Vorverurteilung zu untermauern, hat das Büro Clappers buchstäblich krakelige Beweise, hauptsächlich aus sozialen Medien, verwendet. Offensichtlich hat das sehr teure und sehr potente US-Geheimdienstwesen in dieser heiklen Angelegenheit seitdem sehr viel mehr erfahren, aber die Regierung verschweigt es dem amerikanischen Volk und dem Rest der Welt. Das Büro des Direktors der Nationalen Geheimdienste (DNI) verweist Journalisten nach wie vor auf den veralteten Bericht, der über ein Jahr alt ist.

-Ein derartiges Verhalten ergibt keinen Sinn, wenn spätere nachrichtendienstliche Erkenntnisse die hastigen Beschuldigungen gegen Putin und die Rebellen unterstützen würden. Wenn es solidere und überzeugendere Informationen zur Untermauerung der ursprünglichen Vermutungen gäbe – offizielle Regierungsvertreter hätten sich darin überboten, diese Beweise durchzustechen und zu rufen: „haben wir’s nicht gesagt!“ Und die Behauptung des DNI, man wolle der MH-17 Untersuchung nicht vorgreifen, zieht auch nicht: die voreilige Verurteilung hat genau das getan.

-Auch wenn man sich unwohl dabei fühlt, mit wenigen verlässlichen Beweisen ein Urteil zu fällen (man will ja nicht wie der frühere Verteidigungsminister Donald Rumsfeld klingen): es ist höchste Zeit anzusprechen, was wir wissen und was wir nicht wissen – und wie es sein kann, dass wir nicht wissen, was wir nicht wissen.

-Trotz aller Vorbehalte: ich würde sagen, man kann sicher sein, dass die harten Geheimdienstinformationen (auf die sich professionelle Analysten verlassen) die voreiligen Anschuldigungen von Außenminister Kerry drei Tage nach dem Abschuss nicht unterstützen.

„Ein außergewöhnliches Werkzeug“

-Zum Zeitpunkt des Absturzes waren die Datensammler der US-Geheimdienste scharf auf die ukrainisch-russische Grenze gerichtet wo das  Flugzeug abstürzte.  Neben den Bild- und Sensordaten von Satelliten haben die US-Geheimdienste wahrscheinlich auch Kommunikationsdaten und nachrichtendienstliche Erkenntnisse vor Ort aus den unterschiedlichsten Quellen erhalten.

-Das würde bedeuten, dass hunderte von Geheimdienstanalysten genaueste Kenntnisse über die MH-17-Absturzursache und die Verursacher besitzen. Auch wenn es unter den Analysten des öfteren Meinungsunterschiede zur Interpretation der Beweise gibt – es steht außer Frage, dass die Geheimdienste diese Daten dem Präsidenten, dem Außenminister und den anderen hochrangigen Regierungsmitgliedern vorenthalten würden.

-Daraus kann man nahezu sicher schließen, dass die Obama-Regierung weitaus schlüssigere Beweise hat als Kerry mit seinen Verdächtigungen aus den „sozialen Medien“ gegen die Rebellen und Moskau. Und Kerry drehte nur drei Tage nach dem Crash seine sonntägliche Runde durch die Fernsehshows. Auf NBCs „Meet the Press“ sagte Kerry: „die sozialen Medien“ seien ein „außergewöhnliches Werkzeug“. Fragt sich nur, ein Werkzeug wofür?

-Der DNI-Report zwei Tage später wärmt die von Kerry genannten Social Media-Verweise auf und fügt ein paar ausführliche Tatsachen darüber hinzu, wie Russland den Rebellen unterschiedlichstes militärisches Material zukommen ließ. Aber in dem DNI-Bericht steht nichts über von Russland gelieferten Buk-Systeme, von denen Kerry und der DNI behaupten, dass es die Abschusswaffe gewesen sei.

-Warum also weigert sich die Regierung, über die dubiosen Quellen und wackligen Informationen als Belege für die Absturzursache hinauszugehen? Warum füllt man die vielen Leerstellen nicht mit realen und harten US-Geheimdienstdaten? Das hätte in ein paar Tagen oder Wochen untersucht werden können. Haben die Russen ein Buk-System oder ein anderes Raketensystem geliefert, dass MH-17 aus 10km Höhe vom Himmel holen kann? Ja oder Nein?

