Archiv für April 1, 2013

– In Moskau sehen die prowestlichen Intellektuellen den Syrien-Krieg als fernen Konflikt, in dem der Kreml das Land auf der falschen Seite engagiert hat, um den nutzlosen Marinestützpunkt Tartus zu bewahren.

– Stattdessen empfindet Wladimir Putin diesen Krieg als eine Episode des Konflikts,der im Rahmen der „Brzezinski-Doktrin“ seit 1978 von der großen islamisch-westlichen Koalition gegen die UsSSR und danach gegen Russland geführt wird. Für den Kreml besteht kein Zweifel, dass die Dschihadisten, die sich im Nahen Osten angehärtet haben, bald ihr Zerstörungswerk, in Tschetschenien, Inguschetien und Dagestan weiter verfolgen werden. Aus dieser Sicht würde dem Zusammenbruch Syriens sofort der Aufruhr im tussischen Kaukasus folgen. Die Unterstützung der Arabischen Republik Syrien ist daher keine exotische Marotte, sondern eine nationale, sicherheitspolitische Notwendigkeit.

– Daher sind die Syrien betreffeden Erwartungen des Kremls nur noch stärker. Während der Interviews, die ich mehreren russischen Führungspersönlichkeiten während einer Reise nach Moskau hatte, hörte ich einige Kritik.

– 1) – Moskau versteht nicht, warum Damaskus nicht rechtliche und diplomatische Aktionen eingeleitet hat, um seine Rechte geltend zu machen. Die syrische Diplomatie platziert sich immer in Abwehrstellung, wenn sie vor dem Menschenrechtsrat in Genf angegriffen wird und ist nicht in der Lage, ihr Image zu verteidigen. Syrien könnte diesen Trend leicht umkehren, indem es eine Beschwerde vor dem international
Gerichtshof gegen seine Angreifer einreicht, wie Nicaragua es einst gegen die Vereinten Staaten erfolgreich getan hatte. Natürlich wäre eine Verurteilung von Frankreich, dem Vereinigten Königreich, der Türkei, Katar und Saudi-Arabien nicht das wichtigste,die ja erst nach drei bis vier Jahren dews Verfahrens stattfinden könnte, sondern nur die Umkehr der Rhetorik im Sicherheitsrat.

– Diese Beschwerde müsste von einem Schreiben an den Sicherheitsrat begleitet werden, das das Recht Syriens, seinen Angreifern zu erwidern, bekräftigt. Dieses Schreiben würde den syrischen arabischen Veteranengruppen die Möglichkeit bieten, auf eigene Initiative bewaffnete Aktionen von London bis nach Doha zu unternehmen.

– 2) – Viele Mitarbeitern von Wladimir Putin sind Bewunderer von Bashar Al-Assad geworden, in dem sie den Mann der Situation sehen. Es besteht kein Zweifel, dass der Kreml, der al-Assads Autorität für legitim und legal hält, ihn bis zum Ende seines Mandats unterstützen wird. Jedoch hinterfragt die russische Führung den Willen, die Bereitschaft des syrischen Präsidenten, das Land auch in Zukunft regieren zu wollen. Siebemerkt, dass trotz der russische Aufrufe, Baschar Al-Assad noch immer kein politisches Programm für die Zukunft des Landes vorgeschlagen haben. Bis zum heutigen Tag wüsste sie nichts über seine Entscheidungen in wirtschaftlischen, sozialen und kulturellen Angelegenheiten. Sie sieht ihn als Garant einer multireligiösen,toleranten und modernen Gesellschaft, bezweifle aber seine Absicht weiter gehen zu wollen, seine Bereitschaft, derjenige sein zu wollen, der die Neugestaltung vorbereitet und, nach Rückkehr des Friedens das Land wieder aufbauen würde.

– 3) – Schließlich vertraut man im Kreml der syrischen arabischen Armee und der Armee der nationalen Verteidigung vollkommen. Es wurde festgestellt, dass Damaskus keine einzige Schlacht mit den Dschihadisten-„Contra“ verloren habe, aber dass diese doch Positionen gewonnen hätten ohne zu kämpfen, wie es der Verrat von RAQQA gezeigt hat. Daher könnte der syrische Staat noch für den Abschluss eines regionalen Friedensabkommens zwischen USA und Russland nötige Zeit durchhalten, aber er könnte auch plötzlich unter dem effekt von Verrat zusammenbrechen.

– Deshalb ist die russische Führung über die mangelnde Sicherheit im Umfeld von Bashar Al-Assad empört, die sie während einer Audienz einer ihrer Delegationen in seinem Wohnsitz testen konnten. Einer der Gäste verwarf die ihm am Eingang gebotenen Anweisungen, und hatte sein Handy während der ganzen Sitzung bei sich behanten. Das Telefon klingelte zweimal, ohne dass eine Wache eingriff. Wir wissen, dass die syrischen Dienste mehrere von den Dienststellen der NATO-Mitgliedstaaten gesponserte Ermordungsversuche von Baschar Al-Assad vereitelt haben, aber es ist klar, dass seine nähere Sicherheit nicht gewährleistet ist. Einige Politiker behaupten, dass Russland mit der Unterstützung eines Staatschefs, der so leicht getötet werden kann, ein Risiko eingeht.

