Archiv für Februar 29, 2012

1)24.02.12 SYRYEN – SAUDI ARABIEN – plan Syriens Unruhen zu verschärfen.
– Die saudischen Behörden haben Berichten zufolge, drei ranghohe libanesische Politikereingeladen, um die Unruhen in Syrien zu intensivieren. Informierte Quellen in Syrien sagten am Montag, angeblich Walid Jumblatt, der Führer der libanesischen Progressive Sozialistische Partei, Samir Fahrid Geagea, ein hochrangiges Mitglied der libanesischen Allianz des 14. März und der ehemalige libanesische Ministerpräsident Saad Hariri, wurden eingeladen.
– Die libanesische Politiker werden mit saudischen Außenminister Saud al-Faisal und Sicherheit-Verantwortlichen in Riad später in Februar treffen, um die Möglichkeiten über Syriens Unruhen zu diskutieren und die Möglichkeiten diese Unruhen zu intensivieren, heißt es.
– Die sadistischen Behörden werden auch die finanzielle Unterstützung für „terroristische Aktivitäten“ in Syrien besorgen.
– Der neueste Bericht, kommt ein paar Tagen, nachdem der syrische Präsident Bashar al-Assad sagte am 20. Februar, dass „einzige ausländischen Staaten“ schüren die Unruhe in Syrien durch die Unterstützung und Finanzierung“ von bewaffnete terroristische Gruppen die gegen die Regierung kämpfen“.

2) – 26.02.12 – SÜD SUDAN – SUDAN – wird zurückschlagen wenn die Rebellen weiter angreifen.
– Sudan-Außenministerium sagte am Sonntag, dass Militante aus dem Sudan Volksbefreiungsbewegung-Nord (SPLM-N), einer verbotenen politische Partei, dass Khartum bekämpf, führte einer Razzia in der umstrittenen Jau Gegend – Teil eines Öl-reiche Region, der schlechte definierte Grenze, durch.
– Das Ministerium sagte, die Rebellen, wurden von Süd Sudan Armee Offizieren begleitet, und führten einer „direkte Angriff“ auf dem Gebiet, sechs Kilometer innerhalb der Grenze.
– „Sudan behält sich, das Recht, nach internationalem Recht zu, um auf diesem Angriff zu reagieren“, erklärte das Ministerium in einer Erklärung. Sudan wird auch eine Beschwerde gegen den Süd Sudan an der Sicherheitsrat der UN- und der Afrikanische Union überreichen.
– Die SPLM-N agiert seit mehreren Monaten gegen Regierungstruppen in den Staaten des Blauen Nil und Süd-Kordofan, entlang der Grenzen zu Süd Sudan.
– Seit die Trennung 2011, haben die beiden Länder versäumt einen großen Streit um Öl-Transit-Gebühren zu lösen.

Kommentar: Süd Sudan ist ein Kind „des Yinon Plan“ und das Land-Marionette-Regierung ein Vasall von Israel und USA. Israel ist in das Land in allen Bereichen, sehr fleißig und finanziert mit USA und Co. diese Rebellen Gruppen in Sudan. Vor drei Monaten unterschreiben die beide Länder ein Nichtangriffsmemorandum, der von Süd Sudan nicht eingehalten wird.

3) – 27.02.12 – SRI LANKA – USA -Bürger halten Demo gegen USA.
– Zehntausende von Sri Lanka-Bürger haben eine Demonstration in der Hauptstadt Colombo gehalten. Die USA versuchen das Land in den Augen der internationalen Gemeinschaft zu dämonisieren, daher die Protesten.
– Die Demonstranten, von fünf Minister geführt, skandierten Parolen gegen Washingtons Plan, eine Resolution gegen Sri Lanka an der UN-Menschenrechtsrat in Genf wegen angebliche Menschenrechtsverletzungen zu präsentieren.
– „Wir sind hier, um die Aktion der USA gegen und zu protestieren“ sagt Energieminister Champaka Ranawaka. Arbeitsminister Gamini fügte hinzu: „Amerika versucht unseres Land zu teilen“.
– Früher am Tag, wurde einen anderen Protestmarsch veranstaltet, sie startete außerhalb des paramilitärischen Civil Defense Force (CDF) und ging Richtung USA-Botschaft. Beide Mitglieder der CDF nahmen an dem Marsch teil, zusammen mit Zivilisten.
– In frühere UN-Treffen, China und Russland verhinderten, dass die US-Vorhaben zu einer Resolution gegen Sri Lanka kommen wurden.

