Mit ‘ecuador’ getaggte Beiträge

https://deutsch.rt.com/amerika/38956-geheimdokument-enthullt-destablisierungs-strategie-cia/
Geheimdokument enthüllt Destablisierungs-Strategie der CIA in Ecuador

Geheimdokument enthüllt Destablisierungs-Strategie der CIA in Ecuador

Ein an die Öffentlichkeit gelangtes Geheimdokument zeigt die jahrzehntelange Tätigkeit des US-Auslandsgeheimdienstes CIA in Ecuador, dessen Einfluss auf Medien und Militär, sowie die teilweise dreisten Versuche, die links-progressive Regierung von Rafael Correa zu destabilisieren.

Der lateinamerikanische Fernsehsender TeleSUR hat in seinem Programm „Es Noticia“ Dokumente gezeigt, die das Agieren des US-Auslandsgeheimdienstes Central Intelligence Agency (CIA) in Ecuador offen legen. Hinzu kommen außerdem neue Beweise, die ecuadorianische Medien veröffentlicht haben. Militärs, Politiker und Medien sind in die Aktivitäten verwickelt, die das schiere Ausmaß der US-amerikanischen Einmischung in Lateinamerika belegen.

Ecuadors Präsident Rafael Correa hat die TeleSUR-Enthüllung einen vorzüglichen Bericht genannt. So etwas veröffentliche die kommerziell arbeitende Presse nicht.

Die Teppichverkäuferin

Sania Elias Zaitoum El Mayek war eine libanesische Staatsbürgerin, bis sie in den 1980er Jahren nach Ecuador zog. Ausgestattet mit falschen Personaldokumenten hieß sie von nun an Leila Hadad Pérez, geboren am 13. Februar 1950 in der ecuadorianischen Stadt Otavalo in der Provinz Imbabura. Nach Angaben der Zeitung El Telégrafo bestand ihre Mission als CIA-Chefin im Andenland darin, die Geheimdienste der Polizei und der Streitkräfte zu „kontrollieren und zu leiten“. Die in der CIA unter dem Decknamen „Swat“ agierende Agentin eröffnete in Quito ein Schönheitsstudio und später einen Teppichladen, die ihr als Tarnidentität dienten. In ihrem Laden traf sie sich mit hochrangigen Beamten und Militärs.

Bis heute trauern in Chile Angehörige um die Opfer des von den USA unterstützten Staatsstreichs

Erste Probleme bekam die CIA-Agentin erst im Jahr 2002, als einer der Inhaber der Rüstungsfirma Prodefensa sie der Ausweisfälschung bezichtigte. Obwohl der Fall schon verjährt war, leitete das Nachrichtendienstliche Direktorat der Polizei (DGI) im Herbst 2004 dennoch eine Untersuchung ein. Das löste einen Konflikt zwischen dem DGI und der Einheit für Spezialuntersuchungen (UIES) aus, da Leila Hadad Pérez zumindest zehn Agenten in dieser Behörde hatte.

Ein pensionierter DGI-Offizier, der anonym bleiben wollte, erklärte gegenüber El Telégrafo, dass die „Swat“ einen großen Einfluss auf die Polizei ausgeübt habe, indem sie die Ernennung von UIES-Angehörigen kontrolliert und die Einheit mit CIA-Geldern finanziert habe.

2007 tauchte Leila Hadads Stern unter, und die publik gemachten Dokumente erklären das Warum: Der damalige Polizeichef, Bolívar Cisneros, hatte wenig Verständnis für die ambitionierten Ziele der CIA-Agentin, heißt es in den Dokumenten:

„Leila hatte kein reales Bild vom General Cisneros, der in seinem Anti-Drogen-Handeln stark unterstützt wurde. Dadurch verkannte sie, dass der Polizeichef sich allmählich zur bestens informierten Hauptperson der Struktur entwickelte und die Absetzung der Frau herbeiführte. Cisneros stellte den Haftbefehl gegen Leila aus, als sie einige Monate zuvor in die USA abgereist war.“

Wegen all der internen Konflikte, die die „Swat“ während ihrer Präsenz im Land entfacht hatte, zwang die operative Gruppe die Frau, Ecuador zu verlassen. Damit die CIA-Agenten nicht aufflogen, musste das Teppichgeschäft geschlossen und die Kontakte zu befreundeten Militärs und Polizisten vorübergehend abgebrochen werden.

