Archiv für Juni 4, 2015

Ein US-Beamter beschuldigt Damaskus Daesh zu unterstützen
| 3. Juni 2015 

 

– Vor ein paar Monaten, die Golf-Presse hat Damaskus vorgeworfen Daesh des Öls zu kaufen, die es ihnen Daesh vorher geklaut hatte.

– General Salim Idris, Verteidigungsminister der provisorischen Regierung der nationalen Koalition der Kräfte der Opposition und der Revolution, beschuldigte die syrische arabische Armee 180 Offiziere beauftragt  Daesh beizutreten und mit der Gruppe zu kämpfen.

– Die Botschaft der Vereinigten Staaten in Damaskus, die der Arbeit von Washington aus, online wieder aufgenommen hat, hat am Abend des 1. Juni 2015 (d. h. mit der passenden Zeitverschiebung kurz vor dem Treffen der Koalition der Anti-Daesh in Paris) die Twitter-Nachrichten gesendet, das ohne Logik beschuldigen, Syrien Daesh zu unterstützen.

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– Diese Kampagne soll die Anti-Daesh-Koalition in einem Bündnis verwandeln, um durch sie, der Arabischen Republik Syrien zu stürzen.

– Die gute Propaganda, verbindet Echtem zum Falschem um Zweifel zu säen.
- vor drei Monaten ergab eine syrische militärische Sicherheit-Untersuchung, dass der Direktor der nationalen internen Intelligenz, General Rustum Ghazaleh, hat wahrscheinlich Ölgeschäfte mit Daesh betrieben. Er wurde dann durch Präsident Bachar al-Assad seine Aufgaben enthoben und wurde unter Hausarrest gestellt. Er ist einen Monat später aufgrund der Guillain-Barré-Syndrom-Krankheit  gestorben.
-  Der syrische militärische Sicherheitsdienst hat das islamische Emirat mit 180 Offiziere infiltriert, die ihn über ihre Pläne informiert.

-Die Tweets von der Botschaft der Vereinigten Staaten in Damaskus wurden geschickt, während Außenminister John Kerry von Frankreich, aufgrund seiner Verletzung nach Boston repatriiert wurde, um operiert zu werden. Er scheint, innerhalb der Obama-Administration herrscht starker Widerstand über die Vereinbarungen, die mit dem Iran und Russland ausgehandelt wurden.

– Für der Twitter-Account der Botschaft der Vereinigten Staaten in Damaskus ist Daniel Rubinstein verantwortlich. Er ist der Ehemann von Julie Adams, Nummer 2 der Intelligenz innerhalb des Außenministeriums.

 

 http://rt.com/politics/264869-russia-soros-undesirable-foundation/
Georges Soros, Chairman of Soros Fund Management (Reuters/Charles Platiau)

Georges Soros, Chairman von Soros Fund Management (Reuters/Charles Platiau)

05.06.15 – RUSSLAND – Georges Soros – Kommunisten wollen, dass Soros Foundation als ‚unerwünscht‘ erklärt wird –
– Zwei leitende Gesetzgeber aus der Kommunistischen Partei Caucus haben russische Staatsanwälte gefordert, das kürzlich eingeführte Gesetz über „unerwünschten“ ausländischen Gruppen auch gegen George Soross  Open Society Organisation anzuwenden.

– „Die Anti-russischen Aktivitäten der Soros Stiftung müssen als unerwünscht anerkannt werden, bevor sie die zerstörerischen Formen annehmen, die wir in der Ukraine, Georgien und anderen Ländern beobachten konnte“ sagte MPs Valery Rashkin und Sergey Obukhov, wenn sie an den Generalstaatsanwalt gewendet haben. (Hier wurde Soros Teilnahme an Tiananmen Platz Versuch  Chinas zu destabilisieren, vergessen. Anm.d.Ü.).

– Die kommunistischen Führer behauptete, dass die Open Society NGO  „seit Jahrzehnten an fortdauernd Anti-russische Aktivitäten beteiligt ist, und dass es in Russland und in anderen Ländern passiert. Sie sagten, dass die Gruppe angeblich der Hass gegen die Russen in der Ukraine fördert und auch einige „Proxy subversive Operationen“ in der Russischen Föderation ins Leben gerufen hat.

