Archiv für August 8, 2016

https://deutsch.rt.com/amerika/39880-grosse-bruder-sorgt-fur-sicherheit/
Großer Bruder sorgt für Sicherheit: Über 1.000 US-Agenten von 17 Geheimdiensten in Rio im Einsatz

Sportfest oder Bürgerkrieg? Die brasilianischen Sicherheitskräfte erhalten substantielle Unterstützung aus Washington.

Sportfest oder Bürgerkrieg? Die brasilianischen Sicherheitskräfte erhalten substantielle Unterstützung aus Washington.
Nach der Suspendierung von Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff und der Einsetzung des US-treuen Interimspräsidenten Michel Temer, traut Washington dem südamerikanischen Land offenbar nicht zu, selbst für die Sicherheit der Olympischen Spiele zu sorgen. Mehr als 1.000 Beamte von insgesamt 17 US-Geheimdiensten sind in den Spielstätten Brasiliens im Einsatz.

Anti-Regierungsproteste in Brasilien

Ganze 17 Geheimdienste leisten sich die Vereinigten Staaten. Sie alle haben für die Zeit der Olympischen Sommerspiele Mitarbeiter nach Brasilien entsendet, wie der US-Sender NBC berichtet. Der Arbeitsbereich der entsendeten Agenten deckt die ganze Palette geheimdienstlicher Tätigkeit ab. Von personellen Einsätzen, über Spionage-Satelliten, bis hin zur Überwachung des Internets und natürlich auch der Social-Media-Kanäle reicht die Aktivität von NSA, CIA, FBI und Co.

Richard Kolko, Sprecher des US-Geheimdienstkoordinators James Clapper will den massiven Einsatz als Paradebeispiel für grenzüberschreibende Zusammenarbeit im Dienste der Sicherheit verstanden wissen:

„US-Geheimdienstbehörden arbeiten eng mit Vertretern brasilianischer Dienste zusammen, um mögliche Gefahren für die Olympischen Spiele in Rio zu identifizieren und zu neutralisieren.“

Auch sei die geheimdienstliche Zusammenarbeit der beiden Staaten seit 9/11 ohnehin „exzellent“. Zwar gebe es keine konkreten Hinweise auf Anschlagspläne gegen die Spiele, auch in Washington nutzt man jedoch die Geschichte von zehn Terrorverdächtigen mit angeblichen IS-Verbindungen, die Brasiliens Justizminister Alexandre de Moraes kürzlich der Weltpresse präsentierte.

Brasilianische Spezialeinheiten bei einer Anti-Terrorübung

Bei genauerem Hinsehen kommen allerdings Zweifel hinsichtlich der Glaubwürdigkeit von de Moraes´ Aussagen auf. Beobachter vermuten hinter dem gezielten Agenda-Setting eher eine willkommene Gelegenheit für die Interims-Regierung von Michel Temer, um geheimdienstliche Strukturen auszubauen. Bereits im Dezember 2009 kommentierte Lisa Kubiske, die damalige Botschaftsrätin der USA in Brasília vage Befürchtungen über die terroristische Bedrohung in Brasilien mit den Worten:

Es bieten sich schon jetzt Gelegenheiten für die Regierung der USA, für die Zusammenarbeit im Hinblick auf die Olympischen Spiele und die Nutzung dieser Zusammenarbeit zur Ausdehnung ihrer Ziele in Brasilien, einschließlich der Vermittlung von mehr Erfahrung im Bereich Gegen-Terrorismus.

Ohnehin rückt der Sport bei den Olympischen Spielen in Rio immer mehr in den Hintergrund. Während im Vorfeld vor allem das Thema Doping die Berichterstattung beherrschte, wurde spätestens mit dem Zug der Olympischen Fackel durch die Vorstädte Rios deutlich, was die brasilianische Bevölkerung von den milliardenschweren Mega-Spielen hält. Nur unter massivem Polizeieinsatz konnte das Olympische Feuer die von Protesten gesäumten Straßen passieren:

Tränengas und Gummigeschosse wurden eingesetzt:

Das südamerikanische Land befindet sich in der Staatskrise, nachdem die gewählte Präsidentin Dilma Rousseff aufgrund unbelegter Korruptionsvorwürfe ihres Amtes enthoben wurde. Ihren Posten übernahm zunächst der konservative Vize-Präsident Michel Temer. Dieser zeichnet sich vor allem durch neoliberale Privatisierungspolitik und eine besondere Nähe zu Washington aus. Temers Zustimmungswerte in der brasilianischen Bevölkerung liegen derzeit bei rund zwei Prozent.

http://www.presstv.ir/Detail/2016/08/08/479015/Syria-Aleppo-militant-casua
Syrian army soldiers patrol the area around the entrance of the district of Bani Zeid, on the northwestern outskirts of Aleppo, July 28, 2016. (Photo by AFP)
Syrische Soldaten patrouillieren die Umgebung rund um den Eingang des Bezirks Bani Zeid, am nordwestlichen Stadtrand von Aleppo, 28. Juli 2016. (Foto: AFP)

-Syrischen militärischen Operationen und die russischen Angriffe haben das Leben von einigen 2.000 Terroristen aus Daesh und al-Nusra Front – jetzt Fateh al-Sham Front umbenannt – und ihre Alliierten Gruppen in Syrien der nördlichen Stadt von Aleppo, gekostet so russische Medien sagen.

