Archiv für November 23, 2013

1) – Kerry lässt die Muslimbruderschaft im Stich
Voltaire Netzwerk | 23. November 2013

Außenminister John Kerry Kritik hat zum ersten Mal an der Muslimbruderschaft Kritik geübt, nämlich während der 28. Sitzung des Konsultativen Rates für Sicherheit im Ausland (Overseas Security Advisory Council).

Er sagte am 20. November 2013: „Dieser Obsthändler von Tunis, der sich zum Opfer darbrachte und eine Revolution anfing – es gab keine Religion, nichts, keinen Extremismus und keine Ideologie bei ihm-. Er wurde von einem Polizeibeamten geohrfeigt, er war der Korruption müde und er wollte eine Gelegenheit, sein Leben durch den Verkauf seiner Obstwaren führen zu können. Und diese Kinder vom Tahrir-Platz, sie waren nicht von einer Religion oder Ideologie motiviert. Sie waren durch das, was sie in dieser vernetzten Welt gesehen hatten, motiviert und sie wollten ihren Anteil an der Gelegenheit und der Möglichkeit eine Ausbildung zu erhalten, eine Beschäftigung, eine Zukunft zu haben und keine korrupte Regierung zu haben, die sie daran hindert und schlimmeres. Und sie haben ihre Ideen getweeted und miteinander gesprochen, und das ist es, was diese Revolution geführt hat. Und dann wurde sie von der best-organisierten Einheit des Landes, d.h. der Muslim-Bruderschaft gestohlen.“ [1]

Diese Erklärung vor der Hautevolee des US-Business scheint den Bruch zwischen Washington und der Bruderschaft öffentlich zu machen, wo doch Letztere sowohl in Tunesien als auch in Ägypten, Libyen und Syrien gescheitert ist.

Übersetzung
Horst Frohlich

[1] « That Tunis fruit vendor who self-immolated and started a revolution in Tunisia – there was no religion, nothing, no extremism and ideology behind it. And he got slapped around by a police officer, he was tired of corruption, and he wanted an opportunity to lead his life by being able to sell his wares. And those kids in Tahrir Square, they were not motivated by any religion or ideology. They were motivated by what they saw through this interconnected world, and they wanted a piece of the opportunity and a chance to get an education and have a job and have a future, and not have a corrupt government that deprived them of all of that and more. And they tweeted their ways and Facetimed their ways and talked to each other, and that’s what drove that revolution. And then it got stolen by the one single-most organized entity in the state, which was the Brotherhood ».
Voltaire Netzwerk

Voltaire, internationale Ausgabe

2) – Isaac Herzog zum Führer der israelischen Arbeitspartei gewählt
Voltaire Netzwerk | 23. November 2013

Die israelischen Arbeitspartei-Aktivisten haben Isaac Herzog zum Vorsitzenden der Partei ernannt.

Als Enkel des aschkenasischen Oberrabbiner von Israel und Sohn des israelischen Präsidenten Chaim Herzog (1983-93) gilt er der palästinensischen Frage näher stehend als sein Vorgänger Benjamin Netanyahu.

Isaac Herzog hat vier Jahre in der elektronischen Aufklärungseinheit der IDF (Einheit 8200) gedient und bleibt Reserveoffizier. Seit 2003 hat er einen Sitz in der Knesset.

Das Ergebnis der Abstimmung der 55.000 Mitglieder der Partei ist eine Überraschung: Umfragen gaben ihn weitgehend als Verlierer gegenüber der bisherigen Shelly Yachimovich, die unter den Abgeordneten Unterstützung hatte. Die Aufrichtigkeit der Abstimmung wurde jedoch öffentlich nicht in Frage gestellt.

Die Wahl von Herrn Herzog wirft die Frage über die Beteiligung der Arbeits-Partei in der Likud-Regierung wieder auf und ihr Engagement bei den von den USA organisierten Verhandlungen mit den Palästinensern.

Übersetzung
Horst Frohlich

3) – Das islamische Emirat im Irak und in der Levante trotzt Al-Zawahiri
Voltaire Netzwerk | 23. November 2013 –

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Der Sprecher des islamischen Emirats im Irak und in der Levante (EIIL), Abu Mohammad al-Adani al-Shami, hat am 21. November 2013 zur Einheit aller Kämpfer gegen die Regierung in Damaskus aufgerufen.