US-Soldaten während der Invasion der Karibikinsel Grenada 1983- Quelle: PETER CARRETTE

Die CIA lässt sich nicht aufhalten

Die Notwendigkeit, einen der wichtigsten Agenten zurückzuziehen, ließ die CIA in ihrem Treiben nicht aufhalten. Mario Pazmiño, damals Direktor des Militärischen Aufklärungsdienstes der Republik Ecuador, fuhr fort, seine Berichte nach Miami zu schicken. Dem veröffentlichten Dokument zufolge bestand die Aufgabe von Pazmiño darin, in den Reihen der Streitkräfte Opposition zu schaffen und mit der US-Botschaft kollaborierende Elemente in den Streitkräften, zivilen Behörden (die Antikorruptionskommission, die Staatsanwaltschaft usw.) und sogar in der Presse zu unterstützen.

Im von TeleSUR veröffentlichten Dokument schlägt die ecuadorianische CIA-Gruppe vor, eine „militärische, soziale und politische Krise“ hervorzurufen, um „das gleiche Szenario wie in Venezuela“ zu herbeizuführen. Im Text wird deutlich ausgedrückt, dass „eine Krise im Militärbereich die Regierung in Schwierigkeiten bringen würde“.

Am 1. März 2008 flogen die kolumbianischen Luftstreitkräfte unter Anleitung der USA einen völkerrechtlich illegalen Angriff gegen eine FARC-Zelle in Angostura in der ecuadorianischen Provinz Sucumbíos. Dem Bombenangriff fiel unter anderem der Guerillaführer Raúl Reyes zum Opfer. Die Operation Fénix provozierte einen diplomatischen Eklat zwischen beiden Staaten. Gleichzeitig wurde der Staatsführung in Quito klar, dass die einheimischen Geheimdienste von CIA-Kollaborateuren unterwandert waren. Als Aufklärungschef wurde Mario Pazmiño zur Last gelegt, die Informationen über den Angriff nicht rechtzeitig übermittelt zu haben. Er wurde von seinem Amt entbunden.

US-Soldaten landen auf der Luftwaffenbasis Muniz in San Juan, Puerto Ricoo.

Correa als „Gefahr“ und der Fliegerhorst Manta

Als Rafael Correa sich im Jahr 2007 um das Präsidentenamt bewarb, schrieb die EU-Botschafterin im Andenland, Linda Jewell, in einem Telegramm, das später von WikiLeaks veröffentlicht werden sollte, Folgendes:

„Obwohl keiner der Kandidaten die glücklichen Tage der bilateralen Beziehungen zurückbringen wird, würde keiner der wichtigsten Herausforderer die Interessen der USA so gründlich schädigen, wie Correa.“

Ferner fügte die US-Botschafterin hinzu:

„Wir haben einige Hebel, um die ecuadorianische Wählerschaft zu beeinflussen. Die mediale Elite Ecuadors ist äußerst empfindlich für die innere Einmischung. Wir haben übrigens unsere Politiker und Kontaktpersonen in den Wirtschaftskreisen privat vor der Gefahr gewarnt, die Correa für die Zukunft Ecuadors darstellt.“

Zudem wird im enthüllten Dokument in Bezug auf die Medien im Lande argumentiert, dass sich die Kooperation mit dem Fernsehsender Ecuavisa über Carlos Vera leicht umsetzen lasse. Darüber hinaus habe die Zeitung Expreso die „Idee, die Regierung mit einer Krise ins Chaos zu stürzen“, verstanden.

Demonstration von Regierungsanhängern in Venezuela mit einem Portrait von Simón Bolivar

Eine der wichtigsten Besorgnisse der USA war, dass sich die „Chávez-Achse“ verstärken würde, und dass der neue Präsident Ecuadors den US-Militärs den Fliegerhorst Manta wegnehmen würde, was 2009 tatsächlich geschah. Der Verlust des Stützpunktes habe die Aufklärungstätigkeit geschwächt, steht im Bericht.

