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US-Wahlkampf: Obama schießt gegen RT und Russland – Moskau zeigt sich irritiert

"Trump redet mit RT" - für US-Präsident Barack Obama offenbar ein No-Go.

„Trump redet mit RT“ – für US-Präsident Barack Obama offenbar ein No-Go.
Die „russische Karte“ wird im US-Wahlkampf zu oft gespielt, mahnt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow und gab zu bedenken, dass die jüngsten Kommentare Barack Obamas in Richtung Russland nicht dabei helfen, verlorengegangenes Vertrauen wiederaufzubauen.

„Leider sehen wir andauernde Äußerungen, geprägt von oft äußerst heftiger Russophobie. Diesbezüglich können wir nur unser Bedauern ausdrücken“, erklärte Wladimir Putins Pressesprecher Dmitri Peskow. Auch fügte er an:

Nach einem Zusammenbruch am Sonntag in New York könnte der Gesundheitszustand der US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zu einer weiteren Hypothek in ihrem Wahlkampf werden.

Diese Rhetorik, die im US-Wahlkampf formuliert wird, hilft nicht bei den noch jungen Versuchen, gegenseitiges Vertrauen wiederaufzubauen.“

Peskows Kritik war eine öffentliche Rede des US-Präsidenten vorausgegangen, in der Obama den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump hart anging, weil dieser dem legendären Journalisten Larry King in dessen RT-Show ein Telefoninterview gab.

Einmal in Rage geredet ob der medialen Präsenz Trumps auf RT, verglich Obama den russischen Präsidenten Wladimir Putin gar mit Saddam Hussein, eben jenem früheren irakischen Staatsoberhaupt, welches die USA durch einen Angriffskrieg aus dem Amt fegten. Obamas Rede war Teil einer Wahlkampfveranstaltung für Hillary Clinton in Philadelphia.

Peskow zufolge dominieren die „russische Karte“ und Russlands Präsident längst den US-Wahlkampf. Allerdings würde Russland dies nur als Kompliment verstehen, wenn das Bild, das dabei von Moskau gezeichnet wird, nicht stets eine negative Konnotation hätte.

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/37976-us-prasident-verschleppt-gesetz-zum/
US-Präsident Obama verschleppt Gesetz zum Stopp des IS-Antiquitätenschmuggels

US-Präsident Obama verschleppt Gesetz zum Stopp des IS-Antiquitätenschmuggels

Der US-Kongress hat über ein Jahr gebraucht, um ein Gesetz zum Verbot des Aufkaufs syrischer Antiquitäten zu verabschieden. Der Syrien-Analyst Yaya Fanusie erklärt gegenüber RT, dass der Antiquitätenschmuggel für die Terrormiliz „Islamischer Staat“ eine lukrative Einnahmequelle ist. Dennoch hat der US-Präsident Barack Obama bislang nicht seine Unterschrift für das Gesetz gegeben. Terroristen können so mit dem Handel größtenteils ungehindert fortfahren.

– Als die Staatssekretärin Hillary Clinton ihren Abschied nahm, verteidigte sie in einem Interview im New York Times ihre Bilanz. Nebenbei gab sie den Journalisten in „off“ einige vertrauliche Mitteilungen, die die Journalisten in einem anderen Artikel einschleusten.

– Besorgt um ihre Chancen für die 2016 Präsidentschaftswahl, gab sie sich große Mühe,die Verantwortung ihres Scheiterns in Syrien auf Barack Obama abzuwälzen. Am Ende des zweijährigen geheimen Krieges verloren die bewaffneten Banden, die eine NATO-Intervention rechtfertigen sollten, und die mangels an eigener Kraft das Regime nicht stürzen konnten, ihre Aura als „Revolutionäre“, und erscheinen wie Fanatiker. Immer noch am Leben und im Amt ist Präsident Baschar al-Assad mehr denn je unumgänglich. Die US-Diplomatie, die jeden Tag den Sturz des Tyrannen voraussagte, hat sie blamiert, während Russland und China, die sie dreimal mit ihren Vetos geohrfeigthaben, sind die große Gewinner.

