Mit ‘Drohnen’ getaggte Beiträge

https://deutsch.rt.com/inland/39545-ramstein–letzte-gefecht/
Ramstein – Das letzte Gefecht

Ramstein – Das letzte Gefecht

Die US-Air-Base in Ramstein verstößt in vielen Belangen gegen das deutsche Grundgesetz. Die Luftwaffenbasis ist das größte Kriegsdrehkreuz der US-Streitkräfte außerhalb der USA. 90 Prozent der Personen- und Frachttransporte in den Mittleren Osten und nach Afrika werden hier abgewickelt. Der Dokumentarfilm „Ramstein – Das letzte Gefecht“ von Norbert Fleischer zeigt die Rolle der Air-Base in allen todbringenden Drohnenkriegen der USA und das skandalöse Wegschauen der deutschen Bundesregierung.
https://deutsch.rt.com/inland/38803-stopp-ramstein-an-wochenende-us/
„Stopp Ramstein“-Kampagne am Wochenende: US-Militär plant Einsatz von Antiterror-Abteilung

Auf ähnlich gutes Wetter wie im letzten Jahr hoffen die Organisatoren auch bei "Stopp Ramstein" 2016

Auf ähnlich gutes Wetter wie im letzten Jahr hoffen die Organisatoren auch bei „Stopp Ramstein“ 2016
Kurz vor dem Start der mehrtägigen Protestaktion der Kampagne „Stopp Ramstein“ vor dem größten US-Militärstützpunkt auf europäischem Boden, brieft das US-Oberkommando die Militärangehörigen in der Pfalz: Alle Mitarbeiter der Air Base sollen sich von den Friedensaktionen fernhalten und sich bei aufkommenden Fragen an den „Antiterrorism Wing“ wenden. Das Programm des mehrtägigen Protestes ist jedoch dezidiert friedlich und deutet nicht auf terroristisches Agieren seitens der Aktivisten hin.

Die US-Militärbasis in Ramstein: vom 10 bis 11 Juni wird wieder protesitiert

Die Aktivisten der „Stopp Ramstein“-Kampagne bleiben am Ball: Schon lange gibt es Proteste und Demonstrationen gegen das US-amerikanische Militärengagement auf deutschem Boden, doch 2015 wurde der Widerstand gegen die US-Airbase im rheinland-pfälzischen Ramstein institutionalisiert. Die Kampagne setzt sich aus Anwohnern des Einzugsgebietes zusammen, aus Organisationen der klassischen Friedensbewegung, der US-amerikanischen Friedensbewegung und aus Vertretern der neuen Generation.

Bereits 2014 regte sich im Zuge der eskalierenden Ukraine-Krise vielerorts Protest auf deutschen Straßen und Plätzen. Doch die „Mahnwachen für den Frieden“ vermochten es nicht, die Sympathie des Medienmainstreams zu gewinnen. Kein Wunder: Neben der Forderung nach Frieden wurden auch Diffamierungs- und Hetzkampagnen in den deutschen Leitmedien scharf kritisiert. Zudem forderten die Aktivisten einen friedlichen Umgang mit Russland und eine Debatte über das bestehende Finanz- und Geldsystem.

Bei den in der Regel transatlantisch durchsetzen Mainstreammedien ist mit solchen Forderungen kein Blumentopf zu gewinnen. Doch die nun ins zweite Jahr gehende „Stopp Ramstein“-Kampagne ist das vielleicht deutlichste Zeichen dafür, dass die Dynamik von 2014 bis heute anhält. Sehr zum Leidwesen all derer, die Kritik an den USA und den herrschenden Machtstrukturen gerne vollends unterdrücken wollen. Ähnlich wie die Mahnwachen-Bewegung sieht sich auch der Protest gegen den US-Stützpunkt Ramstein Anfeindungen ausgesetzt.

Brandon Bryant vergangenen Freitag in Berlin

Die „Stopp Ramstein“-Proteste an diesem Wochenende bieten gleichsam Festival-Stimmung bei bestem Wetter. Schon heute reisen die ersten Aktivisten an und bauen das Protestcamp auf, der morgige Tag ist für Workshops und Diskussionsrunden vorgesehen. Am Freitag dann eine ganztägige Veranstaltung in der Versöhnungskirche im nahe gelegenen Kaiserslautern. Zu Gast sein werden neben Willy Wimmer, auch Albrecht Müller, Rainer Rupp, Ray McGovern und weitere Vertreter der US-amerikanischen Friedensbewegung.

Als Themenschwerpunkt sind die weltweiten Drohnen-Morde des US-Militärs, die maßgeblich von Ramstein aus mitorganisiert werden, gesetzt. Doch auch die zeitgleich in Dresden stattfindende Bilderberg-Konferenz bietet Raum für Debatten. Pedram Shahyar und Reiner Braun klären darüber auf, was es mit dem strategischen Elitenprojekt auf sich hat.

Am Samstag geht es dann weiter mit der Auftaktkundgebung, bei der Oskar Lafontaine spricht, und einer 12 Kilometer langen Menschenkette.

Trotz des eindeutig friedlichen Charakters der Veranstaltung sieht das Oberbefehlskommando der US-Streikräfte in den Aktionen offenbar eine Gefahr. Alle Soldaten und zivilen Mitarbeiter der Airbase sind angewiesen, Abstand zu den Aktivisten zu halten und jeden Kontakt zu vermeiden. In einer internen Anweisung heißt es zudem, bei offenen Fragen stehe der „Antiterrorism Wing“  [Antiterror-Abteilung] des Stützpunktes zur Verfügung.

