Archiv für Mai 26, 2013

13.05.13 – JEMEN – USA versucht Jemen im sudanesischem Stil für eigenen Interessen zu teilen, Interview Ali Masfary, Schriftsteller und akademischen Experten aus London…oder die Schatten der Oded Yinon Plan verdunkeln Jemens Himmel

– PressTV: Was der jemenitischen UN-Gesandte sagt, dass im Grunde nichts hindert Saleh und sein Sohn sich wieder für die Präsidenten-Wahlen zu melden. Was bedeutet es dem jemenitischen Volk, nachdem es auf die Straßen ging und nachdem so viele Opfer gaben, sie wieder zurück zu sehen? Sind sie wieder auf dem Platz eins?

– MASFARY: Zunächst, die Ankündigung des UN-Gesandtes an der UN hat die politische Szene in Jemen in viele Punkten zu Übereinstimmung gebracht, insbesondere weil jetzt zu dem Punkt genommen wird ein Ende an der Revolution zu setzen. Die nationale Bewegung für Widergutmachung mit dem Süden soll implementiert werden, und noch Reste von dem alten System in dem neuen zugefügt werden, um das Land unter der gleichen Fahrzeug von Saleh wiederherzustellen.
– Ali Saleh führt das Land zu 70%-80%. Er ist immer noch an der Macht, er reorganisiert alles im Land und seiner Loyalisten besetzen immer noch die meisten Führungsplätze im Land. Wenn Sie zurück zum Beispiel…

– PressTV. Also Herr Masfary, lassen Sie mir was sagen. Was hat sich genau geändert?

– MASFARY: Nichts wurde geändert, nur einen neuen Präsidenten. Im Prinzip der neue Präsident auch nicht, das vorher der Vizepräsident oder dem Stellvertreter der Alte war.
– Diese Inszenierung wurde nur veranstaltet, um einer Übergangszeit zu ermöglichen, nicht nur die Staaten des Persischen Golfs, sondern auch die internationale Gemeinschaft zu überzeugen, dass etwas in das politische System verändert wurde, aber in der Tat alles bleibt beim Alten.

– PressTV: Herr Masfary, ihre Gedanken darüber? Ist diese eine konstruktive Situation, wenn Sie jemand haben wie Ali Saleh, dass 33 Jahre an der Macht ist, die wie sie sagen immer noch die Fäden zieht? Wenn er in Rennen kommt, erwarten Sie, dass die Wahlen sauber bleiben, da er das Land immer noch unter Kontrolle hat?

– MASFARY: Wissen Sie, in Jemen kann alles passieren. Zum Beispiel, wie Sie sagen, die USA und die persischen Golf Staaten, haben diese Vereinbarung aufgezwungen die durch sogenannten Inzentiven (Geld am Scheichs und Stämme) implementiert wurde, um einer Ende der Revolution zu erreichen und das System eine Chance zu geben sich selbst zu organisieren und eine neue politische Agenda, die sich an der neuen Umgebung anpassen soll, dass von die Revolution in den letzten zwei Jahren kreiert hat.

– Und natürlich werden wir in mehr oder weniger naher Zukunft hören, das Saleh wird wieder an der Macht kommen um die Menschen zu überzeugen, dass unter Saleh und besser sein wird, wie jetzt, wo die Sicherheit und der politische System zu kollabieren droht, da das Land nicht mehr unter Schutz der persischen Golfstaaten steht. Dies ist ein Grund,…

– PressTV: Ihre Perspektive Sir? Glauben Sie, dass die USA, z.B. wird Jemen erlauben den Weg zu gehen, dass sich ihre Bürger wünschen?

– MASFARY: Ich glaube nicht, dass die USA weiterhin die gleichen Fehler wie in Somalia oder in Irak und Afghanistan machen werden. Sie haben in der letzten zwei Jahren verstanden, dass sie nie direkt, die politische oder militärische Agenda in Sana’a ausüben oder implementieren können. Daher sind sie auf der Suche wie sie aus Sana’a raus können um ihre politische Existenz, trotz alledem in die Region sichern. Sie versuchen jetzt im Süd Jemen oder in der sogenannten südlichen Teil oder arabischen Halbinsel, wo es der größter Öl-Feld der Welt die in Saudi Arabien liegt, Fuß zu fassen.

(Exkurs: Die Bezeichnung „Süd Jemen“ kann Verwirrung hervorbringen. Wenn man auch die Karte schaut, man wurde es Ost-Jemen nenne. In den Artikel die ich übersetzt habe wird gesagt, dass seinerzeit Saudi Arabien, willkürlich Teil von Jemen besetzt hat, d.h. die Bezirke von NAJRAN, JIZAN und ASEER, wo sich Öl-Felder befinden. Die Stämme, dass diese Gegenden bewohnen verlangen die Ölfelder zurück. Ich nehme an, sie werden keine Ruhe geben. Ich weiß nicht um und das gleiche Ölfeld handelt. Siehe: mundderwahrheit – IRAK-SYRIEN – Hinterhalt auf syrischen Soldaten, Terroristen aus Syrien waren es! SYRIEN – Terroristen Gewalt, Zivilisten verlassen ihre Häuser – FRANKREICH lehnt Haftung für den Tod von Oliver Voisin ab – JEMEN – SAUDI ARABIEN besetzt Ölreiches Territorium im Jemen ….)

– So um ihre Interesse für die nächste 10 Jahren zu sichern, sie denken jetzt wie sie die gleiche politische Umfeld mit einem neuen Staat kreieren könnten, die im süden entstehen sollte, sodass sie aus dem Schlamassel, die selbst in Sana’a herbeigeführt haben raus können.

– PressTV: Also sagen Sie Herr Masfary, dass die USA um ihres Ziel zu erreichen, Jemen Teilen werden.

– MASFARY: Ja, sie denken Teile der Republik Jemen, die für sie nicht gefährlich werden können zu sichern, weil für sie wird immer schwieriger die Gegend um die Hauptstadt San’a, die Stammesgebieten sind unter Kontrolle zu halten. Sie wissen, dass für jeden Macht in der Welt. Stämme ohne Geld zu zahlen zu Alliierten zu bekommen.

– So die Bezahlungen die die USA an diese Scheichs oder Stämme zahlt, sind zu hoch, nicht nur mit Blut aber ihre militärischen Existenz ist gefährdet, deshalb sind sie dabei einer neuen Militärflughafen, im Süden um vor allem die wichtigsten Teil, d.h. Baba el-Mandeh Meeresstraße zu sichern (sie verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden).

– PressTV: In zehn Sekunden ihre Perspektive Sir?
– Denken Sie, dass die Jemeniten stark genug sein werden, Saleh Rückkehr zu verhindern?

– MASFARY: Ich glaube nicht, dass Saleh allein diese Dingen tun wird, wenn nicht er grünes Licht von USA oder aus den Golfstaaten bekommt. So ich denke, dass das gleiche Szenario oder ähnliches Szenario wie dem Sudan und Süd Sudan auch in Jemen organisiert wird, um eine Lösung zu finden.