– Insbesondere, die zwei MPs beschuldigten George Soross NGO für die Zerstörung des russischen Bildungssystems, das in der viel kritisierte System der Einheitsstaat Prüfungen für Schüler und  sowie die Unterfinanzierung der Schulen und Institute. (Wie könnte sowas passieren, ist es schon unter Jelzin geschehen? Anm.d.Ü.)

– Das Gesetz über unerwünschte ausländische Gruppen, das diese Woche in Kraft getreten ist, betreut der Generalstaatsanwaltschaft sowie das Auswärtige Amt mit der Aufgabe, eine offizielle Liste von „unerwünschten ausländischen Organisationen“ aufzusetzen und ihre Aktivitäten im Land verbieten. Das Hauptkriterium um einer ausländischen oder internationalen NGOs auf der Liste zu setzen ist „die Bedrohung für die verfassungsmäßige Ordnung und die Verteidigungsfähigkeit oder die Sicherheit des russischen Staates

From left: First deputy chairman of the State Duma's Committee for Ethnic Affairs Valery Rashkin, left, and deputy chairman of the Duma's Committee for Public Associations and Religious Organizations, Sergei Obukhov, at the Duma's plenary session. (RIA Novosti/Vladimir Fedorenko)

Von Links: erster stellvertretender Vorsitzender des Komitees der Staatsduma für ethnische Angelegenheiten Valery Rashkin, Links, stellvertretender Vorsitzender des Komitees der Staatsduma für öffentliche Vereine und religiöse Organisationen, Sergei Obukhov, in der Duma Plenarsitzung. (RIA Novosti/Vladimir Fedorenko)

– Sobald die Gruppe als unerwünscht erkannt wird, seinem ganzen Vermögen werden in Russland eingefroren werden, die Büros geschlossen und die Verteilung aller seiner Informationsmaterial muss verboten werden. Das Gesetz zu verletzen wird mit hohen Geldstrafen sowohl für das Personal der verbotenen Organisationen und russische Bürger, die mit ihnen zusammenarbeiten, bestraft. Eine wiederholte Handlung kann bis zu sechs Jahren Haft tragen.

– Von dem Moment an, dass das neue Gesetz ausgearbeitet wurde, wurde vom russischen Rechte Gemeinschaft, ausländischen NGOs und Beamten scharf kritisiert. Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten haben offiziell ihre Besorgnis darüber geäußerter und warnte, dass das Verbot der Zusammenarbeit mit verschiedenen ausländischen Gruppen die Isolation des russischen Volkes von der Außenwelt herbeiführen könnte…..aber gleichzeitig das russische Volk von Erscheinung wie in der Ukraine, Venezuela, Ägypten und andere Opfer der USA-Demokratie retten, und wenn eine Organisation nicht zu verbergen hat, hat nicht zu fürchten und wird auch nicht verboten…oder? Anm.d.Ü.

– Die zwei Opposition MPs, die ursprünglich das Gesetz ausgearbeitet haben,  beschrieb es als präventiv Maßnahme und bestritten, dass es irgendwelche bestimmten ausländischen Organisationen gezielt wurden.

– Das Open Society Institute, auch bekannt als der Soros-Stiftung nach dem Hauptsponsor, US-Milliardär George Soros, arbeitete in Russland seit 1995 und finanziert viele Projekte in den  humanitären und pädagogischen Bereichen. Im Jahr 2003 die Organisation hat gestoppt  direkte Zuschüsse zu vergeben und kündigte an, dass es alle russische Operationen annulliert hatte, aber bis heute unterhält Repräsentanzen in vier größten Städte Russlands: Moskau, St. Petersburg, Nischni Nowgorod und Nowosibirsk. (Um so schlimmer, jetzt werden die Gelder bestimmt unter der Hand verteilt, und entgehen jegliche Kontrolle…sie stinken noch mehr…. Anm.d.Ü.).

–  George Soros hat offen zugegeben, dass seine Organisationen eine Schlüsselrolle in der so genannten „farbigen Revolutionen spielten“ – in vielen postsowjetischen Staaten, einschließlich der Ukraine und Georgien, wurden gewaltätige Regimewechsel durch gewalttätige politische Kundgebungen organisiert und finanziert.