Ray McGovern und Elizabeth Murray in Berlin. Foto: Stefan Böhme

Das Organisationskomitee von „Stopp Ramstein“ kritisiert dies in einer Pressemitteilung scharf:

Es sagt so einiges über das Einschätzungsvermögen der US-amerikanischen Streitkräfte aus, wenn der „Antiterrorism Wing“ mit dieser Angelegenheit betraut wird. Es handelt sich um eine verleumderische Unterstellung gegenüber der deutschen und internationalen Friedensbewegung. Denn diese ist offen, demokratisch, partizipativ und friedlich.

RT Deutsch wird bei den mehrtägigen Protesten mit einem Kamerateam vor Ort sein und aus Ramstein berichten.

https://deutsch.rt.com/inland/38756-bundeswehr-drohnen-ratselraten-um-wirtschaftlich/
Bundeswehr-Drohnen: Rätselraten um wirtschaftlich zweifelhaften Deal mit Israel

Bundeswehr-Drohnen: Rätselraten um wirtschaftlich zweifelhaften Deal mit Israel

Pläne der Bundesregierung, die Bundeswehr mit Drohnen auszurüsten, die auch bewaffnet werden können, haben nun für Verstimmung in den USA und Stirnrunzeln bei Haushaltspolitikern gesorgt. Der Grund für die Misstöne ist vor allem der stolze Preis, der für das Leasing der Geräte anfallen soll: Nicht weniger als 580 Millionen Euro soll das deutsche Verteidigungsministerium für vier bis sechs „Heron TP“-Maschinen des israelischen Herstellers IAI hinblättern.

Und das, obwohl Großbritannien kürzlich einen Vertrag über den Ankauf von 16 Predator-Maschinen für umgerechnet knapp 540 Millionen Euro mit dem US-amerikanischen Anbieter General Atomics abgeschlossen haben soll und derselbe Anbieter eine ebenfalls den Bedarf deckende Anzahl von Kampfdrohnen des gleichen Typus für insgesamt 400 Millionen Euro angeboten haben soll – die am Ende ebenfalls ins Eigentum der Bundeswehr übergegangen wären.

Der auf den ersten Blick wenig wirtschaftliche Deal könnte nicht zuletzt damit zusammenhängen, dass die ferngelenkten unbemannten Flugzeuge, die auch mit Raketen und Bomben bestückt werden könnten, lediglich eine Zwischenlösung darstellen sollten, bis es etwa Mitte der 2020er Jahre eine eigene europäische Kampfdrohne geben soll, an deren Entwicklung Airbus bereits arbeiten soll.

Dies vermag jedoch nichts daran zu ändern, dass ein wirtschaftlicher Grund für die Bevorzugung eines teureren Leasing- gegenüber einem preisgünstigeren Kaufangebots auch auf den zweiten Blick nicht erkennbar zu sein scheint.

Die US-Drohne sei, wie selbst deutsche Spitzenmilitärs einräumen, nicht nur günstiger, sondern im Vergleich zum israelischen Modell sogar leistungsfähiger. Immerhin hatten sich neben Großbritannien auch Spanien, Frankreich, Italien und die Niederlande beim US-amerikanischen Hersteller eingedeckt.

Teures Spielzeug: Fünf der israelischen Heron TP-Drohnensysteme sollen laut Bundesregierung 580 Millionen Euro kosten

Bei diesem lässt man auch mehr oder minder deutlich erkennen, dass die Entscheidung zu Gunsten der israelischen Konkurrenz nicht unbedingt als eine nachvollziehbare erscheint. Zumal auch die Harmonisierung der Systeme eine andere Lösung nahegelegt hätte: „Da ist eine gewisse Interoperabilität gegeben zwischen den Systemen und es ist auch eine gewisse Effizienz was Logistik anbetrifft dadurch gegeben“, lässt der CEO von General Atomics, Linden P. Blue, gegenüber der Tagesschau-Redaktion wissen. Die US-Anbieter wollen nun noch einmal alle Kanäle in Bewegung setzen, um den Auftrag in dreistelliger Millionenhöhe am Ende doch noch in die eigenen Bücher zu bekommen.

Der wehrtechnische Attaché der deutschen Botschaft in Washington soll in einem als vertraulich gekennzeichneten Bericht jedenfalls geäußert haben, dass General Atomics anhaltend bestrebt sei, „den Kontakt mit den politischen Vertretern zu suchen und mit Abgeordneten zu dieser Thematik (…) zu kommunizieren“.

In der Bundeswehr versteht man die Aufregung nicht. Man benutze bereits jetzt das Vorgängermodell der „Heron TP“, weshalb enorme Umschulungskosten bezüglich der Handhabung der neuen Ausstattung nicht mehr anfallen würden. Außerdem soll der israelische Hersteller Wartung und Instandhaltung der Geräte übernehmen.

Polens Verteidigungsminister sieht "massenhafte Drohneninvasion" aus Russland

Nach Angaben des Chefs der polnischen Militärbehörde, Antoni Macierewicz, sollen russische Drohnen die Staatsgrenze mehrmals verletzt haben.

Der polnische Verteidigungsminister, Antoni Macierewicz, hat im Fernsehsender TVP erklärt, dass russische Drohnen bereits vor seinem Amtsantritt im Jahr 2015 die Demarkationslinie aus dem Gebiet Kaliningrad her passiert hätten. Später habe Polen die Staatsgrenze „ausreichend“ verstärkt, sodass solche Vorfälle heute nur „vereinzelt“ vorkommen.

© U.S. Aegis Ashore Missile Defense System Romania / Facebook

Die Kritik des Militärbehördenchefs gegenüber Russland erfolgte, nachdem bekannt geworden war, dass im estnischen Fliegerhorst Ämari stationierte britische Jagdflugzeuge drei russische Militärtransporter über der Ostsee begleitet hatten. Es bleibt zwar unklar, wann und wo genau sich der Zwischenfall ereignet hatte. Dennoch nannte der britische Verteidigungsminister, Michael Fallon, den Flug der russischen Transportflugzeuge eine „Manifestation der Aggression Russlands“.

Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation hatte mehrmals erklärt, dass alle Flüge der russischen Militärflugzeuge in strikter Übereinstimmung mit internationalen Vorschriften über die Nutzung des Luftraums über neutralen Gewässern erfolgen, ohne dass die Grenzen anderer Staaten verletzt werden.

https://deutsch.rt.com/asien/38156-imran-khan-drohnenangriffe-sind-hauptgrund/
Imran Khan zu RT: „Drohnenangriffe sind Hauptgrund für die anti-amerikanische Haltung in Pakistan“

Imran Khan zu RT: „Drohnenangriffe sind Hauptgrund für die anti-amerikanische Haltung in Pakistan"

Die „unmenschliche“ Nutzung von Drohnenangriffen durch die USA zerstöre die Hoffnung auf Frieden in Afghanistan, was wiederum die Sicherheit in Pakistan untergräbt. Der US-Interventionismus radikalisiere die Menschen in den Grenzregionen. Das sind die Kernaussagen des pakistanischen Oppositionspolitikers, Imran Khan, im Exklusiv-Interview mit RT.

Im Exklusiv-Interview bemerkte Khan, dass er „mehr als jeder andere Pakistani“ getan habe, um den US-Drohnenangriffen, die „die Menschenrechte durchweg verletzen“, ein Ende zu bereiten.

Khan organisierte Massendemonstrationen von bis zu 200.000 Teilnehmern. Er hielt Konsultationen mit dem US-Außenminister John Kerry ab. Er veranlasste überdies eine Blockade gegen Militärlieferungen an NATO-Truppen in Pakistan.

Der Einsatz von Drohnen sei „eine unmenschliche Taktik der Tötung von Menschen per Fernbedienung wie in einem Computerspiel… sie entmenschlichen sie, sie werden behandelt, als wären sie von einem anderen Planeten… ihnen werden die Grundrechte abgesprochen“, kritisierte der Politiker aus Pakistan.

Das US-Militär behauptet, dass es genug Geheimdienstinformationen habe, um ausschließlich Terroristen zu töten, so Khan, dies sei allerdings nichts anderes als „Propaganda“. Er kann eigenen Worten zufolge nicht verstehen, wie die US-Amerikaner „denken können, dass bei einer Bombe, wenn sie detoniert und zersplittert, das Schrapnell genau weiß, wer ein Terrorist und wer eine unschuldige Frau, ein Kind oder eine Großmutter ist.“

Die USA führten unter anderem Drohnenmissionen in den tribalen Regionen Pakistans durch, wo die Menschen meist in nur fragilen Lehmhütten leben, die kaum Schutz bieten, gab er zur Kenntnis.

„Es gibt so viele Fälle, bei denen Menschen getötet wurden, die nichts mit Terrorismus zu tun hatten. Die USA aber behaupten, dass sie einen Terroristen getötet haben, bis sie sehen, dass sie noch am Leben sind. Wen haben sie dann getötet?“ fragte der Politiker.

Wenn Drohnenschläge so effektiv sind, wie das Pentagon und der CIA sagen, dann „sollte es heute keinen Terrorismus mehr geben“, fügte er hinzu.

Die Nutzung von Drohnen für außergerichtliche Tötungen sei „kontraproduktiv“ im Kampf gegen den Terrorismus, da es einen vehementen „Anti-Amerikanismus kreiert, der Menschen in den Terrorismus treibt“, führte Khan an.

Zerstörtes Gebäude nach einem Bombenangriff in Somalia, Mogadischu, Somalia Februar 2016.

Khan erinnerte sich an einen tragischen Vorfall, als die Familie eines jungen pakistanischen Studenten und Cricket-Spielers, der an einer Universität in Mianwali der Provinz Pundschab studierte, durch einen US-amerikanischen Drohnenschlag getötet wurde. Er erzählte:

„Der junge Mann war in seinem letzten Jahr der Elektrotechnik. Plötzlich fand er heraus, dass seine Familien, die in Waziristan lebt, durch einen Luftangriff getötet wurde. Dann verschwand er. Er kehrte zurück nach Waziristan. Und sechs Monate später fanden wir heraus, dass er sich in Afghanistan vor einem NATO-Konvoi in die Luft gejagt hat.“

Das pakistanische Volk will keine Drohnenangriffe, es will, dass der Krieg im benachbarten Afghanistan sein Ende findet, sagte Khan.

„Was wir uns erhoffen, ist eine Beilegung der Kämpfe, dass es Frieden in Afghanistan gibt, weil Pakistan von dem, was im Nachbarland passiert, betroffen ist“, gab der berühmte pakistanische Politiker und ehemalige Kapitän der Cricket-Nationalmannschaft des Landes zu bedenken.

Unter diesem Eindruck kritisierte Khan aber auch die gegenwärtige Regierung Pakistans, dass sie nichts tue, um die US-Drohnenangriffe zu stoppen. Die Regierung weigere sich seit Jahren, offizielle Zahlen zu den Opfern von US-Angriffen zu veröffentlichen.

„Wir haben schamlose Leute, die über Pakistan regieren. Sie haben keine Würde, keine Selbstachtung. Es kümmert sie nicht, was mit den Menschen in Pakistan passiert. Alles, was sie interessiert, sind die USAID-Mittel. Alles, was sie sehen, sind US-Dollar. Und wenn man ihnen genug US-Dollar zahlt, sind sie bereit, den US-Amerikanern sogar zu ermöglichen, ihr eigenes Land zu bombardieren“, sagte er.

