Archiv für März 25, 2012

Ein hochrangiger französischer Beamter hat am 19. März 2012 arabische Journalisten mit Sitz in Paris eingeladen, um ihnen die Schlacht, die die französische Regierung im Allgemeinen und insbesondere der Quai d’Orsay zurzeit über Syrien liefern, aufzudecken.

– Laut dieser Persönlichkeit hätte der französische Botschafter in Damaskus, Eric Chevalier, dessen Botschaft gerade geschlossen wurde und der nach Paris zurückgekehrt ist, seinen Außenminister vor seinen Kollegen angegriffen. Er hätte Alain Juppé beschuldigt, ohne Berücksichtigung seiner Berichte und Zusammenfassungen, sie verfälscht zu haben, um einen Krieg gegen die Syrer zu provozieren.

– Zu Beginn der Ereignisse im März 2011 schickte der Quai d’Orsay Ermittler nach Deraa, um herauszufinden, was dort passiert war. Ihr nach Paris gesandter Bericht, wies darauf hin, dass die Spannung, im Widerspruch zu den Berichte von Al-Jazeera und France 24, nach denen die Stadt in Feuer und Blut stünde, nach ein paar Demonstrationen nachgelassen habe. Der Botschafter beantragte die Erweiterung der Mission, um die Entwicklung der Ereignisse zu überwachen. Empört über diesen ersten Bericht, telefonierte ihm der Minister für auswärtige Angelegenheiten, um von ihm zu fordern, dass er den Bericht korrigierte und über eine blutige Niederschlagung berichte. Der Botschafter setzte dann den Missionschef in Deraa in einer Telefonkonferenz mit dem Minister in Verbindung, damit er bekräftigte, dass es keine blutige Niederschlagung gäbe. Der Minister bedrohte den Botschafter und das Gespräch endete in kalter Weise.

– Sofort danach übte das Kabinett von Alain Juppé Druck auf die AFP aus, damit sie die gefälschten Nachrichten, die die Vision des Ministers stärkten, veröffentlich.

– In den folgenden Monaten hielten die Vorfälle zwischen Eric Chevallier und Alain Juppé, bis zur Affäre der iranischen Geiseln und des Todes von dem „Journalisten“ Gilles Jacquier, nicht ein zu wachsen. Bei dieser Gelegenheit erhielt der Botschafter den Auftrag, die unter Pressedeckung arbeitenden Agenten des DGSE zu herausfiltrieren. Er erkannte da, die Bedeutung der geheimen Bemühungen von Alain Juppé.

– Als ehemaliger Verteidigungsminister hat Alain Juppé offenbar starke Freundschaften innerhalb der Militär-Streitkräfte unterhalten, von denen einige Agenten ihm treu geblieben sind.

– Derselben Quelle zufolge seien die Berichte des Botschafters vernachlässigt oder verfälscht worden und, um seine Äußerungen zu stützen, hätte der Botschafter Berichte anderer europäischer Amtskollegen dem Quai d’Orsay geschickt, welche alle bestätigen, dass Syrien keinem Zyklus von Demonstration/Repression ausgesetzt war, sondern durch und von aus dem Ausland geschickten bewaffneten Gruppen destabilisiert wurde. Nach seiner Ankunft in Paris hätte Eric Chevallier eine interne administrative Untersuchung eingeleitet, um seinen eigenen Minister zu entlarven.

– Diese Enthüllungen durch Aufrufen von Anderen ergaben, dass ein weiterer hoher Beamter zeugte, dass Alain Juppé nicht nur in Konflikt mit seiner Regierung, sondern auch mit Kollegen für Inneres und Verteidigung steht. Claude Guéant und Gérard Longuet hätten nicht nur mit General Assef Chawkat über die Ex-filtration der französischen Agenten aus dem islamischen Emirat von Baba Amr verhandelt, wie das Voltaire Netzwerk es beschrieb, sondern auch über die Befreiung der drei von Syrien festgenommenen französischen Kommandos.

