Archiv für Juni 15, 2016

http://www.voltairenet.org/article192138.html

« Die Kunst des Krieges »

Israël und Öl-Scheichs in der NATO

Während die USA sich schrittweise aus dem Nahen Osten zurückziehen, haben sich mehrere Staaten dieser Region mit der Atlantischen Allianz (NATO) assoziiert. Auf diese Art dauert der US-Einfluss an, aber auf Kosten der lokalen Machthaber.

| Rom (Italien) | 4. Juni 2016

Am selben Tag (4. Mai) an welchem in der NATO der neue SACEUR (supreme allied commander in europe) – der US-General Curtis Scaparotti, ernannt wie seine 17 Vorgänger vom Präsidenten der USA – seinen Dienst antrat, hat der Nord-Atlanik-Rat angekündigt, dass am NATO-Generalhauptquartier in Brüssel eine offizielle israelische Delegation eingerichtet wird, die vom Botschafter Israels bei der EU geleitet wird. Israel findet sich so besser in die NATO integriert, mit welcher sie bereits sehr eng verbunden ist über das „Programm individuelle Kooperation“. Von der NATO ratifiziert am 2. Dezember 2008, zwei Wochen vor der israelischen Operation „gehärtetes Blei“ in Gaza, beinhaltet es namentlich die Zusammenarbeit unter den Geheimdiensten und die Anbindung der israelischen Streitkräfte, inklusive der nuklearen, an die elektronischen Systeme der NATO.

Auf Seiten der offiziellen israelischen Delegation bei der NATO werden sich diejenigen des jordanischen Königshauses und der Emirate von Katar und Kuweit befinden, „sehr aktive Partner“, die, für ihre erworbenen Verdienste, noch mehr in die NATO integriert sein werden. Jordanien beherbergt geheime CIA-Basen, in welchen – dokumentieren die New York Times und Der Spiegel [1] – militante Islamisten von Al-Kaida und Daesh für den geheimen Krieg in Syrien und Irak ausgebildet wurden.

Katar hat sich am Krieg der NATO gegen Libyen beteiligt, indem es 2011 ungefähr 5000 Einzelkämpfer auf sein Territorium hat einsickern lassen (wie dies im Guardian der katarische Chef des Generalstabs selbst bekant gegeben hat), wie auch an demjenigen gegen Syrien: Wie der katarische Ex-Premierminister Hamad bin Jassim Al Thani, in einem Interview der Financial Times eingesteht, der von der „Überschneidung“ katarischer und saudischer Operationen in Syrien, mit Zustimmung der USA, spricht.

Kuweit erlaubt der NATO über die „Transitvereinbarung“ im Golf ihren ersten Luftstützpunkt zu begründen, nicht nur für den Versand von Truppen und Militärisches Material nach Afghanistan, sondern auch für die „praktische Kooperation der NATO mit Kuweit und anderen Partnern, wie Saudi-Arabien“. Partner, unterstützt von den USA in dem Krieg, der Zivilisten im Yemen massakriert. Auch Kuweit beteiligt sich dort mit fünfzehn Jagdbombern. Italien liefert ihm nun 28 Jäger vom Typ Eurofighter Typhoon, der neuen Generation, gebaut von einem Konsortium, dem Finmeccanica und Hersteller in Großbritannien, Deutschland und Spanien angehören. Ein Auftrag im Wert von 8 Mrd Euro, der größte jemals von Finmeccanica unterzeichnete Auftrag, in deren Kassen davon etwa die Hälfte landen wird. Der Vertrag wurde am 5. April in Kuweit von Verteidigungsminister Khaled al-Sabah und Mauro Moretti, dem bevollmächtigten Verwalter von Finmeccanica unterzeichnet. Patin der Begebenheit war Ministerin Roberta Pinotti, äußerst wirksame Vertreterin im Waffenhandel. (siehe auch den Verkauf von 30 Jägern für fortgeschrittenes Training M-346)

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Die Eurofighter Typhoon, die Kuweit einsetzen wird um Massaker im Yemen und anderswo zu begehen, können auch mit Atom-Bomben bewaffnet werden: genau denselben, die Saudi-Arabien besitzt [2]. Die Ausbildung der Besatzungen wird von der Italienischen Luftwaffe sichergestellt in Verstärkung „der fundamentalen, stabilisierenden Rolle die Kuweit in der Region spielt“. Ein Erfolg von Ministerin Pinotti, die, eine Woche nach dem Verkauf der Jagdbomber, von der Katholischen Union der italienischen Presse (Union catholique de la presse italienne) mit dem Preis « Napoli Città di Pace 2016 » (Neapel Stadt des Friedens 2016) dekoriert wurde.