– Das alles,laut der abtretenden Staatssekretätin, komme davon, dass man ihr nicht gefolgt habe. Mit ihrem alten Feind, dem CIA-Direktor David Petraeus, der dann später ihr Allierter wurde, hatte sie dem Weißes Haus Ende Juni 2012 einen Plan zur Unterstüzung der Kampfgruppen vorgelegt. Aber Präsident Obama, der nur an seine Wiederwahl gedacht hätte, habe ihn niederträchtigt zurückgewiesen, um dem von Koffi Annan ausgehegten Genfer Kommuniqué den Vorgang zu geben.

– Es habe sich darum gehandelt, die Sachen wieder in die Hand zu nehmen, das sie von Frankreich, Großbritannien und den Golfstaaten sehr schlecht ausgeführt worden wären. Diese hätten sich auf abscheuliche Dschiadisten gestürzt.
– Die Staatssekretärin dagegen hätte eine „legitime Opposition schaffen wollen, die dazu benützt worden wäre, Präsident Assad durch Verhandlungen auszuspielen“. Um die Schäden der Sub-unternehmer zu reparieren, hätte sie daher vorgeschlagen, dass die USA selbst die Kämpfergruppen mit Waffen ausstatteten und sie direkt kommandierten.

– Während ihrer Audition durch die Kommission der Streitkräfte des Senats bestätigte der Chef des Generalstabes Martin Dempsey die Existenz dieses Planes. Er fügte hinzu, dass der Verteidigungsminister Leon Panetta und er selbst ihm zugestimmt hätten.

– Die Wahrheit ist jedoch weniger elegant. Wenn man auch gelten lässt, sie hätte an dem Sturz des Regimes durch die Schaffung einer „legitimen Opposition“ mitgearbeitet, d.h. einer „demokratischen und multikonfessionellen“, gibt Frau Clinton jedoch zu, dass es eine solche nicht gegeben habe und dass es sie noch immer nicht gebe. Sie gesteht noch dazu, dass die Legimität an Seiten von Präsident el-Assad stehe und bleibe. Durch die öffentliche Erklärung, sie hätte Präsident Obama im Juni einen Interventionsplan unterlegt, gibt sie zu, dass es sie immer gegen das Genfer Kommuniqué war. Und alles weist darauf hin, dass es sie und General Petraeus waren, die es damals zum scheitern brachten. Im Gegensatz zu dem was sie behauptet, haben die Wahlsorgen Barack Obama nicht dazu geführt den Plan auszuschachten, sondern nur jene, die das Genfer Kommuniqué sabotiert hatten, nicht sofort zu sanktionieren.

– Das Weiße Haus hat daher den folgenden Morgen des Wahlsieges abgewartet, um General Petraeus zum Abtritt zu zwingen. Vielleicht hat es auch die Initiative unternommen, die nötig war, um Hillary Clinton zu neutralisieren und sie einen langen Monat, weit von Amt, entfernt zu halten.

– Die Enthüllungen von General Dempsey, was seine und Leon Panetta’s Unterstützung betrifft, zielen auch darauf ab, sich zu schützen. Jedoch da ihre Verantwortungen anders sind, machen sie es auf andere Art. Für sie war die Erklärung, eingreifen zu wollen, der Beweis, dass sie nicht verraten haben und dass sie daher an dem Fiasko in keiner Weise beteiligt waren. In Wirklichkeit waren sie es jedoch, die nach den russischen und chinesischen Vetos die Ansicht teilten, dass man das syrische Regime stürzen könnte, wenn man „Contra“ in großem Masse verwende.

– Wie dem auch sei, die Tatsache, dass die abgehenden Führungspersönlichkeiten versuchen sich zu rechtfertigen zeigt, dass ein Kapitel abgeschlossen wurde. Obama ändert sein Team und seine Politik.

– Thierry Meyssan – Quelle: Al Watan (Syrien)
– Übersetzung – Horst Frohlich –

Der Countdown hat begonnen. Sobald die neue Obama-Verwaltung vom Senat bestätigt, wir sie einen Friedensplan für Syrien im Sicherheitsrat vorlegen. Legaler Weise, obwohl Präsident Obama sein eigener Nachfolger, ist seine ehemalige Regierung nur berechtigt, Routinesachen zu beenden und kann keine wichtigen Initiativen ergreifen. Politisch hatte Barack Obama nicht reagiert, als im vollen Wahlkampf einige seiner Kollegen das Genfer Abkommen zum Scheitern gebracht hatten. Aber er unternahm die große Reinigung, als er wiedergewählt war. Wie erwartet ist General Petraeus, Architekt des Krieges in Syrien, in die Falle getappt, die ihm gestellt wurde und wurde zum Rücktritt gezwungen. Wie erwartet wurden die gegen ein Abkommen mit der Russischen Föderation eingestellten NATO-Bosse und die des Anti-Raketen Schildes unter Ermittlung wegen Korruption gesetzt und zu Stille gezwungen. Wie erwartet wurde die Außenministerin Hillary Clinton außer Spiel gesetzt. Nur die gewählte Methoden, um sie zu beseitigen, überraschte: ein schwerer Gesundheits-Unfall, der sie in ein Koma gestützt hatte.