– In diesem Monat, eine Gruppe von Hackern aus der Ukraine veröffentlichte einige undichte Texte, die zeigen, dass Soros noch aktiv in der ukrainischen Politik ist, er setzt sich für  EU-Finanzhilfen und militärische Unterstützung für Ukraine ein, um Kiew kämpfenden Kapazität wiederherstellen ohne gegen das Friedensabkommen von Minsk zu verletzen. (Ein Spruch sagt wortwortlich: „Der alte Wolf verliert das Fell aber nicht die schlechte Gewohnheiten“ Anm.d.Ü.).

 

 

mehr Bilder auf: http://rt.com/news/264769-gaza-explosions-israel-missiles/

An Israeli F-16 fighter jet (Reuters / Amir Cohen)

Eine israelische F-16-Kampfjet (Reuters / Amir Cohen)

04.06.15 – ISRAEL – GAZA – nach dem Beschuss mit zwei Raketen aus Gaza,  Israel startet Vergeltungsschlag

– Inmitten von mehreren Berichten, wie israelische Jets die Gegenden überflogen, mehrere massive Explosionen erschütterten den Gaza-Streifen am Donnerstag. Es wurde berichtet, dass zwei Raketen aus Gaza nach Israel abgeschossen wurden, aber keinen Schaden anrichtet haben.

– Mindestens drei große Explosionen erschüttert Gaza-Stadt. Twitter wurde mit Berichten der Bewohner überschwemmt, die durch die Luftangriffe und die Geräusche der israelische F-16 Jets  aufgewacht sind.

– Die Streiks wurden im westlichen Teil des Strips, in der Nähe der Maqousi Towers Wohngegend verübt. Khan Younis und Ubaida Garnison der Hamas Al-Qassam-Brigaden wurde auch ins Visier genommen.

– Es gab keine sofortige Berichte von  Opfer, sagte Times of Israel, die Hamas Medienberichten zitierte. Hamas sagte, dass ihre Militär-Einrichtungen angepeilt wurden.

– Bereits am Mittwoch, wurden zwei Raketen auf Israel aus Gazastreifen abgefeuert. Es war nicht die Hamas, jedoch seine rivalisierende Salafisten-Gruppe namens Omar Brigaden, loyal zum islamischen Staat (IS, ehemals ISIS/ISIL), die die Verantwortung für den Angriff übernahmt..

„Wir führen weiterhin mit unseren Dschihad gegen die Juden“ sagte die Gruppe in einer Stellungnahme, und wurde behauptet, dass die Raketen wurden als Vergeltung für die Tötung der Hamas von einem  IS-Anhänger am Dienstag, abgefeuert, so laut Reuters. (Man soll dieser Stellungnahme mehrmals lesen….Wir führen weiterhin mit unseren Dschihad gegen die Juden“….aber wie schießen Raketen auf Israel, sodaß Vergeltung auf Gaza verübt wird….das ist das dümmste was man sagen kann…und eine Lüge….ich denke die Omar Brigade wird von Israel finanziert….Anm.d.Ü.).

– Laut Haaretz, eine Erklärung der israelischen Armee gibt Hamas die Schuld für Mittwochs Raketenangriff. IAF-Jets bombardierte drei „Terror-Infrastrukturen“ im Gaza-Streifen, das Statement sagte.(Siehe oben…Anm.d.Ü.)

– Die Zeitung berichtet, dass Hamas Gaza Hauptquartier vor der Streiks evakuiert worden war, aber die Gruppe verneint hartnäckig hinter die Angriffe zu sein. Hamas hat die  Salafistischen Gruppe beschuldigt, der versucht, einen neuen totalen Konflikt im Gazastreifen zu provozieren. Hamas-Sicherheitsdienste hatte nur wenige Tage vorher, ein leitender Salafist-Mitglied eliminiert, der Angriffe gegen die palästinensische Gruppe der geplant  hatte.