Anläßlich der Zeremonie hat Kardinal Crescenzio Sepe das Engagement von Pinotti wie folgt beschrieben „Ein Engagement im Dienste der Politik als Form der höchsten Liebe, die den Schutz und die Würde des menschlichen Lebens immer ins Zentrum stellt“, wobei er hierfür „die Änderung der Benennung Verteidigungs-Ministerium in Friedens-Ministerium“ vorschlug.

Was mag Papst Franziskus dazu denken?

Übersetzung
Ralf Hesse

Quelle
Il Manifesto (Italien)

[1] «Secret Cooperation: Israel Deploys Nuclear Weapons on German-Built Submarines», Der Spiegel, June 3rd, 2012.

[2] „Atom-Alarm ROT“, von Manlio Dinucci, Übersetzung Ralf Hesse, Il Manifesto (Italien) , Voltaire Netzwerk, 26. Februar 2016. “L’Arabia Saudita ha la bomba atomica”, di Giulietto Chiesa, Rete Voltaire, 1 marzo 2016. „Der Nahe Osten nuklear bewaffnet !“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Sabine, Voltaire Netzwerk, 7. März 2016.

https://deutsch.rt.com/asien/38915-japan-im-zorn-us-soldaten/
Japan im Zorn: US-Soldaten „üben“ Massen-Vergewaltigung auf Militärstützpunkt in Okinawa

Japan im Zorn: US-Soldaten "üben" Massen-Vergewaltigung auf Militärstützpunkt in Okinawa

Ein Amateur-Video, welches zeigt, wie US-amerikanische Marinesoldaten in ihrer Freizeit auf ihrem Stützpunkt eine Massen-Vergewaltigung nachstellen, erzürnt die japanischen Gemüter und gilt als erneuter Beweis für die fehlende Disziplin der US-Truppen auf Okinawa.

von Olga Banach

Okinawa kommt nicht zur Ruhe. Die Vergewaltigung und anschließener Mord an einer jungen Japanerin löste eine Protestwelle in Japan gegen die US-amerikanische Militärpräsenz aus. Aus Solidarität wurde von den Amerikanern ein zunächst einmonatiges Alkoholverbot außerhalb der amerikanischen Militärstützpunkte ausgerufen. Doch bald darauf kam es zu einem erneuten Zwischenfall. Eine amerikanische Soldatin verursachte betrunken einen Unfall.

In den sozialen Netzwerken verbreitet sich ein Video von uniformierten US-Marinesoldaten, die Jagd auf einen Kameraden machen, der eine Japanerin darstellen soll. Hierin wird eine Vergewaltigung nachgestellt. Das Ganze wurde in einer Lagerhalle eines Stützpunktes aufgenommen. Bei der Gruppe handelt es sich um „P3-Marinesoldaten“.

Der Bürgermeister Okinawas sorgt sich um die Sicherheit seiner Landsleute, da er bezweifelt, dass die derzeitigen Maßnahmen die Disziplin der Soldaten verbessern werden. Auf Okinawa befinden sich 32 US-Armeestützpunkte und 75 Prozent aller in Japan stationierten US-Soldaten.

Demonstration gegen US-Militärbasis auf der japanischen Insel Okinawa

Das Video ist ein erneuter Beweis für die Wirkungslosigkeit der getroffenen Vorkehrungen und die einzige Lösung für den Bürgermeister und die Menschen auf Okinawa ist ein genereller Abzug der US-amerikanischen Soldaten. So haben Japanerinnen auf Okinawa damit begonnen, sich selbst zu helfen und an Selbstverteidigungskursen teilzunehmen.

Bei jüngsten Wahlen auf Okinawa haben anti-amerikanische Stimmen gewonnen.

Neben Ausgangssperren gilt nun ein Alkoholverbot, welches erst dann aufgehoben werden soll, wenn alle Soldaten begriffen haben, dass ihr Handeln die amerikanisch-japanischen Beziehungen gefährdet.