– Auf der Seite der Vereinten Nationen gingen die Dinge inzwischen weiter. Die Abteilung für friedenserhaltende Maßnahmen unterzeichnete ein Protokoll mit der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) im September. Sie leitete im Oktober in Kasachstan ein Manöver von der OVKS, welches den Einsatz der „blauen Pelzmützen“ in Syrien simulierte. Im Dezember versammelte sie die militärischen Vertreter der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates, um ihnen zu zeigen, wie dieser Einsatz stattfinden könnte. Obwohl sie diese Lösung nicht teilten, beugten sich Französen und Briten dem Willen der Vereinigten Staaten.

– Ja aber auf dem Boden ist die syrische Regierung in einer starken Position. Die militärische Lage hat sich geändert. Die Franzosen selbst haben aufgehört, sich auf „befreite Gebiete“ zu beziehen, die sie anstrebten, mittels eines Mandates der Vereinten Nationen zu verwalten. Diese Bereiche sind immer weiter geschrumpft, und da, wo sie weiterbestehen, sind sie in Händen von wenig präsentablen Salafisten. Die FSA (Freie Syrische Armee)-Truppen erhielten Befehle, ihre Position aufzugeben und sich um die Hauptstadt herum für einen letzten Angriff zu formieren. Die Contras hofften, die palästinensischen, überwiegend sunnitische Flüchtlinge gegen das multireligiöse Regime aufzuwiegeln, in der Art und Weise, in der Hariri im Libanon versuchte, die sunnitische Palästinenser aus dem Lager von Nar el Bared gegen die schiitische Hisbollah aufzuhetzen. Wie in Libanon scheiterte dieses Projekt, weil die Palästinenser sehr wohl wissen, wer ihre Freunde sind, wer wirklich für die Befreiung ihres Landes kämpft. Insbesondere im israelischen acht Tage Krieg gegen Gaza sind es die iranischen und syrischen Waffen, die den Unterschied machten, während die Golf-Monarchien nicht den kleinsten Finger rührten.

– Einige, dem Khaled Mechaad treue und von Katar finanzierte Elemente der Hamas, haben Hunderten Kämpfern der Unterstützungs-Front für die Kämpfer in der Levante (syrisch-libanesischer Zweig der al-Kaida und auch mit dem Katar verknüpft), die Tore des Lagers Yarmouk geöffnet. Sie kämpften vor allem gegen die Männer der PFLP-GC. Die syrische Regierung hat 180.000 Einwohnern des Lagers per SMS aufgefordert, den Ort schnellstens zu verlassen und bot ihnen eine vorübergehende Unterbringung in Hotels, Schulen und Gymnasien von Damaskus an. Einige zogen vor, den Libanon zu erreichen. Am nächsten Tag hat die syrische arabische Armee das Lager mit schweren Waffen angegriffen und die Kontrolle übernommen. 14 Palästinensische Organisationen unterzeichneten dann eine Erklärung, die das Camp zur „neutralen Zone“ deklarierte. Die FSA-Kämpfer zogen sich in einwandfreier Ordnung zurück und setzen ihren Krieg gegen Syrien auf dem Land fort, während die Zivilisten ihre Häuser oder die Ruinen ihrer Häuser wiederfanden.

– Strategisch gesehen ist der Krieg schon vorbei. Die FSA hat alle populäre Unterstützung verloren und hat keine Chancen mehr auf Sieg. Die Europäer denken immer noch, sie könnten das Regime durch Bestechung von hochrangigen Offizieren „wechseln“ und einen Staatstreich provozieren, aber sie wissen, dass sie es nicht mit der FSA zustande bringen werden. Die Contras kommen weiter, aber der Strom von Geld und Waffen versiegt. Ein großer Teil der internationalen Unterstützung wurde eingestellt, obwohl man noch nicht die Folgen auf dem Schlachtfeld sieht, ein wenig, wie ein Stern weiterhin leuchten kann, lange nach seinem Tod.

