Mit ‘Dimona-Atomanlage’ getaggte Beiträge

Montag, 9. Mai 2016 05:44
Israeli nuclear whistle-blower Mordechai Vanunu
Israels nukleare whistleblower Mordechai Vanunu

09.05.16 – ISRAEL – Anklage gegen der nukleare whistleblower Mordechai Vanunu erlassen

-Israel hat der nukleare whistleblower Mordechai Vanunu angeklagt, weil er hätte verletzt die Bedingungen für seine Freilassung aus dem Gefängnis, mehr als ein Jahrzehnt danach als er eine Gefängnisstrafe von 18 Jahren absolvierte.

-Die israelische Staatsanwaltschaft hat am Sonntag der 61 Jahre alte ehemaligen nuklearen Techniker aufgrund einem Treffen mit zwei US Staatsangehörigen im Osten al-Quds (Jerusalem) im Jahr 2013 ohne das Erlaubnis es zu tun.

-Er wird ihm auch vorgeworfen den Wohnsitz im Jahr 2014 ohne der israelische Behörden benachrichtigt zu haben, und an einem Interview im Jahr 2015 mit dem israelischen Kanal 2 Fernsehsender teilgenommen zu haben.

-In dem Interview, Vanunu offenbart angeblich Informationen über Tel Avivs „größten Geheimnisse“ und über seine heimlichen nuklearen Aktivitäten.

-Vanunu erklärt in dem langen Interview ausgestrahlt am 4. September 2015, wie er einmal die Existenz Israels Atomarsenal enthüllte und auf eine mögliche Katastrophe in einer Studie erarbeitet, die von Israels berüchtigte Dimona Kernkraftwerk ausgehen könnte.

-Vanunu übergab die Details und Bilder von Israels Atomwaffenprogramm an der britischen Zeitung Sunday Times im Jahr 1986.

-Israelische Geheimdienstler betäubt und entführt ihn aus Italien im Jahr 1986 und transportiert ihn anschließend in die besetzten Gebiete für die Strafverfolgung. Er verbrachte die folgenden 18 Jahre hinter Gittern, die 11 davon in Einzelhaft verbracht wurden.

Das Datei-Foto zeigt Israels Atomanlage in der Negev-Wüste außerhalb Dimona.

-Vanunu, unter anderen Einschränkungen, unterliegt ein Reiseverbot. Er besteht darauf, seine Staatsbürgerschaft aufzugeben.

-Das israelische Regime hat Vanunus Anforderung die besetzten Gebiete zu verlassen und die Wiedervereinigung mit seiner Familie in Norwegen zu vollziehen jedoch wiederholt abgelehnt.

-Israel hat nie erlaubt, das Inspektion in seinen Nukleareinrichtungen stattfinden, und weiterhin internationale Anrufe der nukleare Nichtverbreitungsvertrag beizutreten getrotzt.

-Ein aktuellen Bericht im Bulletin of the Atomic Scientists bestätigt, dass Israel mindestens 80 operative Atomsprengköpfe besitzt und genug Material hat, um bis zu 190 mehr produzieren.

Kommentar: Diese verspätete Verfolgung könnte im Zusammenhang mit einem Bericht der von Haaretz publiziert wurde – mundderwahrheit – 02.05.16 – ISRAEL – Dimona hat 1.537 Defekte: Bericht ……oder Tschernobyl lässt grüßen – http://www.presstv.ir/Detail/2016/04/29/463136/Israel-nuclear-weapons-Dimona-defects/
Nukleare Zentrum der Dimona in der Negev-Wüste

02.05.16 – ISRAEL – Dimona hat 1.537 Defekte: Bericht ……oder Tschernobyl lässt grüßen –

 -Die Zeitung Haaretz berichtet, das einen Studie hat aufgedeckt, das in der israelischen Atomreaktor in der Negev-Wüste 1.537 Mängel vorhanden sind.

-Die Mängel der Aluminium-Kern, in denen Atomwaffen entwickelt wurden, haben Sicherheitsbedenken hervorgerufen und frische Fragen über Dimonas Zukunft und einem Dilemma über die Geheimhaltung des Israels Atomarsenal provozierte.

-Dem Bericht zufolge, gibt es wachsende Förderungen über neue Schutzmaßnahmen und sogar ein neues Forschungszentrum,  und damit wird Israel mit einer Entscheidung  konfrontiert, und ob zum ersten Mal zugeben muss, dass es Atomwaffen besitzt.

-Der US Institute for Science and International Security schätzte im Jahr 2015, dass Israel 115 Atomsprengköpfe hatte.

-Israel hat stark opponiert, das andere regionale Mächte, vor allem Iran die das Land sagt, zum Strom erzeugen benötigt, nuklearen Technologie erlangen.

-In den 1980er Jahren, der nukleare Whistleblower Mordechai Vanunu, ein ehemaliger Techniker in Dimona, erzählte einer britischen Zeitung, dass das Center verwendet wurde, um Kernwaffen zu erstellen. Später wurde er für 18 Jahre für die Offenbarungen inhaftiert.

-Der Kern des Reaktors Dimona wurde von Frankreich in den späten 1950er Jahren bereitgestellt und ging ein paar Jahre später online. Es ist üblich, dass solche Reaktoren nur 40 Jahre lang verwendet werden.

-Uzi Even, ein Professor für Chemie an der Universität von Tel Aviv, der an dem Bau des Reaktors beteiligt war, ist über die Sicherheit der Stätte besorgt und kämpft seit einem Jahrzehnt „bisher ohne Erfolg“ dafür, das es geschlossen wird.

-Er forderte aus Sicherheitsgründen, dass die Anlage geschlossen wird. „Der Reaktor ist nun eines der ältesten der weltweit noch operiert“, so die Nachrichtenagentur AFP hat ihn zitiert.

-Michal Rozin, ein Gesetzgeber mit der linken Partei Meretz, forderte im Hinblick auf die Sicherheit, eine radikale Veränderung in der Politik zu implementieren.

-„Der Reaktor wird von keiner Behörde kontrolliert, außer von der Israel Atomic Energy Commission, die es betreibt“, schrieb sie in einem Brief von AFP gesehen. „Wir müssen nicht warten bis eine Katastrophe kommt um es zu verändern“.

-Während weithin geglaubt wird, das Israel Atomwaffen besitzt, Beamte haben es nicht offiziell bestätigt oder verweigern die Ansprüche, eine Politik oft bewusste Ambiguität belastet. (Man könnte sich vorstellen, das Israel ein Atomanschlag durchführt, aber da offiziell keine Atombombe besitzt sagen könnte, wir waren es nicht….der Iran war es…….auch wenn das Land keine Atombombe besitzt…..aber wenn die Auserwählte es sagen, wird schon stimmen, Beweise in diesem Fall braucht man nicht. Anm.d.Ü.).

-Israel hat noch nicht der nukleare Nichtverbreitungsvertrag  unterzeichnet, dies wurde bedeuten, das seine Standorte, sich regelmäßige Inspektion durch die Internationale Atomenergie-Organisation unterziehen müssten.

-Der Professor sagte einmal: „Ich glaube nicht, dass wir einen neuen Reaktor allein bauen können“.

-„Und niemand wird uns einen Reaktor verkaufen, bevor wir das Nichtweiterverbreitung Abkommen nicht unterzeichnen“.