Archiv für März 22, 2013

Wie im normalen Leben gibt in der Politik was gesagt wird und was getan wird. Was dem Mittelmeerraum angeht, ist es Mode, von der Brücke zwischen Zivilisationen zu sprechen und den Tod von ertrunkenen Migranten zu bedauern. Und dann gibt es was gemacht wird, von Zerstörung von Libyen bis zur Destabilisierung Syriens. „Mare nostrum“ ist nunmehr eine Brücke für die Erweiterung der westlichen Hegemonie durch Krieg.

– „Die vielen, allzu vielen Toten ohne Namen die unser Mittelmeer enthält“: in Montecitorio (Parlament), ist es Laura Boldrini, die sich daran erinnerte mit dem Hinweis auf das Drama der Flüchtlinge. Das Mittelmeer, sagte sie, „sollte mehr und mehr eine Brücke zu anderen Orten, anderen Kulturen, anderen Religionen werden“.

– Bisher war das Mittelmeer jedoch zunehmend eine Brücke des Krieges. Von italienischen Basen ausgehend zerstörte die NATO den libyschen Staat, verursachte den Zerfall des Landes und die Flucht von Millionen von Afrikanern, die dort einen Arbeitsplatz gefunden hatten. Sie tat das gleiche in Syrien, dass sie mit infiltrierten Kräften und terroristischen Methoden versucht zu zerstören, wodurch neue Opfer und Wellen von Flüchtlingen entstehen.

– Daher ist mit einem „weiterhin renovierten Parlament“ nicht genug getan. Eine neue Außenpolitik muss kommen. die von Italien verfolgte, unabhängige von der Farbe der Regierungen, hat jedoch immer den gleichen Kurs. Die Monti Regierung beendet in ihren letzten Tagen tatsächlich wichtige Akten in Außenpolitik, die in die Hände der nächsten Regierung übergehen werden. In einer Reihe von Treffen in Washington am 11.und 12. März hat die Farnesina (Außenministerium) den Beitritt von Italien an das freie „USA – EU Handelsabkommen“ garantiert, nämlich „in die wirtschaftliche NATO. In einem internationalen Seminar, 14.März in Rom wurde der Beitrag Italiens auf „eine starke Europäische Verteidigung“ beschlossen, die der Europäische Rat im Dezember zu entscheiden hat, um „die Erfüllung der Anforderungen des Atlantischen Bündnisses zu fördern“.

– Allein nur für den Kauf von Waffen, sagt ein Forschungszentrum in New York, wird Italien in 2012-2017 mehr als 31 Milliarden US$ ausgeben. In diesen Tagen besuchte Außenminister Terzi Israel für eine Reihe von Treffen und die Teilnahme an der HERZLIYA Konferenz zur „Sicherheit im Nahen Osten“. Für Syrien engagiert sich Italien für die „Verbesserung der Maßnahmen und Geräte, mit denen die Kräfte am Boden zum Schutz der Bevölkerung vor den beispiellosen Angriffe der syrischen Luftwaffe eingreifen werden“ (Es ist kein Zufall, dass die USA sich nach Frankreich und Großbritannien darauf vorbereiten, Waffen an die „Rebellen“ zu liefern). Italien verstärkt auch sein Engagement gegen „Risiken für die globale Sicherheit, der Atommacht Iran“: in HERZLIYA wurde gesagt, man sollte zur „Schwert-Diplomatie“ übergeben.

– Diese und andere Initiativen von der Farnesina, erhalten Konsens oder Stille – eine Zustimmung der gesamten Klasse der Politiker. Die Stadt Mailand geteilt sich einstimmig auf dem internationalen Marsch für „Solidarität mit dem syrischen Volk“, weil, sagte Bürgermeister Pisapia, „Es Zeit sei, das Schweigen zu brechen“. Das heißt die Destabilisierung Syriens offen zu unterstützen, die die Westmächte aus strategischen und wirtschaftlichen Gründen betreiben. Und wenn die Regierung von Monti die Verpflichtungen verletzt und die Beziehungen zwischen beiden Ländern untergräbt, schickt sie nicht die Maró wieder nach Indien, die die Fischer getötet haben, jubelt die Präsidentin der „Friedens-Kommission“ der Stadt Florenz, Susanna Agostini (PD), weil Italien eine „Position der Protagonisten“ angenommen hat.

MANLIO DINUCCI – Quelle „Il Manifesto“ – Übersetzung Horst Frohlich – aus Voltairenet.org

Kommentar: Italien hat inzwischen klein beigegeben…die zwei Matrosen die die Fischer getötet haben sind nach Indien zurückgegangen.
– Die Deutschen solle auch nicht über Italien lachen…wir haben gemeinsam den Krieg verloren und die USA betrachten uns als Befehlsempfänger sonst nicht. Wir müssen gehorchen…unsere Politiker auch, sie sind nicht besser dran als ihre italienischen Kollegen.
Wann diese Schande ein Ende nehmen wird, ist nicht vorauszusehen. Ich nehme an, wenn das Imperium endgültig Bankrott erklärt, wird so weit sein.

