Archiv für April 13, 2012

– 09.04.12 – USA/WESTEN – „In das Land der Lüge, die Wahrheit ist eine Krankheit“ – MALI – Die unbeabsichtigte Konsequenzen der NATO-Krieg in Libyen, von Ramzy Baroud.

– Klar ist, dass das „Chaos in Mali“ konnte eine weitere Chance um eine Westliche-Intervention in Afrika ermöglichen. Die Mainstream Medien, zuverlässige Alliierten von USA und Vasallen, positionieren sich schon darauf.
– Das absichtliche Fehlinterpretation von UN-Resolution 1973 führte zu brutale wenn auch vorsehbare NATO-Operation mit Name „Odyssey“ in Libyen, letztes Jahr.
– Diese Aktion, hat in Libyen, nicht nur Tausende von Menschenleben und unermessliche Zerstörungen gekostet, sondern auch den Weg für ständigen Konflikten nicht nur in Libyen, aber auch in der gesamten nordafrikanischen Raum der Weg eröffnet.
– Mali war das erste größte Opfer der NATO-Intervention in Libyen. Es ist aber nur eine unwichtige Nachricht in Weltnachrichten-Medien und dient nur an einem größeren „afrikanische Chaos“ zu erinnern.
– Am 17. März 2011 die UN-Resolution 1973 entschied eine Flugverbotszone über Libyen zu etablieren, um angeblich ein Massaker an Zivilisten zu verhindern. Am 19 März begann die NATO Libyen zu bomben „as usual“ (d.h. brutal und Rückschluss wie auch in Jugoslawien – in beide Fälle wurden Uran-Raketen und Munitionen eingesetzt. In manche Gegend in Serbien die Krebsfälle sind hoch….in Libyen werden wir es in fünf Jahre erleben).
– Am nächsten Tag ein Ad-hoch-Kommission der Afrikanische Union traf in der Hauptstadt Nouakchott von Mauretanien zusammen, und machte noch einen letzte verzweifelten Aufruf den NATO-Krieg zu einem sofortigen Stillstand zu bringen. Darin hieß es: „Unser Wunsch ist, dass Libyens Einheit und territoriale Souveränität sowie die Ablehnung jeglicher Form von ausländischen militärischen Intervention, respektiert wird“.
– Die Afrikanische Union (AU) wird fast nie als ein gleichwertiger Spieler von der UNO, der NATO oder einer interventionsfreudigen westlichen Macht betrachtet.
– Die AU-Staaten waren sich voll und ganz bewusst, dass der NATO-Krieg in Afrika kaum die Menschenrechten oder dem Wohlbefinden der betroffen afrikanischen Staaten, berücksichtigen wurden. Sie wussten auch, dass die Instabilität in einem afrikanischen Land auch die gesamte Region destabilisieren wurde.
– Aufgrund der chaotischen koloniale Erbe die die Kolonialmächte hinterlassen haben, einige nordafrikanische Regionen sind mit einem empfindliche Gleichgewicht verbunden, und Mali ist keine Ausnahme.
– „Ist an alles die NATO-Schuld?“ fragte Dan Murphy in der Christian Science Monitor „Nicht ganz“. Aber das Gesetz der unbeabsichtigten Folgen, erhebt das Haupt. Der erfolgreiche Volkaufstand gegen das Gaddafi-Regime in Libyen, wurde wesentlich durch die Luft-Übermacht der NATO-Mitglieder, errungen. Gleichzeitig dieser Sieg in Libyen, schichte Mali in dem Chaos zurück, was weder Frankreich noch die USA (zwei der wichtigsten Unterstützer der Krieg gegen Gaddafi) gerne sehen!
– Es ist vielleicht zu früh, über Gewinner und Verlierer in der Mali-Fiasko, das am 22.März durch einen Militärputsch von Hauptmann Amadou Sanogo verursacht wurde, zu sprechen. Der Putsch hat das politischen Raum für die Tuareg Nationalen Bewegung geschaffen und die Befreiung von der Azawad Region gebracht, und nach zwei Wochen nach der Unabhängigkeit-Erklärung des Nordens. Die Erklärung war der Hohepunkt der schnellen militärischen Siegen durch MNLA und seine militärischen Verbündeten, die an der Eroberung von Gao und anderen größeren Städten geführt hat.
– Diese aufeinander folgenden Entwicklungen haben weitere Islamisten und andere militante-Gruppen ermutigt, die Macht in den Städten des Landes zu ergreifen und sie als Geiseln zu benutzen, um ihre ideologischen und sonstige Agenda durchzusetzen.
– Die Gruppe Ansar al-Din, z.B. hat Berichten zufolge im Einklang mit dem MNLA gearbeitet, aber war gegen „die Unabhängigkeit“ und „für den Islam“ sobald seine Kontrolle über Timbuktu, gesichert hatte.