Deswegen versuchte die CIA die neue Staatsführung zu destabilisieren, nachdem Correa das Präsidentenamt angetreten und die sogenannte Staatsbürgerliche Revolution eingeleitet hatte.

Die Medien-Kampagne gegen Correa

Der ecuadorianische Journalist und Schriftsteller, Jaime Galarza, teilte gegenüber TeleSUR mit, dass die USA in der Region nur ein Ziel verfolgten – und zwar die sozialen Errungenschaften der progressiven Regierungen zu durchkreuzen und ihre Herrschaft auf dem Kontinent zurückzuerobern.

„Wir werden ständig in sozialen Netzwerken von den NGOs bombardiert, die die Bevölkerung mit einer Hetzkampagne gewissermaßen verwirren“, erklärte Jaime Galarza.

Dasselbe tue man nicht nur in Ecuador, sondern auch in Bolivien und Venezuela.

Rafael Correa und Wladimir Putin

Rafael Correa und Wladimir Putin

http://www.presstv.ir/Detail/2016/03/18/456394/Ecuador-protest-government-reforms-Correa

People in Ecuador hold a protest against President Rafael Correa’s proposed reforms in the capital, Quito, March 17, 2016. (Photo by AFP)
Menschen in Ecuador halten einen Protest gegen Präsident Rafael Correa vorgeschlagenen Reformen in der Hauptstadt Quito, 17. März 2016. (Foto von AFP)

19.03.16 – ECUADOR – Opposition Demos gegen Regierungs- Arbeitreformen…..oder US-Regimewechsel in Sicht? Es fängt immer klein an…..

-Tausende von Menschen gingen auf die Straße in mehreren Städten in Ecuador um gegen die Arbeit Reformen der Regierung von Präsident Rafael Correa vorgeschlagen und vom Parlament bestätigt, zu demonstrieren.

-Die Demonstranten, darunter Arbeiter und Studenten, marschierten in Richtung der Carondelet-Palast, die Regierungszentrale in Quito am Donnerstag.

-Sie lehnten die neue Reformmaßnahmen ab, da sie sagen, die Arbeitslosigkeit im Land erhöhen würde.

-„Wir wollen keine Arbeitslosigkeit Versicherung, was wir wollen ist eine sichere Arbeit“, sagte ein Demonstrant.

-Ähnliche Demonstrationen fanden auch in Städten wie Guayaquil und Cuenca statt.

Ecuadors Kongress verabschiedete die Regierung vorgeschlagenen Reform mit 88 gegen 33 Stimmen. Das Paket von Strukturreformen, die durch den Präsidenten vorgeschlagen wurden, fordert das Arbeitsministerium mit den Unternehmen sich in Verbindung zu setzen und sich an einem Sparpolitik- Plan anzupassen .

-Die Maßnahme des Internship Law, fordert die Arbeitsstunden auf 30 Stunden pro Woche, anstelle von Entlassungen, zu reduzieren, und zusätzliche Mutterschafts- oder Vaterschaftsurlaub in die Gesetzesänderungen vorgesehen.

-Präsident Correa verurteilte die Protesten sagte: „niemand soll glauben, dass die Demonstration über der Arbeits-Reform ist. Ich versichere Ihnen, dass sie den Text des Gesetzes noch nicht gelesen haben“.

-„sie versuchen, gewaltsam zu erhalten, was sie an den Wahlurnen nicht erreicht haben. Es gibt kein zurück. Das alte Land wird nicht zurückkommen. Wir werden sie wieder besiegen“, fügte er hinzu.

-Correa ist ein linker Ökonom, der seit 2007 Präsident ist. In den Wahlen von  Februar 2013 gewann er eine beispiellose dritte Amtszeit.

Kommentar: es scheint wieder so einen Versuch wie in Iran, Venezuela, Ukraine und Syrien, wo von George Soros und Co. bezahlte Oppositionen, versuchen eine Regierung die sich nicht das Imperium beugt abzusetzen, ohne die Folge für das Land zu berücksichtigen, wenn auch die Konsequenzen langsam auch einem Blinder auffallen müssten.