E-Mail: Sie (USA/EU) wollen Sri Lankas Freundschaft mit China bestrafen. Das wirkliche Ziel der USA und der EU ist es, weltweit Wirtschaft und Macht zu kontrollieren.
Kommentar: Sogar in Sri Lanka hat sich die Nachricht verbreitet, dass wir korrupt bis an den Knochenmark sind.

– Mehrere Journalisten sind in der gesperrten Zone von Baba Amr zurückgehalten. Laut der atlantischen Führer sind sie durch die syrische Armee, die das Bollwerk beschießt, am Verlassen des Ortes verhindert. Vor Ort und privilegierter Zeuge der Verhandlungen über die Tatsachen: die Journalisten sind Gefangene der freien „syrischen“ Armee, die sie als menschliche Schutzschilder benutzt. Der syrische Rote Halbmond wurde von den Rebellen verhindert, sie zu evakuieren.

– Unsere Kollegen Marie Colvin (Sunday Times) und Rémi Ochlik (IP3 Presse) wurden Mittwoch den 22. Februar 2012 in der Rebellenzone innerhalb von Homs getötet.

– Laut der westlichen Presseagenturen welche die freie „syrische“ zitieren, wurden sie Opfer des Beschusses des Viertels durch die Kräfte von Damaskus. Jedoch hat die nationale Armee von Multi-Raketenwerfern nur für eine sehr kurze Zeit Gebrauch gemacht, um die Schiessposten zu zerstören, und keineswegs nach dem 13. Februar. Außerdem wäre die Stadt, wenn sie seit 21 Tagen bombardiert worden wäre, wie es die Presseagenturen behaupten, schon seit Langem ein Haufen Ruinen ohne jegliches Leben.

– Zumindest drei andere Journalisten sind noch in der Rebellenzone anwesend: Edith Bouvier (Le Figaro Magazine), William Daniels und Paul Conroy (Sunday Times), sowie wahrscheinlich auch Javier Espinosa (El Mundo).

– Auf einem auf Internet aufgeladenen Video appellieren Edith Bouvier, die an Bein verletzt ist und William Daniels für einen Waffenstillstand und ihre Evakuierung in ein Spital im Libanon. Sofort wurde eine intensive Kommunikationskampagne zu ihren Gunsten gestartet, die die Bildung von mehreren Facebook Gruppen und donnernden Erklärung von Alain Juppé mit sich brachte.

– Es gibt keine Handytelefonverbindungen (GMS) oder G3 in Homs mehr, und die fixen Telefonleitungen der Rebell Zone sind gekappt worden.

– Es wird niemanden entgehen, dass wenn Journalisten ein Video aufladen konnten um Hilfe zu rufen, heißt dass sie über eine Satellitenverbindung verfügen. Und wenn sie nicht ihrer Familie, ihren Arbeits-Vorgesetzten und ihrer Botschaft telefonieren konnten, dann haben jene, die diese Satelliten Verbindungen besitzen, sie ihnen verweigert. Sie sind also in ihrer Bewegung nicht frei, sondern Gefangene.

– Um diese Gefangennahme zu verstehen, muss man sie in Zusammenhang betrachten.

Die militärische Lage

Die syrischen Generäle haben die Schlacht von Homs seit dem 13. Februar als gewonnen betrachtet und betrachtet und haben bei Präsident Baschar el-Assad erklärt, sie sei seit dem 23. Februar um 19 Uhr beendet.

– Der Sieg hat nicht den gleichen Sinn für Zivile und Militärs. Die Ersten träumen von einer Rückkehr zu einem ruhigen Leben. Die Zweiten verkünden ihn wie ein Chirurg erklärt, die Operation sei gelungen. Jedoch muss der Verletzte noch Monate Pflege bekommen und Jahre Wiederinstandsetzung betreiben. Konkret bedeutet das Ende der Schlacht für sie, daß die Rebellen in einer vollkommen eingekreisten Zone isoliert sind und für das Land keine Gefahr mehr darstellen.

– Die Hauptadern der Stadt sind dem Verkehr geöffnet, aber sie sind voll von Schikanen über Kilometer. Die Wagen können sie nur durch dauerndes Ausweichen vermeiden. Die von dem größten Teil der Bevölkerung geleerte Stadt bleibt eine Gespensterstadt.