-Die schwere Verluste wurden während der Hauptphase der Befreiung Operation für Aleppo verursacht worden , die vor zwei Wochen begann, berichtete IRNA am Montag, unter Berufung auf eine russische staatliche Fernsehsender.

-Dem Bericht zufolge viele Militante wurden auch in der Operation verwundet, die auch gepanzerte Fahrzeuge und Waffen-Depots zerstört hat.

-Syrische Truppen ist es gelungen, weite Gebiete im südlichen Teil von Aleppo aus der Kontrolle der Militanten während der Operation  zu befreien.

-Militante sollen Zivilisten als menschliche Schutzschilde in Teilen von Aleppo noch unter ihrer Kontrolle verwendet haben. Die Militanten haben auch die Zivilisten, die versucht haben die Stadt durch die humanitäre Korridore einrichten von Syrien und Russland zu verlassen abgezielt haben.

Syrische Soldaten inspizieren Fässer in einem Gebäude am Eingang des Stadtteils Bani Zeid am nordwestlichen Stadtrand von Aleppo, Syrien, 28. Juli 2016. (Foto: AFP)
https://deutsch.rt.com/europa/39858-enhullt-schwedische-nazis-kampfen-in/
Enhüllt: „Gegen die russische Gefahr“ – Wie schwedische Neonazis unbehelligt in der Ukraine kämpfen

Erhalten tatkräftige Unterstützung aus Schweden: Neonazis des ukrainischen Azow-Bataillon.

Ohne jegliche rechtliche Konsequenzen ziehen schwedische Nationalisten in den ukrainischen Krieg und rühmen sich öffentlich mit den von ihnen getöteten „Separatisten“. Der schwedische Geheimdienst „Säpo“ sieht keinen Handlungsbedarf und sieht Gefahren ausschließlich bei Schweden, die im Nahen Osten kämpfen. Amnesty International beklagt derweil die fehlende Bestrafung von Kriegsverbrechen, die ausländische Kämpfer in der Ukraine begangen haben.

von Olga Banach

Im rechtsfreien Raum helfen schwedische Nazis ukrainischen Freiwilligen-Bataillone bei ihrem Kampf gegen den gemeinsamen russischen Feind. Mikael Skillt ist der wohl berühmteste Fall eines solchen schwedisch-nationalistischen Kämpfers.

Schweden: Gute Vernetzung mit Rechtsextremen anderer europäischer Länder.

Er ist ehemaliger Angehöriger der schwedischen Armee und bereicherte eine der schlimmsten Freiwilligenarmeen im Osten der Ukraine, genannt „Asow-Bataillon“. Seine Erfolge verbreitet er in den sozialen Netzwerken und erntete viel Bewunderung. Das neonazistische Bataillon spielte eine zentrale Rolle in der Kontrollübernahme der umkämpften Gebiete. Die Flagge des Bataillons ziert eine Wolfsangel, die Kämpfer schmücken sich mit Nazi-Symbolen und Runenzeichen. In einem BBC Interview wurde, von Seiten des Ministeriums, jegliche Form des Nationalsozialismus innerhalb des Bataillons und die Existenz ausländischer Kämpfer bestritten.

Auf Twitter beschreibt sich Mikael Skillt wie folgt:

Weltenbürger einer Welt, die einst viel mehr war, nun auf Wahrheitssuche in trüben Gewässern.

Für seine Verdienste wurde er in der Ukraine mit einer Medaille ausgezeichnet. Als Erklärung für sein Handeln gab er gegenüber n-tv an, er wolle das Überleben des weißen Menschen sichern. Sein anschließendes Ziel sei es, Assad im Kampf gegen den Zionismus zu unterstützen. Was Skillt wohl nicht wusste, ist, dass das „Asow-Bataillon“ von einem jüdischen Oligarchen Igor Kolomysky finanziert wird, der sowohl die ukrainische als auch die israelische Staatsbürgerschaft besitzt.

Quelle: Fabia Eberhard

Woher kommt das schwedische Interesse an der Ukraine? Sicher ist es dem jahrzehntelangen Feindbild Russland geschuldet. Die schwedischen Medien sehen die Ukraine als klares Opfer einer feindlichen russischen Invasion und als Beispiel für eine Zukunft, der sie entgegenwirken müssen.

