Archiv für September 12, 2011

– Jordanien hat angekündigt, daß sie nicht beabsichtigt die Monarchie abzuschaffen, die aktuelle Regierung und nicht vor hat ein politische Coup, durchzuführen.
– Jordanien Muslimbruderschaft unterstützt seinen syrische Namensvetter und hat die jordanische Regierung aufgerufen, wie einige der arabische Staaten die Botschafter aus Damaskus zu rufen (inzwischen Italien, Japan und Tunesien sind zurück.) Das ist während der syrischen Muslimbruderschaft den politischen Sturz der syrische Regime auf ihre Tagesordnung gesetzt haben. Die Muslimbruder wollen die Beschränkung die königliche Autorität, freie Wahlen und ein Regierung die auf Parlament Mehrheit basiert.
-Der jordanische Verfassung hat große Macht an der König verliehen: er ist das Haupt der Exekutive,  ernennt der Premierminister und die Minister, hat das Recht das Parlament aufzulösen er ernennt die Senatoren.
-Der marokkanische König hatte ähnliche Rechte, die die Protesten provozierten. Dadurch hat er einige Zuständigkeit an die Regierung und Parlament delegiert. Der marokkanische Innenministerium hat mitgeteilt, daß die Ratifizierung durch Referendum von 99% der Bevölkerung akzeptiert hat.
– Die Änderung haben augenblicklich dem Regime von Mohammad VI gerettet. Die Änderungen müßen noch umgesetzt werden und die Inszenierung der freien Parlamentswahlen wird die erste große Bewährungsprobe darstellen.

– Es gibt weitere Gemeinsamkeiten zwischen die zwei Königen. Beiden haben an den Persischen Golf Cooperation Council eingeladen um ein Bündnis der Rest der arabischen Könige und Emire zu bilden während die Mehrheit der Mitglieder der Arabische Liga für republikanische Regime sich entschieden haben.
– Abdullah II hat einen Anschluss um die Verfassung zu ändern. Das Problem fängt an, weil nicht alle Mitglieder der gegenwärtige Parlament nicht wirklich die Nation repräsentieren. Einige von Ihnen haben den Weg in Parlament durch politische Korruption und Gericht Unterstützung.
– Einige der Politische Gruppen und Personen in Jordanien sehen die vorgeschlagenen Parlamentsreform als unzureichend. Die Gegnern möchten nicht, daß der Premierminister durch die Mehrheit der Parlament gewählt wird. Die Aufhebung des Senats oder Änderung ihrer Befugnisse und das Verfahren seiner Mitglieder sollen von Volk und nicht von König gewählt werden. So sehen es die Gegner der Reformen.
– Der jordanische König, scheint sich keine Gedanken zu machen, was die neue Reformen angeht, weil die meisten Vertreter aus der Reihen seiner Anhänger gewählt worden sind.
-Wenn die neue Verfassung nicht annähernd der marokkanische ähnelt, wird die Möglichkeit nicht ausgeschloßen, daß in Jordanien die Protesten weiter gehen werden.
– Darüber hinaus, ist der Unterschied zwischen Jordanien Beziehung mit Israel nicht zu vergessen.Jordanien unterzeichnet Wadi Araba Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten, es hat nicht die Zustimmung der Öffentlichkeit genossen. Marokko hat auch schwache diplomatische Beziehungen zu Israel, die sich auf Fußballspiele beschränken.

– Darüber hinaus die Siedler in Jordanien sind Palästinenser und die jordanische Königin hat palästinensischer Vorfahren. Einige Anhänger der König, kritisieren Königin Rania über ihre Benehme.
– Jordanien wurde immer so betrachtet als ein Ersatz für Palästina, insbesondere von Zionisten und Likud Partei. Obwohl Netanjahu der Likud Führer und Premierminister versucht die Sache zu vertuschen, solche Ideen geistern in einige Köpfe seine Partei die offen von Jordanien zu eine Palästina ähnliche Staat umwandeln wollen.

