Archiv für die Kategorie ‘EUROPA’

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Scheinfrieden

Während die durch den US-Außenminister und seinen russischen Amtskollegen ausgemachte Waffenruhe in Syrien zu halten schien – abgesehen von dem israelischen Versuch am ersten Tag -, hat das Pentagon nun zum zweiten Mal die syrische Armee angegriffen. Es behauptet, es handle sich um einen Irrtum, aber die Reaktion der Botschafterin bei den Vereinten Nationen lässt stattdessen auf die Ausführung eines Planes schließen. Was inszeniert hier Washington?

| Damaskus (Syrien) | 20. September 2016

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Bei den Verhandlungen über einen Waffenstillstand mit den Vereinigten Staaten wusste Russland schon, dass sie ihn nicht mehr als die vorherigen respektieren würden. Aber Moskau hatte auf Fortschritte im Hinblick auf die Anerkennung einer multipolaren Welt gehofft. Für die letzte Chance einer Einigung schob Washington, seinerseits, das Ende der Präsidentschaft von Obama vor.

Lassen wir den israelischen Versuch, um den Waffenstillstand für einen Angriff auf Damaskus und den Golan auszunutzen, beiseite. Tel Aviv hat Schüsse einer neuen Raketen-Generation zu spüren bekommen, hat ein Flugzeug verloren und muss eine zweites reparieren. Es scheint, Syrien sei nun in der Lage, die regionale Luftvorherrschaft Israels zu bestreiten.

Lassen wir auch die europäischen Staats- und Regierungschefs beiseite, die dieser Vereinbarung Beifall gezollt haben, ohne den Inhalt zu kennen und die sich damit lächerlich gemacht haben.

Kommen wir zu den Fakten: der humanitäre UN-Konvoi war nämlich voll von Waffen und Munition. Er wartet noch immer an der türkischen Grenze, offiziell, weil die Straße nicht sicher sei, inoffiziell, weil Syrien angefragt hat, ihn vor der Weiterfahrt durchsuchen zu können. Diese Art des Vorgehens der Vereinten Nationen entspricht den Enthüllungen des ehemaligen Leiters des türkischen Anti-Terrorismus, Ahmet Sait Yayla, der derzeit auf der Flucht aus der Türkei ist: das Pentagon und die Türkei verwenden humanitäre Konvois, um die Dschihadisten zu bewaffnen.

Und dann hat das Pentagon eine syrische statische Position bei Deir Ez–Zor angegriffen. Es hat den Angriff erst gestoppt, als Russland es über seinen „Irrtum“ informiert hat. Und das Pentagon ließ die Dschihadisten ihren Angriff auf dem Weg, den man ihnen somit geebnet hatte, weiterführen.

Auf strategischer Ebene, um die syrische arabische Armee an der Befreiung von dem ganzen Deir Ez-Zor Gouvernement zu hindern, genügt es, Daesh in seiner Rolle als Hindernis auf der Straße von Damaskus- Bagdad- Teheran beizubehalten. In der Vergangenheit hatte das Pentagon Daesh erlaubt, Palmyra, die historische Etappe der „Seidenstraße“, zu besetzen. Heute ist die Straße immer noch auf der irakischen Seite durch die Dschihadisten abgeschnitten, könnte aber über Deir Ez–Zor umgangen werden, wenn die Iraker Mosul befreien.

Aus US-amerikanischer Sicht war das Abkommen nur ein Mittel, um Zeit zu gewinnen, um die Dschihadisten zu versorgen und um den Krieg fortzusetzen. Mit der Umkehrung der diplomatischen Situation, hat Russland eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats einberufen, was in Washington Panik auslöste. In der Tat fällt in diesen Zeitraum nicht nur das Ende von Obamas Mandat, sondern auch die Durchführung der Generalversammlung der Vereinten Nationen.

Die offensichtlich sehr besorgte US-Botschafterin am UN-Sicherheitsrat, Samantha Power, verließ den Konferenzraum mitten in der Sitzung, um sich an die Journalisten zu wenden. Sie hoffte so, dass die ersten Agenturdepeschen nur die amerikanische Darstellung verbreiten würden. Sie hat sich daher über die russische „Inszenierung“ lustig gemacht, über etwas, was nur ein einfacher „Fehlschuss“ (62 Tote und 100 Verletzte!) gewesen wäre. Dann gab sie sich einer Schmährede hin, über die weitaus schwerwiegenderen Verbrechen des Regimes von Damaskus. Über die Manipulation alarmiert, verließ der russische Botschafter, Vitali Churkin, dann den Konferenzsaal, um seinen Standpunkt abzugeben. Die vorsichtig gewordenen Journalisten, denen das britische House of Commons die Lügen von Frau Power über die angeblichen Verbrechen von Muammar Gaddafi in Erinnerung gerufen hatte, berichteten dann doch über beide Darstellungen.

Von nun an wird Russland seinen diplomatischen Vorteil weiter nutzen: die Vereinigten Staaten wurden des Verrates in flagranti ertappt. Moskau könnte die Generalversammlung dazu benützen, um seinen Willen anzukündigen, die Dschihadisten zu vernichten. Die US-Manipulation könnte sich gegen jene wenden, die sie ausgedacht haben. Washington hätte nur mehr zwei Optionen: entweder sich in eine offene Konfrontation einzulassen, was es aber nicht will, oder zu akzeptieren, dass seine Schützlinge das Spiel verlieren.