– THIERRY MEYSSAN –
– Übersetzung Horst Frohlich – aus voltairenet.org –

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1) – IRAK – Mossad und CIA Agenten seit 2003 für dem Tod von 5.500 Elite-Iraker verantwortlich –
– Eine Studie aus England enthüllt, dass Tausende irakische Wissenschaftler wurden durch Mossad und CIA Agenten seit 2003 in einem mörderische Zusammenarbeit getötet.
Der Bericht führte hinzu, dass Mossad hat Terrorgruppe gegründet, um irakische Wissenschaftler, Intellektuelle und Ärzte sowie nuklear und chemischer Experten zu töten. Am 19.März 2003, US-g4eführte Truppen sind in den Irak einmarschiert unter dem Vorwand der Vorräte an WMD-Waffen zu vernichten. Jedoch die Waffen wurden nicht gefunden, da keine gab.

– Kommentar: Ich haben in Internet diese Plattform gefunden – FOURWINDS 10.com – Mossad Assassinates Iraqi Scientists in Bomb Blasts –
– In diesem Artikel, werden sogar Namen und Plätze und wie die Exekution erfolgte, man spricht auch von Morde außerhalb des Iraks.
http://www.fourwinds 10.net/siterun_data/government/fraud/israel/n…

2) – 01.04.13 – England-Irak – der Westen zerstört Irak unter der Tarnkappe der Demokratie. Interview mit Anni Machon, ehemalige M15 Spionin – aus Russiatoday – abgekürzt –

– Zehn Jahre nach der USA-angeführte illegale Invasion, das Land sieht sich mit einer massiven Destabilisierung konfrontiert.
„Die meisten der Basis Infrastruktur, das eine Gesellschaft braucht um lebensfähig zu bleiben, wie Krankenhäuser, Schulen und sogar Wasser und Kläranlage wurden dezimiert und nicht mehr nach der US und westlichen Intervention wieder aufgebaut.“
– Machon, das seit 1997 auf der Flucht von dem britischen Geheimdienst ist, weil sie die Kriminalität innerhalb der Institution bekannt machte, sagt, dass der Irak-Krieg war nicht dazu gedacht die Iraker „zu retten“ sondern handelt sich um einer anderen Einmischung in Ländern des Nahen Osten.
– Sie sagte, in Antwort auf die Frage wer an der Invasion des Iraks und alle Interventionen in Nahen Osten und die Situation profitiert: „Diese Intervention zu Ziel haben die Ressourcen dieser Ländern zu berauben und lukrative Märkte für westliche Sicherheitsfirmen zu gewinnen. Eine Intervention ermöglicht Sicherheitsfirmen gute Geschäfte zu machen und besorgen gleichzeitig die Sicherheit, die die westliche Firmen ermöglichen die Ressourcen außerhalb diesem Land, ohne große Kontrolle zu bringen. Der Irak Krieg war vor 11 Jahre eine beschlossene Sache zwischen G.W.Bush und Tony Blair…diese Länder haben illegal gehandelt und die Entscheidung gegen dem Irak zu führen, war auf undemokratische Art und Weise getroffen, die mit der Einführung der Demokratie im Lande gerechtfertigt wurde. Ich denke es ist krasser Heuchelei.“

3) – 01.04.13 – ISRAEL – GAZA GHETTO – Passah-Geschenk für Gaza – „Tag des Bodens“ oder Israels Palästina-Landraub –
– Israel nimmt jeden Gelegenheit wahr, die Gaza Menschen zu quälen, diesmal sind die jüdischen Feiertagen PESSACH –
– Israel hat alle Grenzübergänge völlig geschlossen, Grund…Sicherheit.

– Das Palästinensischen Zentrum für Menschenrechte (PCHR) sagt, dass Israel die Feiertage nutzt um Gaza noch mehr zu strangulieren.
– In den letzten Jahren, Israel hat drei der fünf Übergänge auf Dauern geschlossen.

– 20.03.13 – ISRAEL -Besetze WESTBANK – „Tag des Bodens“ 37ten Jahrestag.
-Die Palästinenser erinnern an dem Tag, wenn 1976 israelische Truppen 6 Palästinenser, die gegen Landraub protestieren.

-Die israelische Armee ging mit Tränengas und Gummigeschosse gegen Protestler vor. Viele Protestler wurden verletzt.

– Die Auseinandersetzungen fanden in:

– Dorf JAYYUS – Die Palästinenser wollten Bäumen pflanzen, die Juden waren selbstverständlich dagegen…Dutzende Demonstranten wurden verletzt.
– QALANDYA-Kontrollposten, nach Ramallah nah Ramallah…gleich wie oben.
– Stadt SAKHNIN und Apartheid Wall, Aktivisten haben Kundebungen gehalten.

– In der Gazastreifen, die Palästinenser haben Kundgebungen nah der EREZ Übergang und in der Stadt Beit Hanun.
– In RAFA, im Süden von Gaza, mehr als 500 Palästinenser haben protestiert, darauf haben israelische Soldaten auf die Menschen mit Tränengas-Kanister geschossen und viele verletzt.
– Im Jahr 2012 auch am Tag des Bodens, die israelische Armee eröffnete das Feuer auf Demonstranten, und tötete ein Mensch und verletzte mehrere.