– Das Jordanische Land ist ewig von Israel bedroht worden..Der verstorbene König Hussein von Jordanien war die Meinung, das Frieden mit Israel durch die USA geschützt wird.Er sah eine königliche Diktatur als den besten Weg Jordaniens von Rebellionen und externe Bedrohung zu schützen. Dafür die USA in Gegenzug übersehen großzügig Jordanien Multi-Milliarden Dollar Schulden.
– Die große Sünde König Hussein, war Saddam in seinen Krieg gegen Kuwait zu unterstützen. Hussein meinte, daß der Grund seine Unterstützung war, daß
Saudi Arabien früher gehörte der Haschemiten Familien und der Untergang der Haus Saud hätte ihn die Möglichkeit gegeben sein Land wieder zu bekommen.
Seine Vorfahren regierten das Land und wurden durch einer Verschwörung zwischen Britannien Kolonial-Machenschaffen und das Haus Saud.aus dem Land getrieben.
– Abdullah II, seine Nachfolger und der Aktuelle König,  ungerne viel Autorität an die Nation durch das Parlament übergeben möchte. Die USA und Europa zeigen nicht viel Sensibilität für die innere Situation Jordanien.Für Israel und die USA gibt es die Sorge, daß freie Wahlen in Jordanien würden an einer ähnlichen Situation wie in Ägypten führen und der Friedensvertrag gefährden.

Kommentar: Je länger zögern, je schlimmer wird… , die USA und ihre Vasallen werden immer unglaubhaft und alles verlieren. Die Arabische Völker lassen sich nicht mehr kujonieren. sie haben ihre Lesson gelernt und ihre  Gegenspieler auch.

– Durch das Internationalen Rote Kreuz beschützt,  konnte Lizzie Phelan das Hotel Rixos verlassen, wo sie fünf Tage blockiert war. Sie liefert ihre ersten Eindrücke nach dem Zusammenbruch von Tripolis. Gefahr, Tod und Angst herrschen jetzt in der Hauptstadt des „Neuen Libyens“, während die NATO und die Kollaborateure paradieren.

– Es ist nicht einfach, mitten in der durch den Sturz von Tripolis und der libyschen Regierung ausgelösten Nachrichtenwut eine klare Sicht zu finden, wie die Sachen jetzt unter der neuen Machtübernahme stehen. Nach fünf Tagen Isolierung im Rixos Hotel mit 35 ausländische, Journalisten konnte ich mich schwer davon überzeugen, daß die Straßen die wir durchquerten, dieselben waren wie jene, die mir so vertraut geworden sind während des Monats, den ich hier in der libyschen Hauptstadt verbracht habe.

– Die Straßen, die vorher so belebt waren, wo die Familien zum Strand gingen oder vom Strand zurück schlenderten und ihr Abendessen vorbereiteten, das dem Fasttag ein Ende setzte, waren jetzt leer. Die grünen Flaggen waren durch jene der Rebellen ersetzt, und die sporadischen Checkpoints – vorher mit Freiwilligen, Männern und Frauen aus der Nachbarschaft gebildet – durch neue Posten jede 100m ersetzt, die durch Panzer und nurmehr männliche Kämpfer bewacht wurden, die hochentwickelte von der mächtigsten Militärkraft der Welt – der NATO gelieferte Waffen trugen.

– Die stolzen jungen schwarzen Libyer, die die Sicherheit der von ihnen bewohnten Stadtviertel besorgen, sind verschwunden. Wir sollten sie später wiedersehen, in die Enge getrieben, als Gefangene auf den Pick-up Ladeflächen, wie auf jenen Bildern, die aus Benghazi und Misrata der vorigen Monate stammen. Sie waren Opfer der Gerüchte, Gaddafi hätte sie als Söldner in der Sub Sahara Ländern angeheuert, eine Behauptung,die durch Menschenrechts-Organisationen schon weitgehend zurückgewiesen wurde, da sie komplett  an Beweisen mangelte. Aber in dem Neuen Libyen befinden sich Schwarzen mit den wichtigsten Stammensmitgliedern, wie jene der Warfallah, Washafana, Zlitane und Tarhouna, unter der Bevölkerung, welche die Rebellen verdächtigen, Muamar Gaddafi Beistand zu leisten, ein Verbrechen, das sie mit Todesstrafe vergelten, wenn nicht noch mit Ärgerem.