-Wenn nicht von den Russen beliefert – haben die Rebellen eine Buk oder Vergleichbares aus den Beständen der Ukrainer erobert? Oder haben Kreise aus der ukrainischen Regierung – womöglich mit Verbindungen zu einem der korrupten ukrainischen Oligarchen – die Rakete abgefeuert? Entweder eine Verwechslung des malaysischen mit einem russischen Flugzeug. Oder aus dem Kalkül, aus der Tragödie propagandistischen Nutzen zu ziehen? Oder war es ein anderes finsteres Motiv?

Auch lesen: „Wir brauchen Informationen zum Cockpitdach“ – Niederländische Untersuchtungsbehörde zu MH17 bittet RT um Mithilfe

-Zweifellos besitzt die US-Regierung Beweise, die die eine oder andere Möglichkeit ausschließen würde. Aber es gibt nicht einmal eine deklassifizierte Zusammenfassung. Warum? Ist es etwa unpatriotisch, darüber zu spekulieren, dass John Kerry die MH-17 Tragödie sofort dazu benutzte, um Washington einen Propagandavorteil zu verschaffen? Ausgerechnet Kerry mit seinem zweifelhaften Ruf bezüglich Wahrheit (siehe Syrien und andere Auslandskrisen). Ein „soft power“-Manöver, um Putin in die Defensive zu drängen und Europa für die amerikanischen Wirtschaftssanktionen zur Bestrafung Russlands zu gewinnen? Weil Russland die Russen auf der Krim und die Ostukrainer im Widerstand gegen die von den USA neu eingesetzte Ordnung in Kiew unterstützte?

-Kerry könnte „die Informationen so anpassen, dass sie zur Politik passen“. Zum Draufschlagen auf Putin braucht es nur eine Seite aus dem Bush-Cheney-Blair-Drehbuch. Das wäre nicht schwierig angesichts der grassierenden Einseitigkeit gegen Putin in den Systemmedien. Und so ist es gekommen. Die Nachplapperer/Journalisten des „Mainstreams“ haben die sozialen Medien gerne als eine prima Quelle verwendet – und nie haben sie von der US-Regierung die Herausgabe von nachrichtendienstlichen Informationen verlangt.

-Nach dem Absturz von MH-17 gab es aber von ehrbaren Geheimdienstanalysten Anzeichen dafür, dass sie und andere Kollegen das schlechte Gefühl hatten, wie vor der Irak-Invasion 2003 missbraucht zu werden.

-Um Kerrys wacklige Argumentation zu stützen, arrangierte Clapper (DNI) eine fadenscheinige „Regierungsbewertung“. Diese bestand zumeist aus einer Wiederholung von Kerrys Verweisen auf die „sozialen Medien“. Ein paar handverlesene Reporter aus dem Establishment wurden zwei Tage nach Kerrys Sonntagsauftritten im TV unterrichtet. Kaum einer bemerkte, dass dieser Bericht nicht als „Geheimdienstbewertung“ tituliert wurde (bis dahin war das in solchen Fällen üblich).

-Hauptunterschied zwischen „Geheimdienstbewertung“ und dieser neuen Kreation „Regierungsbewertung“ ist, dass letztere von hochrangigen Beamten des Weißen Hauses und anderen Politikern zusammengestellt wird, und nicht von hochrangigen Geheimdienstanalysten. Ein weiterer signifikanter Unterschied ist, dass in einer „Geheimdienstbewertung“ oft abweichende Sichtweisen enthalten sind, entweder im Text oder in den Fußnoten. Darin werden Widersprüchlichkeiten unter den Geheimdienstanalysten dargelegt und diese zeigen, wo der Fall wacklig oder umstritten ist.

-Das Fehlen einer „Geheimdienstbewertung“ deutet darauf hin, dass ehrbare Geheimdienstanalysten einer blinden Verurteilung Russlands widerstrebten. Das taten sie auch bei der ersten „Regierungsbewertung“, die Kerry am 21. August 2013 aus dem Köcher zog, um die syrische Regierung für die Saringas-Attacken bei Damaskus anzugreifen.