Reuters / Mohammed Salem

Reuters / Mohammed Salem

Kommentar: Wenn man weiß wer hinter ISIS steht, sie bewaffnet und finanziert, und wie Netanjahu die verletzten ISIS Kämpfer in Israel besucht hat (gibt Fotos), kann man sich auch vorstellen, dass dem Auftrag die zwei Raketen zu schießen auch aus Israel kommen könnte, um Hamas und die Bevölkerung von Gaza zu schädigen….

 

Schlappe für US-Staatsstreich in Mazedonien….es geht um Öl

– Mazedonien hat soeben eine bewaffnete Gruppe, deren Geldgeber seit mindestens acht Monaten unter Beobachtung stehen, unschädlich gemacht. Damit hat es einen neuen Putschversuch, der von Washington für den 17. Mai geplant war, vereitelt. Er hatte das Ziel, das Chaos, das bereits die Ukraine infiziert hat, nach Mazedonien auszuweiten, um der Durchleitung einer russischen Gaspipeline zur Europäischen Union zuvorzukommen.

| Damaskus (Syrien) | 3. Juni 2015
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Der mazedonische Premierminister Nikola Gruevski kündigt das Ende des Einsatzes gegen die Terroristen an.

Die Kumanavo-Affäre

– Am 9. Mai 2015 führte die mazedonische Polizei in der Morgendämmerung einen Einsatz durch, um eine bewaffnete Gruppe zu verhaften, die das Land infiltriert hatte und verdächtigt wurde, eine Reihe Angriffe vorzubereiten.

– Vor dem Einsatz evakuierte die Polizei die Zivilbevölkerung.

– Die Verdächtigten eröffneten das Feuer, was zu einem erbitterten Kampf führte, der 14 Terroristen und acht Mitglieder der Ordnungskräfte das Leben kostete. 30 Personen wurden gefangen genommen. Es gab eine große Anzahl Verletzte.

Kein terroristischer Akt, sondern ein versuchter Staatsstreich

– Die mazedonische Polizei war offenbar gut informiert, bevor sie den Einsatz begann. Dem Innenminister Ivo Kotevski zufolge bereitete die Gruppe eine sehr bedeutende Operation für den 17. Mai vor (das Datum einer durch die albanophone Opposition in Skopje organisierten Demonstration).

– Die Identifizierung der Verdächtigen hatte zum Ergebnis, dass sie fast alle ehemalige Mitglieder der UÇK (Kosovo Liberation Army) waren [1].

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Das Quartier der bewaffneten Gruppe in Kumanovo nach dem Einsatz.

Unter ihnen befanden sich:
- Sami Ukshini, bekannt als „Kommandant Sokoli“, dessen Familie eine historische Rolle in der UÇK spielte.
- Rijai Bey, ehemals Bodyguard von Ramush Haradinaj (selbst ein Drogenhändler, militärischer Kopf der UÇK, dann Premierminister des Kosovo. Er wurde vom Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien zweimal für Kriegsverbrechen verurteilt, aber schließlich freigesprochen, weil neun entscheidende Zeugen während des Gerichtsverfahrens ermordet wurden).
- Dem Shehu, zur Zeit Bodyguard des albanophonen Führers und Gründers der BDI-Partei, Ali Ahmeti.
- Mirsad Ndrecaj, bekannt als der „Nato-Kommandant““, Großsohn von Malic Ndrecaj, dem Kommandanten der 132sten Brigade der UÇK.

Die wichtigsten Leiter dieser Operation, zu denen auch Fadil Fejzullahu (beim Angriff getötet) gehörte, stammen aus dem Umkreis des Botschafters der Vereinigten Staaten in Skopje, Paul Wohlers.

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Fadil Fejzullahu, einer der Anführer der bewaffneten Gruppe, bei dem Einsatz getötet, mit seinem Paten, dem Botschafter der Vereinigten Staaten Paul Wohlers.

– Paul Wohlers ist der Sohn des US-Diplomaten Lester Wohlers, der in der atlantischen Propaganda eine wichtige Rolle spielte und den Filmdienst der U.S. Information Agency leitete. Pauls Bruder, Laurence Wohlers, ist gegenwärtig Botschafter in der Zentralafrikanischen Republik. Paul Wohlers selbst, ein ehemaliger Navy-Pilot, ist Spezialist für Spionageabwehr. Er war stellvertretender Direktor des United States Department of State Operations Center (mit anderen Worten: der Dienst für die Überwachung und den Schutz der Diplomaten).