– Die Kolonne des Internationalen Roten-Kreuzes, der wir angehörten, erreichte endlich das Hotel-Kreuzes, der wir angehören, erreichte endlich das Hotel Corinthian. Bei meinem vorherigen Aufenthalt, nur ein Monat früher, waren in diesem Hotel nur zwei, drei bewaffnete Wächter am Eingang. Dieser ist nun voll von Männern, die mit von der NATO und dem Katar gelieferten Waffen drohen. Nur eine kleine Gruppe blieb von den Angestellten übrig, überfordert und kraftlos.
– Später habe ich einige mir bekannte Gesichter von Libyern gefunden, aber der Schmerz verzerrte ihren Blick. „Wie geht’s?, fragte ich eine Angestellte. „Er ist immer noch in unseren Herzen“ war die Antwort. Als wir endlich die Gelegenheit hatten zusammen, ohne Zeugen zu sprechen, brach sie in Tränen aus, wofür sie sich entschuldigte. Sie sagte mir, es wäre ihr unmöglich sich jemand anderen anzuvertrauen. „Libyen ist wie unsere Mutter, aber wir können nicht mehr mit ihr sprechen“. Mitglied des Warfallahstammes und aus Bani Walid stammend, wußte sie, daß ihre Familie und sie selbst von einer Festnahme bedroht wären, nur aus dem Grund, weil die Warfallah Muamar Gaddafi, den sie „ihren Führer“ nennen, eine unverbrüchliche Unterstützung geben. Sie sagte mir „In Bani Wallid waren wir immer schon sehr stolze, großherzige, bescheidene und würdige Leute. Unter dieser Fahne (der Rebellen) des Königs Idriss waren wir gezwungen die Füße des Königs zu küssen, bevor wir ihm das geringste Wort sagen konnten. Wir sind in diese Zeiten zurückgekommen.“

– Sie war eine der vielen Personen die mir rieten, nicht auf mich aufmerksam zu machen und schnellstens wegzufahren. Ich gehörte zu den seltenen Journalisten, die sich auf die Folgen der Bombardierungskampagne konzentriert haben, welche die NATO auf dieses Land ausgelöst hatte und die versuchten, die starke Beteilung der Bevölkerung an den Demonstrationen zur Unterstützung der libyschen Regierung, sowie an den Stammeskonferenzen bekannt zu machen. Das waren Zeichen, daß die Regierung nicht so unpopulär war, wie man versuchte es darzustellen.

– Ich hatte auch versucht, die Verbindungen zwischen den Rebellen und Al-Qaida zu denunzieren, derselben Strömung, die von der NATO in Ländern wie Afghanistan verfolgt wurden. Seitdem hatten die Rebellen zugegeben, daß der Mord von dem Ex-Kommandanten der Rebellen, Abdel Fattah Younés, von Al-Qaida nahestehenden und in ihren Rängen befindlichen Gruppen begangen wurde. Während dessen stellte sich die libysche Regierung an, Dokumente und telephonischen Gesprächsaufnahmen frei zu geben, die zeigten, daß Al-Qaida in der Krise mitspielte und die Art und Weise, mit der der Westen mit heimlichem Einverständnis mit diesen Strömungsmitgliedern gehandelt hatte.

– Nun, nach dem Sturz von Tripolis, allein mein Anschluss an das Neuen Libyen konnte meine eigene Sicherheit garantieren und meine Warfallah-Freundin drängte mich, nach Hause zu fahren und dort zu bekunden, was sich hier abspielt.
– Als noch die Schlacht auf den Straßen im Inneren des Landes wütete, was sie jeglichem Reisenden ohne Schutz der Rebellen besonders gefährlich machte, war mein einziger Weg, das Land zu verlassen, das Mittelmeer.

– Dies war während mehreren Tagen schier unmöglich. Zur Wut der Rebellen, unter denen regelmäßig Dispute im Hotel ausbrachen, wer der wahre Chef sei, kam noch die gefährliche Fahrt durch die Stadt bis zum Hafen, um Tripolis verlassen zu können. Vier Tage lang ließ man und wissen, – selbst mehrere Male am Tag – daß wir fortfahren könnten. Und jedes Mal war die Person, die unsere Abfahrt zum Hafen versichert hatte, verschwunden und durch eine andere, die die Entscheidung traf, ersetzt worden.

– Es existieren so viele verschiedenen Gruppen, die Islamische Kampfgruppe Libyens (LIFG), die Nationalfront für das Heil Libyens und verschiedene Gruppen von Deserteuren der Regierung von Gaddafi, und dann die westlichen Streitkräfte, die sich jetzt offen auf der Bühne sehen lassen. Sie scheinen sich auf einem Terrain zu bewegen, das sie nich kennen.

– Am zweiten Tag meines Aufenthalts im Hotel Corinthian behaupteten zwei Briten, die ihre Muskeln spielen ließen, es waren nun sie, die die Sicherheit des Hotels in Händen hätten. Einer der beiden versicherte mir, er käme aus Kabul, wo „es immer schlimmer wird“. „Glauben Sie, daß es hier auch so wird wie in Kabul?“ fragte ich ihn. „Das ist sehr wahrscheinlich, mit allen diesen verschiedenen Gruppen die sich um die Macht streite“ war seine Antwort.

