Archiv für März 4, 2016

Berta Caceres – Oppositionspolitikerin und Aktivistin gegen US-Militärbasen ermordet……oder US-Mörder Inc. lässt Südamerika keine Ruhe…..mundderwahrheit

Freunde und Unterstützer begleiten die Tote Berta Caceres auf ihrem letzten Weg, Tegucigalpa, 3. März 2016.

Freunde und Unterstützer begleiten die Tote Berta Caceres auf ihrem letzten Weg, Tegucigalpa, 3. März 2016.
In Honduras wurde am Dienstag die Menschenrechtsaktivistin Berta Caceres ermordet. Nach dem Putsch im Jahr 2009 wurde Caceres zu einer der wichtigsten Vertreterinnen der Opposition. Unter anderem kämpfte die Umweltpolitikerin gegen ein Großprojekt mit Siemens-Beteiligung sowie eine US-amerikanische Militärbasis.

Der Mord an der international bekannten Menschenrechts- und Umweltaktivistin Berta Caceres sorgt in Lateinameirka für große Bestürzung. Die Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation COPINH wurde in der Nacht vom 2. auf den 3. März in ihrer Wohnung ermordet. Unbekannte Täter drangen nachts gewaltsam in ihre Wohnung ein und erschossen die Aktivistin.

Quelle: Ruptly

Caceres war nach dem Putsch in Honduras im Jahr 2009 permanent Bedrohungen ausgesetzt. Damals hatte sie die Proteste der Bevölkerung gegen den Sturz des rechtmäßigen Präsidenten Manuel Zelaya angeführt. Mit Unterstützung der US-Botschaft hatte das honduranische Militär den linksliberalen Präsidenten gestürzt und ins Ausland gebracht.

Bei den daran anschließenden Protesten der Bevölkerung spielte die Umweltaktivistin Berta Caceres eine wichtige Rolle. Seit dem Putsch verschlechterte sich die Menschenrechtssituation in dem kleinen mittelamerikanischen Land dramatisch. Kritiker des Militärs und der beiden dominierenden Parteien werden regelmäßig ermordet.

Das Portal Amerika21 berichtet, dass es in letzter Zeit mehrfach zu Morddrohungen gegen Caceres kam. Ihr Name sei auf einer „Todesliste“ geführt worden. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission, ein Gremium der Organisation Amerikanischer Staaten, hatte der Aktivistin zwar Schutzmaßnahmen zugesprochen. Die honduranischen Behörden taten aber laut COPINH nichts, um den Angriff auf ihre Koordinatorin zu verhindern.

Lanny Davis und Hillary Clinton. Er sollte für Clinton den Kontakt zum Putschregime herstellen

Die Mutter von Berta Cáceres, Austraberta Flores, sprach der Regierung von Präsident Juan Orlando Hernández die Schuld für den Mord an ihrer Tochter zu und forderte die Einsetzung einer internationalen Untersuchungskommission.

In Deutschland zeigte sich die entwicklungspolitische Sprecherin der Partei Die Linke, Heike Hänsel, schockiert von den Vorfällen in Honduras. „Ich habe Berta Caceres selbst mehrmals in Berlin getroffen“, so die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion. „Ich bin bestürzt und persönlich sehr betroffen über die Nachricht.“

Dieser Mord sei die „Spitze des Eisberges zahlreicher politischer Morde“ an Menschenrechtsaktivistinnen und Kleinbauern, die um ihre Landrechte kämpfen, so Hänsel. Auch sie verwies darauf, dass sich seit dem Putsch im Jahr 2009 die Menschenrechtssituation in Honduras „massiv verschlechtert“ habe. Sie erwartet von der Bundesregierung, dass sie sich für die „lückenlose Aufklärung dieses Mordes“ einsetzt und die grassierende Straflosigkeit in Honduras nicht länger hinnimmt.

In Brüssel gaben Europaabgeordnete aus Spanien und Frankreich der Europäischen Union und den USA eine Mitverantwortung für die schlechte Menschenrechtslage in Honduras. Man habe angesichts des Putsches im Jahr 2009 ebenso versagt wie in Anbetracht der massiven Menschenrechtsverletzungen und der ungezügelten Ausbeutung von Bodenschätzen durch transnationale Konzerne.