Am Wochenende fanden auch in Tokio Proteste gegen das amerikanische Militär statt. Auf Okinawa haben Demonstranten für bereits eineinhalb Jahre rund um die Uhr versucht, den Bau einer neuen US-Basis an der Küste Henokos zu behindern. Die Liste der Gewalttaten gegenüber Japanerinnen auf der Insel ist lang. Bei dem Umzug einer US-Militärbasis nach Henoko geht es auch um die Zerstörung des fragilen Ökosystems der japanischen Küstenregion.

35.000 Demonstranten protestieren gegen die neue US-Militärbasis in der Regionalhauptstadt Naha auf Japans südlichen Insel Okinawa, 17. Mai 2015.

Der japanische Protest eint nun Frauenrechtler, Naturschützer, Anhänger der Friedensbewegung, Nationalisten, Rentner, aber auch den Durchschnittsjapaner, der sich um seine Sicherheit sorgt.

Die Menge ruft: „Wir weinen laut um Okinawa, Okinawa gehört uns, gebt uns Okinawa zurück.“ Suzuyo Takazato, Anführer der Protestbewegung, sagte: „Wenn alle Frauen, die von einem amerikanischen Soldaten auf Okinawa jeh belästigt worden sind, an die Öffentlichkeit gingen, dann würden es die Massen unmöglich für das amerikanische Militär machen, sich weiterhin auf Okinawa aufzuhalten.“

Der japanische Künstler Yuken Teruya, aus Okinawa stammend, beschäftigt sich auf seine Weise mit der amerikanischen Besatzung auf der Insel. So kreierte er zum Beispiel einen Kimono, der auf den ersten Blick klassisch anmutet. Bei näherem Hinsehen sind darauf jedoch Fallschirmjäger und die Baustelle der Henoko-Basis auszumachen.

Kimono "You-I, You_I" (2007) von Teruya Yuken

Kimono „You-I, You_I“ (2007) von Teruya Yuken

 

This file photo shows the al-Aqsa Mosque compound in East al-Quds (Jerusalem).
Dieses Foto zeigt die al-Aqsa-Moschee im Osten al-Quds (Jerusalem).

15.06.16 – ISRAEL – Zionisten Verzweiflungstat – Israel löscht wichtige muslimische, christliche Heilige Stätten von al-Quds „Karte“…..es scheint die zionistische Führung nimmt auch Captagon, die Droge die Israel und der Westen an seinen Kämpfer in Syrien verteilt…und was machen die europäische Christen….wie immer sie ziehen den Schwanz ein und gehen…..Ich denke Rabbi Ovadia Josef hatte Recht wenn er sagte, dass die Gojim Esel sind, und nur auf dieser Welt sind um die Juden zu dienen….wir haben nichts besseres verdient…das zeigt der FAZ-Nachruf von 08.10.13 –  http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/israel-letzte-ehre-fuer-rabbi-ovadia-josef-12608673.html

-Das israelische Tourismus Ministerium hat eine Karte der besetzten Altstadt des al-Quds (Jerusalem) veröffentlicht, wo die bedeutenden muslimischen und christlichen Heiligen Stätten und ganze Stadtteile im Bereich auslässt.

-Die sogenannte Old City-Karte, die kostenlos an touristischen Informationszentren in der ganzen Stadt verteilt wird, bezieht sich nicht auf die verehrten 14-Hektar-Gelände, das die al-Aqsa Moschee umfasst — drittheiligste Stätte im Islam – und der Felsendom „al-Haram al-Sharif,“ und verweist lediglich auf seinen jüdischen Namen Tempelberg, so Al-Jazeera berichtet.

-Darüber hinaus die Karte Verweis nicht auf die Kirche St. Anna, eine römisch-katholische Kirche in der Nähe der Lions Gate und auf der Kirchen der Geißelung und Verurteilung im Osten al-Quds.

-Die lutherische Kirche des Erlösers, die zweite evangelische Kirche in Quds, wird auch auf der Karte mit einem kleinen und schwer zu findenden Namen gezeigt.

-Die Karte dagegen, zeigt Dutzende von Stätte, deren historischer Bedeutung umstritten ist, und eine große Anzahl von ihnen sind in der Tat illegale Siedlungen, die in der muslimischen und christlichen Viertel der Altstadt von al-Quds gebaut wurden.

-Unter 57 nummerierte Stätte fast die Hälfte sind Gebäude, die von illegale Siedler in Ostjerusalem besetzt wurden und lizenzierten Reiseleitern weitgehend unbekannt bleiben.

Dieses Foto von Al Jazeera zur Verfügung gestellt zeigt die sogenannte Altstadt von al-Quds (Jerusalem) Karte veröffentlicht durch das israelische Tourismus-Ministerium.

