Mit ‘Kongo’ getaggte Beiträge

| 21. Mai 2016

Wohlhabender Geschäftsmann und ehemaliger Gouverneur von Katanga, Moïse Katumbi, wurde am 13. Mai 2016 verhaftet. Er war einer der wichtigsten Führer der Opposition von Präsident Joseph Kabila in der Demokratischen Republik Kongo. Er wäre von der Polizei „geschlagen“ worden und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Staatsanwaltschaft von Lubumbashi hat am 20.Mai seine Anschuldigung angekündigt, wegen „Untergraben der Sicherheit innerhalb und außerhalb des Staates“.

Die DRK-Justiz beschuldigt ihn, 10 US-Söldner angeheuert zu haben, um einen Staatsstreich auszuführen. Der Hauptverdächtige, Lewis Darry L., ehemaliger Auftragnehmer von Blackwater, wurde in Anwesenheit von US-Diplomaten befragt und hat die Fakten gestanden. Washington hat sich von den Angeklagten distanziert.

« Dossier pénal de Moïse Katumbi Chapwe », Réseau Voltaire, 18 mai 2016.

Übersetzung
Horst Frohlich

Moise Katumbi, DR Congo's opposition leader, speaks during a visit to the Katanga Business Meeting expo in Lubumbashi on May 28, 2015. (AFP photo)
Moise Katumbi, Kongo Oppositionsführer, spricht bei einem Besuch in der Katanga Business Meeting-Expo in Lubumbashi am 28. Mai 2015. (AFP-Foto)

06.05.16 – USA – KONGO startet eine Untersuchung über den Einsatz von US-Söldner

-Der Demokratischen Republik Kongo hat eine Untersuchung über dem angeblichen Einsatz von ausländischen Söldnern durch des Landes Opposition Führer und potenzieller Präsidentschaftskandidat Moise Katumbi

-„Ich habe die Anweisung an der Generalstaatsanwaltschaft der Republik einen gerichtlichen Fall gegen den ehemaligen Gouverneur der Provinz Katanga, Moise Katumbi zu öffnen“, sagte Kongo’s Justice Minister Alexis Thambwe Mwamba am Mittwoch.

-„Wir haben Beweise, die zur Zeit mehrere ehemalige US-Soldaten in Katanga im Dienst des Herrn Katumbi dokumentieren“, sagte er und fügte hinzu, dass die Söldner rekrutiert wurden, über ein „Netzwerk mit Sitz in Virginia in den Vereinigten Staaten“……und das bedeutet, dass mit dem Segen des Imperium stattgefunden hat, und wahrscheinlich ein Regimewechsel US-Prägung im Kongo bevorsteht…Präsident Joseph Kabila soll sich warm anziehen. Anm.d.Ü.

-Die rekrutierte Kräfte waren spezialisiert auf Ausbildung und den Einsatz von Waffen, als Sicherheitspersonal oder Leibwächter, stellte der Minister fest.

-Die Entscheidung kam, nachdem vier Mitglieder von Katumbis Entourage, einschließlich einen Amerikaner, am 24. April in Katanga verhaftet wurden und in das Land Hauptstadt Kinshasa gebracht.

-Die Justizminister sagte, dass sieben ehemaligen amerikanischen Soldaten und mindestens zwei Südafrikaner wurden in Residenzen die Katumbi gehören“ aus Gründen, die die Untersuchung klären wird“.

-Katumbi, 51, war früher der Gouverneur von Katanga, eine Kongo Südprovinz, und trat die Opposition im September letzten Jahres ein, nachdem als Gouverneur sein Amt, und die Partei des amtierenden Präsidenten Joseph Kabila verlassen hat.

-Der Oppositionsführer, der auch das Rennen für November Präsidentschaftswahlen angekündigt hat, wies hartnäckig die Vorwürfe gegen ihn über die Verwendung von Söldnern zurück.

-„Es ist eine Schande, eine groteske Lüge… sie versuchen einfach mich nur zu schaden … Nie werde ich, Moise Katumbi, Waffen gebrauchen um Macht zu erlangen“, sagte Katumbi, und fügte hinzu, dass sein“ Kampf demokratisch und friedlich, mit Respekt vor der Verfassung ist“.