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Obwohl Mazedonien kein Mitglied der Nato ist, „verfolgte“ Jens Stoltenberg den Polizeieinsatz in Kumanovo.

– Um jeden Zweifel an der Identität der Sponsoren dieser Operation auszuräumen, intervenierte der Generalsekretär der Nato, Jens Stoltenberg, bereits bevor der Einsatz vorbei war – nicht um seine Verurteilung des Terrorismus und seine Unterstützung für die verfassungsmäßige Regierung Mazedoniens zu erklären, sondern um die terroristische Gruppe in eine legitime ethnische Opposition zu verwandeln: „Ich verfolge die Ereignisse von Kumanovo mit tiefer Besorgnis. Ich möchte mein Mitgefühl für die Familien derer, die getötet oder verwundet wurden, ausdrücken. Es ist wichtig, dass alle politisch und gesellschaftlich Verantwortlichen zusammenarbeiten, um die Ordnung wiederherzustellen und eine transparente Untersuchung einzuleiten, um herauszufinden, was geschehen ist. Ich rufe jeden zur Zurückhaltung auf und zur Vermeidung jeder Eskalation von Gewalt, im Interesse der Nation wie auch der ganzen Region“.

Um nicht zu verstehen, müsste man blind sein.

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Als Gouverneur der Region Strumica wurde Zoran Zaev angeklagt, den Bau eines Handelszentrums begünstigt zu haben, und wegen Korruption inhaftiert. Zu seiner Unterstützung verließ seine Partei demonstrativ das Parlament. Er wurde schließlich vom Präsidenten der Republik, Branko Crvenkovski, begnadigt, der danach die Führung seiner Partei übernahm. Im Juni 2013 wurde dann Zaev zum Vorsitzenden der SDSM gewählt.

– Im Januar 2015 verhinderte Mazedonien einen Putschversuch zugunsten des Oppositionschefs, des Sozialdemokraten Zoran Zaev. Vier Personen wurden verhaftet und Herr Zaevs Reisepass wurde beschlagnahmt, während die atlantische Presse ihre Anklage von einem „autoritären Abdriften des Regimes“ (sic) auf den Weg brachte.

– Zoran Zaev wird öffentlich unterstützt von den Botschaften der Vereinigten Staaten, Großbritanniens, Deutschlands und Hollands. Aber die eine Spur, die bis heute von diesem Putschversuch übrig geblieben ist, weist auf die Verantwortlichkeit der Vereinigten Staaten hin.

– Am 17. Mai sollte Zoran Zaevs sozialdemokratische Partei (SDSM) [2] eine Demonstration organisieren. Sie hatte vor, 2.000 Masken zu verteilen, um die Polizei an der Identifizierung der Personen zu hindern, die an dem Marsch teilnehmen würden. Während der Demonstration sollte die bewaffnete Gruppe, versteckt hinter ihren Masken, verschiedene Institutionen angreifen und eine Pseudo-„Revolution“ in Gang bringen, die vergleichbar mit dem Geschehen auf dem Maidan-Platz in Kiew wäre.

– Dieser Staatsstreich wurde von Mile Zechevich, einem ehemaligen Angestellten einer von George Soros’ Stiftungen, koordiniert.

– Um Washingtons Eile, die mazedonische Regierung umzustürzen, verstehen zu können, gehen wir einen Schritt zurück und betrachten den Krieg um die Gaspipelines – denn die internationale Politik ist ein großes Schachbrett, auf dem jeder Zug einer Schachfigur Folgen für alle anderen hat.

Der Gaskrieg

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Die Gaspipeline Turkish Stream soll laut Plan durch die Türkei, Griechenland, Mazedonien und Serbien verlaufen, um die Europäische Union mit russischem Gas zu versorgen. Auf Initiative des ungarischen Präsidenten Viktor Orbán trafen sich die Außenminister aller beteiligten Länder am 7. April in Budapest, um ihre Haltung gegenüber den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union zu koordinieren.