Übersetzung
Horst Frohlich
Sabine

Quelle
Al-Watan (Syrien)

beigefügte Dokumente
http://www.voltairenet.org/article193341.html
Bratislava: der Gipfel des Kleingeistes

Die 27 Staaten, die in der Europäischen Union bleiben wollen, haben in Bratislava (Slowakei) ein separates Gipfeltreffen – ohne Großbritannien – abgehalten. Sie sollten über ihr gemeinsames Projekt nachdenken, gaben sich aber damit zufrieden, die abgedroschenen alten Platten neu aufzulegen. Die Welt verändert sich. Großbritannien passt sich an. Die Europäische Union stagniert.

| Damaskus (Syrien) | 19. September 2016

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© Europäische Union

Drei Monate nach der Entscheidung der britischen Wähler, aus der Europäischen Union auszutreten, haben sich deren Staats- und Regierungschefs – mit Ausnahme der Premierministerin des Vereinigten Königreichs – in Bratislava getroffen, um der EU neue Impulse zu geben.

Man hoffte auf ein Überdenken von dem, was zum Brexit geführt hatte, und wie das Bündnis damit umgehen sollte. Doch dazu kam es nicht. Die 27 begnügten sich auszusprechen, was möglicherweise die Auflösung der EU beschleunigen könnte, und redeten über Terrorismus, ohne zu begreifen, dass die Gefahr eine innere ist, dass Deutschland und Frankreich den Plan einer gemeinsamen europäischen Streitmacht wieder auferstehen ließen und dass Jean-Claude Juncker die Interessen der luxemburgischen Banker vertrat.

Anlässlich des Brexit haben wir erklärt, dass der Buckingham Palast und eine einflussreiche Partei der herrschenden britischen Klasse sich von Washington distanzieren wollten und sich wirtschaftlich an China sowie militärisch an Russland anzunähern wünschten [1]. Downing Street hat indessen keine seiner Karten aufgedeckt und hält seine Absichten bis zur Eröffnung der Verhandlungen über den Austritt aus der EU geheim.

In der internationalen Politik hat London jedoch zwei wichtige Akte vollzogen. Zunächst den Bericht der Chilcot-Kommission über den Krieg gegen den Irak und dann den des Unterhauses über den Krieg gegen Libyen. Der erste, 2009 bis 2010 verfasste, schlief seit Jahren in einer Schublade. Der zweite wurde im Sommer in Umlauf gebracht. Alle beide sind bemüht, die Ausrichtung von Downing Street am Weißen Haus zu kritisieren, gleich ob unter Labour-Parteichef Tony Blair oder dem Konservativen David Cameron. Auf sehr britische Art streichen die Autoren die Sinnlosigkeit dieser Kriege heraus und decken die Lügen auf, die zu ihrer Rechtfertigung dienten. Aber ohne ein Wort über die geheimen Abkommen zwischen London und Washington noch über die Rolle des MI6 bei der Konstruktion dieser Lügen zu verlieren. Was geheim ist, muss es bleiben. Auf jeden Fall setzen diese Berichte der aktuellen Variante der „besonderen Beziehung“ zwischen den beiden Staaten ein Ende.

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben diese Berichte nicht gelesen und sich deshalb nicht die Frage gestellt, was London vorbereitet. Manche haben sogar behauptet, die Briten würden die EU nicht verlassen, wenn es bei den Brexit-Verhandlungen gelänge, ihnen gegenüber die Stellung zu halten.

Alle haben Angela Merkel vor der Organisierung einer zweiten Welle von Migranten gewarnt und die Absicht bekräftigt, die zu ihrer Verhinderung bereits eingeleiteten Maßnahmen umzusetzen. Wie auch immer, niemand hat die Frage gestellt, ob die erste Migrantenwelle ausreichen wird, um Deutschlands demografisches Problem zu lösen, oder ob Berlin sich genötigt sehen wird, eine zweite Runde zu spielen, wie es angekündigt hatte.

Ehrlich gesagt werden die Drohworte der 26 gegen Deutschland, wenn es die Operation neu auflegt, keine Auswirkungen haben. Der luxemburgische Ministerpräsident – das heißt Jean-Claude Junkers Nachfolger auf diesem Posten – hat vorgeschlagen, Ungarn, das seinen Anteil an Flüchtlingen verweigert, auszuschließen. Zweifellos ein Mittel, um der Auflösung des Bündnisses vorzubeugen.

Drei Vorhaben wurden in Erwägung gezogen [2]:

- Als Erstes, in Sachen Terrorismusbekämpfung, darauf zu achten, dass nicht jeder Beliebige nach Europa hereinkommen kann. Das ist offensichtlich notwendig, geht aber ganz und gar an dem Problem vorbei, da die meisten Terroristen Europäer sind. Das Bündnis hat noch immer kein Verständnis von dem Massenterrorismus, der im „erweiterten Nahen Osten“ zu beobachten ist, noch von den paar terroristischen Aktionen, von denen es betroffen war. Niemand hat die strategischen Werke von Daesch wie „Le Management de la barbarie“ gelesen und deshalb nicht gemerkt, dass die gegenwärtige Art und Weise, den Terrorismus zu bekämpfen, genau das ist, wozu die Terroristen die Union bringen wollen.