ISRAEL – „Onkel Tom“ Obamas – Besuch und Lügen – Tagesschau.de spielt mit – SYRIEN – „Gegen das Vergessen und Heuchelei“ – Präsident Assad traf die Familien von Terroropfer – RUSSLAND – Chemische-Waffen-Attacke und UN-Boykottierung der Untersuchung – SYRIEN – DAMASKUS Moschee Attacke und Tod von al-Bouti hochgelehrter Professor, Patriot und Kritiker der Terrors –

1) – 21.03.13 – ISRAEL – Obamas Besuch und Lügen – Tagesschau-de spielt mit

– 21.03.13 – Tagesschau.de – Obama bei Abbas: „Palästinenser verdienen eigenen Staat –

– Kommentar: wie Blogger BLIX richtig sagt: „Warum haben die USA dann vor der UN von ihren VETO gebraucht gemacht? Wäre diese Aussage ehrlich gemeint, könnten schon vollendete Tatsache geschaffen werden.
– ERGO = Obama doppelzüngige Reden und Tagesschau.de ewige servile Heuchelei gegenüber, passen gut zusammen.

– WEST BANK – Ramallah – Am Donnerstag gingen die Palästinenser in Ramallah auf den Straßen um gegen Obama und seine uneingeschränkte Unterstützung für die israelische Besatzungsmacht zu demonstrieren.

– Die Demonstranten äußerten auch Wut über US-Präsidenten Herunterspielen des Stopps der illegalen Siedlungsaktivitäten in den besetzten Gebieten als wichtiger Faktor für die sogenannten Friedensgespräche anzufangen.

– „Wir sind hier, um unsere Botschaft an US-Präsident Obama zu senden, dass das palästinensischen Volkes entschlossen denn ist, das Ziel zu verfolgen einer eigenen Staat auf den besetzten Gebieten zu erreichen. Wir wollen klar sagen, dass wir den Druck, dass die USA auf die Palästinenser-Schultern aufsetzen wollen, einfach verweigern werden“, sagte Osama Baker, ein palästinensischer Aktivist.

– In einem ähnlichen Schritt, palästinensische Aktivisten haben ein Protest-Camp in der umstrittenen E1 Zone in der Nähe von Al-Quds, wo das israelische Regime, Tausende vom illegalen Siedler- Häuser bauen will.

– Kommentar: Obama hat kaum Wort gehalten, angefangen von Guantanamo zu schließen, ich denke er hat seiner Glaubwürdigkeit schon lange verloren.

– Mahmoud Abbas, Chef der palästinensischen Autonomiebehörde, hat bei dem Besuch von US-Präsident Obama gesagt: „Es können keine Gespräche mit Israel ohne ein Einfrieren der Siedlungsbau geben. Obama wollte das Gegenteil haben: Wiederaufnahme der Gesprächen ohne die Vorbedingung, Israel sollte die Siedlungsbau einfrieren.

Ein Blogger sagt das Richtige… Mail: Abbas hat gesagt: „keine Gespräche mit Israel ohne Siedlungsstopp? Es sollte keine Gespräch mit Israel geben, bis Israel die Ländereien, dass seit 1965 gestohlen hat, nicht zurück gibt.

2) – 20.03.13 – SYRIEN – „Gegen das Vergessen und Heuchelei“ – Präsident Assad traf die Familien von Terroropfer.
– Am Mittwoch, al Assad hat einem Überraschungs-Besuch an dem Bildungszentrum in der Al-Tijara Viertel in Damaskus anlässlich des nationalen Tags des Lehrers abgestattet. Er traf sich mit den Familien der Lehrer und Schüler die von Terroristen getötet worden sind. So SANA-Nachrichtenagentur.
– Präsident Assad sagte: „Heute Syrien als Ganzes ist verwundet…es gibt niemanden, der nicht einem seiner/ihrer Verwandten, ein Bruder, Vater oder eine Mutter nicht verloren hätte…aber all dies würde den Verlust eines Sohnes nicht gleichen…und von alle die Söhne die ihr Leben fürs Vaterlands gegeben haben…doch was mit uns geschieht kann uns nicht schwach machen, und der Kampf ist ein Kampf des Willens und der Standhaftigkeit“.
– Er sagt, dass Syrien: „stark, Angesicht der Ignoranz bleiben wird“, indem sie den Pfad der „Lehrer und Märtyrer“, die ihr Leben während des Landes Unruhen seit März 2011, folgen wird.
– Viele Menschen, darunter eine große Zahl von Sicherheitspersonal wurden bei vielen Attacken getötet, und mehrere internationale Menschenrechtsorganisationen bestätigen, dass Terroristen die für das Ausland arbeiten die Kriegsverbrechen begangen haben.