China, Lateinamerikas neuer Banker

– Die von China gewährten Kredite haben sich in ein Instrument der Außenpolitk gewandelt. Sie vermindern den Einfluß von Finanzinstitutionen unter der Egide der USA in strategisch bedeutsamen Regionen und erlauben gleichzeitig eine engere Anbindung an seine (Chinas) wichtigen Handelspartner.

| Mexiko-Stadt (Mexiko) | 16. März 2015
JPEG - 15.7 kB

– Im Laufe des Jahres 2014 haben die chinesischen Banken 22,1 Milliarden Dollar Kredite gewährt, so weist es zumindest der Interamerikanischen Dialog aus [1]. Angesichts der Entsschleunigung der Weltwirtschaft und dem Aufkommen immer neuer geopolitischer Spannungen sieht sich China dazu aufgefordert, seine Bindungen zu Ländern mit Rohstoffüberschüssen (Öl, Gas, Metalle, Mineralien, Wasser, biologische Vielfalt, usw.) zu verstärken.

– Fast alle gewährten Kredite entsprechen denen der China Development Bank und der China Export-Import Bank, jedoch beteiligten sich daneben die ICBC und die Bank of China. Es muss natürlich berücksichtigen, dass Hilfen unter 50 Millionen Dolar nicht mitaufgeführt werden, so bedeutet die Zahl dennoch einen Anstieg von 70% im Vergleich zu den 12,9 verliehenen Milliarden aus 2013.

– Seit 2005 (als die Datenbank des Interamerikanischen Dalogs seine ersten Listen dazu anlegte) bis einschließlich 2014, hat China einem Betrag von 119 Milliarden gewährt [2]. Die chinesischen Kredite übersteigen den Betrag, den die Ex-Im der Vereinigten Staaten, der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) und die Weltbank zusammen zugestanden, was eine Situation hervorruft, die eine Schwächung der Washingter Hegemonie in der Region bedeutet [3].

– In dieser massiven Krediterteilung manifestiert sich die enge Zusammenarbeit, die China zu den lateinamerikanischen Ländern pflegt. Im neuesten Gipfel der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC, der 33 Länder angehören) kündigte der chinesische Präsident Xi Jinping an, dass für 2020 ein Umfang von einer halben Billion Dollar zwischen den beiden geopolitschen Polen angestrebt sei, mit Investitionen von 250 Milliarden Dollar [4].

– Gleichzeitig muss die Bildung von strategischen Assoziierungsabkommen hervorgehoben werden, die einige südamerikanische Länder, die zusammen 90% der Kredite des vergangenen Jahres auf sich vereinigen: Brasilien, welches sich als Hauptempfänger mit 8,6 Milliarden Dollar konsolidieren konnte, gefolgt von Argentinien mit 7 Milliarden, Venezuela mit 5,7 Milliarden und schließlich Ecuador mit 820 Millionen.

– Nach der Krise der US-amerikanischen IT-Branche begannen die Zentralbanken der Industrieländer die Vergabe ihre Kredite auf dem internationalen Markt noch globaler auszurichten. Der Anstieg der Preise für Primärrohstoffe seit 2002 machte aus Lateinamerika bei der Suche nach attraktiven und rentablen Räumen eine der Lieblingsregionen für Investitionen dieser Art.

– Heute, über sechs Jahre, nachdem die Finanzkrise 2008 über uns hereingebrochen ist und angesichts der extremen Schwankungen auf den Finanzmärkten, hervorgerufen durch die immer weiter fortschreitende Aushöhlung des Kartenhauses Finanzsektor, haben sich die Chinesen zu den Lieblingsbankiers der schwächelnden Wirtschaften gewandelt, zumal sie Anleihen mit geringerem Zins und zu weniger Bedingungen anbieten als vergleichsweise die europäischen und US-Banken. Nach Schätzungen durch Fred Hochberg, Präsident der amerikanischen Ex-Im Bank, haben die chinesischen Körperschaften in den letzten beiden Jahren 650 Milliarden auf der ganzen Welt verstreut positioniert.

– Zweifelsohne gibt es sie, die perverse andere Seite der Medaille, sprich des Geldes. Es scheint alles darauf hinzudeuten, dass die chinesischen Hilfen im Tausch gegen an zukünftige Auslieferungen von Primärstoffen geknüpft sind und sich vielmehr an Projekte des Investments im Bereich des Abbaus (Landwirtschaft, Bergbau, Energie, usw.) orientieren, als an der Stützung der technologischen Entwicklung. Damit einher geht das Risiko, dass man das Abhängigkeitsverhältnis zum Erstexporteur der lateinamerikanischen Staaten zementiert und die Gefahr von Besitzenteignungen gegenüber den einheimischen Völkern vervielfacht.

