GRIECHENLAND – RUSSLAND könnte zu Rettung kommen – Griechenland-Finanzminister – Russiatoday – 31.01.15 –

Veröffentlicht: Januar 31, 2015 in EUROPA, Russland, USA
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31.01.15 – GRIECHENLAND – RUSSLAND  könnte zu Rettung kommen –  Griechenland-Finanzminister

Russian Finance Minister Anton Siluanov. (RIA Novosti/Vitaliy Belousov)

Russischen Finanzministers Anton Siluanov. (RIA Novosti/Vitaliy Belousov)

– Griechenland hat zurzeit  Russland für ein Darlehen nicht gefragt, aber der russischen Finanzminister Anton Siluanov sagte, dass Moskau es nicht ausschließen würde. Seine Aussage kommt Tage danach wenn Griechenland weitere Wirtschaftssanktionen gegen Russland offen ablehnte.

– „Nun, wir können uns jeder Situation vorstellen so wird eine Insolvenzanmeldung der russischen Regierung vorgelegt, wir werden es auf jeden Fall prüfen, aber wir werden alle Faktoren unserer bilateralen Beziehungen zwischen Russland und Griechenland berücksichtigen, so dass ist alle was ich jetzt sagen kann. Auf jedenfalls wir werden es prüfen wenn es  eingereicht werden soll“, Siluanov sagte CNBC in einem Interview in Moskau am Donnerstag.

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– Die neue linke Syriza Regierung in Griechenland gewann eine Mehrheit bei Wahlen am letzten Sonntag mit dem Versprechen, über die 317 Milliarden Euro Schulden zu verhandeln und die Sparmaßnahmen im Lande zu revidieren.

– Griechenland muss mit EU-Entscheidungsträger bis den 28. Februar verhandeln, um die nächste Tranche der Rettungsfonds zu erhalten. Wenn Athen das Geld nicht bekommt, wird  Schwierigkeit haben, ihre Zahlungsverpflichtung nachzukommen. In zwei Rettungsaktionen wurden 2010 und 2014  240 Milliarden Euro gezahlt.

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– Die neue Regierung war schnell, Unterstützung für Moskau zu zeigen, hat sich offen für eine Ende der russischen Sanktionen ausgesprochen und sagt, könnte gegen zukünftigen Sanktionen sein Veto setzen.

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– Siluanov begrüßte Griechenlands Haltung über Sanktionen als „pragmatisch“ und „wirtschaftlich gerechtfertigt“.

– Am Donnerstag die Europäische Kommission hat beschlossen, Sanktionen gegen Russland bis September 2015 auszuweiten, aber haben keine größeren wirtschaftlichen Maßnahmen hinzugefügt. Ein Sprecher für die neue PM Alexis Tsipras sagte, Griechenland hat weitere restriktiven Maßnahmen nicht zugelassen hat.

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– Zwischen der Ankündigung, dass es nicht seine 317 Milliarden Euro Schulden in vollem Umfang zurückzahlen möchte und das blockieren der Russland Sanktionen, Griechenland hat sich als Jokerzeichnen unter den 29 EU Ländern etabliert. (Man sollte besser sagen, Griechenland hat diese Haufen von USA-Ja-Sager-Vasallen erinnert, was bedeutet aufrecht zu gehen, und nein zu sagen. Man kann nur hoffen, das Griechenland, die immerhin die Demokratie entdeckt hat, Kraft genug findet es weiter zu machen. Anm.d.Ü.).

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-Russland-Griechenland-Deals –

– Russland gab Griechenland eine sehr wertvolle Karte innerhalb der EU zu spielen, wenn es angekündigt hat, dass die South Stream-Pipeline, die durch die Türkei läuft, mit einem Gas-Drehkreuz die voraussichtlich an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland gebaut wird, zu versehen.

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– Seit der Kreditikrise, die 2008 die Wirtschaft kaputt machte, und die das Land zwang um die Pleite zu entgehen und seine Gläubiger zu befriedigen, Finanzhilfen bei der EU zu suchen, haben die russische Investoren Griechenland streng beobachtet.

– Die Krise, als auch die Bailout-Politik der EU, hat die Wirtschaft in eine sechsjährigen Rezession geschickt, dass die Regierung  gezwungen hat, staatliches Eigentum zu demontieren und privatisieren um Sparmaßnahmen Ziele zu implementieren, die von den EU-Rettungsplan festgesetzt wurden.

– Staatliche russische Eisenbahnen und Gazprom haben in Betrachtung gezogen Anteile an griechischen Vermögenswerte zu erwerben. RZhD hat mit TrainOSE, Griechenlands staatseigene Passagier- und Fracht Schiene Operator Gespräche geführt. Im Jahr 2013, Gazprom hat ein  900 Millionen Euro Angebot für Griechenlands staatliche Gasunternehmen DEPA gemacht, jedoch die Verhandlungen sind in letzter Minute, über Bedenken über die finanzielle Stabilität des Unternehmens, gescheitert.

– Russischen Investitionen in griechischen Eisenbahn wird auf bis zu $ 3 Milliarden pro Jahr geschätzt.

– Traditionell, haben die beiden Länder sehr stark touristischen Bindungen, mit mehr als 1 Million Russen die jedes Jahr Griechenland besuchen. Diese Zahl ist durch die Rubelkrise und das verlangsamte Wachstum gesunken, da viele Russen wurden gezwungen auf Auslandsreisen zu verzichten.

– überwiegend als Ergebnis der Emigration, Griechenland ist Heimat für eine robuste russische Diaspora – fast 300.000 russische Staatsangehörigen leben  1.400 Meilen südlich von Moskau.

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