US-Soldaten während der Invasion der Karibikinsel Grenada 1983- Quelle: PETER CARRETTE

„Wir setzen uns dafür ein, dass die Europäische Union ihre aktuelle Politik gegenüber Honduras verändert, um sie endlich am Respekt vor Menschenrechten zu orientieren“, heißt es in einer Erklärung, die von den Abgeordneten Marie-Christine Vergait und Lola Sanchez Caldentey unterzeichnet ist.

Laut dem Nachrichtenportal Amerika21 könnten auch konkrete wirtschaftliche Interessen ein Motiv für den Mord sein. Demnach hätten die Drohungen gegen Berta Cáceres und andere Mitglieder des COPINH insbesondere im Zusammenhang mit dem Staudammprojekt Agua Zarca zugenommen. In dieser Angelegenheit wurde Berta Caceres gegenüber internationalen Medien anonym diffamiert.

Auch das deutsche Unternehmen Siemens ist über das Joint-Venture Voith Hydro an dem Projekt Agua Zarca beteiligt. Im Jahr 2013 war es der indigenen Bevölkerung gelungen, das Projekt durch eine friedliche Blockade zu stoppen. Im Laufe des Konflikts um Agua Zarca wurden bereits zuvor vier Mitglieder des COPINH ermordet.

 

Todenhöfer im Exklusiv-Interview mit RT: USA wollen schwache und zersetzte Staaten im Nahen Osten….oder der Oded Yinon Plan von 1982 soll implemetiert werden Anm.d.Ü

Selbstmordattentat auf ein Polizeidienststelle in einem Wohnbezirk von Damaskus, Masaken Barza, Syrien, 9. Februar 2016.

Selbstmordattentat auf ein Polizeidienststelle in einem Wohnbezirk von Damaskus, Masaken Barza, Syrien, 9. Februar 2016.
Jürgen Todenhöfer, der 2014 als erster westlicher Reporter das Territorium der Terrormiliz „Islamischer Staat“ besuchen konnte, hat im Exklusiv-Interview mit RT erklärt, dass nach seiner Einschätzung der Waffenstillstand im syrischen Bürgerkrieg bisher halte. Er äußerte aber die Besorgnis, dass führende US-Politiker auf die Spaltung Syriens hin zu einer permanent fragmentierten Kriegszone setzen.

„Es gibt den Trend, dass Rebellen ihre Brigaden von denen der Terroristen separieren und das ergibt die Möglichkeit, die al-Nusra oder andere al-Qaida-Gruppen anzugreifen, ohne die Rebellen selbst anzugreifen“, sagte der 75-Jährige gegenüber RT im Skype-Interview. Er bemerkte, dass er regelmäßig mit Quellen aus den verschiedenen Konfliktlagern spreche, seitdem der von den USA und Russland ausgehandelte Waffenstillstand in Syrien in Kraft getreten ist.

Todenhöfer informiert:

„Jeder Tag, an dem der Waffenstillstand hält, ist ein wundervoller Tag für die Menschen. Sie sind glücklich und ich bin mehr denn je optimistisch, da es mittlerweile mehr Kontaktpunkte zwischen Rebellen und der Regierung gibt.“

Moskau gab an, dass es in den letzten drei Tagen mehr als 30 Waffenstillstandsbrüche gegeben habe. Beobachter von allen Seiten weisen jedoch darauf hin, dass die Feindseligkeiten insgesamt abflauten. Humanitäre Hilfsgüter erreichten belagerte Wohngebiete, wo Zivilisten vor dem Verhungern standen.

Jürgen Todenhöfer im RT Deutsch-Interview

Der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete und spätere Journalist und Nahost-Experte Todenhöfer sagte, er hoffe, dass der Waffenstillstand ein erster Schritt hin zu Formierung einer neuen Koalition, ausgehend vom syrischen Volk, sei, um den „Islamischen Staat“ aus eigenen Kräften zurückzuschlagen.