– Die Schlacht von Homs hat sich in drei Teilen abgewickelt:
– In den ersten Tagen wurden die syrischen Truppen durch Panzer-Abwehrkanonen-Schüsse. besonders durch Milan Raketen daran gehindert, in die Rebellenviertel einzudringen.
– Dann bombardierten die syrischen Truppen die PAK Standposten, mit großen kollateralen Verlusten auf Seiten der Mitbürger, während die Rebellen sich in eine Zone absetzen, die sie besetzen.
– Letztlich haben die Truppen das Rebell Bollwerk eingezingelt, sind ins Innere vorgedrungen und haben angefangen, Straße nach Straße zu befreien. Um zu verhindern, von hinten angegriffen zu werden, drang die syrische Armee in Linie vor, was die Progression erschwert.

– Die eingekreiste Zone war einst von 40.000 Personen bewohnt. Sie birgt heute eine unbekannte Zahl von Zivilen, hauptsächlich alten Leuten, die nicht zu rechter Zeit fliehen konnten und ungefähr 2000 Kämpfer der freien „syrischen“ Armee. Unter dieser Bezeichnung findet man Rivale Gruppen, die in zwei Tendenzen geteilt sind: auf der einen Seite die Takfiristen, die nicht nur denken, dass die Demokratie nicht mit dem Islam kompatibel ist, sondern dass auch die Alawiten (wo unter Baschar el-Assad) Häretiker sind und sie aller Verantwortung in muslimischem Land enthoben werden müssen; auf der anderen Seite, gewöhnliche Kriminelle, die zur Verstärkung der freien „syrische“ Armee angeheuert wurden. Diese Banden, die nicht mehr bezahlt werden, haben ihre Eigenständigkeit zurückgenommen und haben nicht die gleiche Logik wie die Takfiristen. Die meisten ausländischen Kämpfer haben Homs, vor dem Einzingeln des Bollwerks, verlassen. Sie gruppieren sich derzeit im Norden des Landes, im Distrikt von Idlib.

– Alle der Rebellen von Baba Amr besitzen einen beträchtlichen Vorrat an Waffen und Munition, aber in der aktuellen Lage werden sie nicht mehr versorgt und werden eines schönen Tages sich ergeben zu müssen – außer im Falle einer militärischen ausländischen Intervention. Ihre Arsenale beinhalten Dragunov-Sniper Gewehre mit IR Nachtvisier und Mörser von 80 und 120mm und jede Menge Sprengstoffe. Sie haben Lager in den Kellern angelegt und manchmal Waffen in Kanalisation versteckt. Im Gegensatz zum Gesagten sind diese Gänge zu eng um sich darin bewegen zu können. Genauso sind die Tunnel, die zurzeit, als sie den Schutz des Ex-Gouverneurs von Homs genossen, ausgehoben wurde, nicht mehr ventiliert und können daher nicht mehr benützt werden. Was den Ex-Gouverneur betrifft, hat er sich seit Langem in dem Katar abgesetzt, wo er gemütlich seinen Verräter Lohn genießt.

– Die Bevölkerung hat eine Zeit lang die Rebellen unterstützt, aber dient ihnen heute als menschliches Schild. Zivilisten, die fliehen wollen, werden von Heckenschützen niedergemacht. Sie haben keine Möglichkeit sich zu wehren, umso mehr als sie meistens alt sind.

– Man kann annehmen, dass mittelfristig die Zwietracht in der freien „syrischen“ Armee, die Abwesenheit von populär Stütze und der Verlust der Hoffnung auf internationalen Nachschub einen Teil der Armee dazu bringt, sich zu ergeben. Jedoch könnten die Takfiristen beschließen bis in den Tod zu kämpfen.

– Im Augenblick behindern die Rebellen Zivilpersonen ihre Zone zu verlassen und sprengen leere Häuser, mit einem Rhythmus von zehn pro Tag. Sonst belästigen außerhalb der eingezingelten Zone befindliche Kommandos die Lager der regulären Armee, um sie zu desorganisieren und den Klammergriff zu lockern. Sie benützen dafür hauptsächlich mit Sprengstoff geladene Autos, was möglich ist seit der Wiedereröffnung der Straßen, und was die Beibehaltung der Schikanen erklärt.