-Kerry benutzte dieses Pseudo-Informationsprodukt (das nicht eine einzige beweisbare Tatsache enthielt), um die Vereinigten Staaten an den Rand eines Krieges mit Präsident Assads Armee zu führen. Eine verhängnisvolle Entscheidung, die in letzter Minute abgeblasen wurde, nachdem Präsident Obama über schwerwiegende Zweifel in Geheimdienstkreisen bezüglich der Urheberschaft erfuhr. Kerrys Sarin-Geschichte ist seitdem in sich zusammengestürzt. [Siehe Consortiumnews: “The collapsing syria sarin case“]

-Der Sarin-Fall und MH-17 zeigen den andauernden Kampf zwischen opportunistischen Regierungsvertretern und den professionellen Geheimdienstanalysten. Wie geht man mit geopolitischen Informationen um, die man entweder zur objektiven Unterrichtung für die US-Außenpolitik einsetzen oder zum Vorteil eines bestimmten Propagandazwecks ausschlachten kann? Dieser Kampf geht sichtbar weiter, nachdem CIA-Analysten dazu gedrängt wurden, Präsident George W. Bush gefälschte – nicht „falsche“ – Beweise für seinen Invasionsgrund 2003 in den Irak zu liefern.

-Und so kurz nach dieser skandalösen Episode riskieren das Weiße Haus und das Außenministerium, dass ein ehrbarer Geheimdienstanalyst alles auffliegen lässt. Noch dazu wo die gefährlich überhebliche Washingtoner Blase die Gefahren einer Eskalation der ukrainischen Konfrontation mit dem nuklearen Russland ignoriert. Betrachtet man den extrem hohen Einsatz: vielleicht finden ein oder zwei Geheimdienstprofis den Mut, diese Herausforderung anzunehmen.

Auch lesen: “Gab es ein zweites Flugzeug?” – Neues Videomaterial zeigt Absturzstelle von MH17 Minuten nach dem Abschuss der Boeing

Auf Linie getrimmt!

-Momentan soll sich der Rest von uns mit dem zufrieden geben, was Kerry an seinem Sonntags-Zirkus am 20. Juli 2014 veranstaltete. Unter gütiger Mithilfe willfähriger Experten. Eine Durchsicht der Umschriften der Sonntags-Torheiten von CBS, NBC und ABC zeigt eine bemerkenswerte – vielleicht noch nie dagewesene – Übereinstimmung in der Vorgehensweise von CBS, NBC und ABC. Alle beackerten haargenau das ihnen vorgelegte Drehbuch mit den zwei wichtigsten Stichpunkten: 1. Putin die Schuld geben und 2. den Abschuss als „Weckruf“ (Kerry benutzte das Wort mehrfach) an die europäischen Regierungen zu gebrauchen, damit diese strengeren Wirtschaftssanktionen gegen Russland zustimmen.

-Die Hoffnung der US-Regierung, dass diese Kombination aus Kerrys schnellen Urteil und der „Regierungsbewertung“ des DNI die PR-Schuld für MH-17 Putin und Russland anhängen würde, hat sich erfüllt. Die Vereinigten Staaten haben gegen Russland schwerwiegende Wirtschaftssanktionen verhängt – einen Tag VOR dem Abschuss – aber die Europäer zögerten. Aber nach MH-17 waren die US- und europäischen Medien voll mit wütenden Anschuldigungen gegen Putin, der angeblich für den Tod von 298 Unschuldigen verantwortlich war.

-Kanzlerin Angela Merkel und andere europäische Oberhäupter widerstrebten diese scharfen Wirtschaftssanktionen, da Deutschland und die EU mit Russland lukrativen Handel betreiben. Aber nur zwei Wochen nach dem Abschuss haben sie sich zu den für beide Seiten schädlichen Sanktionen treiben lassen. Schädlich für Russland, aber auch für die wacklige wirtschaftliche Erholung der EU.