Dieser Aufruf widerspricht den Befehlen des Obersten Führers der Al Kaida, Ayman Al-Zawahiri, der am 8. November feierlich angewiesen hatte, die EIIL in Syrien aufzulösen und nur die Al-Nusra Front beizubehalten.

Übersetzung
Horst Frohlich

4) – Timothy Geithner tritt dem Warburg Pincus Fonds bei
Voltaire Netzwerk | 23. November 2013

Timothy Geithner, der ab 2009 bis Januar 2013 Finanzminister war, erklärte nun, dass er dem Investment-Fonds Warburg Pincus beiträte.

Während seiner Amtszeit hat Timothy Geithner die 350 Milliarden Dollar der zweiten Auflage des Bail out verwaltet. Er reorganisierte die Autoindustrie zu Lasten seiner Angestellten. Er war in dem Libor-Skandal und den Boni-Prämien der Führungskräfte von AIG verwickelt.

Der britischen Krone sehr nahe stehend, leitete er die äußerst diskrete Pilger-Gesellschaft (Pilgrims Society), die besonders hochrangige Persönlichkeiten beider Seiten des Atlantiks unter dem Vorsitz von Königin Elizabeth zusammenbringt.

Warburg Pincus ist ein Investitions-Fonds, der ein Portfolio von $ 35 Milliarden verwaltet. Sein Name geht auf den Gründer Eric M. Warburg zurück, dessen Familie eine zentrale Rolle bei der Stabilisierung der Federal Reserve spielte.

Übersetzung
Horst Frohlich

– Die Vergiftung des palästinensischen Präsidenten
Die politischen Umstände des Todes von Yasser Arafat
von Thierry Meyssan

Am 11. November 2004 starb Präsident Yasser Arafat in einem französischen Lazarett. Eine Kontroverse entstand dann über den Ursprung seiner Vergiftung. Erst viel später, als die Hamas Zugriff zu den Dokumenten in den persönlichen Archiven des Ministers Mohamed Dahlan bekam, konnten die Beweise der Verschwörung gesammelt werden. Die Ermordung wurde von Israel und den Vereinigten Staaten gesponsert, aber von Palästinensern unter Regie ausgeführt. Thierry Meyssan kommt auf die politischen Umstände zurück, die dazu geführt haben, diese Eliminierung zu planen. Dieser Artikel vom 11. November 2010 wurde ohne Veränderung übersetzt.
Voltaire Netzwerk | Beirut (Libanon) | 23. November 2013

Der Amtsantritt von George W. Bush im Januar 2001 und jener von General Ariel Scharon im März 2001, mitten in der Intifada, markieren eine radikale Änderung der Politik gegenüber den Palästinensern. Der Zeitraum deckt sich mit der Vorlage des Berichts von Senator George Mitchell über die geteilte Verantwortung bei der Fortsetzung des Konflikts. Präsident Bush ernennt einen erfahrenen Diplomaten, William Burns, um ihn im Nahen Osten zu vertreten. Zusammen mit dem CIA-Direktor George Tenet entwickeln sie ein sechs-Punkte-Protokoll für die Feuereinstellung. Sharon und Bush besprechen diesen Plan am 26. Juni 2001 im Weißen Haus.

– Es handelt sich aber nur um eine einfache Inszenierung. Die Wiedereröffnung der Straßen in den besetzten Gebieten ist an die sofortige und vollständige Einstellung der Feindseligkeiten geknüpft. Mit anderen Worten werden die Unterdrückungs-Maßnahmen in den besetzten Gebieten nur dann aufgehoben, wenn die Palästinenser ohne Gegenleistung auf ihren bewaffneten Widerstand verzichten. Sharon und Bush einigen sich auf ein Gerede, das Präsident Yasser Arafat kritisiert und ihn für die Fortsetzung der Feindseligkeiten verantwortlich macht: Er sei „der wirkliche Terrorist“ und beide Länder müssten sich zusammentun, um den „Terrorismus“ zu besiegen. Infolgedessen beschließt General Sharon ab diesem Zeitpunkt, die Strategie der „gezielten Morde“ für die palästinensische politische Führung anzuwenden. Der erste eliminierte wird Abu Ali Moustapha sein, einer der Führer der PLO.