– Baba Amr wird nicht beschossen. Die einzigen Bombardierungen die noch stattfinden sind Mörserschüsse der Rebellen gegen die nationale Armee.

Die Lage der Journalisten

– Die im Rebellenviertel anwesenden Journalisten sind in einer einzigen Wohnung gruppiert, als „Pressezentrum“ bezeichnet, deren genaue Adresse unbekannt ist.

– Sie sind auf illegale Weise in Syrien eingereist, obwohl sie um ein Visum hätten fragen können und es auch bekommen hätten, mit Ausnahme für jene israelischer Nationalität, wegen Krieg Bestandes zwischen diesen beiden Staaten.

– Ihr Transport nach Homs wurde von ein und derselben Organisation ausgeführt, entweder vom Nordlibanon aus oder über den Süden der Türkei. Sie spielt die Rolle eines PR Büros der freien „syrischen“ Armee. Es ist diese, welche sie mit Personen in Kontakt gebracht hat, die sie beherbergen, und deren Identität unbekannt ist.

– Freitag den 24. Februar haben das internationale Rote Kreuz und der syrische Rote Halbmond mit der freien „syrischen“ Armee, durch den Posten des Roten Kreuzes der im Inneren der abgegrenzten Zone funktioniert, verhandelt. Sie haben die Erlaubnis erhalten, mit Ambulanzen in die Zone hineinzufahren, um die Körper der zwei toten Journalisten heimzuholen und die restlichen Journalisten, ob heil oder verletzt, zu evakuieren. Jedoch haben die Journalisten im letzten Moment sich geweigert abzufahren, weil sie fürchteten, Opfer einer von den Damaskus Obrigkeiten gestellte Falle zu werden. Sie wurden tatsächlich von einem ihrer französischen Kollegen, der den Ort von der Einkreisung verlassen hatte, überzeugt, dass die syrische Regierung alles ins Gewicht legen würde, um sie zu eliminieren. Außerdem, da sie nur Zugang zu NATO und GCC-Fernsehstationen hatten, sind sie überzeugt, dass die Schlachten, deren Opfer sie sind, sich nicht auf ihr Stadtviertel beschränken, sondern im ganzen Land stattfinden.

– Im Moment der Abfahrt, waren die Ambulanzen leer, als dem syrischen Roten Halbmond erlaubt wurde, 27 Zivilisten, krank oder verletzt zu evakuieren, die ins Spital al-Amine von Homs (im befreiten Teil der Stadt) gefahren wurden. Das Londoner Büro der Muslimbrüder, als syrischen Observatorium für Menschenrechte bekannt, laut dem die Spitäler Folterzentren geworden seien, hat das Gerücht verbreitet, dass mehrere von diesen Verletzten später von der syrischen Polizei verhaftet wurden. Nach Auskunft hat das Rote Kreuz gesagt, daß diese Beschuldigungen absolut falsch sind.

– Samstag den 25. Februar haben das internationale Rote Kreuz und der syrische Rote Halbmond die freie „syrische“ Armee um Erlaubnis gebeten, neuerdings in die Zone fahren zu können. Vor Ort anwesend habe ich mich der Obrigkeit angeboten, die Ausreise meiner Mitbürger und Kollegen zu erleichtern. Die Verhandlungen haben mehr als vier Stunden gedauert. Mehrere Staaten, worunter auch Frankreich, wurden über die Abwicklungen der Ereignisse informiert.

– Nach verschiedenen Drehungen und Wendungen haben die Offiziere der freien „Syrischen“ Armee über Satellitenkontakt den Befehl bekommen, das Angebot zu verweigern. Ihre verschlüsselten Gespräche mit ihrer Hierarchie endeten in Beirut oder wurden via Beirut weitergeleitet. De facto wurden die Journalisten als menschliche Schutzschilde, noch wirksamer als zivile Bevölkerung benutzt, da die Rebellen einen Endangriff der syrischen Kräfte fürchteten.

– Daher sind von nun ab die Journalisten Gefangene der Auftraggeber der freien „syrischen“ Armee, gerade jene selbst, die die „Freunde von Syrien“, in Tunis auf Konferenz vereint, aufgerufen haben zu unterstützen, zu finanzieren und zu bewaffnen.

Thierry Meyssan
Übersetzung H.Fröhlich