-Und so begann eine neue, vergiftete Phase in der aufkeimenden Konfrontation zwischen Russland und dem Westen. Eine Krise, die ursprünglich durch den vom Westen orchestrierten Staatsstreich in Kiew am 22. Februar 2014 ausgelöst wurde. Mit der Vertreibung des gewählten ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch wurde der gegenwärtige Bürgerkrieg ausgelöst. Mit einem Blutzoll, wie ihn Europa seit Jahrzehnten nicht gesehen hat.

-Es mag verrückt erscheinen, dass sich Europas Führer so einfach hinters Licht führen ließen. Haben deren eigene Geheimdienste nicht vor den „Informationen“ der sozialen Medien gewarnt? Aber dem Zorn-Tsunami gegen Putin nach MH-17 konnten die westlichen Politiker kaum oder nicht widerstehen.

Nur eine ganz bestimmte Frage?

-Können die Vereinigten Staaten die Informationen über MH-17 auf ewig verschweigen? Einige Dinge brauchen eine Antwort. Zum Beispiel Kerry gegenüber NBC am 20. Juli 2014 (da hat er auch die sozialen Medien als „außergewöhnliches Werkzeug“ bezeichnet): „Wir haben die Bilder vom Raketenstart. Wir kennen die Flugbahn. Wir wissen wo es herkam. Wir kennen den Zeitablauf. Und es war genau zu der Zeit, als das Flugzeug vom Radar verschwand.“

-Es ist seltsam, dass weder NBC noch die anderen „Mainstream“-Papageien daran dachten, Kerry irgendwann zu fragen, ob er nicht sein „Wissen“ mit den Amerikanern und dem Rest der Welt teilen möchte. Und sei es nur aus Achtung gegenüber der Meinung der Menschheit. Hätte Kerry außer seinen „sozialen Medien“ andere Quellen für sein „Wissen“ – Quellen, die seine voreiligen Anschuldigungen gegen Russland unterstützen würden – das Gewicht seiner Anschuldigungen würde eine genaue Beschreibung seines Wissens verlangen. Aber Kerry schweigt dazu.

-Andererseits: wenn Kerrys Argumente zum Abschuss durch die tatsächlichen Erkenntnisse nicht unterstützt würden – also dann wird sich die Wahrheit nicht auf immer verheimlichen lassen. Angela Merkel und andere Regierungschefs mit beschädigten russischen Handelsbeziehungen werden womöglich irgendwann eine Erklärung verlangen. Ist es möglich, dass die regierenden europäischen Politiker mehrere Jahre brauchen, bis sie merken, dass man sie verarscht hat – wieder einmal?

Auch lesen: BUK-Hersteller: Abschuss von MH17 erfolgte durch BUK-Typ über den die Ukraine, nicht aber Russland verfügt

-Auch die US-Regierung sieht sich womöglich vor einer wachsenden öffentlichen Skepsis, mit den sozialen Medien Moskau die Schuld für MH-17 zuzuschieben. Nicht nur um die Wirtschaftssanktionen zu rechtfertigen, sondern auch weitere Feindseligkeiten gegen Russland anzuheizen.

-Die Regierung Obamas und die Systemmedien spielen uns vielleicht vor, dass kein Zweifel besteht – die „herrschende Meinung“ über die Schuld Russlands steht eisern! Und es sieht so aus, als hätte die offizielle Untersuchung (unter Federführung der US-gestützten Regierung in der Ukraine und anderer US-Alliierter) Probleme damit, die „Putin war es!“-Geschichte mit einem Indizienprozess am Leben zu erhalten.

-Aber alles rächt sich irgendwann.

“Gab es ein zweites Flugzeug?” – Neues Videomaterial zeigt Absturzstelle von MH17 Minuten nach dem Abschuss der Boeing

– News Corp Australia, eines der größten Nachrichtenunternehmen Australiens, hat ein bisher unbekanntes Video veröffentlicht, dass direkt nach dem Abschuss von MH17 aufgenommen sein soll. Auf dem Video sind Stimmen zu hören, die davon sprechen, dass ein Kampfjet die Boeing abgeschossen haben soll.