Als dann die Attentate des 11. September 2001 kamen, verbindet sich diese Rhetorik ohne Schwierigkeit mit dem „Krieg gegen den Terror“. Zudem veröffentlichen die Media an diesem Morgen eine Forderung einer palästinensischen Gruppe und Israel schließt sofort seine diplomatischen Missionen auf der ganzen Welt. Bilder von fünfzehn schreienden Palästinensern gehen rund um die Welt, die ihrer Freude über die auf die Vereinigten Staaten eingebrochenen Schäden Ausdruck verleihen. Wie auch immer, die palästinensische Verantwortung wird im Laufe des Tages ausgeschlossen und die Attentate einer politischen Gruppe in Afghanistan zugeschrieben. Um dieses Kapitel abzuschließen wird Yasser Arafat ein Krankenhaus besuchen, um Blut für die amerikanischen Opfer zu spenden. Aber die Gelegenheit ist zu günstig: die israelische Führung multipliziert die Mitgefühlserklärungen mit den Opfern und schafft eine Parallele zwischen dem was die Amerikaner und was die Israelis ertragen. Ariel Scharon qualifiziert die Palästinensische Autonomiebehörde als „Organisation, die den Terror unterstützt“, während der Sprecher des Weißen Hauses betont, dass Israel Recht auf Verteidigung habe. Das Amalgam zwischen Widerstand und Terrorismus ist dann vollständig.

Tel Aviv unternimmt zahlreiche Schritte, um den „Terroristen“ Yasser Arafat zu isolieren. Die Außenminister der Europäischen Union bekräftigen jedoch, dass der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde ein Partner für den Frieden ist, während Washington seine Kontakte mit dem alten Chef beibehält.

– In Anbetracht der Unmöglichkeit einer militärischen Lösung arbeitet General Sharon einen Plan zur Umgestaltung von Palästina aus, der für die territoriale Kontinuität von Israel und seinen Kolonien sorgt und der, im Gegenteil, die palästinensischen Gebiete in zwei nicht verbundene Zonen teilt. Mit Diskretion begann er großangelegte Ausstattungsarbeiten, darunter den Bau einer Mauer, die die neue Grenze markieren wird. Der Gesamtplan wird erst später aufgedeckt werden. General Sharon begnügt sich bei den ersten Schritten, die Gründung von „Pufferzonen“ anzukünden, die aus den besetzten Gebieten herausgeschnitten werden. Zur gleichen Zeit führt ein Verein von ehemaligen Offizieren eine Propagandakampagne für eine einseitige Trennung der Juden und Araber. Man bewegt sich in Richtung einer Form von Apartheid, wo Gaza und das Westjordanland die Rolle von Bantustans spielen werden.

Um die Linien auf dem Boden zu verschieben startet das israelische Kabinett die Operation „Schutzmauer“ (manchmal übersetzt durch Operation „Schutzwall“), deren Nutzen erst später verstanden wird. IDF (Tsahal) zerstört einen Teil von Dschenin und belagert die Geburtskirche in Bethlehem, wo die katholische Kirche dem palästinensischen Widerstand Asyl gewährt hat. General Sharon bezeichnet Yasser Arafat „Feind von Israel“, was viele als Zeichen seiner bevorstehenden Beseitigung interpretieren. In einer feierlichen Fernsehansprache sagte Israels Premierminister: „Der Staat Israel ist im Kriegszustand (…)“. Ein Krieg ohne Kompromisse gegen Terrorismus (…) eine von Yasser Arafat koordinierte und geführte Aktivität „.

Fünf Monate lang belagern die israelischen Truppen den Präsidentenpalast in Ramallah und erklären die Stadt „verbotene militärische Zone“. Der alte Führer wohnt in beschränkten Teilen des Gebäudes, wo Wasser und Strom abgesperrt sind. Sharon hat ihm „einen einfachen Fahrschein ohne Rückfahrt“ angeboten um die Stadt zu verlassen. Am Ende der Belagerung, die durch internationalen Druck aufgehoben wurde, wird Arafat in den Ruinen des Präsidentenpalastes unter Aufsicht wohnen bleiben.

Prinz Abdullah von Saudi Arabien legt einen angemessenen Friedensplan vor, unter Berücksichtigung der Interessen der verschiedenen Akteure. Er überreicht ihn zum Gipfel der Arabischen Liga in Beirut, ohne Anwesenheit des in Ramallah gefangen gehaltenen Yasser Arafat und erhält die Unterstützung der arabischen Staaten. George Bush – der einerseits mit William Burns den Guten und Donald Rumsfeld, mit Anthony Zini und Colin Powell andererseits den Bösen spielte – sabotiert den arabischen Friedensplan. Am 24. Juni 2002 spricht er sich für die Schaffung eines palästinensischen Staates aus, aber stellt als Vorbedingung den freiwilligen Abgang von Präsident Arafat und die Errichtung einer neuen palästinensischen Führung, die nichts „mit Terrorismus“ zu tun hat.