Erst im April dieses Jahres räumte US-Präsident Barack Obama ein, dass es „keinen Zweifel“ darüber gäbe, dass unschuldige Zivilisten bei US-Drohnenangriffen sterben, auch wenn Geheimdienstinformationen „doppelt und dreifach gecheckt werden“.

Quelle: U.S. Air Force photo by Lt Col Leslie Pratt

CIA-Drohnen haben seit 2004 allein in Pakistan 2400 Menschen getötet. Das geht aus einem Bericht des in London-ansässigen „Bureau of Investigative Journalism“ hervor.

Ungeachtet US-amerikanischer Behauptungen, „nur Terroristen“ zu töten, kam heraus, dass lediglich 84 der Drohnentoten in Pakistan Mitglieder der extremistischen Al-Kaida-Organisation sind.

Imran Khan wurde als Cricket-Spieler bekannt. In den letzten Jahren konnte er sich allerdings als politischer Akteur in Pakistan profilieren. Er baute den eigenen politischen Einfluss in seinem Heimatland Pakistan sukzessive aus. In Pakistan ist die Sicherheitslage wegen der anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen in Afghanistan angespannt. Der Aufstand der Taliban gegen die US-geführten Truppen in Afghanistan kostet noch heute tausende Leben. Die Partei von Imran Khan, die Tehreek-e-Insaf, regiert gegenwärtig in einem von den Taliban beeinflussten Gebiet Pakistans. Durch Dialog und Vermittlung an der Basis zwischen Regierung, Lokalbevölkerung und Taliban versucht Khan, sein Heimatland zu befrieden. Kritiker sagen, er gehe zu sanft mit den Taliban um.

NSA und GCHQ haben israelische Drohnen gehackt, die Deutschland für 500 Millionen Euro leasen will
NSA und GCHQ haben israelische Drohnen gehackt, die Deutschland für 500 Millionen Euro leasen will
US-amerikanische und britische Geheimdienste haben heimlich die Übertragung von Live-Videos von israelischen Drohnen geknackt. Diese Fluggeräte will Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen für die Bundeswehr anschaffen, nachdem das europäische Luftfahrt-Konsortium EADS sich als unfähig erwiesen hatte, eine eigene europäische Drohne zu bauen. Briten und US-Amerikaner können israelische Militäroperationen in Gaza überwachen und sahen Ziele von möglichen Militäroperationen gegen den Iran.

Amerikanische und britische Geheimdienste haben Zugang zu der Drohnentechnologie, die Israel in die ganze Welt exportiert. Unter dem Codenamen „Anarchist“ haben das britische Government Communications Headquarters (GCHQ) und die amerikanische National Security Agency (NSA) systematisch israelische Drohnen von einem Berg auf der Mittelmeerinsel Zypern aus überwacht.

Dies berichtet das Online-Magazin The Intercept. Die Journalisten Cora Currier und Henrik Moltke hatten Zugang zu GCHQ-Akten, die der ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden bereitgestellt hat. Die Akten umfassen eine Reihe von Schnappschüssen aus dem „Anarchist-Programm“, von Drohnenkameras aufgezeichnete Videos und die Dateien, die eine genaue geographische Zuordnung der Flugbahnen ermöglichen.

Teures Spielzeug: Fünf der israelischen Heron TP-Drohnensysteme sollen laut Bundesregierung 580 Millionen Euro kosten

Das Verteidigungsministerium reagierte bereits auf die Veröffentlichung. Man werde mögliche Lücken bei der Datensicherheit der Heron-TP-Drohnen für die Bundeswehr beheben, zitiert das Magazin Spiegel. Das System Heron-TP bezeichnet das Ministrium nun als „Überbrückungslösung bis zur Eurodrohne“. Zudem sei die Technik „nicht deckungsgleich“ mit dem überwachten israelischen System.

Die Anschaffung von Drohnen in Händen der Bundeswehr dient seit Jahren als verlässliches Grab für hunderte Millionen Euro an Steuergeldern. Nachdem die Entwicklung der Langstrecken-Aufklärungsdrohne Euro Hawk unter dem europäischen Luftfahrt-Konsortium EADS für 600 Millionen Euro scheiterte und von dem damaligen Verteidigungsminister Thomas de Maizière auf Eis gelegt wurde, reaktivierte dessen Nachfolgerin Ursula von der Leyen das Projekt im vergangenen Jahr mit weiteren 200 Millionen Euro.

Im Wesentlichen stahlen amerikanische und britische Behörden durch die Luft Informationen aus den Drohnen. Mehrere Fotos, größtenteils aus den Jahren 2009 und 2010, scheinen Raketen unter den Drohnen zu zeigen. Obwohl die Bilder nicht scharf genug sind, um eindeutig beweissicher zu sein, handelt es sich doch um seltene bildliche Beweise dafür, dass Israel mit Drohnen auch militärische Angriffe fliegt. Dabei handelt es sich zwar um ein offenes Geheimnis, allerdings hat die israelische Regierung dies bisher nie öffentlich anerkannt.

Das Online-Magazin The Intercept veröffentlicht eine Auswahl der Schnappschüsse in einem Begleitartikel. Bereits im Jahr 2012 berichtete ein GCHQ-Analyst, dass die „Heron-TP regelmäßig auch Waffen trägt“. Er bezog sich auf die größte Drohne der staatlichen Firma Israel Aerospace Industries (IAI).

Das Programm „Anarchist“ wird durch die Royal Air Force-Installation vom höchsten Punkt auf Zypern betrieben, im Troodos-Gebirge, in der Nähe des Olymp. Die Abhör-Einrichtung wird als eines der „Juwelen in der Krone der NSA“ bezeichnet. Es bietet den Spionen einen einzigartigen Zugang zu der Levante, Nordafrika und der Türkei.