- Zweitens wird während des Gipfels im Dezember das Projekt gemeinsamer europäischer Streitkräfte diskutiert. Es erinnert an das der Europäischen Verteidigungsgemeinschafr (EVG), die in den fünfziger Jahren Frankreich, Westdeutschland und die Benelux-Staaten zusammenführen sollte. Zu jener Zeit – auf dem Hintergrund des Koreakriegs – stellte Paris sich der Wiederbewaffnung Westdeutschlands entgegen, war aber für die Integration westdeutscher Streitkräfte in ein gemeinsames Heer. Das Projekt kam nie zustande, denn in Paris wurde es durch ein Bündnis von Gaullisten und Kommunisten abgewiesen. Heute sind die deutschen Streitkräfte neu aufgestellt und werden zu Einsätzen für den „Erhalt des Friedens“ entsandt, ohne dass Paris dagegen protestiert. Im aktuellen Zusammenhang mit den Kriegen in Syrien und im Donbass täuscht die Union vor, an eine Bedrohung durch Russland zu glauben. Vor eineinhalb Jahren hat sie sich mit einer East StratCom Task ausgestattet, einem geheimen antirussischen Propagandabüro, das Tausende Journalisten mit seinen „Informationen“ überschwemmt. Wie schon 1954 ist dieses Projekt offensichtlich eine US-amerikanische Schnapsidee, um die Europäer zu den nächsten Kriegen heranzuziehen. Und es erstaunt nicht, dass sich diesmal Großbritannien – nach dem Brexit – dagegenstellt.

- Schließlich sollte 2017 der Europäische Fonds für strategische Investitionen eingerichtet sein. Dieser Fonds ist als „Juncker-Plan“ bekannt. In Wahrheit ist er ein altes Projekt der Europäischen Investitionsbank (EIB), einer gleichermaßen im luxemburgischen Steuerparadies angesiedelten Institution. Dieser Fonds hat bloß die Mittel der EIB und ihrer Bürokratie vermehrt. Die Investitionen in Europa hat er nur geringfügig belebt und hier paradoxerweise das Ungleichgewicht gefördert: Er hat zum Beispiel kaum in Griechenland gegriffen, in dem Land, das es am nötigsten hatte – aber das interessiert die Bankiers nicht, die dieses Land als Schuldner betrachten.

Letztlich hat der Gipfel von Bratislava die Absicht der 27 gezeigt, in der Union nichts zu verändern. Nach ihrer Ansicht kann alles wie bisher weiterlaufen, vorausgesetzt Deutschland lässt keine Migranten mehr einwandern. Wir können also weiterhin „gegen den Terrorismus kämpfen“, indem wir zuschauen, wie er sich entwickelt, können uns fortgesetzt darauf einstellen, den Vereinigten Staaten in ihrem nächsten Krieg beizustehen und unsere Banker über unsere Investitionen entscheiden zu lassen.

Übersetzung
Sabine

[1] „Der Brexit verteilt die geopolitischen Karten neu!“; „Die neue britische Außenpolitik“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 27. Juni und 4. Juli 2016.

[2] „Erklärung von Bratislava“, Voltaire Netzwerk, 16. September 2016.

Thierry Meyssan

Thierry Meyssan Französischer Intellektueller, Präsident und Gründer des Réseau Voltaire und der Konferenz Axis for Peace. Er veröffentlicht Analysen über ausländische Politik in der arabischen, latein-amerikanischen und russischen Presse. Letztes, auf Französisch veröffentlichte Werk : L’Effroyable imposture : Tome 2, Manipulations et désinformations (hg. JP Bertand, 2007).

Fr 16. September 2016 08.35 Uhr
Diese Datei Foto, aufgenommen am Juni 08, 2016 zeigt eine Kraftstoffspeicher in Warri, Delta State, Nigeria. (Foto von AFP)
Diese Datei Foto, aufgenommen am Juni 08, 2016 zeigt ein Kraftstoffspeicher in Warri, Delta State, Nigeria. (Foto von AFP)

-Europäische Unternehmen werden beschuldigt Vorteil aus der schwachen Kraftstoffnormen in den afrikanischen Ländern zu nehmen und stark verschmutzten Brennstoff nach Westafrika zu exportieren, so ein neuer Bericht.

-Der Bericht, von der Schweizer Watchdog-Gruppe Public Eye, sagte, das großen europäischen Ölgesellschaften und Rohstoffhändler, Rohöl aus afrikanischen Ländern nehmen, vermischen es mit hoch verschmutzten Additiven und danach es ihnen dann wieder zu verkaufen.

„Viele westafrikanischen Ländern, die hochgradige Rohöl nach Europa exportieren, erhalten toxischen Brennstoff von niedriger Qualität im Gegenzug zurück“, schrieb er.

-Toxische Produkte, die die Unternehmen in die so genannten „African Qualität“ dazu tun sind nach Public Eye.weit höher als in Europa erlaubt ist.

„Ihr Geschäftsmodell stützt sich auf einer illegitimen Strategie um absichtlich die Qualität der Brennstoffe zu senken um ihre Gewinne zu steigern“, lesen Sie in den Bericht.