Es hat sich eine Gruppe geformt, die den Namen „Schwedisch-Ukrainische Volontäre“ (Svenska Ukrainafrivilliga) trägt. Es wird von Brüdern im Osten gesprochen, denen geholfen werden soll. Die schwedisch-rechtspopulistische Partei SvP unterhält gute Kontakte zur ukrainischen rechten Gruppierung „Swoboda“. Da die Handlungsmöglichkeiten des rechten Spektrums in Schweden begrenzt sind, erscheint die Ukraine wie eine lang ersehnte Möglichkeit den Krieg zu proben.

Der Pressesprecher von Amnesty International Kiew, Bogdan Ovcharuk, beklagte, dass Azow und die freiwilligen ausländischen Kämpfer bisher nicht der Kriegsverbrechen angeklagt wurden. Das russische Außenministerium hatte ebenfalls erfolglos auf eine Ahndung der Kriegsverbrechen schwedischer Kämpfer gedrängt.

Der schwedische Geheimdienst „Säpo“ kommentierte das Thema rechtsradikaler Schweden in der Ukraine:

Der Sicherheitsdienst ist nur an Schweden interessiert, die an Aktivitäten in anderen Ländern teilnehmen, die mit Terror verbunden sind, so wie al-Qaida inspirierte Gruppen in Syrien.

Weiterhin teilte Säpo mit, dass durch diese Rückkehrer keine nationale Gefahr ausginge. Sie würden schließlich dort nicht lernen Bomben zu bauen.

Michael Skillt zu den Anschuldigungen von Amnesty:

„Würde einer der Soldaten unter meinem Kommando Kriegsverbrechen begehen, so würde ich ihn persönlich verhaften und den zuständigen Institutionen übergeben.“

In einem Interview mit der schwedischen Zeitung „Expressen“ nach seiner Rückkehr 2014 antwortete er, dass er rund 20 Männer getötet habe – es ginge schließlich um Leben und Tod.

Auf der Webseite der schwedischen Regierung aber heißt es zum Ukrainekonflikt: „Respekt für die UN-Satzung, die Statuten des Europarates, die OSZE-Prinzipien, Normen und Vereinbarungen, demokratische Menschenrechtsprinzipien und die Regel des Gesetzes sind der Kern einer vorbestimmten, auf Regeln basierenden europäischen Sicherheit. Wir können solche Basisbestimmungen nicht aufgeben.“

Dienstag, 2. August 2016 12:45 Uhr
A screenshot from the Camp Bucca game (The Atlantic)
Ein Screenshot aus dem Camp Bucca Spiel (The Atlantic)

08.08.16 – http://www.presstv.ir/Detail/2016/08/02/478030/torture-camp-bucca-iraq-war-cia-abu-ghraib-video-game-us

Ein Video-Spiel ist in den Vereinigten Staaten entwickelt worden, in denen der Spieler übernimmt die Rolle eines amerikanischen Soldaten und Gefangene in einem Gefängnis im Irak foltern kann.

-Arbeiten an dem Projekt begann vor zwei Jahren von einem Designer-Team in Pittsburgh, Pennsylvania, die Atlantic berichtete am Montag.

-Die Entwickler behauptet, dass das Spiel darauf abzielt, den Player unangenehm in der Nähe von Folter gegen Häftlinge bei der berüchtigten Camp Bucca im südöstlichen Irak, wo die US-Truppen Verdächtigen des sogenannten US-Kriegs gegen den Terror von 2003 als der Irak-Krieg begann bis 2009 gehalten wurde.

-Sie sagen, sie wollen auch mehr Aufmerksamkeit auf Missstände im Camp bringen der sich in der Nähe von Umm Qasr befindet.

Was ist im Spiel?

-Die Geschichte des Spiels tritt in einer unbestimmten Zeit während der US-Invasion und Besetzung des Irak.

-Der Spieler soll mit irakischen Gefangenen interagieren, die die bekannte orange Overalls und manchmal schwarze Kapuzen über ihren Köpfen tragen.

-Der Spieler sollte Intelligenz Informationen aus der Insassen durch den Rückgriff auf „erweiterte Verhörmethoden“ herausholen, ein beschönigende Begriff, der die CIA, nach den 9/11-Anschlägen, für Folter benutzt.

-Der Spieler muss die Gefangenen durch die Wahl zwischen verschiedenen Methoden, einschließlich Waterboarding, Stromschlag, rektale Rehydrierung Achtung Griff und Stress Positionen verhören und ist zulässig, den Gefangenen zu töten, wenn die Befragung zu weit geht.

-Er/Sie sollte auch die Gefangenen im Bereich der Gefangenenlager herumtragen.