Noch intakt in diesem Fall - U.S. Air Force MQ-9 Reaper-Drohne beim Abflug vom Militärstützpunkt Wheeler-Sack, Fort Drum, N.Y. im Februar 2014

Im August letzten Jahres veröffentlichte The Intercept bereits ein GCHQ-Dokument, das belegt, dass NSA und GCHQ dort Überwachungstechnik betreiben. Auch frühere von Edward Snowden bereitgestellte Akten zeigten, dass die NSA gezielt israelische Drohnen und ein israelisches Raketensystem überwachen können.

„Dieser Zugang ist unentbehrlich, um Informationen über die militärische Ausbildung und die Operationen Israels zu erhalten. Damit erlangen wir einen Einblick in mögliche zukünftige Entwicklungen in der Region“, hieß es in einem GCHQ Bericht aus dem Jahr 2008. „In Zeiten der Krise ist dieser Zugang entscheidend, und eine der wenigen Möglichkeiten, minutengenaue Informationen zu erhalten und die USA sowie die Alliierten bei Operationen in der Region zu unterstützen.“

Aus dem GCHQ-Dokument geht hervor, dass die Analysten erstmals im Jahr 1998 verschlüsselte Videosignale in Troodos sammelten, wo auch Operationen gegen Drohnen aus Syrien und von der Hisbollah im Libanon stattfinden. Ein anderes Dokument aus dem Jahr 2009 stellt etwa fest, dass „keine Hinweise dafür vorliegen, dass die Hisbollah UAV [Unmanned Aerial Vehicle, Abk. für Drohne] benutzt“.

Quelle: U.S. Air Force photo by Bobbi Zapka/

Offenbar hatten die Spione zu wenige Signale abgegriffen, als dass sie hätten sicher sein können, dass ein Hisbollah-Drohnen-Programm existiert. Ein anderer Bericht beschreibt ein in Troodos aufgefangenes Video, das von einer im Iran hergestellten Drohne stammt. Das unbemannte Flugobjekt war im März 2012 von einem syrischen Luftwaffenstützpunkt gestartet.

Aber die zentrale Ausrichtung des „Anarchist-Programm“ zielt auf Israel. Die Drohnen-Überwachung in den GCHQ-Dateien betrifft besonders die Zeiträume, in denen israelische Militäroffensiven gegen Palästina stattfanden. Die Akten zeigen auch, dass die westlichen Geheimdienste die Drohnen überwachten, die für einen möglichen israelischen Angriff auf den Iran eingesetzt wurden.

Die Dokumente belegen außerdem, wie konfliktreich die Geheimdienstbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Israel sind. Die US-Geheimdienstler machen sich offensichtlich Sorgen darüber, dass Israel potenziell die Region destabilisiert. Zwar handelt es sich bei den beiden Ländern um enge Kooperationspartner im Anti-Terror-Kampf. Eine Absichtserklärung aus dem Jahr 2009 erlaubt den Israelis sogar Zugang zu Rohdaten aus der Kommunikationsüberwachung der NSA.

Dennoch sind die Geheimdienste beider Länder damit beschäftigt, sich intensiv gegenseitig zu überwachen. Im vergangenen Monat berichtete etwa das Wall Street Journal, dass Präsident Obama zwar angeordnet hat, die Bespitzelung befreundeter Staatschefs zu beenden. Allerdings nahm das Weiße Haus ausdrücklich den israelischen Premier Benjamin Netanyahu und andere israelische Top-Beamte von dieser Regelung aus. Michael Hayden, ehemaliger Chef von CIA und NSA, erläuterte der Zeitung, dass die Geheimdienstbeziehungen zu Israel eine „leicht entflammbare Mischung aus Nähe und Vorsicht“ ist.

Ein Mitglied der Israeli Air Force neben der damals neuesten Heron-Drohne, Israel, Ashdod März 2007.
Ein Mitglied der Israeli Air Force neben der damals neuesten Heron-Drohne, Israel, Ashdod März 2007.
Politische Differenzen: US-Drohnenprogramm wird künftig nicht mehr von Äthiopien aus betrieben

Die MQ-9 Reaper Drohne wird nicht mehr von der US-Luftbasis in Arba Minch, 450 Kilometer südlich der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba abheben.

-Die MQ-9 Reaper Drohne wird nicht mehr von der US-Luftbasis in Arba Minch, 450 Kilometer südlich der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba abheben.
-Die USA haben ihre umstrittenen Drohnen-Operationen in Äthiopien offiziell eingestellt. Dies sei auf Anfrage der äthiopischen Regierung geschehen und sei der US Air Force zufolge „gegenwärtig nicht mehr nötig“. US-Offizielle bestätigten die Meldung. Regierungsdokumente die der Washington Post vorliegen, bezeugen allerdings, dass die Schließung nicht im Einvernehmen geschah und für das Pentagon überraschend kam.

-Die US-Luftbasis in Arba Minch, 450 Kilometer südlich der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba, wird geschlossen. US-Diplomaten gaben an, dass die Einstellung der Überwachungsaktivitäten auf eine „gemeinsame Entscheidung“ zurückgehe.

-„Dies wurde auf Anfrage der äthiopischen Regierung beschlossen“, sagte US-Regierungssprecher Getachew Reda gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. „Es war primär ein Projekt mit einer limitierten Zeitspanne und beide Regierungen haben sich lange auf diese Eventualität vorbereitet“. Über weitere Details gab der Offizielle allerdings nicht Aufschluss.

-Einige Experten glauben jedoch, dass die plötzliche Schließung der Basis in Arba Minch das Ergebnis politischer Uneinigkeit zwischen den USA und Äthiopien ist.