Die Logik, die zum Mord des alten Führers führen wird, ist jetzt schon auf dem Vormarsch. Nichts kann ihn mehr aufhalten.

– Washington fragt erfolglos bei seinen Quartett Partnern (UN, EU, Russland) an, damit sie den Abtritt von Arafat unterstützen. Nach einem Bombenanschlag in Tel-Aviv, der 7 Tote verursacht, befiehlt General Sharon die Belagerung des Präsidentenpalastes fortzusetzen. IDF [Israel Defense Forces] zerstört fast den ganzen Regierungskomplex und die israelische Führung macht kein Geheimnis daraus, ihrem „Feind“ Arafat ein Ende setzen zu wollen. Die palästinensische Gesamtbevölkerung manifestiert ihre Unterstützung für den alten Führer, während der Sicherheitsrat über die Resolution 1435 abstimmt, welche Israel dazu zwingt, diesen Vorgang sofort einzustellen. Tsahal (IDF) hebt die Belagerung auf.

Vorgezogene Wahlen werden in Israel einberufen. Ihr Ergebnis stärkt die Macht von Ariel Sharon. Beim Aufbauen von seinem neuen Kabinett sagt er ganz offen, dass er „den Krieg gegen den Terrorismus“ endgültig beenden werde, die terroristische Führung ausschließen und die Voraussetzungen für die Entstehung einer neuen politischen Führung schaffen werde, mit der es möglich sei, einen wirklichen Frieden zu erreichen.“

Russland und Frankreich drängen Arafat nachzugeben, um das Schlimmste zu verhindern. Der alte Führer willigt ein, ein Ministerpräsidenten-Amt zu schaffen und es mit einer Persönlichkeit zu betrauen, die von Tel Aviv und Washington akzeptiert wird und die mit ihnen wird diskutieren können, um die politische Absonderung zu brechen. Er ernennt Mahmud Abbas. Die beiden Männer haben große Schwierigkeiten, um sich bei der Bildung der Regierung zu einigen. Abbas will die Beziehungen mit den Organisationen des militärischen Widerstands dem General Mohammed Dahlan anvertrauen, den Arafat aber ablehnt. Am Ende kommen sie überein, Dahlan als Leiter der Polizei zu ernennen.

– Wie auch immer, die Bildung dieser Regierung wird nichts ändern. Die Entscheidung, Arafat zu töten, war gefallen. Sie ist selbst das offizielle Programm des neuen Kabinetts von Sharon. Botschafter William Burns und Ministerpräsident Ariel Scharon halten ein geheimes Treffen mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Mahmoud Abbas und dem zukünftigen Innen- Minister Mohammed Dahlan. Die Verschwörer arbeiten die Details des Verbrechens aus. Beide vereinbaren, den alten Führer und die Hamas-Chefs zu ermorden, damit sie die Macht nicht übernehmen können.

Das Quartett begrüßt die Ernennung der neuen palästinensischen Regierung durch die Veröffentlichung des „Roadmap“. Das Kabinett Scharon unterstützt öffentlich diesen Ansatz, aber überreicht dem Weißen Haus im geheimen eine Notiz über 14 Vorbehalte, die den Sinn des „Fahrplans“ zunichtemachen. Während sechs Monaten beteiligt sich Mahmud Abbas an vielen internationalen Treffen zur Umsetzung der Empfehlungen des Quartetts und wird mit allen Ehren im Weißen Haus empfangen. Allerdings wird es schnell klar, dass er Verpflichtungen eingeht, die seine Kompetenz überschreiten. So hätte er auf dem Gipfel von Aqaba das Ende des bewaffneten Widerstandes ohne Entschädigung versprochen.

– Wie dem auch sei, Jacques Chirac weiß von der Verschwörung. Er warnt seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin. Frankreich und Russland schlagen Präsident Arafat vor, ihn sofort aus Ramallah zu evakuieren und ihm Asylpolitik in dem Land seiner Wahl zu gewähren. Der alte Führer lehnt das Angebot ab. Er weiß, dass wenn er Palästina verlässt, er niemals mehr zurückkehren wird.