Joseph Kabila, Präsident der Demokratischen Republik Kongo (Datei-Foto)

-Kongo hat seit Präsident Joseph Kabila 2011 Wiederwahl Problemen zu bekämpfen, dessen Wiederwahl  gesagt wird, mit Unregelmäßigkeiten gekennzeichnet wurde. Das Land hat seit Kabila an die Macht kam, durch zwei Kriege gegangen.

-Politische Spannungen sind in dem afrikanischen Land wieder hoch, wie Neuwahlen noch in diesem Jahr fällig sind.

– Neues Dokument zur Ermordung von Dag Hammarskjöld
Voltaire Netzwerk | 5. April 2014 –

Der schwedische Diplomat und Generalsekretär der Vereinten Nationen, Dag Hammarskjöld, starb, als sein Flugzeug am 18. September 1961, in Nord-Rhodesien (heute Sambia) explodierte.

Eine internationale Kommission, bestehend aus ehemaligen Richtern wie Sir Stephen Sedley und Sir Richard Goldstone, wurde von den Vereinten Nationen im Februar 2014 gegründet. Sie hat die Vereinigten Staaten gebeten, mehrere Dokumente, einschließlich der NSA-Abhörungen zur De-klassifizierung freizugeben.

Das veröffentlichte Dokument ist ein Kabel von dem US-Botschafter im Kongo, Ed Gullion. Der Botschafter identifiziert darin den Söldner, Jan van Risseghem, der aller Wahrscheinlichkeit nach das Flugzeug steuerte, das jenes des Generalsekretärs der Vereinten Nationen im Flug abgeschossen hat.

Im Jahr 2011 veröffentlichte The Guardian das Zeugnis eines Mannes, der den Abschuss des Flugzeuges von Dag Hammarskjöld gesehen hat. Dann, hatte ein Buch von Susan Williams Who Killed Hammarskjold?: The UN, the Cold War and White Supremacy in Africa verschiedene Aufklärungen gebracht.

– Es scheint, der Generalsekretär der Vereinten Nationen wäre von einer Koalition der rhodesischen Apartheid und angelsächsischen Diplomaten ermordet worden, die über den Machtverlust der Großmächte in Afrika besorgt waren. Dag Hammarskjöld hatte gerade eine militärische Operation im Kongo gegen die Ansicht von London und Washington genehmigt.

“Dag Hammarskjöld: evidence suggests UN chief’s plane was shot down”, von Julian Borger und Georgina Smith, The Guardian, 17. August 2011.

Übersetzung
Horst Frohlich

1) – 07.02-14 – SÜD SUDAN – 700 Regierungssoldaten sind zu Rebellen übergelaufen –

– 700Soldaten der Regierungstruppen sind mit Ihrer Ausrüstung zu Rebellen übergelaufen.

– Das ist die größte Fahnenflucht, dass die Armee von Salva Kir bis jetzt erleiden musste.

– Rebellensprecher Lul Ruai Koang hat berichtet, dass: „die Soldaten haben eine interne Revolte veranstaltet. Sie eröffneten das Feuer aus Loyalisten-Soldaten und töteten dabei einen Obersten. Die Männer haben ihre Ausrüstung mitgenommen inklusiv 16 LKW und Maschinengewehren“.

2) – SÜD SUDAN – Hungernot wächst –

– Dau Akkoi Jurkuch, Kommissar für Twic East County, Jonglei Staat sagte, dass die Behörden arbeiten um herauszufinden wie viele Menschen unter die Lebensmittelknappheit leiden.

– Jurkuch: „Menschen sterben aus Hunger. Sie haben nicht zu essen, auch in Geschäften und Märkten gibt nichts was sie kaufen können. Ich appelliere an NGOs und Organisationen die in Twic Osten gearbeitet haben, alles zu tun um die Bevölkerung zu helfen“.

– Die UN hat bei internationalen Organisationen für 1,27 Millionen US$ Hilfe beantragt, um die 3,2 Millionen Menschen zu helfen.

3) – 10.02.14 – SÜD SUDAN – Rebellen drohen die Friedengespräche zu boykottieren.

– Südsudanesischen Rebellen haben bedroht die Gespräche zu boykottieren, wenn die Regierung die restlichen politischen Gefangenen nicht befreit und die fremden Truppen nicht nach Hause schickt.

– Die Rebellen: „Wir nehmen an der nächsten Runde der Friedensgesprächen nicht teil“.