-Es sagte, dass Firmen, darunter die Schweizer Rohstoffhändler Trafigura und Vito, erhöhen ihre Gewinne auf Kosten der Afrikaner Gesundheit.

-Während die Europäische Union (EU) zehn Teile pro Millionen (ppm) von Schwefel in Diesel auf dem Kontinent erlaubt hat, ist die gesetzliche Grenze für schwefelfreies Benzin in einigen afrikanischen Ländern wie Nigeria 3000 ppm.

-Nach dem Brennen, wird der Schwefel in die Atmosphäre als Schwefeldioxid und andere Partikel freigesetzt, die einen wichtigen Beitrag zur respiratorischen Krankheiten wie Bronchitis und Asthma verursachen.

Dieses Bild zeigt eine Tankstelle in Lagos, Nigeria, 12. Mai 2016. (AFP)

-Laut dem Bericht, 20 Millionen Menschen in der nigerianischen Bundesstaat Lagos, atmen 13-mal mehr Feinstaub als die Menschen in London, und der Hauptgrund sei den schmutzigen Kraftstoff.

-Dies ist während Nigeria und einigen anderen westafrikanischen Ländern Erdöl mit den weltweit niedrigsten Schwefelmengen produzieren. Sie haben aber keine Raffineriekapazitäten, und müssen Kraftstoff aus Europa importieren.

-„Afrika könnte 25.000 Todesfälle im Jahr 2030 verhindern könnte, und fast 100.000 frühere Todesfälle im Jahr 2050 vermeiden“, wenn die Ausfuhr von minderwertigen Kraftstoff gestoppt wird, sagte Public Eye.

-Er forderte die afrikanischen Regierungen „um die Gesundheit ihrer städtischen Bevölkerung zu schützen, die Auto Wartungskosten zu senken und ihre Gesundheitsbudgets auf anderen drängenden Fragen der Gesundheit ausgeben“.

-„Wenn nicht unternommen wird, ihre Praktiken werden mehr und mehr Menschen auf dem gesamten Kontinent töten“, der Bericht warnt. (Holocaust muss nicht immer in KZ stattfinden, wie die Zionisten seit 1948 verkaufen…..es gibt subtilere Methode….siehe Gaza, Jemen, Afrika…etc. Anm.d.Ü.).

-Als Reaktion auf die Vorwürfe, so der Bericht, die drei Unternehmen haben jegliches Fehlverhalten bestritten, mit dem Argument, dass sie die gesetzlichen Anforderungen des Marktes gerecht werden.

-Public Eye, sagte jedoch, dass die Unternehmen haben ihre Mischungen angepasst ohne deren Kosten zu erhöhten, wenn Ghana im Jahr 2014 sein Schwefelgehalt Niveau gesenkt hat.

 

https://deutsch.rt.com/nordamerika/40542-clinton-kriegsmaschine/
Clintons Kriegsmaschine: Heiße Krieger aus der Bush-Ära im neuen Team

George W. Bush bei einem Treffen mit Abgeordneten im Oval Office am 13. September 2001. Gemeinsam mit Hillary Clinton wurde damals der "Krieg gegen den Terror" vorbereitet.

George W. Bush bei einem Treffen mit Abgeordneten im Oval Office am 13. September 2001. Gemeinsam mit Hillary Clinton wurde damals der „Krieg gegen den Terror“ vorbereitet.
Hillary Clinton hat ihr Team für den Nationalen Sicherheitsrat vorgestellt. Darunter befinden sich reihenweise Generäle und Geheimdienstler aus der Regierung George W. Bush.

Der Nationale Sicherheitsrat ist sicher die wichtigste politische Institution der USA. Hier werden die strategischen Entscheidungen getroffen und langfristige Projekte verfolgt.

Einer langen Tradition folgend hat die Kandidatin der Demokraten am Freitag ihr Top-Team vorgestellt. Bisher handelt es sich um eine „Arbeitsgruppe“ für die Nationale Sicherheit. Allerdings gelten diese „working groups“ der Kandidaten bereits als wichtige Vorauswahl.

Unter den 16 Politikern, die Clinton nun am Freitag als ihr National Security Team vorstellte, finden sich zahlreiche hochrangige Beamte, die mit dem Republikaner George W. Bush ins Amt gelangten. Die Auswahl bestätigt Clintons Ruf als „Falke“, von der die internationale Politik nur das Schlimmste erwarten kann.

Michael Chertoff wurde von George W. Bush zum Minister für Innere Sicherheit ernannt. Den Posten für „Homeland-Security“ hatte die Bush-Regierung erst nach den Vorfällen des 9. September 2001 eingerichtet. Chertoff gehörte zu den Autoren des dafür verabschiedeten Gesetzes, dem Patriot Act, mit dem die Bürgerrechte von Amerikanern massiv beschnitten wurden.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt gründete er die The Chertoff Group (TCG), eine private Firma, die Sicherheitsdienstleistungen für die CIA anbietet. Seit dem Jahr 2012 arbeitet er im Vorstand des Rüstungsunternehmens BAE Systems.

Generalleutnant Michael Flynn gilt als möglicher Running Mate des designierten republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald J. Trump. Flynn gilt als Verfechter eines realistischen Ansatzes in der Außenpolitik.