Um seine Sicherheit zu gewährleisten erstellt Arafat ein Amt eines nationalen Sicherheitsberaters, der die Vorrechte von Abbas und Dahlan einschränkt. Er vertraute den Posten Jibril Rajoub an. Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt. Abbas tritt zurück und zieht Dahlan mit sich mit.

– Es war zu dieser Zeit, als Mohammed Dahlan einen Brief dem israelischen Verteidigungsminister Shaul Mofaz gesendet hat; ein Dokument, dessen Kopie sich im Privatarchiv von Dahlan anlässlich seiner Flucht fand. Er schrieb: „Seien Sie sicher, dass die Tage von Yasser Arafat gezählt sind. Aber lassen Sie uns, ihn auf unsere Weise erledigen, nicht auf Ihre (…) ich werde die Versprechungen halten, die ich vor Präsident Bush gemacht habe.“

Yasser Arafat ernennt Ahmed Qorei zum Premierminister. Das Kabinett Sharon antwortet mit dem Prinzip der Vertreibung des Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde außerhalb Palästinas. Die Palästinenser demonstrieren wieder zugunsten ihres Leaders. Syrien fordert von dem UN-Sicherheitsrat, die Ausweisung von Präsident Arafat zu verbieten, aber die Vereinigten Staaten legen ihr Veto für den Resolutions-Entwurf ein. Als Vergeltung überfliegen israelische Flugzeuge den syrischen Präsidentenpalast und bombardieren ein ehemaliges palästinensisches Lager in der Nähe von Damaskus.

Im März 2004 ermordet Tsahal (IDF) Scheich Ahmed Yassin, den geistigen Führer der Hamas. Dieser Mord kann nur als der Wille verstanden werden, den muslimischen Zweig des Widerstands zu enthaupten, damit er nicht die Macht übernehmen kann, wenn auch der weltliche Zweig geköpft sein wird. Bei den Vereinten Nationen legt Washington sein Veto gegen eine Resolution ein, die dieses Verbrechen verurteilt. In Fortsetzung dieser Dynamik ermordet IDF am folgenden Monat Abdel Aziz al-Rantisi, den zivilen Führer der Hamas.

Ariel Scharon reist nach Washington und enthüllt den neuen Plan für die Teilung Palästinas, den er seit drei Jahren ausführt. Er besteht darauf, dass die israelische territoriale Kontinuität den Abbau von zu vorgeschobenen und unhaltbaren Kolonien erfordert; und, dass die israelischen Truppen sich aus Palästinensern bestimmten Gebieten zurückziehen werden. Er gesteht das Projekt einer Trennung der Bevölkerung in ethnisch homogene Entitäten ein und die komplette Strecke der Trennmauer. Präsident Bush gibt ihm in schriftlicher Form Washingtons grünes Licht und fügt hinzu, dass im Hinblick auf „die neue Realität vor Ort“, das Prinzip einer Rückkehr zu den von der internationalen Gemeinschaft festgelegten Grenzen, jetzt „unrealistisch“ sei. Die vollendete Tatsache geht also vor das Recht. Da der Sicherheitsrat sich weigert, die Annexion der Gebiete hinter der Trennmauer zu verurteilen, bringt die Generalversammlung die Sache vor das Haager Gericht, damit es das Recht sagt.

In Ramallah fürchtet Yasser Arafat, dass der Innenminister der Regierung Qorei der Verschwörung beigetreten sei. Er beschließt ihn zu entlassen. Ahmed Qorei fühlt sich in Abrede gestellt und präsentiert seinen Rücktritt. Am Ende verzichtet Arafat. Qorei und sein Team bleiben, die Verräter auch.

– Schwerwiegender Fehler.

– Am 21. Oktober 2004 bekommt Yasser Arafat Erbrechen. Die Ärzte glauben zunächst an eine einfache Grippe. Sein Zustand verschlechtert sich schnell und sein Immunsystem ist stark geschwächt. Auf Vorschlag von seinem französischen Amtskollegen, Jacques Chirac, stimmte er zu Palästina zu verlassen, um sich behandeln zu lassen. Er weiß, dass sein Leben in Gefahr ist und selbst wenn er davonkommen sollte, dass er sein Land nicht mehr wiedersehen wird. Er wird in ein spezialisiertes Militärspital eingeliefert. Die Ärzte sind nicht in der Lage, das Gift zu isolieren, da seine Mörder ihm auch den AIDS- Retrovirus injiziert haben, welcher alle Analysen unmöglich macht. Er versinkt in Koma. Sein Tod wird am 11. November 2004 angekündigt, um 03h30 Pariser Zeit. Das Elysee sorgt dafür, dass die Todesurkunde erwähnt, dass der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde in Jerusalem geboren wurde.