„Wenn die Rebellen beginnen würden, gemeinsam mit der offiziellen Regierungsarmee gegen den IS zu kämpfen, dann würden wir eine Chance haben, den IS zu besiegen und den Frieden in Syrien zu wahren. Es ist ein Traum, aber ein realistischer Traum“, sagte der Journalist. Er fügte aber auch hinzu, dass Meinungsverschiedenheiten zwischen der al-Assad-Regierung und der Opposition Hauptgrund für den seit mehr als fünf Jahren anhaltenden Bürgerkrieg sind. Die Rebellen bekämpfen nicht nur den IS, sondern auch den syrischen Präsidenten, den sie „als skrupellosen Diktator“ denunzieren.

In einem Exklusiv-Beitrag für den ‚Kölner Stadt-Anzeiger‘ am 25. Februar hat Todenhöfer einen umfassenden Einblick in die Kräfteverhältnisse auf dem syrischen Schlachtfeld gegeben und anlässlich dessen zwei Grafiken erstellt. Nach monatelanger Recherche kamen Jürgen und sein Sohn Frederic zum Ergebnis, dass Syrien mehr oder weniger klar viergeteilt ist, in ein Regierungs-, ein IS-, ein Rebellen- und ein Kurden-Gebiet. Hinzu kommt eine quantitative Auflistung der Truppenstärke der jeweiligen Konfliktpartei in Syrien.

Todenhöfer gilt als wortgewaltiger Kritiker westlicher Militärinterventionen. Er glaubt, dass es an der Zeit für die regionalen Unterstützerstaaten und die USA sei, ihren Beistand für die Rebellen einzustellen und damit aufzuhören, auf diese Weise Öl ins Feuer zu gießen.

„Die USA teilten den Irak, sie teilten Libyen und heute könnten sie Syrien in vier oder fünf Teile zersetzen. Geteilte Staaten sind schwache Staaten. Und ich habe den Eindruck, dass es einige US-amerikanische Politiker gerne sehen, dass schwache Staaten im Nahen Osten entstehen“, sagte er.

Als ehemaliger Besucher des IS-Territoriums – er reiste in die inoffizielle IS-Hauptstadt Rakka und in die irakische Hochburg Mosul für 10 Tage – glaubt Todenhöfer, die Terrormiliz „Islamischer Staat“ gut einschätzen zu können. Seiner Meinung zufolge sei der IS ausreichend gut organisiert, um auf eine unbestimmte Zeit existieren zu können. Außerdem seien Anschläge in Europa im Stile jener, die sich vergangenes Jahr in Paris ereigneten, unvermeidlich und würden weiterhin erfolgen.

IS made by USA. Bildquelle: xryshaygh.com

„Für den IS ist es viel einfacher, die Kräfte zu mobilisieren, die sie in den Ländern der Europäischen Union, den USA oder Russland haben. In diesen Ländern haben sie viele Fans. Diese koordinieren sich – und es ist überhaupt nicht schwierig, einen Selbstmordanschlag zu organisieren. Es ist billig und einfach“, sagte er.

Der Journalist bemerkte, dass es Europa noch immer nicht geschafft habe, den „Kampf der Ideen“ gegen den IS zu gewinnen, vor allem unter der eigenen desorientierten muslimischen Jugend, die von rechten Exzessen in Europa nur weiter radikalisiert werde.

„Wir müssen den Menschen zeigen, dass diese Ideologie falsch ist, dass diese Ideologie anti-islamisch ist. Es gilt es, den Menschen zu zeigen, dass dies der falsche Weg ist. Das löst kein einziges Problem. IS-Sympathisanten sollte auch aus islamischer Perspektive erklärt werden, dass die Taten des IS nichts mit dem Islam zu tun haben. Er ist eine Gefahr für den Islam und die meisten Menschen, die er im Nahen Osten tötet, sind Muslime“, fügte Todenhöfer abschließend hinzu.