3) – 21.03.13 -SYRIEN – RUSSLAND – Chemische Waffe-Attacke – Aleppo – Russland wirft der Westen vor, UN-Untersuchung stoppen zu wollen.
– Russland hat westliche Mächte vorgeworfen eine UN-Untersuchung über die chemische Attacke verzogen bzw. boykottieren zu wollen.

– Während einer Sitzung am Mittwoch im UN-Sicherheitsrat, der russischen Botschafter bei der UNO, Vitali Tschurkin, bestätigte die Unterstützung Moskaus für die syrische Regierung, dass nach einer unabhängigen Untersuchung der chemischen Angriff, dass von ausländische Militanten begangen wurde.
– Allerdings, Frankreich und UK zitierten die syrische Opposition, die behauptet es habe zwei chemische Waffen-Angriffe, ein in Aleppo und ein weiteres in der Hauptstadt Damaskus, und verlangte, dass beide gleichzeitig untersucht werden.

– Der russische Gesandte widersprach stark das Vorhaben, der dringenden benötigen UN-Untersuchung über dem Aleppo-Angriff mit dem anderen angeblichen Angriff verknüpfen zu wollen. Er nannte die Opposition-Behauptung „Propaganda Luftballons“.
– „Soweit ich weiß, gibt nur ein Fall von Einsatz von chemischen Waffen…Es wurden keiner weiteren Vorwürfen bekannt“, sagte Tschurkin, der die rotierende Präsidentschaft des Rates für März hält. Tschurkin äußerte auch Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Behauptung über dem zweiten Angriff in Syrien: „Statt diese Propaganda mitzumachen, wäre besser, dass wir uns mit dem richtigem Fall beschäftigen“.

– SYRIENs Botschafter bei den UN Bashar Ja’afari sagte auch, er hatte keine Kenntnissen von einer angeblichen zweiten chemischen Angriff im Landes.
– „Diese (zweite) Behauptung wurde mit Absicht aufgebaut, um dem tatsächliche Benutzung von chemische Waffen in Aleppo zu torpedieren“, so Ja’afari. Am 19 März wurde eine Rakete auf dem Dorf Khan al-Assal voll mit Chemikalien abgeschossen – 25 Tote, 86 Verletzten.

Kommentar: Hätten die Repräsentanten der westlichen „Demokratien“ und Unterstützer, noch besser gesagt Auftraggeber der Terroristen in Syrien „reines Gewissen“, sollten sie nicht gegen eine Untersuchung haben, sogar begrüßen. Aber wo findet man im Westen noch Politiker mit „reinem Gewissen?“.

4) – 21.03.13 – SYRIEN – Damaskus – Moschee-Attacke –
– An al-Eman-Moschee – Mazraa Viertel – wurde eine Kamikaze-Attacke ausgeübt.
– Eine Bombe explodierte in Inneren der Moschee – Der bekannte sunnitischer Geistlicher Mohammed Saeed Ramadan al-Bouti, 80 Jahre alt wurde auch getötet. Laut SANA-Agentur, 14 Menschen wurden getötet und 40 verletzt. Andere Quellen setzen die Zahl der Toten auf 20.

– Präsident verurteilte den Anschlag. „Sie haben dich getötet Scheich, weil du deine Stimme gegen ihr finstere Denken, erobert hast, die zum Ziel hat die Prinzipien unsere Religion die Vergebung predigt zu zerstören“. So schrieb Assad in einem Kondolenzschreiben.
– Präsident Assad fügte hinzu: „Ein Versprechen des syrischen Volkes – und ich bin einer von ihnen- das ihr Blut, das von ihren Enkel und die der Märtyrer von heute wird nicht umsonst sein, weil wir deine Prinzipien und Lehre folgen werden um diese Finsternis zu bekämpfen.

– Bouti, 84 war ein pensionierter Dekan und Professor an der Hochschule für Islamisches Recht ander Universität Damaskus. Er wurde für seine Anti-Terror-Positionen und Kritik an die von Ausland unterstützen Terroristen bekannt“.

– Letzte Woche, der Hochgelehrte Bouti sagte in einem Vortrag: „Die Invasoren sind in jedem Zoll unseres Landes eingedrungen, in unserem Brot, in unserem Leben, Frauen und Kinder Heiligkeit und Ehre verletzt. Wir befinden und heute vor eine legitime Pflicht…und das ist die Notwendigkeit der Mobilisierung, um die Werte zu schützen, die unsere Heimat und die Heiligen Stätten repräsentieren, und dabei keine Unterschied gibt zwischen der Armee und den Rest diese Nation. Alle werden gerufen Syrien zu verteidigen“

Kommentar: Daher musste Bouti sterben. Ich denke der Westen kann auch als schuldig betrachtet werden, wir zahlen die Waffen und die Terroristen.