-Ein Reiseleiter, unter Anonymität sagte, dass die Karte jüdische Stätte unabhängig von ihrer touristischen Wert bevorzugt, scheint religiös verfärbt.

-„Als ich es sah, dachte ich, es war eine Karte für nur jüdische Reisegruppen. Die Beschreibung bezieht sich ganz exklusiv zu einer religiösen Gruppe“, sagte der Reiseleiter.

-Aziz Abu Sarah, ein Bewohner von al-Quds, sagte: „die St. Anna Kirche, die ich denke, einer der schönsten Orte ist, wird nicht auf der Karte gezeigt. Es gibt viele Christen, die nach Jerusalem kommen, und sie bekommen eine Karte, die ihre heiligen Stätten nicht identifizieren. „Es ist keine kluge Entscheidung“.

-Er meinte weiter, dass die Einbeziehung bestimmter Standorte innerhalb der Grenzen der alten Stadt von al-Quds richtet sich an eine einseitige jüdische Darstellung von Ost-Jerusalem und fördert damit seine christliche und muslimische Identitäten zu ignorieren….billiges Irrführung-Versuch für dumme westliche und US-Touristen….Anm.d.Ü.

-„Politisch gesehen, die zugefügte Stätte sind wie die Siedlungen in Ost-Jerusalem umstritten, und ich denke, das macht es politische und einseitig“, Abu Sarah sagte.

Diese Datei Foto zeigt die St.-Anna Kirche in al-Quds (Jerusalem).

-„Es gibt eine Reihe von Websites, die nicht nur historisch unwichtig sind, aber dafür werden von Siedlern geführt“, sagte Betty Herschman, Direktor für internationale Beziehungen von Ir Amim, eine israelische Menschenrechts-NRO, die Touren von Osten al-Quds für Diplomaten und andere führt.

-Sie fügte hinzu: „Das geht zu Lasten der historisch relevanten christlichen und muslimischen Seiten, die eigentlich auf einer Altstadt Karte  Priorität haben sollten,da der Stadt, dass das Zentrum der drei großen monotheistischen Religionen ist“…..aber Zionisten haben mit Religion nichts am Hut…..ihre Taten beweisen dass sie, wie die ISIS Terroristen nicht an einem Gott glauben…Anm.d.Ü.

-„Diese Karte neben dem Löschen von wichtigen muslimischen und christlichen Heilige Stätten in der Altstadt, löscht zusätzlich komplette Stadtviertel rund um das historische Becken, und verdrängen sie nicht nur durch hebräischen Namen, sondern auch mit den Namen von (illegalen) Siedlungen“, argumentierte Herschman.

-Sie betonte, dass die Siedlungen, zum Beispiel Wette Orot, wurden von radikalen und illegale Siedler inmitten des Herzens der palästinensischen Gegenden gebaut.

-„Die Karte legitimiert die private Siedlungen rund um das historische Becken“, sagte Herschman.

-Mehr als eine halbe Million Israelis leben in mehr als 230 illegalen Siedlungen, die seit dem 1967 der israelische Besatzung in palästinensischen Gebieten im Westjordanland und Ost al-Quds gebaut hat.

 

| 14. Juni 2016

Israel ist per Akklamation in den Vorsitz der sechsten Kommission der Uno-Generalversammlung gewählt worden. Dieser Ausschuss hat die Aufgabe, die auf das Völkerrecht bezogenen Entwürfe (Terrorismusbekämpfung, Migrationsrecht, internationale Tribunale usw.) vorzubereiten.

Israel ist der einzige Staat der Vereinten Nationen, der seit mehr als 60 Jahren vorsätzlich gegen eine Menge Resolutionen der Generalversammlung und des Sicherheitsrates verstoßen hat, ohne jemals dafür die Konsequenzen tragen zu müssen.

Übersetzung
Sabine

Kommentar: US Vasallen haben gewählt. Soll  die israelische Leitung der Völkerrechtskommission der UNO als traurige Farce der Woche betrachten, oder als Zeichen des endgültigen moralischen Verfalls der Welt Organisation zur Kenntnis nehmen? – will man sehen, während der Zeit der israelischen Leitung der Organisation, wie viele Palästinenser massakriert, Häuser abgerissen, Land geklaut, Kinder ins Gefängnis gebracht und Olivenbäume verbrannt werden – mundderwahrheit –