– Die USA haben eindeutig beschlossen, dass Blatt zu drehen und die FSA zu opfern. Sie geben ihr dumme Befehle, die die Contras in den Tod schicken. Letzten Monat kamen mehr als 10.000 ums Leben. Zur gleichen Zeit in Washington kündigt das National Intelligence Council zynisch an, dass der „internationale Dschihadismus“ bald verschwinden wird. Andere Verbündete der Vereinigten Staaten sollen sich fragen,
ob der neue Wind nicht bedeutet, dass man auch sie opfern will.

Thierry Meyssan
Übersetzung Horst Frohlich – voltairent.org

– Da Präsident Barack Obama durch seine Widerwahl eine gestärkte Legitimität genießt, bereitet er sich auf eine neue Außenpolitik vor: nach der Einsicht über die relative wirtschaftliche Abschwächung der Vereinigten Staaten, verzichtet er auf seine Allein-Herrschaft über die Welt. Seine Kräfte verfolgen ihren Abzug von Europa und ihren teilweisen Rückzug aus dem Nahen Osten, um rund um China Stellung zu nehmen. Mit diesem Blickwinkel will er sowohl die in Ausbildung stehende russisch-chinesische Allianz lockern, als auch die Bürde des Nahen Ostens mit der Russischen Föderation teilen. Er ist daher bereit, das am 30. Juni in Genf beschossene Abkommen über Syrien umzusetzen (d.h. Bereitstellung einer Friedentruppe der Vereinten Nationen, hauptsächlich aus Truppen aus der CSTO bestehend, Beibehaltung von Bashar Al-Assad an der Macht, wenn er von seinen Landsleuten bestätigt wird).

– Diese neue Außenpolitik stößt auf starken Widerstand in Washington. Im Juli hatten Presse-Indiskretionen das Genfer Abkommen zum Scheitern gebracht und Kofi Annan zum Rücktritt gezwungen. Die Sabotage scheint von einer Gruppe von hohen Offiziere ausgebrütet worden sein, die das Ende ihres Traums vom Weltreich nicht akzeptieren.

– Zu keinem Zeitpunkt wurde dieses Proble4m während der Präsidentschaftswahl-Kampagne angeschnitten, die beiden führenden Kandidaten waren sich über die gleiche politische Wende einig und stritten nur über die Art und Weise es zu präsentieren.

– Daher hatte auch Barack Obama den Abend seines Sieges abgewartet, bevor er das Signal einer diskret monatelang vorbereiteten Säuberungsaktion gab. Der Rücktritt von General David Petraeus vom Amt als Generaldirektor der CIA wurde weithin publik gemacht, aber es war nur die Vorspeise. Viele andere hochrangige Offiziere werden der Länge nach hinfallen.

– Die Säuberung betrifft zunächst den NATO-Oberbefehlshaber und Kommandeur des EuCom (Admiral James G.Stravidis), der seine Runde beendet und seinen geplanten Nachfolger (General John R. Allen). Sie geht weiter mit dem ehemaligen Kommandant des AFRICOM (General William E.Ward) und seinem Nachfolger seit einem Jahr (General Carter Ham). Sie sollte auch den Raketen-Schild-Chef (General Patrick J. O’Reilly) und andere von untergeordneter Bedeutung mit sich reißen.

– Jedes Mal wird den hohen Offizieren ein Sittenskandal oder eine Unterschlagung vorgeworfen. Die US-Presse ist voll von schmutzigen Details über die Dreiecks-Liebesgeschichte von Petraeus, Allen und Paule Broadwell, der Biographin von Petraeus, indem ihre Funktion aber als Oberstleutnant des militärischen Nachrichtendienstes sorgfältig verschwiegen wird. Aller Wahrscheinlich nach wurde sie in die Umgebung der beiden Generäle infiltriert, um sie zu Fall zu bringen.

– Der Säuberung in Washington war im Juli die Beseitigung von ausländischen Führungspersönlichkeiten vorausgegangen, die gegen die neue Politik und in der Schlacht von Damaskus beteiligt waren. Alles geschah so, als ob Obama dieses Aufräumen geschehen ließ. Man denke zum Beispiel an den verfrühten Tod von General Omar Suleiman (Ägypten), der in einem US-Krankenhaus Diagnose holen kam oder an das Attentat gegen Prinz Bandar bin Sultan (Saudi Arabien),sieben Tage später.