– Sonntag den 18. März hat die in Beirut erscheinende, pro-syrische Ad-Diyar Tageszeitung bestätigt, dass drei französische Gefangene dem Stabschef der Armeen (CEMA).Admiral Edouard Guillaud, während seines Besuchs in Libanon, anlässlich der angeblichen Reorganisation der französischen UNIFIL Kräfte, übergeben wurden. Laut einer syrischen Quelle von hohem Niveau hätte der Admiral den vollständigen Abbau des Stützpunktes, den die französischen Militär-Dienste im Libanon installiert hatten, persönlich gewährleistet.

– Der Konflikt zwischen Botschafter Chevallier und Minister Juppé ist seit langer Zeit bekannt. Am 4. April 2011 hatte das E-Journal Rue89 einen Artikel eines anonymen Franko-Syrischen Autors veröffentlich. Man konnte da lesen, dass der Botschafter „sich zum Sprecher des Regimes gemacht hätte, indem er behauptete, dass die Aufstände von Daraa und Latakia aus dem Ausland manipuliert würden und dass die Medien über die Realität lugten“. Zehn Tage später war es, als wiederum Georges Malbrunot in seinem Blog der Figaro sagte, dass der Botschafter „völlig bascharisiert sei“. Schließlich hatte am 5. Mai, France 24, der unter der Vormundschaft von Alain Juppé stehende Sender, den Botschafter des „Minimieren der Revolte“ beschuldigt.

– Der Konflikt zwischen dem Stabschef der Streitkräften und Alain Juppé ist auch seit langer Zeit bekannt. Admiral Edouard Guillaud hatte nicht geschätzt, als Alain Juppé, damals Verteidigungs-Minister, im Voraus den Sturz von Muammar el-Gaddafi geplant hatte. Mit diskreter Unterstützung seines neuen Ministers Gérard Longuet hatte er öffentlich seine Uneinigkeit erklärt, als er den Befehl erhielt, die französischen Kräfte gegen Libyen zu mobilisieren.

– Was die Beziehungen Guéant-Juppé betrifft, sind sie bekannter Weise schrecklich. Man erinnert sich der Arroganz, die man bei Alain Juppé gut kennt, als er für sein Einsteigen in die Fillon-Regierung die Voraussetzung formuliert hatte, dass Claude Guéant das Generalsekretariat des Elysees verlasse, weil er nicht mit ihm zu sprechen haben wollte.

– Nach der Vereinbarung zwischen Washington, London und Moskau für Ruhe in Syrien, kann Alain Juppé immer noch sowohl auf die Unterstützung von Ankara, Riyad und Doha zählen, als

auch auf die der großen Medien,

1) – 24.03.12 – ISRAEL – WEST BANK – GAZA – Israelische Siedler haben ein 14-jehärige palästinensischen Jungen verletzt.
– Eine Gruppe von etwa 40 israelischen Siedlern aus der Gegend von Burqin, überfiel das Dorf am Samstag und traf auf die „unbewaffnete Bürger“ die das Dorf verteidigen wollten. Ein Siedler eröffnete das Feuer und traf Hassan Balkavi, der in die Schulter getroffen wurde, sagen die Quellen.
– Der Zusammenstoß in Burqin kommt ein paar Tage später, nachdem medizinischen Quellen in Gaza sagten, dass ein sechs Jahre alte Junge durch „Beschuss der israelischen Armee“ in Süden der belagerten palästinensischen Gebiet am 18 März verwundet wurden. Seit 1967 Israel hat mehr als 100 Siedlungen in den besetzten Gebieten gegründet und 500.000 Siedler bewohnen jetzt diese Gebieten, und werden immer mehr. Laut Völkerrecht die Siedlungen bau ist illegal!