General John Allen kommandierte ab dem Jahr 2006 die US-Marines in der irakischen Provinz Anbar. Hier leistete die Bevölkerung den hartnäckigsten Widerstand gegen die Besatzung. Unter Allen erreichte die Repression gegen die Iraker – Folter und Verhaftungen – ihren Höhepunkt. Später setzte Obama ihn als Spezialbeauftragten im Kampf gegen die Organisation „Islamischer Staat“ ein.

Bei der Aufstandsbekämpfung in Anbar hatten John Allen und General David Petraeus auf die Strategie gesetzt, sunnitische Aufständische einzukaufen. Die paramilitärischen Verbände, die Awakening Councils, waren massiv dafür verantwortlich, dass die sektiererische Gewalt im Irak eskalierte. Viele seiner Kämpfer schlossen sich, nachdem sie vom US-Militär ausgebildet worden waren, der Organisation „Islamischer Staat“ an.

Auch David Petraeus findet sich nun in der National Security Working-Group von Hillary Clinton. Gemeinsam mit Hillary Clinton hatte der spätere CIA-Chef begonnen, massive Waffenlieferungen an Anti-Assad-Söldner in Syrien zu ermöglichen. Im Irak war Patraeus maßgeblich dafür verantwortlich, dass die CIA-Offiziere James Steele und James Coffman ein Folterprogramm gegen Aufständische aufgebaut hatten.

Zuletzt machte Petraeus mit dem Vorschlag auf sich aufmerksam, man müsse die Organisation „Islamischer Staat“ in Syrien bekämpfen, indem man al-Kaida unterstützt.

Michael Morell arbeitete jahrelang als stellvertretender CIA-Chef. Zwar machte er seine Karriere größtenteils unter der Regierung Obama. Allerdings gilt er innerhalb des Geheimdienstes als Scharfmacher. Michael Morell verteidigt die Praxis der Folter ebenso wie außergerichtlichen Hinrichtungen im Rahmen des Drohnen-Kriegs.

Seitdem er im Jahr 2013 aus dem Auslandsgeheimdienst ausschied, leitet er gemeinsam mit ehemaligen Spitzenbeamten aus der Bush-Zeit die Beratungsfirma Beacon Global Strategies. Das Unternehmen bietet Politikern eine Beratung für sicherheitspolitische Entscheidungen an und gilt als „überparteilich“.

Admiral James Stavridis amtierte zuletzt als Oberbefehlshaber der NATO für Europa. Seit seinem Ausscheiden aus dem Amt tritt er als Analyst für internationale Politik auf. Dabei scheint ihm besonders daran gelegen, Russland als neues Feindbild zu etablieren. Anfang 2015 veröffentlichte er etwa die Analyse, dass die USA nun massiv die Ukraine bewaffnen müssten, um die Ostukraine zu „befreien“.

Daneben befinden sich weitere elf jüngere Beamte auf der Liste, die unter Clinton im Außenministerium groß wurden.

Die Staats- und Regierungschefs suchen nach Gelegenheiten, um sich für bilaterale und sogar multilaterale Diskussionen zu treffen. Sie frönen daher der Versammlungen, eine Krankheit, die aus nutzlosen Gipfeltreffen besteht, nur um über andere Themen hinter den Kulissen verhandeln zu können, ohne diese Gespräche rechtfertigen zu müssen. Der G20-Gipfel in Hangzhou entging nicht dieser Mode.

| Damaskus (Syrien) | 11. September 2016

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Die Staatschefs des G20 versammelten sich in Hangzhou (China). Der G20 ist die Sitzung der 19 größten Volkswirtschaften der Welt – aber ohne Spanien, den Niederlanden oder die Schweiz – plus der Europäischen Union. Dieser Organismus wurde 1999, am Rande des G7, mit den Finanzministern gegründet, um die aufstrebenden Volkswirtschaften an den Beschlüssen des Westens zu beteiligen. Er machte anlässlich der Finanzkrise von 2008 einem Gipfel der Staatsoberhäupter Platz, in der Hoffnung, die Ausbreitung der Krise eindämmen zu können.

In Wirklichkeit hat kein einziger G20-Gipfel über irgendetwas entschieden. Das ist auch eher beruhigend, weil, wenn diese Versammlung es erreicht hätte, würde es bedeuten, dass die Reichen für die Armen entscheiden.

Im Prinzip sollte der G20 Wirtschaftsfragen studieren. Derzeit geht es um die globale Wachstumsverlangsamung, um den möglichen Stillstand der Globalisierung, sowie um eine mögliche Auflösung der Europäischen Union. Bei der Eröffnung betonte Präsident Xi Jinping seine Überzeugung, dass man jegliche Rückkehr des Protektionismus vermeiden und im Gegenteil die Entwicklung des Welthandels fortzusetzen sollte, um das Wachstum zu fördern. Da aber die politischen Entscheidungsträger kaum Auswirkungen auf die Wirtschaft haben, war der G20-Gipfel hauptsächlich eine Gelegenheit für vertrauliche Gespräche, um politische Themen zu diskutieren: Ukraine, Syrien und den Terrorismus.

Wie jedes Mal sagten alle, sie wollten die Freiheit des Handels, den Frieden bewahren und den Terrorismus bekämpfen. Doch jeder weiß, dass die Vorherrschaft der Vereinigten Staaten der Eröffnung der zwei „Seidenstraßen“ nicht lange Stand halten wird, und sie alles in ihrer Macht stehende tun werden, um sie im Donbass und in Syrien/Irak abzuschneiden.