Quelle: Screenshot NewsCorp

Quelle: Screenshot NewsCorp

– Auf der Videoaufnahme hört man eine Stimme, die einem Kommandeur der Volksmilizen gehören soll, der mehrere Telefonanrufe von anderen Mitgliedern der Volksmiliz erhält. Der Anruf stammt aus der Umgebung, in der Trümmerteile niedergegangen waren. Deutlich zu vernehmen ist, wie der Kommandeuzr, in Reaktion auf die Anrufe, überrascht nachfragt:

„Was? Es gibt ein weiteres Flugzeug?“

– Daraufhin befiehlt er die Errichtung einer „Sicherheitszone“ und fordert seine Männer auf „Zivilisten von der Absturzstelle entfernt zu halten.“ Ebenfalls sieht man, wie die Milizionäre die Trümmer nach der Blackbox untersuchen und auch eine finden.

Quelle: NewsCorp

– Der vierminütige Videoausschnitt der von News Corp veröffentlicht wurde, wird begleitet von einem Transkript der insgesamt 17 Minuten umfassenden Gesamtaufnahmen. Auf Anfrage von RT teilte News Corp mit:

„Wir bekräftigen die Richtigkeit der Abschrift, es wurde von den uns vorliegenden vollständigen Videoaufnahmen gemacht. Das Video haben wir dem Untersuchungs-Team zukommen lassen.“

Russische Ermittlungsbehörde enthüllt Namen ihres Schlüsselzeugens zu MH17

– In dem Transkript wird der Kommandeur der Volksmilizen zitiert, wie er sagt:

„Die Sukhoi [Kampfflugzeug sowjetischer Produktion] hat das Flugzeug [MH17] abgeschossen, und wir haben die Sukhoi runtergeholt.“

– Aus dem Hintergrund sagt daraufhin laut Transkript eine Stimme:

„Das Kampfflugzeug hat dieses [MH17] abgeschossen, und unsere Leute haben dann den Kampfjet vom Himmel geholt. Sie [die ukrainische Armee] hat sich entschieden es so zu machen, damit es aussieht, als hätten wir das Flugzeug [MH17] abgeschossen.“

– Dem Abschrieb zu Folge sprechen die Volksmilizen auch von „fünf Fallschirmspringern“, die in der Nähe des nahe gelegenen Dorfes Grabowe niedergegangen seien, davon einer in Pilotenuniform, der sich „um Rassypnoe [ein in der Nähe befindliches Dorf] herumtreibt“. Daraufhin befiehlt der Kommandeur seinen Leuten, diesen sofort ausfindig zu machen und festzusetzen.

Quelle: Google Map

– In der Videoabschrift ist auch die Aussage eines Milizangehörigen festgehalten, der sich darüber wundert, wieso die Boeing die Erlaubnis erhalten habe über Kriegsgebiet zu fliegen.

– Die australische Außenministerin Julie Bishop reagierte auf die Veröffentlichung der Aufnahmen mit der Aussage:

„Die Aufnahmen sind widerlich  anzuschauen und es ist zutiefst Besorgnis erregend, dass diese Aufnahmen erst 12 Monate nach dem Abschuss aufgetaucht sind.“

– Abschließend erklärte sie:

„Die Aufnahmen sind konsistent mit den Informationen die wir vor zwei Monaten erhalten haben, dass der Flug MH17  von einer Raketen abgeschossen wurde.“

– Der Flug MH 17 der Fluglinie Malaysia Airlines, war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur, am 17. Juli 2014 über der Ostukraine abgeschossen worden. Alle 298 Passagiere und Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben.

RT deckt auf: Nachrichtenagentur Reuters verfälschte Aussagen eines Augenzeugen zu MH17

– Reuters, eine der größten internationalen Nachrichtenagenturen, hat Zeugenaussagen zu MH17 massiv verfälscht. Ein ukrainischer Zeuge des Absturzes von MH17 aus der Region Lugansk erklärte gegenüber RT, dass Reuters sein Interview zum Absturz der malaysischen Airline MH17 genau in das Gegenteil verdreht hat. Seine Aussage, dass er eine Rakete aus dem Gebiet der ukrainischen Armee hatte aufsteigen sehen, wurde von Reuters so dargestellt, dass die Rakete aus dem “Rebellengebiet” kam. Auf Anfragen von RT reagierte Reuters bisher nicht.