– Auf der anderen Seite, mahnt Kevin Gallagher, verantwortlicher akademischer Experte der Datenbank des Interamerikanischen Dialogs, in einem Interview mit der Deutschen Welle, vor den wachsenden Risiken, die über den lateinamerikanischen Ländern hereinzubrechen drohen, die sich opportun Frischgeld beim asiatischen Riesen besorgen, um trotz ihrer Schulden liquid zu sein [5].

– Der freie Fall der Währungen in der Region im Vergleich zum Dollar, sowie die hartnäckige Deflation (sinkende Preise) am Markt für Rohstoffe, haben einen Anstieg des Imports bewirkt und, konsequenterweise, die Verringerung des Überschusssaldos (Girokonto) der Wirtschaften, die exportorientiert arbeiten. Wie vorauszusehen, wird die Rentabilität der Investitionsprojekte, die mit den Abbauzweigen der Wirtschaft verbunden sind, in den kommenden Monaten signifikant zurückgehen.

– Wenn also die Flaute der Not leidenden Länder wieder an Fahrt zulegt, erleidet der Geist der Zusammenarbeit Sur-Sur zwischen China und Lateinamerika möglicherweise Schiffbruch. Mitten in der Krise existiert die Gefahr, dass die chinesischen Banken unter anderen zur Verfügung stehenden Mitteln, die imperialen Zwangsmaßnahmen, die der Internationale Währungsfond in der Region Lateinamerika anwendet, ebenfalls gebrauchen wird.

Übersetzung
Jürgen Seufert

[1] «China-Latin America Finance Database», Kevin P. Gallagher y Margaret Myers, Inter-American Dialogue.

[2] «China keeps credit flowing to Latin America’s fragile economies», Kevin P. Gallagher y Margaret Myers, The Financial Times, February 27, 2015.

[3] «China Kicks World Bank To The Curb In Latin America», Kenneth Rapoza, Forbes, February 26, 2015.

[4] «Despite US-Cuba Detente, China Forges Ahead in Latin America», Shannon Thiezzi, The Diplomat, January 9, 2015.

[5] «Chinese loans helping Latin America amid oil price slump», Deutsche Welle, February 27, 2015.

Ecuadorian Foreign Minister Ricardo Patino

Ecuadorianische Außenminister Ricardo Patino
 

 22.12.14 – ECUADOR – DEUTSCHLAND – Ecuador endet Vertrag mit  Deutschland in Umweltfragen

– Ecuador beendet seine Zusammenarbeit im Umweltbereich mit Deutschland, nachdem deutschen Gesetzgeber versucht haben, einen Amazonas-Regenwald Bereich zu besuchen, der vor kurzem für Ölförderung freigegeben wurde, sagt der Außenminister des Landes.

– „Ecuador endet mit einseitiger Entscheidung  jegliche Zusammenarbeit mit Deutschland in Umweltfragen“, sagte Ricardo Patino am Freitag.

– Im Jahr 2012 Deutschland und Ecuador haben einen Zusammenarbeit-Vertrag im Wert von 36 Millionen Euro ($ 44 Millionen) unterschrieben, der ökologisch sensiblen Regenwald Bereich als Yasuni bekannt, zu schützen. Sie unterzeichneten auch einen Deal im Wert von 7 Millionen Euro ($ 9 Millionen) in anderen Umweltprojekten.

– „Wenn sie denken, sie hätten das Recht, das Wort der ecuadorianische Regierung in der Frage der Yasuni zu bezweifeln, weil sie Geldmittel bereitstellen, geben wir ihnen ihr Geld mit Zinsen zurückgeben“ fügt Patino hinzu.

– Er stellte ferner fest, dass das lateinamerikanische Land nicht die Mittel für den Regenwald erhalten hat, und die Mittel für die anderen Projekte werden bald zurückgegeben.