Das Weiße Haus hat wissen lassen, dass die Friedens-Verhandlungen um Syrien mit dem Kreml versagt hätten. Es wäre Moskaus Schuld, das „in vielen Punkten“ zurückgerudert habe. Welche Punkte? Das Weiße Haus hat sie natürlich nicht genannt. Und aus gutem Grund, da es sie nicht gibt. Seit dem Friedensabkommen von Genf 1, im Juni 2012, sind es die Westler, und sie allein, die die zahlreichen Verhandlungen vereitelt haben. Aus zwei Gründen: der erste, weil sie keinen generellen Frieden wollen, sie in der syrisch-irakischen Wüste Chaos beibehalten wollen, um den Handel zwischen Asien und Europa abzuschneiden. Der zweite, weil Washington die Wiederherstellung von Russland auf dem Niveau der UdSSR nicht anerkennen und die Macht mit ihm nicht teilen will.

Was den Kampf gegen den Terrorismus angeht, ist er seit Jahren die perfekte Ausrede für die Vereinigten Staaten, um die Geldüberweisungen zu kontrollieren; so können diejenigen, die die Finanzierung und die Waffenausstattung des Terrorismus bewerkstelligen, die Sanktionen gerade jenen auferlegen, die den Terrorismus bekämpfen: dem Iran, Russland und Syrien.

Deshalb kann der G20 nur eine Gelegenheit sein, kleine politische Schritte zu unternehmen, unter dem Vorwand des wirtschaftlichen Treffens. So haben Russland und die Türkei nahezu abgeschlossen, ihren Handel wiederherzustellen, was helfen sollte, die Haltung von Ankara gegenüber Syrien zu ändern.

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle
Al-Watan (Syrien)

Sun 11. September 2016 06.26 Uhr
Dieses Foto wurde von arabischsprachigen Ma'an Nachrichtenagentur am 10. September zur Verfügung gestellt, 2016 zeigt 6-jährige palästinensische Mädchen Lama Marwan Mousa getötet.
Dieses Foto wurde von arabischsprachigen Ma’an Nachrichtenagentur am 10. September 2016  zur Verfügung gestellt, und zeigt die getötete 6-jährige palästinensisches Mädchen Lama Marwan Mousa.

11.09.16 – ISRAEL deine Mörder ! – Israelische Siedler überfährt und tötet palästinensisches Kind in Westbank

-Ein israelischer Siedler hat überfahren und getötet einen sechs Jahre alten palästinensischen Mädchen auf einer Straße die zu einer illegalen Siedlung im südlichen Teil der besetzten Westbank führt.

-Lokale palästinensische Quellen haben das Opfer als Lama Marwan Mousa identifiziert, und fügten hinzu, dass sie in al-Khader Stadt am Samstagabend erschlagen wurde, 5 km (3,1 Meilen) westlich von Bethlehem, so Palästina al-Yawm Nachrichtenagentur berichtet.

-Israelischen Krankenwagen sind zuerst am Tatort angekommen und nahmen Lama Leiche an einen unbekannten Ort. Nach palästinensischen Medien, sie wurde kurz darauf für tot erklärt.

-Lokale Quellen sagten der palästinensischen Ma’an Nachrichtenagentur, dass das Mädchen auf dem Bürgersteig vor ihrem Haus stand, als ein schnell fahrendes Fahrzeug angefahren kam und sie überfahren hat.

-Allerdings behauptete ein ungenannter israelische Polizeisprecher, dass das Mädchen über die Straße allein spazieren ging, als sie getroffen wurde. Die Quelle sagte der Fahrer sich selbst die Polizei gestellt hatte, und dass die Polizei den Vorfall untersucht….um später zu sagen, das ein Unfall war…haben Sie etwas anderes erwartet? Anm.d.Ü.

-Es gibt Dutzende von „Hit and Run“ Vorfälle in verschiedenen Teilen der besetzten Westbank, die Palästinenser als Ziel haben, die meisten von ihnen wurden weitgehend von den israelischen Behörden nicht untersucht . Einige dieser Vorfälle haben sogar einem tödlichen Ausgang gehabt.

-Am 10. August, einem israelischen Siedler, auf einem Motorrad, überrannte der 85-jährige Moussa Muhammad Salman in der Nähe der Stadt von Khirbat al-Marajim.

-Hasan Faraj, ein Verwandter von Salman, sagte der ältere Mann erlag seinen Verletzungen, nachdem er in al-Najah National University Hospital in Nablus gebracht wurde.

-Nach den neuesten Zahlen die von dem Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten veröffentlicht wurden, haben israelische Siedler mindestens 71 Angriffe auf Palästinenser und deren Eigentum in der Westbank, einschließlich Ost-Jerusalem al-Quds, in diesem Jahr bisher durchgeführt, verglichen mit insgesamt 221 im Jahr 2015.

-Allerdings werden die Täter solcher Gewalttaten selten bestraft, mit der israelischen Polizei, die den meisten Fällen ohne Anklage schließt.

-Fast 240 Palästinenser haben ihr Leben durch israelischer Gewalt verloren….die Verletzen werden nicht mehr gezählt.