– Weitere Gruppen und Waffen kommen jetzt durch die durchlässiger Grenze mit Mauretanien, Algerien und Niger.
– Al-Tawkid wa al-Jihad zusammen mit al-Qaidaim islamischen Maghreb (AQIM) sind die jetzt in Mali. Neue Allianzen werden gebildet, und neue Emirates werden gerufen, sodass Mali eine Bühne für eine Vielzahl von dauerhaften Konflikten, geworden sind.
– „Hat Mali, Timbuktu verloren, weil die NATO Beghanzi gerettet hat?“ fragte Gregor Mann, in einem Artikel über Außenpolitik am 5. April: „Es ist unbestreitbar, dass als Folge der libyschen Kampagne, ein starker, intensiver Aufstand in der malischen Sahara nicht nur vorsehe bar sondern vorhergesagt werden konnte. Jeder, dass die Situation beobachtete sah sie aus der Ferne kommen sehen“.
-Im Gespräch mit dem britischen Guardian, der ehemalige UN-Gesandte in der Region Robert Fowler sagte: „Was auch immer die Motivation der wichtigsten NATO-Mächte für die Vertreibung von Gaddafi war, das Gesetz der ungewollte Folgen verlangt heute, von Mali einen hohen Tribut, und wird weiterhin der gesamten Sahel Zone in Gefahr bringen, weil aus der Libyen-Krieg kommen Waffen in der Region und machen sie damit einer der instabilen Region der Welt.
– In Anbetracht, dass der Post-Libyen Chaos für viele vorauszusehen war, sollen wir noch auf dem Gesetz der „ungewollte Folgen“ beharren?
– Auch „Chaos“ hat seine Logik. Seit mehrere Jahren und besonders seit der Gründung der US-AFRICOM-Command im Jahr 2008, die USA hat sich in viele afrikanischen Teilen Afrikas, eingemischt.
– In der Artikeln „Foreign Policy“ Mann versuchte die Tatsache zu unterlaufen, dass Sanogo der Anführer des Putsches in Mali: „eine Militär Ausbildung in der USA genoss und von dem Marine-Corps ein Eherennadel bekam.
– Er sagte, dass diese Details weniger wichtig sind als die Tatsache, dass ein Jahrzehnte US-Investitionen in Special Force Training, Kooperation zwischen Sahel Armeen und USA, Anti-Terror-Programme aller Art die von Pentagon und Außenministerium veranstaltet wurden, nicht eine neue Katastrophe in die Wüste verhindern konnten, noch schlimmer konnte Samen gesät haben, die unübersehbaren Folgen haben konnten.
– Die Details sind kaum „weniger wichtig“ wenn man bedenkt, dass wenn Sanogo für die internationale militärische Intervention gegen dem neuen deklarierten Tuareg Republik rief verweist auf Afghanistan als Modell. (al-Jazeera 6. April).
– Zwar haben sich die regionalen afrikanischen Ländern und internationalen Institutionen gegen dem Militärputsch und die Erklärung der Unabhängigkeit von den Tuareg im Norden ausgesprochen, aber das ist schließlich irrelevant. Die Azawad Staat scheint eine vollendete Tatsache zu sein, und die USA, obwohl eine Teil der Hilfe für Mali ausgesetzt haben, haben nicht alle Verbindungen mit Sanogo abgebrochen…..denn auch er „angeblich“ al Qaida und ihre Verbindungen bekämpfen will.
– Es ist schwer zu glauben, dass trotz Jahrelang US-französisch Engagement in Mali und in der Region, die Katastrophe nicht mindestens kommen sehen hat. Die Position der USA in Bezug auf den Putsch war prekär. „Die Regierung Obama hat noch keine förmliche Erklärung über dem Putsch erlassen“, schrieb John Glaser in AntiWar.com. Die US-Militär reden nicht von Putsch sondern von Meuterei …….und die US-Soldaten die in Mali „geeilt“ sind, werden als „Beratungs-Truppen“, nach Aussage von Nicole Dalrymple, eine AFRICOM-Sprecherin, bezeichnet.
– Der „Chaos in Mali“ wäre eine Chance für die Mainstream Medien einer orchestrierten Aktion zu starten. Ein Leitartikel der Washington Post am 5 April sagte: „Die NATO-Partner sollten eine moralische Verpflichtung, sowie eine Interesse die nationalen Sicherheit und Ordnung Malis wiederherzustellen zu sichern. Der Westen sollte nicht zulassen, dass ihre Intervention in Libyen, zu der Zerstörung der Demokratie in einem benachbarten Staat führen kann, und die militante Islamisten eine Führungsrolle in der Gegend bekommen konnten.
– Unbeabsichtigte Folgen? Wohl kaum!