-„Die USA haben ihre Probleme in den Beziehungen mit Äthiopien“, behauptete Terrence Lyons, Experte der Region und Professor an der George Mason-Universität, im US-Fachmagazin „Foreign Policy“. „Es könnte sein, dass die Betrachtung Äthiopiens als ein Land, das Drohnen-Basen zum Töten von Muslimen unterstützt, problematisch in der Region ist“, bemerkte er.

-Die US-Luftwaffe operierte von ihrer Militärbasis in Süd-Äthiopien aus mit bewaffneten Reaper-Drohnen, die Luftschläge gegen al-Qaida-nahe Netzwerke in Ostafrika flogen. Seit 2011 investierte Washington Millionen von US-Dollar in den Ausbau des Flugplatzes in Arba Minch und zur Wartung einer Drohnenflotte samt entsprechender Anzahl an Hellfire-Raketen. Die Drohnen-Systeme dienten außerdem dazu, die US-Geheimdienste mit Informationen zu versorgen.

-Die Reaper-Drohnen flogen Missionen mit Fokus auf das benachbarte Somalia, wo die Vereinigten Staaten die al-Schabab-Milizen ins Visier nahmen. Die al-Schabab sollen der al-Qaida nahestehen. Im September 2015 stellte Washington seine Missionen in dieser Region ein.

-„US-Militärpersonal ist nicht mehr in Arba Minch“, sagte David Kennedy von der US-Botschaft in Addis Abeba.

-Regierungsdokumente zitierend, berichtete die US-Tageszeitung Washington Post, dass die Schließung der Basis in Äthiopien eindeutig unerwartet kam. Die USA unterzeichneten drei Monate zuvor ein mehrjähriges Abkommen mit Äthiopien. Dieser umfasste eine einmalige Zahlung von 6,7 Millionen US-Dollar für die Nutzung des Luftraums und die Stationierung von 139 US-Soldaten.

-Die offizielle Lesart der US-amerikanischen Regierung ist nicht fragwürdig, da die Vereinigten Staaten seit Jahren mit Nachdruck bestrebt sind, ihre Drohnen-Präsenz global auszuweiten. Aus einem im vergangenen August veröffentlichten Bericht des renommierten Wall Street Journals geht hervor, dass die USA insbesondere ihre Beobachtungsdrohnen-Flotte flächendeckend zum Einsatz bringen wolle. Auch bewaffnete Drohnen sollen verstärkt zum Einsatz kommen.

-Hochrangige US-Offizielle teilten dem Wall Street Journal mit, dass die Nutzung von MQ-1 Predator und MQ-9 Reaper Drohnen in den kommenden Jahren um rund 50 Prozent ansteigen werde.

-Drohnen-Stationierungen werden dem Bericht zufolge vor allem bei sogenannten „globalen Hot-Spots“, wie der Ukraine, dem Irak, Syrien, im Südchinesischen Meer und Nordafrika Anwendung finden.

-Im Dezember gab die US-Luftwaffe bekannt, dass sie ihr Drohnenprogramm ausbauen wolle. Kampfpiloten sollen zukünftig auch die Steuerung von unbemannten Luftfahrzeugen erlaubt werden. Der drei Milliarden US-Dollar schwere Plan sieht vor, die Anzahl der Drohnen-Piloten damit in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln.

-Zwar versäumten es US-Beamte, offenzulegen, was das Pentagon mit den in Äthiopien stationierten Drohnen nunmehr zu tun gedenkt, dennoch dürfte der US-Drohnenkrieg in Afrika sowie dem Nahen Osten alles andere als einen Tiefschlag erlitten haben. In Dschibuti haben die USA 3.000 Soldaten und mehrere Drohnen stationiert. Eine andere Drohnen-Basis liegt auf den Seychellen, während Luftunterstützungsanlagen in Kenia errichtet wurden.

Kommentar: so werden die Killerdrohen aus Dschibuti in Marsch gesetzt werden…..Dschibuti hat sich sogar aus der Seite Saudi Arabien gegen Iran geschlagen, das Mini-Land ist schutzlos, und muss die USA Arroganz und Willkür ducken.

Camp Lemonnier in the tiny African state of Djibouti is the largest US military base in the entire African continent. (file photo)

Camp Lemonnier in der kleinen afrikanischen Staates Dschibuti ist der größte US-Militärstützpunkt auf dem gesamten afrikanischen Kontinent. (Datei-Foto) – Artikel aus PressTV – mundderwahrheit

„Wegen drohender Repressalien in USA“ – Drohnen-Whistleblower Brandon Bryant will ins Berliner Exil
Brandon Bryant, ehemaliger US-Drohnenpilot und Whistleblower
-Wie verschiedene Medien berichten und Unterstützer des Whistleblowers bestätigen, will der ehemalige US-Drohnenpilot Brandon Bryant ins Berliner Exil. Nachdem Bryant umfangreich über die US-Drohnenkriege und die Rolle Ramsteins ausgepackt hat, fühlt er sich in seinem Heimatland nicht mehr sicher. Auch versuchten Vertreter der US-Regierung offenbar die Mutter des Whistleblowers einzuschüchtern.

-Brandon Bryant ist nach Edward Snowden der derzeit wohl am wenigsten populäre Whistleblower in Kreisen US-amerikanischer Geheimdienste, Militärs und Regierungsvertreter. Bereits 2013 veröffentlichte der ehemalige Drohnenpilot Details zum ferngesteuerten Krieg der USA im Irak, in Afghanistan, in Pakistan, in Somalia und im Jemen. Besonders heikel, da die Vereinigten Staaten mit einigen diesen Ländern offiziell keinen Krieg führen.