MH17: Reuters erdichtet Off-Camera-Aussagen eines Augenzeugen

Quelle: RT

– Im Rahmen einer Reportage zu den Hintergründen des Absturzes von MH17 in der Ostukraine führte die britische Nachrichtenagentur Reuters ein Interview mit dem 58-jährigen Piotr Fedotov aus der Ortschaft Tscherwoni Schoiten in der Region Luganks. Dieser soll, geht es nach Reuters, beobachtet haben, wie eine Boden-Luftrakete angeblich von Stellungen pro-russischer Selbstverteidigungskräfte auf die malaysische Passagiermaschine abgeschossen wurde.

– In ihrem Bericht schrieb Nachrichtenagentur:

„Beim Interview mit Reuters sagte Fedotow, der das ‚Wackeln‘ der Rakete beschrieb, zunächst gegenüber der Kamera, dass das Geschoss aus dem Gebiet der ukrainischen Armee abgefeuert wurde. Später, hinter der Kamera, räumte er ein, die Rakete wurde aus einem nahe gelegenen Rebellengebiet gestartet.  Auf die Frage, warum er ursprünglich das Gegenteil behauptete, sagte er, das er Angst vor den Rebellen hatte.“

– Inzwischen sprach RT mit Fedotow. Dieser erläuterte allerdings im Gespräch, dass Reuters-Korrespondent Anton Zwerew in seinem Bericht über das gemeinsame Treffen in keinster Weise  akkurat gearbeitet habe.

– Der Zeuge sagte gegenüber RT wortwörtlich:

„Als wir vor der Kamera über die Boeing sprachen, erklärte ich alles so, wie es war. Die Dinge, die ich angeblich gesagt habe, als die Kamera ausgeschaltet war, wurden vom Journalisten erfunden. Das alles ist eine Lüge. Als die Kamera aus war, haben wir zu keinem Zeitpunkt über die Boeing gesprochen.“

– Er fügte hinzu, dass der Reuters-Journalist ihn zwar nach dem Interview kontaktierte, aber ihm nie einen Entwurf des Artikels zur Überprüfung vorlegte. Stattdessen wurde Fedotow gefragt, ob er nach dem Interview Schwierigkeiten bekommen habe:

„Der Journalist hat mich angerufen und gefragt, ob ich in Schwierigkeiten war. Ich war wirklich überrascht. Warum sollte ich in Schwierigkeiten geraten sein, wo ich doch nur die Wahrheit sagte? Dann sagten mir meine Freunde aber, dass ich laut des Artikels unterschiedliche Dinge gesagt hätte, als die Kamera aus war und als sie an war. Da habe ich verstanden, warum er mich fragte, ob ich in Schwierigkeiten war.“

– „Es ist also reine Fantasie vom Journalisten oder er tat es zum eigenen Vorteil“, fügte er hinzu.

RTL: MH17 von russischer BUK-Rakete abgeschossen – Untersuchungskommission: Aussage falsch

– Eine Anfrage von RT an Reuters in Bezug auf das kontroverse Interview mit Fedotow wurde bisher von der in London ansässigen Nachrichtenagentur nicht beantwortet.

– Das malaysische Passagierflugzeug MH17, eine Boeing 777, ist am 17. Juli letztes Jahr offenbar nach einem Treffer mit einem noch nicht identifizierten hochenergetischem Geschoss abgestürzt. Alle 298 Insassen des Flugzeugs starben. Für die politische Führung in Kiew und ein Gros westlicher Staaten war der Schuldige am Absturz umgehend klar. Sie klagten bis heute, ohne stichhaltige Beweise vorlegen zu  können, die ostukrainischen Selbstverteidigungseinheiten als auch Russland direkt an.

– Flug MH17: 10 Fragen von Moskau an Kiew
Voltaire Netzwerk | 22. Juli 2014 –

– Während die westliche Presse voll von Annahmen, Anschuldigungen und Spekulationen über die Tragödie des Fluges MH17 ist, ist zu beachten, dass keines der führenden atlantischen Presseorgane für gut erachtet hat, sein Publikum von den 10 Fragen, die der russische stellvertretende Verteidigungs-minister, Anatoly Antonov, an die ukrainischen Behörden über bestimmte Aspekte dieses Vorfalls gerichtet hat, in Kenntnis zu setzen.