– Die Vereinigten Staaten haben seit 2007 versucht, die Kommunikation zwischen Russland und der Europäischen Union zu unterbrechen. Sie haben es geschafft, das Projekt South Stream zu sabotieren, indem sie Bulgarien verpflichteten, die Teilnahme zurückzuziehen. Aber am 1. Dezember 2014 schob der russische Präsident zu jedermanns Überraschung ein neues Projekt an, als es ihm gelang, sein türkisches Gegenüber, Recep Tayyip Erdoğan, zur Unterzeichnung eines Abkommens zu bewegen, obwohl die Türkei Mitglied der Nato ist [3]. Man kam überein, dass Moskau Gas nach Ankara liefern und im Gegenzug Ankara Gas an die Europäische Union liefern wird. So könnte das durch Brüssel verhängte antirussische Embargo umgangen werden. Am 18. April 2015 gab der griechische Premierminister Alexis Tsipras seine Zustimmung für den Verlauf der Pipeline durch sein Land [4]. Mazedoniens Premierminister Nikola Gruevski hatte bereits im letzten März getrennte Verhandlungen abgeschlossent [5]. Serbien schließlich, das ein Partner des South Stream Projekts gewesen war, zeigte dem russischen Energieminister Aleksandar Novak bei seinem Empfang im April in Belgrad an, dass Serbien bereit sei, zum Turkish Stream-Projekt umzuschwenken [6].

Um das russische Projekt zu stoppen, hat Washington seine Initiativen multipliziert:
- In der Türkei unterstützt es die CHP gegen Präsident Erdoğan und hofft, damit zu bewirken, dass er die Wahlen verliert.
- In Griechenland schickte es am 8. Mai Amos Hochstein, den Direktor des Bureau of Energy Resources vor, um zu fordern, dass die Tsapiras-Regierung auf ihr Abkommen mit Gazprom verzichtet.
- Es plant – für alle Fälle – die Route für die Pipeline zu blockieren, indem es in Mazedonien eine ihrer Marionetten an die Macht bringt.
- Und in Serbien hat es das Projekt für die Abspaltung des kleinen Stücks Land – Vojvodina – wieder aufgelegt, welches die Verbindung mit Ungarn möglich macht [7].

– Letzter, aber nicht unwichtigster Kommentar: Turkish Stream wird auch Ungarn und Österreich beliefern und damit das Alternativprojekt beenden, das die Vereinigten Staaten mit Präsident Hassan Rohani (gegen den Rat der Revolutionsgarden) verhandeln, um diese Länder mit iranischem Gas zu versorgen [8].

Übersetzung
Sabine RSS

[1] « L’UÇK, une armée kosovare sous encadrement allemand », par Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 15 avril 1999.

[2] Der SDSM ist Mitglied der Sozialistischen Internationalee.

[3] „Wie Wladimir Putin die NATO-Strategie umgedreht hat“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Оdnako (Russland), Voltaire Netzwerk, 8. Dezember 2014.

[4] “Möglicher Deal zwischen Athen und Moskau: Griechenland hofft auf russische Pipeline-Milliarden”, Von Giorgos Christides, Der Spiegel, 18. April 2015.

[5] “Геннадий Тимченко задержится на Балканах. Вместо South Stream „Стройтрансгаз“ построит трубу в Македонии”, Юрий Барсуков, Коммерсант, 12 марта 2015 r.

[6] «Énergie : la Serbie souhaite participer au gazoduc Turkish Stream», B92, 14 avril 2015.

[7] „Vojvodina, nächster Pseudo-Staat in Europa?“, von Wayne Madsen, Übersetzung Horst Frohlich, Strategic Culture Foundation (Russland), Voltaire Netzwerk, 20. Februar 2015.

[8] „Hinter dem Anti-Terror-Alibi, der Gaskrieg in der Levante“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 3. Oktober 2014.

Thierry Meyssan

Thierry Meyssan Französischer Intellektueller, Präsident und Gründer des Réseau Voltaire und der Konferenz Axis for Peace. Er veröffentlicht Analysen über ausländische Politik in der arabischen, latein-amerikanischen und russischen Presse. Letztes, auf Französisch veröffentlichte Werk : L’Effroyable imposture : Tome 2, Manipulations et désinformations (hg. JP Bertand, 2007).

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