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Karte der Apartheid frei spanischen Städte kann nicht kopiert werden, bitte drücken Sie auf    http://english.almanar.com.lb/26376
Dutzende von spanischen Städte erklären sich „Frei von israelischen Apartheid“

-Eine beispiellose Sieg für die BDS-Bewegung und für Palästina-Solidaritätsgruppen, die gegen der unerbittliche „Israel“ Lobby sich durchgesetzt haben, der versucht sie durch Propaganda und teure Gerichtsverfahren einzuschüchtern ……und zum Schweigen zu bringen.…

-Cadiz, Provinzhauptstadt in der autonomen Region Andalusien im spanischen Staat, ist die letzte Gemeinde, die einen Antrag angenommen hat, die der Unterstützung der palästinensischen geführte Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) Bewegung für die Rechte der Palästinenser bejaht und erklärte sich als eine israelische „Apartheid Free Zone“.

-Mit einer Bevölkerung von 120.000, Cadiz schließt sich an mehr von 50 Städten und Gemeinden in ganz Spanien, die abgestimmt haben, sich von israelischen Apartheid frei zu erklären. Andere berühmte Apartheid Freie Gemeinden sind Gran Canaria, Santiago de Compostela, Xixón-Gijón, Sevilla, Córdoba und Santa Eulària auf Ibiza.

-Inspiriert teilweise durch eine ähnliche Kampagne während des Kampfes gegen die Apartheid in Südafrika in den 1980er Jahren, die israelische Apartheid Free Zone Kampagne vom Solidaritätsnetz gegen die Besatzung Palästinas (RESCOP), versucht ‚Inseln des politischen Bewusstseins „zu schaffen und lokale Beziehungen mit dem israelischen Besatzungsregime, Siedlerkolonialismus und der Apartheid, sowie mit internationalen Unternehmen und Institutionen zu brechen, die bei der Aufrechterhaltung der israelischen Verletzungen des internationalen Rechts sich mitschuldig machen.

-Die Kampagne, die von den sozialen Bewegungen, Unternehmen, Schulen, Medien und öffentlichen Einrichtungen in ganz Spanien unterstützt wird, hat eine Karte erstellt wo die Räume frei von israelischen Apartheid zu sehen sind.

Quelle: Agenturen

Kommentar: Ich höre schon die Antisemitismus Keule zischen….ein bißchen Zivilcourage könnte uns gut tun

 

https://deutsch.rt.com/afrika/40458-exklusiv-aus-libyen-tod-lauert-is/
Exklusiv aus Libyen: Der Tod lauert an jeder Ecke – Blick hinter die Kulissen der IS-Bombenindustrie

Obwohl der IS weitgehend vertrieben ist, lauern zahlreiche Gefahren auf libysche Soldaten in Sirte - von nicht explodierten Blindgängern, Mörserfeuer und Sprengfallen bis hin zu IS-Terroristen, die den Regierungstruppen Hinterhalte legen.

Obwohl der IS weitgehend vertrieben ist, lauern zahlreiche Gefahren auf libysche Soldaten in Sirte – von nicht explodierten Blindgängern, Mörserfeuer und Sprengfallen bis hin zu IS-Terroristen, die den Regierungstruppen Hinterhalte legen.
An der Frontlinie des Kampfes gegen die Terrormilz „Islamischer Staat“ in der Hafenstadt Sirte hat RT-Reporter William Whiteman libysche Regierungstruppen besucht. Immer noch lauern tödliche Fallen, die der IS hinterlassen hat, an jeder Ecke.

Während die Dschihadisten bereits aus den meisten Vierteln von Sirte vertrieben wurden, finden sich nach wie vor, als harmlose Alltagsgegenstände getarnt, zahlreiche Sprengfallen in der Stadt wieder. Kämpfer der regierungsnahen Misrata-Miliz, die in der Küstenstadt gegen den IS vorgeht, zeigten RT-Reporter Whiteman ein typisches Beispiel für eine solche Höllenmaschine. So hinterließ der IS mitten auf einem öffentlichen Platz eine Sprengfalle, die äußerlich an eine menschenähnliche „Puppe“ erinnerte. Diese Figur war mit einem losen T-Shirt bekleidet und war in eine Decke mit Blumenmustern eingewickelt.

Auf eine noch gefährlichere Falle stieß Whiteman, als die RT-Crew auf ihrem Weg durch die umkämpfte Stadt angesichts einer nicht explodierten Mörsergranate ihre Autofahrt unterbrechen musste. Die Granate steckte mit dem Sprengkopf nach unten zur Hälfte in der Straße. Auf der Suche nach Utensilien für eine provisorische Warnabsperrung entdeckte das Team von Whiteman einen weiteren Sprengkörper, der in einem Leitkegel verstreckt war.

„In der naheliegenden Vorahnung, dass die libyschen Regierungstruppen das nicht explodierte Projektil auf der Straße markieren wollen würden, positionierte der ‚Islamische Staat‘ in der Nähe einen Leitkegel, in den man eine Bombe eingebaut hatte“, erklärte Whiteman.

