Archiv für September 17, 2015

Ukraine: Sanktionen jetzt auch gegen BBC, Die Zeit und Kaspersky Labs

-Der ukrainische Präsident Poroschenko hat am Mittwoch unter dem Banner anti-russischer Sanktionspolitik eine breite Front gegen die Meinungsfreiheit in dem osteuropäischen Bürgerkriegsland beschlossen. Auf die sogenannte Schwarze Liste wurden nicht nur Journalisten der Nachrichtenagentur Ruptly gesetzt, künftig wird auch einigen BBC-, El Pais- und Die Zeit-Reportern die Arbeit in der Ukraine verboten.

Ukraine: Hexenjagd erreicht jetzt auch BBC, Die Zeit und die Kaspersky Labs

Quelle: Ruptly

-Kiew veröffentlichte am Mittwoch die Liste der Betroffenen. Präsident Poroschenko hat dabei über 400 Personen aus Frankreich, Griechenland, Israel, Spanien, Italien, den USA, Russland, Polen, der Schweiz, Deutschland, Großbritannien und einigen anderen Staaten mit Sanktionen belegt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung übernahm die Meldung aus Kiew kommentarlos. Die FAZ wies lediglich in einem Nebensatz darauf hin,  dass sich „darunter auch ein Korrespondenten der deutschen Wochenzeitung Die Zeit befindet“.

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-Die Zeit selbst veröffentlichte einen Artikel unter dem Titel „Russland: Ukraine erweiterte Sanktionsliste“. Dabei distanzierte sie sich regelrecht vom nunmehr sanktionierten Michael Rutz, den sie als „früheren Chefredakteur der Wochenzeitung Rheinischer Merkur und freien Autor“ umriss. Die Wochenzeitung gab die Anschuldigungen aus Kiew gegen ihren Mitarbeiter im Wortlaut und unkommentiert wieder. Demnach sei der Journalist Rutz eine „Gefährdung der nationalen Interessen, der nationalen Sicherheit, der Souveränität und der territorialen Einheit der Ukraine“. Zudem trügen er sowie die übrigen 400 Journalisten „zu terroristischen Aktivitäten [im Land] bei“. Rutz selbst verteidigt sich in dem Artikel mit dem Hinweis darauf, die Sezession der Krim pflichtbewusst mit dem Propagandabegriff „Annexion“ belegt zu haben.

-Überrascht teilte Rutz der Deutschen Presse-Agentur mit:

„Ich war noch nie in der Ukraine und habe auch nicht die Absicht, in nächster Zeit dorthin zu reisen.“

-Michael Rutz ist Mitglied im Lenkungsausschuss des Petersburger Dialogs, welches sich für die Verständigung zwischen der deutschen und russischen Gesellschaft einsetzt, gibt Die Zeit bekannt.

-Auch über einhundert Personen des öffentlichen Rechts stehen auf der neuen Sanktionsliste. Ihnen werden für die Dauer von einem Jahr Reise- und Finanzbeschränkungen auferlegt.

-Die erweiterte Sanktionsliste nimmt weitere 90 Unternehmen, darunter die russische Fluggesellschaft Aeroflot, ins Visier, die angeblich in direkten Beziehungen zu den Volksrepubliken Donezk und Lugansk stünden. Angaben zufolge dürfen ukrainische Behörden auch den Anti-Viren-Dienstleister Kaspersky nicht mehr verwenden.

Blut, Tränen und traumatisierte Kinder: Dramatische Szenen nach Tränengas-Einsatz der Polizei an Ungarns Grenze

-Heute ist es zu dramatischen Szenen an der serbisch-ungarischen Grenze gekommen, nachdem die ungarische Polizei Tränengas, Pfefferspray und Wasserwerfer gegen die Menge eingesetzt hat, nachdem männliche Flüchtlinge versucht haben die Grenzabsperrung mit Gewalt zu durchbrechen. Kinder schrien und waren sichtbar traumatisiert, weil sie inmitten des Tränengaseinsatz gerieten.

Quelle: RT

Quelle: RT

 

 

KOMMENTAR: VERSUCHEN NACH EINEM JAHR DIE USA UND ALLIIERTEN EINE „GEGENREVOLUTION“ ZU VERANSTALTEN?
AFRIKA – BURKINA FASO – Protesten gegen Präsident Blaise Compaoré weitere Amtsperiode – Armee löst Regierung aus – PressTV – 31.10.14 –

Veröffentlicht: Oktober 31, 2014

 http://www.presstv.ir/detail/2014/10/30/384171/demo-in-burkina-faso-against-president/
3o.10.14 –  BURKINA FASO – Protesten gegen Präsident Blaise Compaoré weitere Amtsperiode
 – Mindestens drei Menschen wurden getötet, als wütende Leute eine massive Rallye in Burkina Faso Hauptstadt  Ouagadougou aus Protest gegen Pläne dem langjährigen Präsidenten seine Herrschaft zu verlängern zu lassen, veranstalten haben.