-Es bleibt Barack Obama nun überlassen, sein neues Kabinett zu bilden, um die Männer und Frauen zu finden, die in der Lage sind, seine neue Politik zu akzeptieren. Er zählt vor allem auf den ehemaligen demokratischen Präsidentschafts-Wahl-Kandidaten und aktuellen Vorsitzenden der Kommission für auswärtige Angelegenheiten des Senats, John Kerry. Moskau hat jetzt schon darauf hingewiesen, dass seine Ernennung willkommen sei. Vor allem ist Kerry als „ein Bewunderer von Bashar Al-Assad“ bekannt (The Washington Post), den er oft in den vergangenen Jahren getroffen hat.

– Bleibt abzuwarten, ob die Demokraten akzeptieren können, einen Sitz im Senat zu verlieren und ob Kerry den Staatssekretärsposten oder jenen der Verteidigung nehmen wird.

– In dem Fall, wo er das State Departement annimmt, käme die Verteidigung in die Hände von Michele Flournoy oder Ashton Carter, die die aktuellen Haushaltbeschränkungen weiterführen würden.

– Wenn Kerry die Verteidigung nähme, wäre das State Departement für Susan Rice, was einige Probleme aufwerfen dürfte: sie hatte sich während des letzten russischen und chinesischen Vetos als sehr unhöflich gezeigt, und scheint für diesen Posten nicht kaltblütig genug zu sein. Darüber hinaus wollen die Republikaner ihr einen Riegel vorschieben.

– John Brennan, bekannt für seine besonders schmutzigen und brutalen Methoden, könnte der nächste Direktor der CIA werden. Er würde beauftragt sein, die Bush-Jahre zu beenden, indem er die Liquidation der Dschihadisten, die für die Agentur arbeiten unternimmt und Saudi Arabien abbaut, dass nicht mehr im Geringsten nützlich sind. Wenn nicht, dann würden die Mission Michael Vickers oder sogar Michel Morell anvertraut werden, dem Mann hinter dem Vorhang, der an George W.Bush Seite an einem gewissen Septembertag stand und ihm sein Verhalten diktierte.

– Der zionistische aber trotzdem realistische Antony Blinken könnte Berater für nationale Sicherheit werden. Er könnte den Plan, den er 1999 in Shephertown für Bill Clinton entwickelt hatte, wieder beleben: Frieden im Nahen Osten machen, mit Hilfe eines gewissen…Assad.

– Noch vor der Ernennung des neuen Kabinetts materialisierte sich bereits die politische Wende mit der Wiederaufnahme der geheimen Verhandlungen mit Teheran. In der Tat die neue Lage, erfordert die Isolationspolitik gegen den Iran aufzugeben und die islamische Republik endlich als Regionalmacht anzuerkennen. Erste Folge: die Arbeit des Baus der Gasleitung, die South Pars, das größte Gasfeld der Welt, mit Damaskus verbinden wird, und dann bis zum Mittelmeer und Europa fortgesetzt, wurde wieder aufgenommen. Eine Investition von 10 Milliarden US$, die nur mit einem dauerhaften Frieden in der Region rentabel sein kann.

– Die neue Außenpolitik von Obama II wird den Nahen Osten in 2013 umwälzen und zwar in der entgegengesetzten Richtung, die von den westlichen Medien und den Golfstaaten angekündigt wurde.

– Thierry Meyssan

Übersetzung Horst Frohlich voltairenet.org

– Die öffentlichen PR-Dienste der Vereinigten Staaten sind wirklich tüchtig. Die öffentliche Meinung schätzt Barack Obama über seine Reden und seinen persönlichen Charme ein, ohne Berücksichtigung auf seine Tätigkeit und Bilanz. Sie würdigt einen Mann, der alles fortgesetzt und verstärkt hat, was er seinem Vorgänger vorwarf.