2) – ISRAEL – WEST BANK – Palästinenser in der nördlichen West Bank Dorf von Kufur Qaddoum, haben die Schließung der Hauptstraße des Dorfes durch die israelischen Streitkräfte protestiert. Die Dorfbewohner protestieren spät am Freitag. Außerdem sie fordern eine Ende der Diebstahl ihre Felder, sowie die nächtliche Razzien und Durchsuchungen ihrer Wohnungen durch die Besatzungstruppen.
– „Die Dorfbewohner von Kufur Qaddoum verlangen die Wiedereröffnung der Hauptstraße, die auch Haupt-Eingang des Dorfes ist, und die von der israelischen Armee geschlossen wurde“, sagt Khaldoun Abu Khaled, ein Organisator der Kundgebung.
– Mehrere Demonstranten wurden verletzt, nachdem die israelische Armee die „unbewaffneten“ Demonstranten angegriffen hat.
– Die Schließung der Kufur Qaddoum Straße, zwischen den palästinensischen Städten Nablus und Kalkilia gelegen, zwing die Palästinenser eine Strecke von 12 km mehr zu gehen, um das gleiche Ziel zu erreichen. Die israelische Behörde, hat die Straßensperre errichtet, sodass die Bewohner von Kufur Qaddoum verhindert werden vorbei an den illegalen Siedlungen, die auf ihrem Besitz gebaut wurden, zu durchlaufen.

3) – 25.03.12 – ISRAEL – ist wütend und will die Palästinensischen Autonomiebehörden und der US-Menschenrechtsrat, der gewagt hat die illegalen israelischen Siedlungen in der Westbank zu untersuchen und anprangern, bestrafen.
– Der jüngste Entscheidung des UN-Menschenrechtsrates hat den Zorn von Israel an sich gezogen und was erklärt Israel…Rache, Rache und nochmals Rache!
– Ein Treffen von acht ranghohen israelischen Ministern am Sonntag, hat Sanktionen gegen die Palästinensische Behörde diskutiert. (Ich verstehe nicht was die Juden noch sanktionieren können, nach 60 Jahren Diebstahl, bleiben die Palästinenser nur die kahle Wänden…oder?), und der UN-Menschenrechtsrates soll auch sanktioniert werden.
– Laut Haaretz, man weiß nicht ob in der Sitzung am 25. März, eine Entscheidung getroffen wird. (Ich schlage vor…israelische Kampfjets auf dem UN-Sicherheitsrats-Gebäude zu schicken und das Gebäude einfach zu bomben).
– Laut einer Quelle, drei der acht israelische Minister, d.h. Außenminister Lieberman, Minister für strategische Angelegenheiten Moshe Ya’alon und Finanzminister Yuval Streinitz, schlagen vor, der Steuereinnahmen die Israels im Auftrag für die Palästinenser kassiert, zu behalten (so was nennt man Diebstahl, sie behalten diese Steuern immer wieder, eben nichts neues).
– Israelische Funktionäre haben schon gesagt, dass Israel nicht daran denkt mit dem UN-Ausschuss zusammenzuarbeiten. Das Netanyahus Büro hat am Freitag mitteilt, dass sie die Ausschussmitglieder der UN die Einreise nach Israel verweigert wird.
– Nabil Abu Rudeineh, der Sprecher von Mahmud Abbas, hat die Benennung der UN-Kommission von UN-Rat als eine Verschiebung der Position der Welt zugunsten der Rechte der Palästinenser beschrieben.

Kommentar: Woher kommt diese Arroganz gepaart mit fehlender Empathie für andere Menschen her? und diesen krankhaften Egoismus? Wer ist an diese Arroganz und Verhalten schuld? – Wir, USA und Europa – Israel wurde wie ein Einzelkind erzogen und behandelt, dass die Eltern von Anfang an (aus schlechtes Gewissen?) alle Wünsche erfüllt haben. So ein Kind, wird niemals Erwachsen werden. Diese Erziehung, wird so ein Kind als Erwachsen teuer bezahlen und die Eltern werden am Ende ihr Leben vor einem Scherbenhaufen stehen. Die Konsequenzen für Europa und der USA sind vorauszusehen!
– Noch interessanter ist wie die westliche Main-Stream Medien auf Ereignisse reagieren. Über die Morde von Toulouse in Frankreich wird seit der erste Minute, bis im kleinste Detail berichtet, Tag ein Tag aus, über die Morde von Siedler und die israelische Armee an Palästinenser wird geschwiegen, und das seit Jahrzenten.