– In der Zwischenzeit erhielt die Zahl der menschlichen Verluste durch den Sturz von Tripolis nur sehr wenig Aufmerksamkeit. Die letzten bekannten Zahlen gehen auf den zweiten Tag der Schlacht um Tripolis zurück. Der zu dem Zeitpunkt noch im Amt währende Gesundheitsminister hatte verkündet, daß die menschlichen Verluste nach 12 Stunden Kampf allein in der Stadt sich auf 1300 Tote und 900 Verletzte beliefen. Derselbe Minister hatte am Vorabend 300 Tote und 500 Verletzte angegeben. Im Ganzen geht die Zahl der massakrierten Personen in Tripolis über 1400 hinaus, eine Zahl, die in der zwei Wochen dauernden Schlacht der Operation „Geschmolzenes Blei“ von Israel gegen Gaza in einer weltweiten Entrüstung betrauert wurde.

– Nach den Bomben -und Hubschrauberangriffen auf das ärmste Stadtviertel von Tripolis und das letzte, den Angreifern in die Hände gefallen Abou Salim Viertel, haben Augenzeugen berichtet, daß sie Haufen von Toten auf den Straßen gesehen haben. Ein Nahestehender einer Person, die man verdächtigte ein Todesopfer zu sein, ist in Spital  suchen gegangen, wo er nur einen einzigen Arzt und zwei Krankenschwester gefunden hatte. Genauso wie die große Mehrzahl der Arbeiter der Hauptstadt, waren auch die Ärzte und das Krankenpersonal geflohen, versteckten sich oder waren vielleicht getötet worden. Als diese Person im Spital die Kadaver sehen wollte, beteuerte die Wächter, es gäbe überhaupt keinen. Die Verwandten von Verschollenen fürchteten daher, daß die Körper in Massengräber geworfen wurden, deren Ort für lange Zeit unbekannt bleiben könnte.

– Dieses Blutbad entspricht in keiner Weise der Rede über das „Neue Libyen“, wo die Zivilisten „beschützt“ werden. Aber in einer so dünnen Luft, durch den Willen entstanden, das Land um jeden Preis zu kontrollieren, ist es fast unmöglich, daß jene die sich auf dem Feld  befinden, den Beweis ihrer Aufrichtigkeit erbringen könnten, was die Bilder betrifft, die vor ihrer Augen vorbeiziehen, zumindest solange sie sich in der Zone der Rebellen befinden.

– Ein junger bewaffneter Aufständischer, der die französische Flagge auf seinem Kampfanzug paradierte, hatte mich gefragt woher ich käme. „Aus London“ sagte ich. „Ah Cameron, wir lieben Cameron“ sagte er mit mit einem breiten Lächeln. Die geringste Kritik meinem eigenen Premierminister gegenüber,  hätte als Zeichen für Ablehnung der neuen libyschen Machthaber gelten können.

– In Hafen, als wir das Schiff bei der Entladung der transportierten Esswaren beobachteten, um Platz für Passagiere zu schaffen, kommentierte  ein Italiener, daß sie „wie Kinder seien die eine Universität leiten wollen“. Er beobachtete die neuen Herren, wie sie sich des Kranes und der Lademaschinen bedienten, um das Schiff für die Abfahrt bereitzustellen.

– Man hatte uns gesagt, daß das Schiff wahrscheinlich nicht vor 5 bis 10 Tagen abfahren konnten und daß unsere einzige Option für die Seereise ein Fischboot von 20 m Länge wäre, das für 12 Personen vorgesehen ist und das keine Navigationinstrumente für eine gesicherte Mittelmeerüberfahrt besitzt.

– Dreiundvierzig Personen haben sich zu Einschiffen abgeschickt. Der Rebell, der unser Boot kontrollieren sollen, tat dies während vier Stunden, jeden einzelnen mehrere Male, und bestand äußerst darauf, daß kein Russe, Serbe oder Ukrainer gestattet wäre wegzufahren, und auch nicht Leute aus Cuba oder Äquator, Länder deren Beziehungen zu Muamar Gaddafi während der ganzen Zeit der Krise zu gut waren.
– Fast um Mitternacht, haben wir uns alle endlich einschiffen können, mit Ausnahme eines Russen.

– Während der Lärm der Panzer, die Schiesserei und der Geruch des in der Luft stehenden Todes allmählich hinter uns blieb, kam mir eine friedliche, liebenswürdige Stadt ins Gedächtnis, als ich hier ankam.

Lizzie Phelam

Kommentar: Die am meistens verbreitete Neurose ist die Dummheit – Karl Landauer – Psychoanalytiker gestorben in KZ – Belsen Bergen 1945