 

© AFP Foto
-Das US-Außenministerium lehnte Fragen zu beantworten, was Washington über Informationen mit den niederländischen Behörden in der MH-17-Abschuss teilt. Niederländische Parlamentarier haben das Fehlen von Beweisen kritisiert, die die USA sagen über den Vorfall zu haben.

MEHR LESEN : holländische MPs kritisieren Geheimhaltung und Mangel an Beweisen in MH17 Untersuchung

-Malaysia Airlines Flug MH-17 wurde über der Ostukraine am 17. Juli abgeschossen 2014, alle 298 Passagiere an Bord starben, die meisten von ihnen Bürger der Niederlande. Der niederländische Safety Board hat einen Bericht veröffentlicht über dem Vorfall im vergangenen Oktober, und stellte fest, das den Abschluss das Flugzeug wurde von einem aus den Boden abgefeuert Flugabwehr-Raketen abgeschossen. Doch, vor kurzem enthüllte Regierungskorrespondenz hat ergeben, das die Ermittler keine Radar-Rohdaten, nützliche Material oder Satellitenbilder des Raketen-Beschuss besassen.

-Unter den von der niederländischen Abgeordneten aufgeworfenen Fragen, war ein Problem bezüglich Radar-Rohdaten und Satellitenbilder, die die Vereinigten Staaten in ihrem Besitz behaupten zu haben, und als starke Beweise genannt werden.

-Wenn über die Beweise gefragt, der Sprecher des Außenministeriums John Kirby hat die niederländische Regierung Reportern geantwortet, das die USA „Gemeinsam“ mit den Ermittlern arbeiten.

„Welche Art von Daten, hat die USA mit den holländischen Ermittler über den Abschuss von MH-17 geteilt?“ fragte RTs Gayane Chichakyan.

„Ich bin eigentlich nicht in der Lage Ihnen viele Informationen darüber zu geben“ , antwortete Kirby. „Es gibt immer noch eine aktive Überprüfung im Gange  und ich würde Sie an die niederländische Regierung verweisen. Ich bin nicht in der Lage Ihnen viel mehr Details darüber zu geben“.

„Sie haben uns kein Detail gegeben, überhaupt nicht . Nicht „viel mehr“ – es gibt keine „, hat der AP diplomatische Korrespondent Matt Lee beanstandet.

„Wir haben die Kommunikation fortgesetzt“ , beharrte Kirby.

„Augenblicklich wir kommunizieren weiter, aber ich bin keine Antworten bekommen, und sonst ist es alles“ Lee schoss zurück. „Was bedeutet das?“

„Es bedeutet , das wir mit ihnen zusammenzuarbeiten und sie in ihren Bemühungen unterstützen. Ich werde über die Details und unsere Hilfe nicht reden , Kirby war unerbittlich.

„Aber diese Antwort bedeutet nichts!“, sagte Lee.

„Ich habe die Frage beantwortet“, antwortete Kirby, und sagte, für alle weitere Frage über das Thema soll man sich an der niederländischen Regierung wenden. (Meine IQ ist mittelmäßig, aber wenn die Beweise gegen die Russen bzw. die ukrainische Kräfte, die für die Unabhängigkeit von dem faschistoiden Regime in Kiew kämpfen gewesen wären, hätten wir schon lange alles, aber wirklich alles erfahren. Anm.d.Ü.)

 
 

Zustrom von Waffen und Dschihadisten nach Syrien geht weiter
  | 3. März 2016

Unabhängig von der Einstellung der Kampfhandlungen – die weder Al-Qaida noch Daesh betrifft – geht die Ankunft von Dschihadisten und Waffen in Syrien weiter.

Es wird berichtet, dass Tausende Männer seit Beginn der Einstellung der Kampfhandlungen über die türkische Grenze angekommen sind.

Griechenland zwang am 1. März 2016 ein Frachtschiff mit togoischer Flagge, den Trader, zur Landung. Aus der Türkei kommend transportierte es Container mit Waffen für die bewaffneten Gruppen, die in Syrien kämpfen. Das Schiff ist derzeit am Hafen von Chania [Kreta] angedockt.