– Im Jahr 2007,  der ecuadorianische Präsident Rafael Correa bat reiche Länder 3,6 Milliarden $ zu spenden um den Yasuni Bereich frei von Ölbohrungen zu lassen.

– Correa hat jedoch die nationale Ölgesellschaft zu bohren erlaubt, nachdem sein Vorschlag nicht von anderen Ländern begrüßt wurde.

– Anfang dieses Monats,  Correa ließt  den deutschen Gesetzgeber nicht zu, die Ölproduktion in Yasuni zu beobachten und mit Aktivisten, die gegen die Maßnahme sind zu sprechen.

Kommentar: So weit ich mich erinnern kann, Präsident Correa bat um Hilfe, weil er das Geld für die wirtschaftliche Entwicklung braucht, aber wie oft, die sogenannte Demokratien, wenn dann um Geld geht, versprechen viel und halten wenig, siehe Ukraine oder UN-Hungerhilfe-Fonds, kann sein, ihm bleibt keine andere Wahl.

 

1) – 06.02-14 – IRAN – USA setzt für 6 Monaten die Sanktionen gegen IRIB-Kanäle aus –

– Die USA wird vorübergehend auf die Sanktionen gegen Iran-Broadcasting aussetzen.

– Ein hochrangiger US-Regierungsbeamter, unter der Bedingung der Anonimytät, sagte AP-Agentur am Donnerstag, dass die USA erlauben wird, nicht US-Satelliten-Unternehmen, die Dienstleistungen für IRIB wiederherzustellen.
– Der Bericht sagt, dass diese Länder konnten IRIB mit Dienstleistungen versorgen, ohne unter US-Sankionen zu kommen. Er sagte auch, dass in 60 Tagen, die USA können ihre Entscheidung revedieren, dann wurden die Sanktionen wieder gültig werden.

– Die USSA werfen Iran vor, ausländische Sender zu blockieren, aber Iran hat immer die Beschuldigingen abgewiesen.

Kommentar:Man muss sich nur fragen, wenn wir zulassen, dass die USA für uns entscheiden können…wie frein sind wir wirklich? Wir reagieren auf jedem US-Befehl wie die bekannte pawlowsche Hunden.
Ich habe vielüber PressTV-santionen berichtet. Ich kann mit aber vorstellen, dass was die USA unter „ausländische Sender“ meinen, sind die von George Soros und Co. oder CIA/Mossad bezahlte oder geführte Sender, die schon vor 2005 (Wahljahr in Iran) Anti-Ahmadinejad Propaganda getrieben haben. Sie haben das Land mit billige Propaganda überschwemmt aber wie es scheint ohne große Erfolg. Ich kann mich noch daran erinnern, dass BBC hat in dieser Zeit viele Stationen aus Geldmangel geschlossen, aber ein Sender auf Farsi gestartet um eben diese Propaganda auszuführen.

2) – USA – ECUADOR kündigt den Interamerikanischen Beistandpakt –

– Ecuador hat der Beistandpakt gekündigt, der im Jahr 1947 unterzeichnet wurde.

– Am Mittwoch, Ecuadors Außenministerium sagte, dass Präsident Correa die gegenseitigen Verteidigung kundigte, da es überholt ist. AFP berichtet.

– Am Dienstag, Präsident Correa hat die Entscheidung der Nationalversammlung aus dem Vertratag zurückzutreten ratifiziert.

– „Ecuador verzichtet auf alle Artikel der Interamerikanischen Vertrag über gegenseitige Hilfe“, so das Ministerium.

– Der Vertrag, als Rio-Vertrag bekannt, verpflichtet alle Mitglieder, im Fall von einem bewaffneter Angriff gegen einen der Mitgliedstaaten als ein Angriff gegen alle betrachtet wird.

– Das ist eine neuer Schritt der Region, um sich von USA-Beieinflussung zu befreien.
– Im Jahr 2012 Treffen der OAS-Staaten in Bolivien, Venezuela, Nicaragua und Bolivien kündigten die Entscheidung aus der Organisation der Amerikanischen Staaten zu scheiden, da der Verteidigung-Vertrag nur zum Vorteil der USA ist.