Das Kabinett Sharon lehnt seine Beerdigung in Jerusalem ab, das internationale Begräbnis fand in Kairo statt und die Bestattung in Ramallah. Die Kollaborateure, die mit den Besatzern komplottierten, um ihn zu töten, werden die Macht unverzüglich ergreifen.
Thierry Meyssan

Übersetzung
Horst Frohlich

1) – SYRIEN – christliche Westen ignoriert die Massaker von Christen in Syrien –

Westliche Medien sind unter Kritik von Christen in Syrien geraten, weil sie die Gräueltaten verschweigen, dass die Takfiri gegen die christliche Gemeinde in der vom Krieg zerrüttetem Land verüben.

– Ein neuer Bericht der Nachrichten-Abteilung der „Päpstlichen Missionswerke“ gibt die Tötung von 45 Christen der Dorf SADED, nordöstlich von Damaskus bekannt.

– Die Tötung markiert das größte Massaker an Christen seit der Konflikt im März 11 2011 begann.

– Der Bericht machte die von Ausland unterstützte Tafkiri verantwortlich und verurteilte die US-Regierung und ihre Mainstream-Medien, die dem Massenmord verschwiegen.

– Noch mehr Christen werden gezwungen ihren Häusern zu verlassen, weil in Gebieten im Norden Syrien, die von Terroristen besetzt sind, die Lage für die täglich sich verschlimmert.

– Christen sagen, das Entführung, Vergewaltigung und Hinrichtungen der Christen werden von Aktivisten und Takfiri begangen und auch von diejenigen die sich an der sogenannten Frei Syrischen Armee eingeschlossen haben.

2) – 22.11.13 – SYRIEN Takfiri Militanten-Gruppen fusionieren.

– Nach den großen Fortschritten der syrische Armee, sechs große Militante Takfiri Gruppen haben fusioniert.

– „Die Fusionierung der wichtigsten militärischen Fraktionen die in Syrien kämpfen wird hiermit bekanntgegeben“.
Liwa al-Tawid-Sprecher Abus Firas am Freitag in Facebook. Sie nennen sich jetzt „Islamic Front“ und repräsentieren die größte Militante-Gruppe in Aleppo.

– Die Gruppe sind: Liwa al-Tawid, Ahrar al-Sham, die Armee des Islam, Suquor al-Sham, Liwa al-Haq und Ansar al-Sham.

– Die Fusion kommt inmitten von Berichten über Divisionen zwischen die verschiedenen Gruppen die von Ausland unterstützt werden, die immer oft in Erscheinung treten, und wie die syrische Armee immer öfter erfolgreich gegen sie auftritt.

– Am Dienstag die Armee hat die strategische Stadt Qara in al-Kalamoun Bereich wieder unter Kontrolle und ihr gelang die Sicherung der Stadt al-Dweireneh im Osten des Flughafens al-Nayrab von Aleppo wiederherzustellen.

3) – SYRIEN – Takfiri Gruppen kämpfen um Stadtkontrolle.

– Am Donnerstag wurde berichtet, das ISIL Kämpfer das Hauptquartier der Suqur-al-Islam in Syrien nördlichen Stadt ATNA an der Grenze der Türkei stürmten.

– Laut Berichte, einer Kampf fand zwischen die zwei Militanten Gruppen in ATNA statt. Die Stadt wird als Kreuzpunkt für Waffen und Waren in Syrien zu schmuggeln benutzt.
– Die ISIL Militanten haben Straßensperren aufgebaut und der Führer der sogenannten Suqur al-Islam Gruppe sowie zwei Dutzend Mitglieder festgenommen. Die zwei Gruppen pflegten in dieser Gegend zusammenzuarbeiten.

– Viele Takfiri wurden durch Machtkämpfe getötet.

1) – 22.11.13 – USA – ISRAEL-Tochterfirmen werden mit Protesten konfrontiert –

– VEOLIA, ein transnationales Unternehmen, dass end mit Israel arbeitet, wird in den USA mit Protesten und Boykott konfrontiert. PressTV Korrespondent Caleb Maupin ging zu einer Demonstration in New York.