– In seinen Äußerungen auf dem russischen TV-Sender Russia Today [1] vom 18. Juli 2014, hat sich der russische stellvertretende Verteidigungsminister unter anderem gefragt, mit welchen Mitteln manche westliche Länder, „nur 24 Stunden nach der Tat“, schon zum Schluss gekommen sind, Russland wäre am Absturz des malaysischen Flugzeugs beteiligt, das fast 300 Menschen am 17. Juni das Leben gekostet hat.

– Da er bemerkt hatte, dass kein Beweis erschienen ist, um diese Behauptungen zu untermauern, hat der russische stellvertretende Verteidigungsminister gemeint, dass sie einfach nur das Resultat „eines Medienkrieges gegen die Russische Föderation und ihre Streitkräfte“ seien.

– Vizeminister Anatoly Antonov hat Kiew 10 ’einfache’ Fragen gestellt, über die die atlantischen Medien das tiefste Stillschweigen bewahren:

1- Unmittelbar nach der Tragödie haben die ukrainischen Behörden ganz natürlich die Verantwortung den Selbstverteidigungskräften [der Föderalisten] aufgebürdet. Auf welcher Grundlage beruhen diese Anschuldigungen?

2- Kann Kiew alle Informations-Details über die Verwendung des Raketenwerfers Buk [eines Boden-Luft-Raketen Verteidigungssystems, das mit einem komplexen Radar gekoppelt ist, um mehrere Luft-Ziele gleichzeitig zu verfolgen] in der Zone der Feindseligkeiten vorlegen? Und – was besonders wichtig ist -, warum hat es diese [Luftverteidigungs]-Systeme eingesetzt, wo doch die Aufständischen keine Flugzeuge haben?

3- Warum machen die ukrainischen Behörden nichts, um eine internationale Kommission aufzustellen?

4- Würden die ukrainischen Streitkräfte akzeptieren, dass internationale Ermittler eine Bestandsaufnahme ihrer Luft-Luft und Boden–Luft Raketen, einschließlich derer, die verwendet wurden, unternähmen?

5- Würde die internationale Kommission Zugriff zu den Daten über die Bewegungen der ukrainischen Kriegs-Flugzeuge bekommen, die dem Tag der Tragödie entsprechen?

6- Warum haben die ukrainischen Flugleiter dem Flugzeug erlaubt, von der normalerweise verwendeten Route nordwärts abzuweichen und sich der sogenannten „ Anti-Terror-Operation-Zone“ zu nähern?

7- Warum wurde der Luftraum über der Kriegszone für zivile Flüge nicht geschlossen, obwohl diese Zone ja nicht einmal vollständig von dem Radar der Navigationssysteme erschlossen war?

8- Was kann Kiew offiziell über die, in sozialen Netzwerken durch einen spanischen, in der Ukraine arbeitenden, Fluglotsen geposteten Kommentare sagen, über das Vorhandensein von 2 ukrainischen Militärflugzeugen, die neben der Boeing 777 auf dem Territorium der Ukraine geflogen wären?

9- Warum hat der Ukrainische-Sicherheitsdienst [SBU] begonnen, an den Sprech-Aufnahmen zwischen den ukrainischen Fluglotsen und der Boeing-Mannschaft, sowie an dem ukrainischen Radar-Daten-Speicher-System zu arbeiten, ohne auf die Teilnahme der internationalen Ermittler zu warten?

10- Was hat die Ukraine aus dem ähnlichen Vorfall vom Jahr 2001 gelernt, als ein russisches [Linien] Flugzeug Tu-154 im Schwarzen Meer abgestürzt war? Damals hatten die ukrainischen Behörden jegliche Beteiligung der ukrainischen Streitkräfte abgestritten, bis zu dem Augenblick, als ein unwiderlegbarer Beweis offiziell die Verantwortung von Kiew gezeigt hatte.

– Vor den Erklärungen des stellvertretenden Ministers hatte der russische Verteidigungsminister enthüllt, dass vor dem Vorfall 27 der ukrainischen Armee angehörigen Buk M1 FLAK-Systeme in der Region bereitgestellt waren.