24.01.14 – USA-ECUADOR – Gegen US-Senator und AIPAC-Freund Menendez wird ermittelt die Brüder Isaias geholfen zu haben – New York Bürgermeister De Blasio schwör Treue zu Israel –

– Gegen US-Senator Robert Mendenez, der Architekt der einseitigen Sanktionen gegen den Iran, wird strafrechtlich ermittelt, da er Verbindungen mit zwei Florida-Geschäftsleute hat, die von Ecuador wegen Unterschlagung gesucht werden.

– Laut WNCB, das Justizministerium ermittelt über die Beziehungen des Falken-Senators mit den Brüder William und Roberto Isaias, die von Ecuador wegen Unterschlagung gesucht werden.

– Die Isaias Brüder, die der größte Bank in Ecuador besaßen, wurden angeklagt während die Bankkrise 1999, von 660 Millionen US$ veruntreut zu haben und verurteilt. Im Jahr 2000 zogen sie in die USA.

– Das Justizministerium untersucht, ob Menendez, der Vorsitzende des Senats Foreign Relations Commitee, ist bei Homeland Security und State Department interveniert, um das Duo-Extradition zu verhindern.

Veterantoday: Was nicht in PressTV berichtet wird, ist, dass die gewöhnliche Korruption innerhalb des Kongresses besteht nicht nur Kongress-Mitgliedern als Marionette für die AIPAC arbeiten zu lassen, diese Marionette werden von AIPAC an interessierten Organisationen weiter vermietet, um die Korruption-Kosten zu senken.

– Die Drogenkartelle sind die wichtigsten Förderer des Kongresses. Während die Bush-Ära, der Oberste Gerichtshof hat Spenden aus dem Ausland erlaubt…und sie taten es. Jeder der einen Gefallen braucht, wie Offshore Öl-Unternehmer-Steueroasen zu verstecken, weiß man an wem sie sich wenden soll.

– Die Senatoren, die gegen Obama mit AIPAC versuchen die Iran Gespräche zu torpedieren werden von Glückspiel-Baronen wie Sheldon Adelson und Öl-Magnaten wie die Koch-Brüder , die um die Ölpreisen höher als die tatsächliche Nachfrage zu halten viel Geld bezahlt haben, „unterhalten“.

– AIPAC ist der „Verkehrspolizist“ für viele diese Geschäfte, von Organhandel, bis Prostitution und das Kartellgeld weiter zu leiten. Der Intel-Community hat dieser Horror seit Jahren beobachtet und dachte, es konnte nicht schlimmer werden, aber es wurde noch schlimmer.
– Das wurde möglich, weil die Lobbyisten in der Lage sind, wirkliche Immunität für alle die bezahlen, zu bieten. So was nennt man, Justizbehinderung.

Als Krönung des Ganzes, der neue Bürgermeister Bill de Blasio hat in einer Rede vor AIPAC am Donnerstag erklärt: „dass seine Arbeitsplatzbeschreibung ist ein Verteidiger Israels zu sein“, so berichtet die New York Times.

23.01.14 – ECUADOR – US-Militär muss das Land verlassen, sagt Präsident Correa –

– Ecuadors Präsident Rafael Correa hat angekündigt, dass 50 US-Militärpersonal-Angehörige zu viel sind.

– Seine Regierung wird Washington bitten das Militärpersonal zurückzurufen.

– Correa bezeichnet die Zahl der US-Soldaten in Ecuador als „undenkbar“ und sagte: „leider diese Menschen haben sich in alle mögliche Sektoren infiltriert, dass regelrecht ein Skandal ist.

– Correa sagte auch, dass Quito hat. „schon Maßnahmen ergreifen um die übergroße Präsenz der US-Streitkräfte entgegen zu steuern“.

– Das Kommentar kam als die Anwesenheit von vier US-Soldaten in einem Militärhubschrauber, der in Oktober in der Nähe der kolumbianischen Grenze unter Feuer kam, bekannt wurde. „Sie, (die US-Truppen) flogen mit unseren Soldaten. Es war nicht normal, dass ausländische Soldaten mit unseren Soldaten in Grenzgebiet fliegen dürfen“.

– Die US-Botschaft hat gesagt, dass keine Anfrage der ecuadorianischen Regierung erhalten hat.