-Größeres Interesse an Bryants Enthüllungen setzte allerdings erst Anfang dieses Jahres ein. Vor allem auch in deutschen Medien und bei Veranstaltungen in Berlin unterstrich der Whistleblower die tragende Rolle der US-Militärbasis in Ramstein für den Drohnenkrieg. „Alles was mit Drohnen zu tun hat, läuft über Ramstein“, sagte Bryant etwa bei einem Vortrag im Kunstraum Bethanien.

-Neben alternativen Medien, konnte selbst der sonst nicht für US-Kritik bekannte deutsche Medienmainstream dies nicht mehr ignorieren, griff Bryants Darstellungen in der Folge auf und ließ den ehemaligen Drohnenpiloten zu Wort kommen.

Brandon Bryant vergangenen Freitag in Berlin

-Am 15. Oktober wurde Brandon Bryant schließlich als Zeuge vor den NSA-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages geladen, da die von Ramstein aus mit organisierten Drohnenangriffe, die ebenfalls viele zivile Opfer zur Folge haben, Hand in Hand gehen mit den Überwachungs- und Spähaktivitäten US-amerikanischer Geheimdienste und ihrer Partnerorganisationen. Für gewöhnlich werden die Angriffsziele über Metadaten von Mobilfunkgeräten ausgewählt.

-„Eine Telefonnummer reicht, um Menschen zu töten.“, bestätigte der 29-Jährige vor der Ausschuss. Zudem bestätigte Bryant, dass auch der BND Daten liefert, die in der Folge direkt für extralegale Tötungen mittels Drohnen eingesetzt werden. Ungeachtet dieser Tatsachen leugnet die Bundesregierung über ihren Sprecher Steffen Seibert weiterhin die deutsche Beteiligung an den Drohnenkriegen und will auch von der zentralen Rolle Ramsteins bei diesen Operationen nichts wissen.

-Nur wenige Stunden nach Bryants Aussage vor dem Parlamentsgremium besuchten zwei US-Militärbeamte dessen Mutter, um ihr mitzuteilen, dass ihr Name auf einer Todesliste des „Islamischen Staates“ aufgetaucht sei. Brandon Byrant und seine Anwältin werten dies als einen Einschüchterungsversuch seitens der US-Regierung, da das FBI dem ehemaligen Drohnenpiloten im März bereits ähnliche Warnungen übermittelt hatte, die sich später als falsch herausstellten.

Annie Machon & Simon Davies bei ihrer Code Red-Präsentation in der Berliner c-base

-Die britische Whistleblowerin und ehemalige MI5-Offizierin Annie Machon spricht schon seit längerem von einem „Krieg gegen Whistleblower“, den die USA führen. Prominente Opfer dieses Krieges sind Chelsea Manning, Julian Assange und Edward Snowden, der vor seiner eigenen Regierung ins russische Exil flüchten musste, nachdem er die globalen Spähaktivitäten der NSA öffentlich machte.

-Nun wird es auch Brandon Bryant zunehmend ungemütlich in seiner Heimat. Gegenüber Journalisten und über Vertraute lies dieser durchsickern, dass er künftig gerne in Berlin leben wolle. Eine Unterstützerin des Whistleblowers bestätigte gegenüber RT Deutsch, dass Bryant, der sich gerade in Norwegen aufhält, in seiner Heimat Repressalien zu erwarten hat, wenn dieser dorthin zurückkehrt.

-Ohnehin entwickelt sich Berlin immer mehr zum Hotspot für Überwachungskritiker und Dissidenten. Neben der WikiLeaks-Mitarbeiterin Sarah Harrison lebt auch die Snowden-Dokumentarfilmerin Laura Poitras in der deutschen Hauptstadt. Auch Snowden selbst hatte bereits zuvor eine Anfrage auf Asyl in Deutschland gestellt.

-Politisches Asyl in Deutschland hat zudem der US-Deserteur André Shepherd beantragt. Der Kriegsveteran gab in seinem bayerischen Exil RT Deutsch ein ausführliches Interview in dem er der US-Armee schwere Kriegsverbrechen im Irak vorwirft:

http://rt.com/news/268660-israel-lebanon-strike-drone/

– Eine Explosion in der Nähe der Stadt Saghbein in einer abgelegenen Gegend der westlichen Bekaa-Ebene des Libanon wurde gemeldet, Quellen haben es Agenturen angemeldet. Hisbollah Al Manar TV sagte, eine israelische Drohne wurde, in der Gegend abgeschossen und der israelische Luftangriff war den Versuch es zu zerstören.

– Eine libanesische Sicherheitsquelle sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Ursache der Explosion „ist noch nicht 100 Prozent klar, aber höchstwahrscheinlich es war ein israelischer Airstrike der ihre Drohne zerstörte„.

– „Ein israelischer Luftangriff wurde heute Morgen gestartet, um einen der ihren Drohnen zu zerstören, die in den Bergen außerhalb Saghbine gestern abgestürzt ist„, einer Sicherheitsquelle AFP sagte.

– Eine andere Quelle sagte auch Reuters, dass  eine israelische Drohne wurde wahrscheindlich abgeschossen. Die Quellen ging nicht näher; eine andere sagte: eine „ordnungsgemäße Untersuchung“ wurde ins Leben gerufen.

– Bilder, wurde in libanesische Medien gezeigt, die die Reste der angeblichen Drohne zeigen die getroffen wurde, mit etwas die wie ein Flügel aussah unter die Trümmer zu sehen war.

Google Maps

Google Maps

– Kein Kommentar wurde bisher durch die israelischen Behörden erlassen. (wer schweigt,stimmt zu….Anm.d.Ü.).

– Im vergangenen Jahr Israel hat aus der Ferne ein Überwachung-Gerät zu Explosion gebracht, der ein Mitglied der Hisbollah im Libanon tötete. Das Gerät war in einem Gehäuse versteckt, die wie ein Rock aussah verborgen, aber dennoch entdeckt wurde, die der Zerstörung veranlasste. Die Gruppe reagierte mit der Sprengung einer Bombe nahe der israelischen Grenze, zwei IDF Soldaten wurden verletzt.