Ramzy Baroud

Kommentar: Afghanistan und Irak? das waren anderen Zeiten….kein islamische Erwachen im Gange und der Westen war noch nicht Bankrott! Der Schuss könnte nach hinten losgehen.

– 12.04.12- AFRIKA – SUDAN – SÜD SUDAN – Berichten
– Die Afrikanische Union fordert der Rückzug von Süd Sudans Truppen as dem Ölfeld von Heglig. Sudan warf dem Süden Aggression vor, und warnte man wurde die Armee gegen Süd Sudan mobilisieren. Früher am Tag, Sudan hat die Verhandlungen, die in Adis Abeba stattfinden unter Vermittlung der Afrikanischen Union, unterbrochen.

– 11.04.12 – Die Afrikanische Union hat Süd Sudan aufgerufen, ihre Truppen aus der Öl-Feld Heglig zurückzuziehen.

– 12.04.12 – Sudans Kampfflugzeuge bombardieren größere Stadt in Süd Sudan. Am Donnerstag, am frühen Morgen, Sudans Luftwaffe zielte eine strategische Brücke am Rande von Bentiu, die Hauptstadt des ölreichen Staates Unity an der Grenze mit Sudan, berichtet AFP. Gabt keine Verletzten, aber war der erste große Angriff gegen Süd Sudan.
– Süd Sudans Präsident Salva Kiir, israelische Vasall und Proxy, drohte die Öl-Region von Abyei zu attackieren.
Kommentar: Diese Haltung, wird Süd Sudan von seinen „Beschützer“ suggeriert, die das Land auch mit Waffen versorgen, ohne sich um die arme Bevölkerung zu kümmern.
Daher diese Haltung, und Kriegsgehabe „ist nicht auf Süd Sudan Mist gewachsen“.

– 12.04.12 – Präsident Bashir: „Süd Sudan ist in der Hände von ausländischen Staaten“ (siehe: Yinon Plan).
– Unsere Brüder im Süd Sudan haben den Weg des Krieges gewählt. Die Politik des Landes, wird von Fremde Kräfte entschieden, die sie während des Bürgerkrieges unterstützt haben“ (USA/ISRAEL/UK) „Krieg ist weder im Interesse von Sudan, noch von Süd Sudan aber unsere Brüder im Süden, denken nicht an unsere gemeinsame Interessen“.

-13.04.12 – Der UN-Sicherheitsrat hat eine „sofortige“ Waffenruhe zwischen die beiden Länder gefordert. Eine gemeinsame Erklärung von 15 Mitgliedern des Rates veröffentlicht und von USA-Gesandten Susan Rice gelesen, sagt „…äußerte tiefe und wachsende Besorgnis über die Eskalation des Konflikts“. Die Afrikanische Union hat auch tiefe Besorgnis über die Eskalation der Sicherheitslage auf der streitigen Grenze zu Ausdruck gebracht und forderte eine Truppen-Rückzug aus der Grenzzonen und der Lösung des Problems mit friedlichen Mitteln.
Kommentar: Ich möchte nur daran erinnern, dass unsere westliche Presse, ein Satz benutzt, dass absolut nicht am Platz ist: „die ganze Welt…usw.“ Sie meint damit USA und Vasallen. Wenn man die Weltkarte schaut, soll man endlich begreifen, dass die Welt ist etwas mehr als die USA und Vasallen.
– Omar al-Bashir wurde dämonisiert um diese Teilung zu ermöglichen, dass der Yinon Plan entspricht.
– Dieses E-Mail trifft der Nagel auf dem Kopf.
E-Mail: TIEFE und wachsende Besorgnis, wird von Westen ausgesprochen wenn der ununterbrochen Fluss von Öl riskiert zu stoppen, und das Geschäft „as usual“ riskiert zu kollabieren. Zwischen die Zeilen liest man, dass das ist der einzige Interesse des Westens.