– Die zweite Runde der Gespräche, wird vorausgesetzt am Dienstag in Addis Abeba stattfinden.

– Inzwischen gehen die Kämpfe weiter und die beiden Parteien beschuldigen gegenseitig den verhandelten Waffenstillstand zu brechen.

4) – 31.02.14 – SÜD SUDAN – UGANDA lehnt ab seine Soldaten aus Süd Sudan zurückzuziehen –

– Uganda weigert sich seine Truppen aus dem Süd Sudan zurückzuziehen. Das kommt zwei Tage danach, wie Norwegen, der wichtige Geber im Süd Sudan, von Uganda verlangte, dass ihre Truppen das Land verlassen.

– Uganda kämpft derzeit mit mehr als 50.000 Flüchtlinge aus Süd Sudan, dass durch die porösen Grenzlinien ins Land kommen.

– Der Druck der Sponsoren auf Uganda wächst, weil trotz der Waffenruhe das Land ihre Truppen da behält.

– Aber Kampala gibt nicht nach, wenn auch von Geber-Ländern beschuldigt wird für die Regierung, Partei zu ergreifen, was Kampala bestreitet.

– Ugandas Minister für Hilfe- und Katastrophenschutz, sagt die Zahl der Flüchtlinge, insbesondere Frauen und Kinder in beispiellose Ausmaße zunimmt. Uganda bekommt auch Flüchtlinge aus Kongo, die die Situation in die verschiedenen Flüchtlingslager im Lande noch mehr verschlimmern.

– Trotz angeblich Waffenstillstand, Kampala hat klar gemacht, die Regierung will keine Risiken eingehen, und Truppen im Land behalten, bis Frieden zurückgekehrt ist.

Kommentar: Der Tod von ugandischen Soldaten kommt gleich nach dem Einsatz in Süd Sudan. Die ugandischen Soldaten sollen Ugandas Bürger schützen und sie zu evakuieren helfen. Uganda hat auch wirtschaftliche Interessen in Süd Sudan, die geschützt werden müssen.

1) – Der Kongress weigert sich, das Defense Clandestine Service zu finanzieren
Voltaire Netzwerk | 7. Januar 2014

– Der Kongress der Vereinigten Staaten hat die Haushaltsmittel des Defense Clandestine Service halbiert; ein Spionage-Programm, das vor zwei Jahren von dem Verteidigungsministerium innerhalb der Defense Intelligence Agency erstellt wurde.

– Laut den europäischen Abgeordneten ist es die Aufgabe des US-Verteidigungsministers, die Nützlichkeit dieser Ausgaben zu beweisen, bevor sie die Finanzierungsanfragen unterschreiben. Chuck Hagels Sprecher sagte einfach, dass dieses Programm ein Konzept wieder aufnehme, das volle Zufriedenheit am Ende der 1980er Jahre gegeben habe, aber von Präsident Clinton unterbrochen wurde.

– Das Defense Clandestine Service wurde offiziell geschaffen, um die Aktivitäten der militärischen Spionage außerhalb der Konfliktzonen zu erweitern, vor allem auf den Iran und China, wird aber beschuldigt, die CIA Dienste unnötig zu verdoppeln.

– In der Praxis wurde das Defense Clandestine Service vor allem dazu benutzt, um Geheimdienst-Offiziere unterzubringen, die während des Irak-Krieges massenhaft eingesetzt wurden.

Übersetzung
Horst Frohlich

2) – US-Außenministerium gesteht seine Teilnahme an dem Sturz von Patrice Lumumba ein
Voltaire Netzwerk | 7. Januar 2014

– Das US-Außenministerium veröffentlichte einen neuen Band seiner diplomatischen Geschichte, Foreign Relations of the United States (FRUS), Volume XXII, Congo, 1960-1968 (Auswärtige Beziehungen der Vereinigten Staaten (FRUS), Band XXII, Kongo, 1960-1968), einschließlich vieler Dokumente über seine geheimen Operationen.

– Washington gibt also 50 Jahre später zu, an dem Sturz und der Ermordung von Patrice Lumumba beteiligt gewesen zu sein. Dieses Werk ändert grundlegend die Darstellung von der Krise, in Foreign Relations of the United States, 1961–1963, Volume XX, Congo Crisis von 1994, die alle Geheim-Aktionen ausgeschlossen hatte.

Übersetzung
Horst Frohlich