– Antoine Frérot, Vorstandvorsitzender von Veolia Umwelt-Abteilung einem riesigen multinationalen Unternehmen in Frankreich, das mit Wasser-Dienstleitung, Abfallwirtschaft sowie Transporte wird mit Protesten konfrontiert.

– Veolia arbeitet sehr eng mit israelische Behörde und betreibt die Busse, dass für Palästinensern verboten sind.
– Die Veolia Gesellschaft hat die Wasser-Ressourcen des palästinensischen Volkes gestohlen, und half in den Bau von Siedlungen. Veolia ist vor kurzem das Ziel viele Protesten in den USA geworden, für die Rolle bei der Unterdrückung von gewerkschaftlich organisierte Arbeitnehmer und die Entlassung der fünf der wichtigsten Führer der Schulbus-Fahrer Union in Boston geworden.

– Donnerstag in New York, versammelte sich eine Gruppe von Gewerkschaftler, um gegen von Veolia zu protestieren. Unter ihnen war Paul Wilcox, ein Mitglied der “American Federation of State, County and Municipal Employees”.

– In Reaktion auf Veolia schlechte Umwelt Praktiken, die Feindschaft gegen die organisierte Arbeiterschaft und die Unterstützung von Israels Verbrechen, viele lokale Behörde von US-Städten überall in den USA, haben verzichtet mit Veolia Verträge zu schließen.

– Augenblicklich der Boston City Council berät sich St.Louis und anderen Städten sich anzuschließen, um Veolia aus dem Schulbusgeschäft zu sperren, nachdem Veolia Schulbusfahrer sperrte und fünf der wichtigsten Führer der Busfahrer-Gewerkschaft entlassen hat.

– Überall in den USA sind feindselige Gefühle gegenüber diese Umwelt- und Transport Unternehmen am Wachsen, dass zusätzlich mit Israel sehr eng kollaboriert.

2) – 21.11.13 – USA – Fracking Industrie überhäuft den US-Kongress mit Wahlkampfspenden.

– Laut ein Bericht am Mittwoch, Fracking Industrie Spenden für Kongress-Kampagnen stiegen zwischen 2004 und 2012 auf 231%, in Bezirken und Staaten die mit Fracking zu tun haben.

– Zusammengestellt von „Citizen for Responsability and Ethics in Washington und auf der Grundlage der „MapLight“ Sammlung von Bundeskampagne-Beiträge wird gezeigt, dass Spende der Fracking-Industrie wurden meistens an Kandidaten gegeben, wo Fracking stattfindet.

– Die Fracking Branche Beiträge stiegen von 4,3 Millionen US$ im Jahr 2004 auf knapp 12 Millionen US$ im Jahr 2012, und laut Bericht, genau wie Fracking für die US-Industrie wichtig geworden ist.

– Wie viele andere Branchen, die unter verschärfte Kontrolle gekommen sind, die Fracking-Industrie hat durch zunehmende Wahlkampfspende versucht neue Freunde im Kongress zu gewinnen“, sagte CREW Exekutive Direktor Melania Sloan in einer Erklärung.

– Fracking oder Hydraulic Fracturing, ist das umstrittene Verfahren durch Einspritzen von Wasser, Sand und Chemikalien, die Öl- und Gasquellen die in Gesteinsschichten eingeschlossen sind zu befreien. Das Verfahren revolutioniert Öl- und Gas-Produktion in den USA, aber Umweltschützer kritisieren das Verfahren, konnte irreversibel Schäden an der Umwelt bescheren.

– Laut Bericht, Rep. Joe Barton (R-Texas) erhielt zwischen 2004 und 2012 die meisten der Beiträge, d.h. 509.447 US$. Barton war früher Vorsitzende des House Energy and Commerce Commitee.

– Laut Bericht von CREW, während seiner Amtzeit als Vorsitzender des Ausschusses, war Barton, Sponsor des Energy Policy Act von 2005. Das Gesetz befreit Fracking von Bundes-Aufsicht unter der „Safe Drinking Water Act“ von 1974.

– Der Minderheit Führer im Senat, Mitch McConnell (R-Ky), war ein der großen Empfänger von Fracking mit 387.000 $ zwischen 2004-2012.

– Republikaner Kongresskandidaten profitieren an meistens von Fracking Industrie Großzügigkeit, und wie CREW Bericht zeigt, sie bekamen fast 80% der Spenden. The Hufftington Post.