-Wie in vielen anderen Spiele die Aufgabe des Spielers ist, entweder Punkte oder Fehler zu sammeln; aber auch wenn er/Sie die erforderlichen Punkte sammelt, sie können das Spiel nicht zu gewinnen.

-Um das Spiel zu machen, und um die Handlung zu entwickeln, die Designer stützten sich auf Konten der Insassen sowie auch auf geleckte Rotkreuz-Berichte.

Wer steht hinter dem Spiel?

-Das Spiel ist von fünf Studenten an der Carnegie Mellon University und der New York University entwickelt worden, die angesichts der Sensibilität des Themas, gefragt haben anonym zu bleiben.

-Das Spiel, von dem kein Filmmaterial noch verfügbar ist, soll nicht an der Universität angegliedert werden.

-Das Team wollte ursprünglich einen fiktiven Horror-Spiel entwerfen, aber nachdem eines der Mitglieder über Camp Bucca durch Lektüre über Abu Ghraib erfahren hat, kamen sie mit einer neuen Idee heraus, die auch zur Natur passte, an was sie in erster Linie dabei dachten, ein Horror-Spiel zu kreieren.

-Die Designer von Camp Bucca dessen Spiel wahrscheinlich bis Ende des Jahres veröffentlicht werden wird, fühlten auch, dass der Folter im Camp wurde im Vergleich zu Folter in den berüchtigten Gitmo und Abu Ghraib unvollkommen erfasst worden.

Warum Camp Bucca?

-Das Camp, benannt nach Ronald Bucca, ein NYC Fire Marshal, der bei den Anschlägen vom 11. September gestorben ist, ist als Ort bekannt, wo die Gründer der Daesh Takfiri Terrorgruppe gehalten wurden.

-Der Anführer der Gruppe, Abu Bakr al-Baghdadi, verbrachte fünf Jahre in das Lager selbst und „schmiedete viele der Verbindungen, aus denen sich das Netzwerk der Gruppe heute gründet“ so Atlantic.

-Keine Untersuchung wurde jemals über Menschenrechtsverletzungen in diesem Lager trotz der unzähligen Berichte von Folter und Misshandlungen gegen die Verdächtigen dort ins Leben gerufen.

Wird das Spiel seinen angegebenen Zweck dienen?

-Das Spiel wird behauptet, ist ein Versuch zur Sensibilisierung in Bezug auf Rechtsverletzungen durch die USA. Außerdem wollen die Entwickler eine klare Botschaft aussenden, dass Folter bringt Radikalisierung mit sich, die letztlich zu den Aufstieg von Terrorgruppen wie Daesh (ISIL) im Irak und im benachbarten Syrien führen könnten.

Durch Übernahme eines US-Soldaten Rolle  das Spiel postuliert „aus erster Hand, Ekel zu fühlen, in der Position des Henkers zu sein“, so nach einem der Entwickler.

-Dies ist nicht das erste Mal, die Folter in einem Spiel dargestellt werden wird. Irgendwann im letzten Spiel Grand Theft Auto (GTA) ist zum Beispiel, der Spieler ist verpflichtet ein Mann zu waterboarden.

-Ein weiterer Versuch ähnlich wie das Camp Bucca Spiel machte Nonny De La Peña, ein Journalist und virtual-Reality Pionier in Zusammenarbeit mit Peggy Weil, ein Digitalkünstler, im Jahr 2007.

-Sie schufen ein digitales Modell der Gitmo, wo der Spieler könnte friedlich erkunden „Folter Kontemplation Area“.

-Einige, darunter auch David Ibsen, der geschäftsführende Direktor des Counter Extremist Project, glauben, dass Spiele wie das Camp Bucca als kontraproduktive Ende könnten, da sie durch Takfiris als Mittel benutzt werden könnte, um mehr Mitglieder zu rekrutieren.

-„In diesem Fall, ich bezweifle es,“ sagte einer der Entwickler. „Sogar Terrorgruppen verstehen würden, das hinter dem Spiel eine differenzierte Botschaft gibt, das wiederum ein Licht auf ihrem eigenen Missbrauch werfen wird“.

-Dies ist während, Elemente von Gewalt-Videospielen wie Call of Duty und GTA bereits von Takfiri Terroristen verwendet werden, um Kämpfer zu rekrutieren.

„Bis Sie ein Spiel spielen, ich glaube nicht, dass man kann sagen, ob es erfolgreich sein wird oder nicht“, sagte der bekannte Videospiel-Designer Brenda Romero. „Es ist an dieser Stelle, ist wie die Zusammenfassung eines Buches zu lesen und sich fragen, ob das Buch ihr Versprechen halten kann, und ich fühle mich stark zu sagen, dass Spiele sollte man die Chance geben es zu zeigen“.