– Hunderte von Demonstranten haben am Donnerstag das Parlament des Landes gestürmt und setzen  ihn in Flammen. Das burkinische Parlament hatte eine Sitzung am Donnerstag über eine Verfassungsreform abzustimmen, und Präsident Blaise Compaoré, erlauben würde, seit 27 Jahren im Amt, eine weitere Amtsperiode als Staatsoberhaupt des Landes zu bleiben.

– Die Abgeordnete haben die Abstimmung  inmitten der weit verbreiteten Auseinandersetzungen, abgebrochen.

Berichten zufolge, die Demonstranten haben auch das Staatsfernsehen, die Regierung-Parteizentrale und Rathaus in der Hauptstadt Ouagadougou, attackiert,  die Gebäuden durchsuchten und sie in Brandt gesetzt, wie sie ihren Marsch in Richtung der Kanzlei des Ministerpräsidenten fortsetzten.

– Das Militär des westafrikanischen Landes haben Feuer auf Demonstranten eröffnet um ihr Marsch in der  Hauptstadt zu stoppen.

– Compaoré übernahm die Macht in einem Staatsstreich in 1987 und diente zwei siebenjährige Amtszeiten, von 1991-98 und 1998-2005 als Präsident.

– Nach einer Änderung der Verfassung, Compaoré dürfte noch zwei fünf-Jahres-Mandate leisten. Im Jahr 2010 gewann er eine Wahl, die seine zweite und letzte gewählte Laufzeit von fünf Jahren sicherte. Oppositionsführer behaupten, dass die Wahlen manipuliert wurden.

– Der 63 Jahre alte Burkina Präsident ist ein überzeugter Verbündeter der westlichen Mächte, einschließlich der Vereinigten Staaten und Frankreich.

  Kommentar: was man vergisst ist, dass Präsident Coampare/Compaore einen Westen/USA Proxys ist, und sein Präsident Stuhl verdankt er dem Mord am Sankara.

– Ich habe zufällig 2009, eine dreistündige Sendung auf RAI III über Liberia entdeckt – Je Video 55 Minuten – www. C’era una volta – “Ombre Africane” von Silvestro Montanaro – Leider sind die Interviews nur auf Englisch und auf Italienisch übersetzt. Ich habe mehrmals darüber berichtet – in Internet unter – mundderwahrheit – Burkina Faso – Sankara – So gut ich sehe konnte,  alle Berichte darüber sind auf Italienisch.
– Auf jedenfalls, bei einem Interview, General Momo ehemaliger Feldadjutant von Präsident Taylor Liberia, sagt klipp und klar bei “Ombre Africane”, dass er dabei war, wenn Compaoré sein “Freund” Sankara erschoss – Compaoré Lohn war die Präsidentschaft von Burkina Faso –
– Frankreich, USA, die Öl-Gesellschaft ELF und Co. alle waren dabei beschäftigt, die Diamanten Minen in Liberia auszubeuten, Öl in Guinea Bissao, Kongo, Sudan und Burkina Faso (wegen Sankara) billig zu bekommen und diese Länder zu destabilisieren um besser an den Ressourcen zu kommen. In diesem Ausbeutungsprogramm haben die beste Namen der US, UK und Frankreich Politiker teilgenommen. Ich kann nicht hier wiedergeben was sich diese kriminelle Vereinigung von VIP um diese Länder zu zerstören und auszubeuten geleistet hat. Diese Videos sollten in alle Weltsprache übersetzt zu werden.

 23.02.13 – BURKINA FASO – “Gegen das Vergessen” Mord an Thomas Sankara, Opfer des Imperiums –
– Der französische Abgeordnete Andre Chassaigne hat zu einer parlamentarischen Untersuchung gerufen, um die Rolle Frankreichs in der Ermordung von Präsident Thomas Sankara in Burkina Faso zu verarbeiten.- Bekannt als Afrikas Che Guevara, wurde Hauptman Sankara,von vielen als einen charismatischen und Revolutionsführer gefeiert. Aber er wurde im Oktober 1987 getötet, als sein ehemaliger führenden Mitarbeiter, und jetzt amtierende Präsident Compaoré, die Macht in einem Staatsstreich übernahmt.