– Der russische Verteidigungsminister hatte auch angekündigt, dass die Route des Flugzeugs und der Ort des Absturzes sich in dem Aktionsradius von 2 ukrainischen FLAK-Langstrecken-Batterien und in dem von 3 ebenfalls ukrainischen Buk-M1 Boden-Luft Raketen befand, und dass russische Einrichtungen den Betrieb von ukrainischen Luftverteidigungs-Radaren am Tag des Absturzes registriert hatten.

– Jedoch sind keine dieser, durch Russland offiziell verbreiteten Nachrichten in der atlantischen Presse erwähnt worden. Die Presse hielt auch nicht für bedeutend, die Erklärungen des ukrainischen Generalstaatsanwalt Vitaly Yarioma zu überbringen, als Letzterer ein paar Stunden nach der Katastrophe erklärte, dass das ukrainische Militär Präsident Poroschenko wissen ließ, dass es den föderalistischen Rebellen nie gelungen war, ukrainische Flugabwehr-Raketensysteme zu nutzen.

– In der Zwischenzeit ist aber zu beachten, dass der Hype um die Katastrophe des Fluges MH17 und die Bilder von der Absturzstelle in einer Schleife auf den westlichen TV-Sendern und in der mainstream-Presse jetzt dazu verwendet werden, um die Tatsache zu verbergen, dass Kiew seine Offensive auf die Städte von Lugansk und Donezk fortsetzt, wo viele Zivilisten unter dem ukrainischen Artilleriefeuer bereits gestorben sind.

Übersetzung
Horst Frohlich

[1] « Malaysia MH17 crash: 10 questions Russia wants Ukraine to answer », Russia Today, 18 juillet 2014.
Voltaire Netzwerk

21.07.14 – RUSSLAND – UKRAINE – Ukrainische Su-25 Kampfjet sehr nah an MH17 vor Absturz von russischem Militär erkannt.

http://on.rt.com/2tgzji

– Das russische Militär entdeckt ein ukrainischer SU-25-Kampfjet wie es an Höhe gegenüber dem MH17 Boeing am Tag der Katastrophe gewann. Kiew muss erklären, warum das Militärjet das Passagierflugzeug, aufspürte, so das russischen Verteidigungsministeriums.

– „Eine Militärjets Ukraine Luftwaffe wurde erkannt, wie es an Höhe gewann, und das aus einer Entfernung von der malaysische Boeing von 3 bis 5 km“, sagte der Leiter der „Main Operations Directorate“ des HQ des russischen Streitkräfte, Generalleutnant Andrey Kartopolov anlässlich einer Medienkonferenz in Moskau am Montag.

– „Wir möchten eine Erklärung bekommen, warum das Militärjet, entlang eines Korridors der Zivilluftfahrt fast zum gleichen Zeitpunkt und auf der gleichen Ebene wie ein Passagierflugzeug flog“, sagte er.

– „Der SU-25-Kampfjet kann eine Höhe von 10km Höhe gemäß ihrer Spezifikation erreichen“, fügte er hinzu. „Es ist ausgestattet mit Luft-Luft-Raketen R-60, die ein Ziel in einer Entfernung bis zu 12km treffen können, und bis zu 5km für sicher“.

– Das Vorhandensein des ukrainischen Kampfjets wird von Videoaufnahmen festgehalten, die von der Rostow-Überwachungszentrale bestätigt werden kann, erklärt Kartopolov.

– Laut Russlands Verteidigungsministerium, zum Zeitpunkt des MH17 Absturzes, ein amerikanischer Satelliten flog über das Gebiet der östlichen Ukraine. Es fordert die USA die Raum-Fotos und die von ihm erfassten Daten zu veröffentlichen. (Wenn es stimmt, ist nicht nur den König, sondern auch Präsident Obama und alle Cheerleader sind nackt. Anm.d.Ü.).

– Darüber hinaus die MH17-Maschine stürzte innerhalb der operativen Zone wo der ukrainischen Armee ihre Mittelstrecken-Boden-Luft ‚Buk‘ Lenkflugkörpersystemen in Einsatz hat, sagte der russische General weiter.