– In Jahr 2009 weigerte sich Quito, ein Anti-Drogen-Operationen-Abkommen mit Washington zu erneuern, da wie sie sagten, diese Abkommen wurde gebraucht um Oppositionsgruppen zu finanzieren. (Exkurs: siehe auch Venezuela – Anm.d.Ü.).

Kommentar: Es ist klar, von 50 US-Militär mindestens die Hälfte sind CIA-Agenten oder gehören andere US-Geheimdiensten. Präsident Correa wird gut beraten, die USA-Botschaft, und Konsulaten zu schließen.
E-Mail: Correa aufpassen – US-Militär-Verbrüderung und persönliche Verbindungen mit der ecuadorianischen Militärs wird sich auszahlen, nicht für Ecuador sondern für USA. Diese Verbindungen konnte die Grundlage für einen möglichen Militärputsch in Ecuador wie in Honduras und Chile (Allende) vorbereiten. Ich frage mich, wie viele ecuadorianischen Militär haben den berüchtigten School of the Americas besucht? (Operation Condor“

1) – 30.10.13 – RUSSLAND – ECUADOR Präsident triff Putin –

– Ecuadors Präsident besucht Russland in den Bemühungen die bilateralen Beziehungen zu stärken. Correa traf Putin im Kreml. Die beiden Politiker unterzeichneten mehrere Abkommen in Handel und Energie.

– Ecuador ist Russland wichtigste Wirtschaftspartner in Lateinamerika und die beiden Länder investieren stark in gemeinsamen Projekten. Putin und Correa unterzeichnete eine Vereinbarung über die Finanzierung und den Bau eines neuen Wasserkraftwerks in Ecuador. Sie haben sich zudem verpflichtet, in Zukunft Öl und Gas Explorationen in dem rohstoffreichen Land zu investieren.

Das letzte Mal trafen sich die beiden Präsidenten vor vier Jahren in Moskau. Seitdem haben beiden Ländern, politisch und durch ihren Drogen Agenturen, ihre Kontakte erweitert. Russland und Ecuador haben November 2012 eine Visafreie Vereinbarung unterzeichnet.

– Tausende Ecuadorianer leben in Russland und besuchen die Universität hier.
– Correa hat auch Sankt Petersburg besucht. Er soll verschiedene Veranstaltungen besuchen und ecuadorianischen Bürger treffen.

2) – 30.10.13 – USA – KUBA-Sanktionen – NAM – Blockfreien Staaten und UN-Resolution gegen US-Sanktionen auf KUBA –

– Die Bewegung der blockfreien Staaten (NAM) hat die USA aufgerufen, durch eine UN-Resolution die Wirtschaftssanktionen gegen Kuba zu beenden.

– In Namen der NAM, am Dienstag, in eine Sitzung der UN-Generalversammlung, rief Irans stellvertretender UN-Botschafter Gholam-Hossein Dehqani für das Ende des US-Embargos gegen die Karibikinsel.

– Der iranischer Botschafter beschreibt die 5 Jahrzehnten alten Wirtschafts- und Handel Verbote gegen Havanna als Verletzung der Souveränität Kubas und der Rechte der kubanischen Nation.

– Am Dienstag stimmte die UN-Generalversammlung mit überwältigender Mehrheit für die Resolution unter dem Titel: „Notwendigkeit der Beendigung der Wirtschafts- und Finanz-Embargo, der USA gegen Kuba“, die die Beendigung der Sanktionen aufruft.

– Eine Rekordzahl, 188 zu 2 Länder und drei Stimmenthaltungen, haben dies Mal und zum 22sten Jahr in Folge, gegen die US-Blockade abgestimmt.

– Dehqani betonte, dass NAM nachdrücklich gegen solche Sanktionen ist und sagte, dass im August 2012 die Staats- und Regierungschefs der 120 Nationen, in einem Gipfeltreffen in Teheran, gegen unilateralen Sanktionen ausgesprochen hatten, die internationalen Gesetzen und die Regel der Charta der Vereinten Nationen missachtet.

– In seiner Rede von UN, Kubas Außenministerium Bruno Rodriguez Parrilla: „Die US-Politik gegen Kuba wird von einer absoluten internationalen Isolation begleitet, sie diskreditiert die USA und das Embargo fehlt jede ethische oder rechtlichen Boden.