– Die US-militärischen Labors haben vielleicht einen Stoff erfunden, der, in die Luft gesprüht, einen Gedächtnisverlust bewirkt. Dies wurde erklären, warum so viele Stimmen aus der Linken sich der Barack-Hymne angeschlossen haben, die von einem großen Multi Partisanen Chor angestimmt wurde, glücklich, weil „Obama dort ankam“. Hinweggefegt die Idee, dass es eine andere Welt als die kapitalistische geben könne, bleibt nun die einzige Perspektive der am wenigsten Schlechtesten. Aber sind wir sicher, dass Obama die wenigste Schlechtesten darstellt?

– Während seiner Amtszeit – berichtet der New York Times aus offiziellen Daten – „Einkommen-Unterschiede in den Vereinigten Staaten steigen auf das höchste Niveau der großen Depression“. Nach der durch finanzielle Spekulationen verursachten Kriese von 2008, die von der Regierung mit Hunderten von Milliarden aus öffentlichen Geldern für die Banken aufgefangen wurde, hat das reiche 1 Prozent die 93% der Gewinne der Erholung eingesteckt. Und die Superreiche (0,01 % der Bevölkerung) haben ihre Einkommen vervierfacht.

– Höhere Steuern für die reichen, die Obama versprach, als er im Wahlkampf das Kostüm von Robin Hood anhatte, werden sehr relativ sein. Dies wird durch den Boom der Käufe in Manhattan bestätigt, von Super-Dachwohnungen ab 10 Millionen US$. Zur gleichen Zeit vermehren sich in den USA die „tent cities“ (Zelt-Dörfer), die vor allem von Familien der Mittelschicht, deren Häuser von den Gläubigerbanken requiriert wurden, bewohnt sind.

– Auf die am stärksten benachteiligten Gebiete werden öffentlich Ausgabenkürzungen fallen, geplant für 1200 Milliarden Dollar in zehn Jahren. Die öffentliche Schule wird noch schlechter werden, die bereits wegen Kürzungen blutlos ist (aber ohne Obama zu betrüben, der seine Töchter in teure private Institutionen schickt). Ärztliche Betreuung bleibt für die meisten prekär: die so gelobten Reform ist ein lukratives Geschäft für die die großen Versicherungsgesellschaften, die Hunderte von Milliarden erhalten, um eine ärztliche Betreuung bereitzustellen, auf einer Basis eines Mechanismus, der sicherlich viele Menschen ohne richtige Pflege in vielen Fällen lässt. Darüber hinaus werden die Medicare-Mittel (Hilfe für ältere Menschen) durch 11 Milliarden US$ im Jahr 2013 amputiert. Und es bleibt auch nicht zu viel Hoffnung für die mehr als 50 Millionen Bürger, unter ihnen 17 Millionen Kinder in einem „Ernährungsunsicherheits-Zustand“, also die aus Geldnot nicht genug zu essen haben, und die während der Amtszeit von Obama von 12% auf mehr als 16% der Bevölkerung anstiegen.

– Wer jedoch viel Hoffnung hat, sind die Leiter des Pentagon und die Aktionäre der Kriegsindustrien. Mit einem Nobelpreis für Frieden im Weißen Haus kletterten die US-Militärausgaben um mehr als 700 Milliarden Dollar, etwa die Hälfte der militärischen Weltausgaben. So kann das Pentagon „Streitkräfte bereithalten, die sich entweder auf die aktuellen Kriege oder in Zukunft auf mögliche Konflikte konzentrieren können“. Das Modell ist der Krieg gegen Libyen, das die USA erlassen hat, um zu versuchen, andere Staaten zu knacken, worunter Syrien und Iran, die ihre Fortschritte in der Asien-Pazifik-Region behindern. Ein mehr und mehr geheimer Krieg, mit besonderen Kräften und unbemannten Fluggeräten (Drohnen) geführt, wo der Präsident selbst die „kill-list“ ausfüllt, die aus Personen der ganzen Welt besteht, welche von den Vereinigten Staaten als schädlich geschätzt, geheim zum Tode verurteilt werden.

– Und während Michelle Obama für die Kampagne „Thank an American Hero“ per Postkarte an das Militär im Krieg wirbt, widmet man ihr in Salento ein sehr alte Olivenbaum, Symbol der Frieden.

– Der Titel des Artikels enthält ironischerweise jenen eines Schlagers der Silvio Berlusconi gewidmet ist: menomale che Silvio c’é; Offizielles Video de Hymne der der Freiheits-Partei Kampagne.

Manlio Dinucci

Übersetzung Horst Frohlich – Quelle – Il Manifesto (Italien) – voltairenet.org