Der IS unterhielt in Sirte zahlreiche Bombenfabriken. Die Hafenstadt, die in Reichweite großer Erdölquellen liegt, befand sich seit Juni 2015 unter der Kontrolle der Terrormiliz. Um einen seltenen Einblick in die „Bomben-Baukunst“ des IS zu bekommen, traf sich Whiteman mit Angehörigen eines Pionierbataillons. Dieses hatte erst kurz zuvor fünf Sprengfallen entschärft. Gemeinsam mit den Militärangehörigen erhielt der RT-Reporter die einmalige Chance, eine IS-Selbstmordweste aus der Nähe zu untersuchen. Diese war mit Schrauben und Kugellagern gefüllt, um die Sprengwirkung zu maximieren.

„Sie binden sich mit diesem Band den Gurt im Grunde um die Brust“, erklärte Whiteman. „Wenn er in die Luft geht, dann verstreut sich die Ladung überallhin. Es ist wirklich schauerlich, all dieses Zeug aus der Nähe zu sehen“, sagte Whiteman. Erst vor einigen Tagen versuchte ein IS-Selbstmordattentäter in einem mit Bomben beladenen Auto, die Verteidigungslinie der regierungsnahen Rebellen in Sirte zu durchbrechen. Das RT-Team hatte die Einheit zufällig exakt an diesem Tage begleitet. Der Anschlag konnte in letzter Sekunde verhindert werden, als Regierungskämpfer das Auto mithilfe einer Panzerfaust zum Stoppen brachten.

Da es den libyschen Truppen gelang, den IS von seinen Versorgungsrouten nach Sirte abzuschneiden, gingen der Terrormiliz wichtige Komponenten für den Bombenbau aus. Daraufhin griffen die Extremisten auf einfache, doch mindestens genauso effektive Sprengfallen zurück. Viele Sprengkörper werden inzwischen alternativ mittels medizinischer Komponenten oder Alltagsgegenstände im Haushalt gebaut.

Beispielsweise zeigte ein Pionier, wie der IS aus einer gewöhnlichen medizinischen Spritze einen lebensbedrohlichen Sprengsatz baute. Oder wie Timer aus einer Waschmaschine dazu verwendet wurden, um eine Zeitbombe zu entwickeln.

„Man kann es nach unten klicken hören. Sie lassen die Bombe einfach im Auto oder sonstwo. Wenn libysche Truppen vorrücken – Boom, geht sie hoch. Die Bombe tötet eine ganze Menge an Menschen“, sagte Whiteman. „Obwohl die Technik sehr einfach ist, ist sie sehr effektiv. Das ist der Grund, warum es so schwer ist, den IS aus der Stadt zu drängen. Sie sind in der Nutzung von Bomben sehr versiert.“

Am Mittwoch bemerkte der US-Außenminister Ash Carter, dass die UN-gestützte libysche Regierung kurz davorstehe, den IS aus Sirte zu vertreiben. „Ich erwarte, dass sie die verbliebenen feindlichen Elemente in Kürze eliminieren können“, sagte er gegenüber Journalisten in London. Carter betonte, die US-Luftwaffe werde die libyschen Kräfte auch weiterhin unterstützen, bis Sirte komplett zurückerobert sei. Die libysche Regierung begann im Mai dieses Jahr mit ihrer Offensive gegen den IS.

 

Syrer von der Stadt Suran im Norden Hama fliehen, vorbei brennenden Fahrzeuge am 1. September 2016, nachdem im Ausland gesichert Militante Kontrolle über die Stadt übernehmen.  (AFP)
Syrer fliehen am 1. September 2016 von der Stadt Suran im Norden Hama vorbei brennenden Fahrzeuge , nachdem im Ausland gesichert Militante die Kontrolle über die Stadt übernommen hatte. (AFP)

07.09.16 – SYRIEN – Syrische Truppen töten 100 Kämpfer während der Operationen in Hama

-Die syrische Armee hat die Kontrolle über mehrere von Militante gehaltenen Dörfer in Syrien West-zentralen Provinz Hama zurückgewonnen.

-Nach militärischen Quellen, am Dienstag,  syrische Panzer haben die von Fremden unterstützten Militanten aus den rund um die Stadt Maardas gelegen Dörfer und der Bteish Gebiet in der nördlichen Landschaft der Provinz vertrieben.

-Während der Operationen über 70 Jaish al-Fateh Terroristen wurden getötet und eine große Zahl von ihren gepanzerten Fahrzeugen und Kanonen wurden zerstört.

-Syrische Truppen vereitelt auch mehrere Terroranschläge auf die Städte Maan und Kafraa, tötete etwa 30 weitere Kämpfer und zerstörten eine Reihe ihrer Panzer und Fahrzeuge.

-Früher zerstört die syrische Luftwaffe Jets mehrere Militante Kommandoposten und gepanzerte Fahrzeuge. Dutzende von Terroristen wurden bei mehreren Razzien in Hama Land getötet.

-In den letzten Wochen haben die syrischen Streitkräfte haben große Gewinne in und um die Provinz gemacht, 213 Kilometer (132 Meilen) nördlich von Damaskus entfernt, die teilweise durch Gruppen die von Jaish al-Fateh und der sogenannten Freien Syrischen Armee kontrolliert wird.

So genannte Freie Syrische Armee Militante starten eine Grad-Rakete von Halfaya Stadt in Hama Provinz in Richtung syrische Regierung Kräfte die in Zein al-Abidin Berg stationiert sind.