– Israel hat vermutlich seit Beginn des zivilen Konflikts mehrere Luftangriffe im benachbarten Syrien durchführt. Laut israelische Quellen, wurden Waffensendungen bombardiert, die für den libanesischen schiitischen Miliz Hisbollah bestimmt waren. Hisbollah und Israel kämpfte einen 34-Tage-Krieg im Jahr 2006, in denen hunderte von Menschen getötet wurden.

 Kommentar:Ich möchte die Blogger, die diese Artikel lesen, sich vorstellen, wie unsere Medien und Politiker reagieren wurden, wenn die Namen der Länder z.B. Russland-Littauen oder Iran-Aserbaischan sein wurden. Aber es handelt sich um Israel-Libanon und daher ist erlaubt jegliche internationale Gesetzesübertretung zu begehen….Libanon beschwert seit Jahren bei der UN über Israel Luftverletzungen….ich glaube ca. 7.000 Land-Luftverletungen wurden dokumentiert und den UN zukommen lassen….aber nichts wurde dagegen unternommen.

 

A soldier mans an armoured military vehicle at a checkpoint near the U.S. embassy in Sanaa (Reuters/Mohamed al-Sayaghi)

Ein Soldat mans eine gepanzerte Militärfahrzeug an einem Checkpoint in der Nähe der US-Botschaft in Sanaa (Reuters/Mohamed al-Sayaghi)

18.03.15 -JEMEN -USA – „gefährdet & verschwunden“: Pentagon verloren 500 Millionen $ an Waffen und Ausrüstung im Jemen

– US-Militär-Offizielle haben Mitglieder des Kongresses eingestanden, dass Millionen in Handfeuerwaffen, Munition, Nachtsicht Geräte, Patrouillenboote, Fahrzeuge und andere Versorgungsgüter durch die USA die jemenitische Regierung gespendet, verloren zu haben.

– Die USA hat Jemen seit 2007 mehr als 500 Millionen $ in Militärhilfe durch Programme zukommen lassen, die vom Verteidigungsministerium und State Department verwaltet worden sind.  Aber im Januar die jemenitische Regierung wurde von schiitischen Houthi-Rebellen gestürzt, die von Iran unterstützt werden und kritisch gegen US-Killer-Drohnen Angriffe sind. Sie haben auch die Regierung Militärbasen im Norden übernommen.

– Seitdem, das Verteidigungsministerium hat seine Fähigkeit zur Überwachung der Verbleib der Waffen und Ausrüstung verloren. Die Lage ist nur schlimmer geworden, da die USA ihre Botschaft in Sana’a, im Februar geschlossen und die Militärberater zurück zog.

– „Wir müssen davon ausgehen, dass die Waffen völlig verschwunden sind“ so einen Berater in Capitol Hill, unter der Bedingung der Anonymität, erzählte the Washington Post.

– Die Washington Post sagte, US-Militär-Beamten lehnte eine Stellungnahme ab, aber ein Verteidigung-Offizielle sagte, es gab keine konkreten Beweise dafür, dass die Waffen geplündert oder beschlagnahmt wurde. Dennoch das Pentagon hat  die Spur von ihr Verbleiben verloren.

– „Selbst im besten Extremszenario in einem destabilisierten Land, wir können nie der 100 Prozent Kontrolle haben„, so der Verteidigung Funktionär sagte der Zeitung.

BILD

– Pentagon-Mitarbeiter sagte, dass sie wenig Informationen haben und gibt nicht viel, was sie an dieser Stelle tun können, um zu verhindern, dass die Waffen und Ausrüstung in die falschen Hände fallen. Als Vorsichtsmaßnahme, Beamte des Verteidigungsministeriums sagte, sie haben Waffenlieferung am Jemen von ungefähr über 125 Millionen $ gestoppt, und die Waffen an andere Länder im Nahen Osten und in Afrika gespendet.

Lesen Sie mehr: US-Botschaft im Jemen wird am  Mittwoch geschlossen – Quellen

– Im Jemen die Obama-Regierung verfolgte eine Politik zur Bekämpfung des Terrorismus durch die Ausbildung und Ausstattung von ausländischen Streitkräfte, um Aufständen zu bekämpfen und Netzwerke mit Al-Qaida verbunden zu besiegen ohne US-Truppen zu senden. Ähnliche Anstrengungen wurde nach der US-geführten Invasion im Jahr 2003 im Irak gemacht, wenn die USA 25 Milliarden $ ausgegeben haben, um irakischen Sicherheitskräfte zu erschaffen, die schließlich im Jahr 2014 von islamischen Staat Kämpfer besiegt wurden, die jetzt Kontrolle über viele Gebiete des Landes. Jemen sollte die Erfolgsgeschichte für das Weiße Haus werden….(…es scheint, das die Houthi diese „Erfolgsgeschichte“ eine Ende gesetzt haben…manchmal klappen die Wiederholung eben nicht. Anm.d.Ü.).

BILD

Lesen Sie mehr: Kind oder Militant? Sechstklässler getötet in USA Drohne Streik in Jemen (VIDEO)

– „Die Regierung wollte an dieser Glauben halten…dass Jemen anders als Irak war, dass wir hätten es auch mit weniger Menschen tun können, und das wir es auf der billigen Tour tun könnten„, sagte Rep Mac Thornberry (R-Texas), Vorsitzender des House Armed Services Committee. sie wollten es mit einem minimalistischen Ansatz versuchen weil es mit dieser Geschichte…übereinstimmen musste, dass wir keine Wiederholung des Irak haben werden“.